Codemasters: Entlassungen beim Entwicklerstudio

Electronic Arts (EA) hat beim Entwicklerstudio Codemasters („F1 23“, „EA Sports WRC“) Entlassungen beschlossen. Wie viele Mitarbeiter beim britischen Studio ihren Hut nehmen mussten, bleibt aber offen. Gerüchten zufolge sollen die letzten Spiele von Codemasters kommerziell hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein. Deswegen setzt EA wohl die Schere an.

EA hatte Codemasters 2021 für rund 1,2 Mrd. US-Dollar übernommen. Danach zeigte sich, dass es offenbar Probleme mit der Integration gab. So legte man 2022 Codemasters Cheshire mit Criterion Games zusammen, um dann „Need for Speed Unbound“ zu arbeiten, das sich aber nicht so gut verkaufte wie erhofft. Codemasters Birmingham arbeitet weiter an der „F1“-Serie.

Da die letzten Rennspiele von Electronic Arts bzw. dessen Studios allesamt keinen bleibenden Eindruck am Markt hinterlassen konnten, überdenkt man nun eventuell die Zukunft. Mal sehen, wie es weitergeht.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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11 Kommentare

  1. Die allermeisten EA Spiele haben bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, weil ich vermeide, sie zu kaufen…..
    EA ist schon lange auf meiner Blacklist. Zuviel Gängelung, Monetarisierung und oft einfach lieblose Spiele. Das gleiche gilt für Ubisoft.

    • André Westphal says:

      Zumindest Star Wars Jedi ist aber sehr lohnenswert – beide Spiele. Auch so gut wie immer interessant sind die etwas experimentelleren EA Originals wie It Takes Two.

  2. Tja, war abzusehen nach DIRT 5, Grid Legends und Onrush. Geht schon seit Jahren bergab mit Codemasters.

    • Sorry die Ego Engine 4 ist von F1 2020. Kaum ein Wunder das man mit 4 Jahre alter Grafik in einem F1 Spiel nicht die Leute anspricht. Ich hab auch nicht zugeschlagen. Es sieht nicht besser aus, es fährt sich nicht besser (im Gegenteil)… warum sollte ich kaufen?

      • Mit der Grafik hast du Recht. Die Fahrphysik ist aber viiiel besser geworden..
        habe lange kein F1 Spiel mehr so ausgiebig gespielt, weil es sich beim Fahren einfach ‚gut‘ anfühlt…

  3. EA übernimmt Studio, EAs Aktionäre sind nicht zufrieden, EA schmeißt Leute raus, EA schließt Studio und schlachtet die Marken.
    Also alles wie immer.

    • wie schon Julian gesagt, nur die neue Lackierung aufs Auto bringen hilft halt nicht beim Jährlichen Ableger. Da muss dann auch Grafisch mal was kommen. Oder die Steuerung mal angepasst werden. Warum müssen F1 Autos mit Controller schwer zu fahren sein? Und wenn das so muss, warum müssen die Autos unberechenbar sein? Es gibt kein Feedback, das die Karre gleich ausbricht. Es sieht durch EGO-Engine 4.0 wie schon F1 2020, F1 2021 und F1 2022 aus.

      • Doch! Genau das fehlende Feedback was du bemängelt ist in f1 23 vorhanden!
        Das habe ich zuvor auch immer bemängelt- aber jetzt funktioniert es und macht echt Laune!

        Bei der Grafik habt ihr recht.. Die muss dringend mal neu gemacht werden..

  4. Wohl eher F1 23 nicht F2 23 😉

  5. Ich denke mal viele die kein Lenkrad und Pedale haben legen mehr wert auf den Karriere Modus ob als Fahrer oder gleich eigenes Team. Da wird es eben eintönig und das vom ersten Rennen an. Es gibt keine Herausforderung gegenüber den letzten 4 Jahren. An sich ist das Spiel auch immer ein Jahr hinterher der realen F1. Vieles ist unrealistisch beim fahren mit Controller zum bsp.manche kurven schafft man nicht mal wie NPCs im Amateur Modus Geschwindigkeit zu fahren und in allen anderen Abschnitten ist man dann aber auf Experte Schwierigkeit deutlich besser mit dem schlechtesten wagen als Ferrari.
    Leute mit Lenkrad scheinen das nicht zu haben. Alles Drumherum ist total lieblos oder existiert einfach garnicht um dich für deine Leistungen zu ehren.

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