Bundesregierung bringt die USB-C-Pflicht für Ladekabel auf den Weg

Heute hat das Bundeskabinett die vorgeschlagene Änderung des Funkanlagengesetzes, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz eingebracht wurde, zugestimmt. Diese Änderung bezieht sich auf die Umsetzung der EU-Regulierung bezüglich eines einheitlichen Ladekabels, Stichwort: USB-C.

Gemäß dieser Änderung wird USB-C als neuer Standard für verschiedene Geräte wie Smartphones, Digitalkameras, Kopfhörer, Tablets, tragbare Videospielekonsolen, Tastaturen, E-Reader, Navigationsgeräte, Headsets und tragbare Lautsprecher vorgeschrieben, sofern sie über ein Kabel aufgeladen werden können.  Ab dem Jahr 2026 wird dieser Ladestandard auch für Notebooks gelten.

Bundesminister Habeck äußerte sich zu dieser Entwicklung und betonte, dass mit der Umsetzung des einheitlichen EU-Ladekabels, die auf einer EU-Einigung aus dem Sommer 2022 basiert und nun in deutsches Recht überführt wird, das lästige Problem des Kabelsalats gelöst wird. Die Tage von unterschiedlichen Ladekabeln für Smartphones, Tablets oder Notebooks seien gezählt.

Gleichzeitig wird dadurch laut Schätzungen auch die Menge an Elektronikabfall reduziert. Im Jahr 2020 wurden in der EU etwa 420 Millionen elektronische Geräte von Verbrauchern gekauft und jeder Verbraucher besitzt im Durchschnitt drei Ladegeräte, von denen er zwei regelmäßig nutzt. Durch die Verwendung verschiedener Ladegeräte fallen jährlich etwa 11.000 Tonnen Elektroschrott an. Die Einführung eines einheitlichen Ladestandards wird dazu beitragen, diesen Elektroschrott zu verringern und somit der Umwelt zugutekommen.

Am Ende bleibt nur der gute Rat, bezüglich der Ladekabel: Kauft keine Mullu-Mullu-Kabel, achtet da ein wenig drauf. Es gibt unzählige Schrottkabel bei Amazon und weiteren Händlern.

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47 Kommentare

  1. Mullu-Mullu-Kabel sehr gut! Habe gute Erfahrungen mit Kabeln (und Ladegeräten) von Anker gemacht. Vernünftiger Preis und solide Qualität.

  2. Man kann nur hoffen, dass man dadurch in der Zukunft möglichen neuen Standards, die technisch dann besser sein könnten nicht Tür und Tor verschließt.

    Ansonsten ist die Vereinheitlichung von Ladekabeln sicherlich gut gewollt.

    • eine Frage der Auslegung denke ich… ich mein USB-C wird Pflicht und zusätzliche eventuell fortschrittlichere Anschlüsse können ja optional dazu gepackt werden… hauptsache der C ist dabei.

  3. Karsten Mitka says:

    Finde ich sehr gut, bitte auch für Rasierer und andere Kleingeräte. Hab mir gerade einen neuen Rasierer von Silvercrest mit USB Ladebuchse gekauft, eine Steckdose mit USB Anschluß hab ich eh im Bad, somit entfällt das Horten herstellerspezifischer Netzteile und und das Herausgesuche selbiger.

  4. Irgendwie habe ich seit USB-C mehr Ladestecker und -kabel gekauft als mit Lightning. Kurios sind auch Geräte, die zwar einen USB-C Anschluss geladen werden wollen, aber nur ein USB-A auf USB-C Kabel funktioniert, PD Kabel nicht. Abus Fahrradschlösser z.B. Und dann gibt es auch noch Kabel, die nur laden… So stand ich vor kurzem im Mietwagen vor dem Problem, dass CarPlay nicht mit dem Kabel ging, dass ich dabei hatte. Und wie erkenne ich ein „gutes“ Kabel?
    Geht es nur mir so, bin eher semi-begeistert von USB-C, trotz iPhone 15.

    • Das ist halt der Nachteil an „Universal“ – der Standard ist so weit und flexibel gefasst dass alles mögliche in einem Kabel drinn sein kann, oder halt auch nicht. Da kann man über das veraltete Lightning sagen was man will, man wusste genau was es konnte oder eben nicht. Und die Mechanik fand ich immer deutlich stabiler als die USB-Buchse.

    • Ohne jetzt die Vielfalt der Kabel-Features in Schutz nehmen zu wollen, aber LADEkabel ist eben kein DATENkabel. Ich finde es persönlich auch anstrengend bis frustrierend, diese ganzen Unterschiede… Und selbst beim Laden gibt’s dann SFC, QuickCharge, Huawei, Xiaomi, bla. Der niedrigste gemeinsame Nenner ist 10W, aber das ist dann auch meist das letzte Ranzkabel. Ich wünsche mir ein (bezahlbares, soll nicht Laborequipment sein) kleines Gadget, wo man das Kabel einstöpselt und dann die gemeldeten EDID und bestenfalls gemessenen (wo sinnvoll) Features mitgeteilt bekommt. Die würde ich dann in, keine Ahnung, 4 Kategorien sortieren: wegschmeißen, nur Laden, (Schnell)Laden mit 480 MBit Daten USB2, Schnellladen mit USB3 ab 5GBit … ok, dann kommt bald noch USB4 dazu und eigentlich könnte man jetzt schon einen 10 o. 20 GBit Stapel machen.
      Puh, Kabelsalat … aber was die USB-C Vorschrift angeht: da geht’s ja „nur“ um’s Laden an sich, das es „irgendwie“ geht, alles weitere ist weiterhin mit viel Recherche, Wissen, Nachprüfen und irgendwo auch Glück verbunden.

      Aber die Kabel nur in Vollausstattung zu „erlauben“ wäre halt auch Quatsch, weil bestimmt 90% der Leute tatsächlich lediglich laden werden damit. Der Aufwand für 5, 10, 20 oder gar 40 GBit/s Datenleitungen ist halt enorm höher (wenn auch nicht so hoch, dass Apples 140 USD Kabel gerechtfertigt wäre, auch wenn die Sau gerade durch X/Twitter getrieben wird).

    • Auf USB-C rumhacken, aber deren jetzt schon krass unterschiedliche Anbindung (USB2 „Einsteiger“ iPhones für viel Geld, USB3 Pro Modelle für noch viel mehr Geld) nicht zu erwähnen, dabei aber das Gammel-USB2 Lightning in Schutz nehmen?! Eieiei, schwiieeeriiig. 😉
      Lag ja auch streng genommen nicht an USB-C sondern am Billigstkabel, dass nicht einmal Datenleitungen hatte, damit es 2.50€ für den Endkunden kosten kann. Auch, dass PD nicht geht, manche Kabel nur in eine Richtung aber nicht die andere funktionieren, liegt an „möglichst billig produzieren“, weil sich niemand mit nem Dutzend Vollausstattung-Kabeln eindecken will für dann 4-stellige Summen für die paar Meter.
      Und auch da wird die Entwicklung weitergehen, und die einst Top-Kabel fallen irgendwann hinten runter spezifikationsmäßig oder gehen einfach kaputt.

    • Oliver Müller says:

      Du hängst dein Telefon an ein fremdes Gerät (Mietwagen) und gibst dem dann Zugriff auf CarPlay? Mutig.

  5. Das sind tolle Neuigkeiten.

  6. das wird noch oft Proteste geben. USB C definiert nur die Stecker/Buchse Kombination und Belegung. Alle anderen elektrischen Merkmale sind in anderen Standards definiert. Das geht bei Übertragungsraten los und endet bei der Auswahl dee Ladespannung. Nimmt man ein falsch konfektioniertes Kabel kann es sein, das PD den falschen Spannungswert nimmt und euer Mobiltelefon in ein Bügeleisen verwandelt … zwar nur für eine kurze Zeit aber hin ist hin …

    • Das darf nach Spezifikation so aber nicht vorkommen. Wenn nicht alle Glieder in der Kette mitmachen wird zur Not nur mit 5V geladen. Eine höhere Spannung/Strom wird erst nach der gegenseitigen Aushandlung angelegt.

    • Karsten Mitka says:

      Ist mir noch nie vorgekommen, in Jahren unterschiedlicher Geräte, Kabel, Ladegeräte und externen Akkus, alles oft bunt gewürfelt.

    • nein das kann nicht sein, das Handy gibt vor welche Spannung rein darf.
      ein Handy mit nem Netzteil zerschießen funktioniert schon lange nicht mehr.

    • Oliver Müller says:

      > und euer Mobiltelefon in ein Bügeleisen verwandelt

      Das ist Unsinn.

  7. Bringt ja eigentlich erstmal nur was, wenn man ständig neue Geräte kauft. Ansonsten bleibt es doch noch über viele Jahre bei unterschiedlichen Anschlüssen. Was ist eigentlich mit bereits auf dem Markt befindlichen Geräten wie das iPhone SE. Wird das nun auch mit neuer Schnittstelle auf USB C verkauft?

    • innerhalb der nächsten 10 Jahre wird wohl einiges zusammen kommen… erst Recht wenn man bedenkt, dass auch Laptops bald mit eingeschlossen sind.

      und ja auch diverse weitere Geräte jetzt schon.

      bestehende Geräte haben natürlich Bestandsschutz.

      • Oliver Müller says:

        > dass auch Laptops bald mit eingeschlossen sind

        Das ist tatsächlich Klasse. Ich habe nur noch ein 4-Port Netzteil von Anker im Rucksack, damit lade ich Laptop, Handy, Tablet und Kopfhörer per USB-C. Nur für das gammelige Headset brauche ich noch ein Mikro-USB Kabel, aber solange das noch tut, wäre es nicht sinnvoll, das nur wegen des Anschlusses auszutauschen.

  8. Wenn sich Politiker in Technik einmischen. Was soll der Murks? USB-C ist nur ein Steckerformat. Es wird nicht die Hersteller daran hindern billige Kabel bei zulegen und um volle Leistung zu haben extra Kohle zu verlangen. Da wird doch kaum Elektroschrott gespart, es sei denn wir einigen uns alle auf 5V 2,1 A also 10 Watt

    • Bedanke dich bei der EU, dort wurden auch schon solche Kassenschlager entwickelt wie die Bananenverordnung oder die Gurkenverordnung. Alles muss genau geregelt sein. Die Bürokratie muss sich ihre Pfründe sichern.

      • Ach ja, das gute EU-Bashing. Das mit den Gurken wollte übrigens der Handel, weil gerade Gurken in den Kisten besser zu stapeln sind. Aber schuld ist die EU…

        • Das wollt ich auch schreiben.
          Das mit der Gurkenverordnung ist reinstes EU-Bashing.
          In der Tat wurde diese Regelung von der Industrie gefordert, damit das Handlung und die Verarbeitung besser abgewickelt werden können.
          Diese Regel hat Privatleute und sogar den Endkundenhandel nie betroffen.

    • Karsten Mitka says:

      Wieso Murks? Mir geht es schon immer auf den Trichter, daß mein Rotationsrasierer einen anderen Anschluß am Gerät hat, als mein Langhaarschneider und der ist wiederum anders, als der des „Bodygroomers“ (ich hasse dieses Wort, deshalb in Anführungszeichen), dabei sind in ziemlich allen Geräten 2 AAA, selten auch AA Akkus drinne, habe schon etliche repariert. Also schonmal 3 Netzteile mit unterschiedlichen Gerätesteckern. USB-C ist da wirklich die Zukunft und 5V/2A ist mittlerweile absoluter Standard, was weniger liefert, lädt halt langsamer. Auf Reisen auch mehr als praktisch, das Ladegerät fürs Mobiltelefon hat man eh dabei und vielleicht auch nen externen Akku, braucht man also keine 3 Sondernetzteile zusätzlich mitschleppen.

      • 4,7 Millionen Tonnen Elektroschrott vielen 2020 in der EU an:
        https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Umwelt-Energie/Elektroschrott.html

        Die etwa 11.000 Tonnen Elektroschrott, die angeblich „durch die Verwendung verschiedener Ladegeräte“ anfallen, wären ca. 0,23% davon. Im Vergleich zu China oder Indien wahrscheinlich nicht mal im Promillebereich.

        Selbst die 11.000 Tonnen möchte ich bezweifeln. Die meisten Geräte werden eh mit Netzadapter ausgeliefert. Ausgenommen Smartphones. Damit können die Hersteller dann Greenwashing betreiben, während diese und Dritte Hersteller neue Ladegeräte verkaufen, weil die meisten sich im Umlauf befindlichen noch USB-A haben dürften.

        Dieser Schwachsinn ist vornehmlich auf Initiative deutscher Politiker entstanden. Da überlegen sich ein paar Leute in Festanstellung den ganzen Tag lang, wie sie die Welt retten können, und kommen mit solchen Eingriffen um die Ecke, die insgesamt nicht mal Veränderungen in homöopathischen Dosen bewirken.

        Rasierer werden übrigens nicht mal erwähnt.

        • Oliver Müller says:

          Ah, die Vergleiche mit China und Indien. Die funktionieren schon beim Thema CO2 Ausstoss nicht, bzw. nur in irgendwelchen Klimawandelleugner-Telegram-Gruppen.

  9. kann mir bitte jemand sagen wie ich ein vernünftiges Kabel auswählen kann? Kabel und Stecker entfernen sich voneinander schön langsam, also muss neues Kabel her, mir gehts nicht um Übertragungsgeschwindigkeit, sondern darum auch weiterhin schnell laden zu können, also stellt sich mir die Frage nach welcher Kennzeichnung/Info wähle ich ein Kabel aus und wenn ich es dann erhalten habe, wie erkenne ich, dass es wirklich dann eines ist um schnell zu laden, oder muss ich dann vergleichen ob es genauso schnell wie das alte lädt um zu wissen, dass ich kein billiges fake kabel bekommen habe?

    • Karsten Mitka says:

      Das ist leider recht komplex und kommt darauf an, wofür du das Kabel brauchst. Bei vielen Kabeln steht zwar eine max. Watt Angabe dabei, jedoch haben gerade Smartphonehersteller mit proprietären Ladesystemen ihre eigenen Kabel, welche nur mit Original Netzteil, Kabel und Gerät schnell laden, so funktioniert die hauseigene Schnelladung (Vooc) bei meinem Oppo Reno2 nur mit einem Oppo oder One+ Kabel und dem Oppo Netzteil. Am einfachsten ist es, wenn alle Einheiten der Kette den Power Delivery (PD) Standard unterstützen, so braucht man einfach nur ein Kabel mit PD-Zertifizierung kaufen.

    • Kommt auf’s Gerät an, das geladen werden soll. 3A-Kabel gehen bis 60W, 5A-Kabel darüber (meist 100W). Das steht überlicherweise schon im Titel des Artikels. Wenn nur schnelles Laden wichtig ist, dann reicht es, nach dieser Wattleistung auszuwählen (und der Steckerform natürlich).

    • Was soll denn ein Fake Kabel sein?
      Es gibt kein „originales“ Kabel.

      wichtig ist, dass der PowerDelivery Standard (PD abgekürzt) unterstützt wird. solche Kabel gibt’s von nonames für ca. 8€ im Doppelpack auf Amazon. Funktioniert top.

      wenn’s um Datenübertragung geht, gibt’s weitere Standards, das steht dann bei Seiten wie Amazon auch meistens in den Produktbeschreibungen drin.

  10. Na ja, an den Kabeln mangelt es nicht, denn jedes neue Gerät hat ein Kabel mit. Ich musste mir aber 3 Netzteile mit USB-C kaufen, weil meine ca. 20 Stück mit USB-A für neue Geräte nicht mehr passten.

    • Karsten Mitka says:

      Hättest dir auch USB-A auf USB-C Adapter holen können, gibt’s oft auch in größeren Packs für nen schmalen Taler.

    • Genau so wird es vielen gehen. Mit Symbolpolitik für mehr Umsatz gesorgt.

      • Ich kaufe wegen der Regelung nicht ein Netzteil oder Kabel mehr wie ohne. Mehr Umsatz, so ein Quark. Für den durchschnittlichen User zählt nur, dass es nun ein einheitlicher Stecker zu sein hat statt die freiwillige Verpflichtung, wo sich die üblichen Pappenheimer wieder fein raushalten wg. ihrer lukrativen Zuberhörlizensierungsmodelle und Zubehör-Enkunden-Geschäft allgemein. Ach ne, das soll man ja nicht sagen, äääh, es sind rein Umweltschutzgründe, ehrlich. 😉

  11. Leider steht halt bei den Kabeln nicht drauf: Ich bin ein Mullu-Mullu-Kabel. Und mit den Rezesionen ist es halt auch eine Sache – nicht immer der Wirklichkeit entsprechend. Kann jemand hier allgemein einen Hersteller mit gutem P/L-Verhältnis empfehlen?

  12. Na, herzlichen Glückwunsch liebe Bundesregierung. Ihr habt ein Problem der 1990er Jahre in 2023 endlich per Gesetz gelöst – als es schon längst keins mehr war. Wenn wir jetzt bitte das Ladegerätechaos bei tragbaren Computer angehen könnten. Bei einer ähnlich schnellen Umsetzung wäre damit ja gegen 2050 zu rechnen – das könnte ich von der durchschnittlichen Lebenserwartung her sogar noch mitbekommen und vielleicht gibt es die betreffende Gerätekategorie bis dahin auch noch.

    • Die Regelung gilt ab 2026 auch für „tragbare Computer“. Das steht sowohl im Gesetzestext als auch im Artikel hier. Müsste man dann aber lesen, aber aufregen ist viel geiler ne?

  13. An für sich gut, auf dem Papier. In der Praxis ist dies ein sehr weit gefasster „Standard“. Aber gut, die Politiker können sich alle wieder gegenseitig auf die Schulter klopfen 🙂

  14. Ich frage mich ob wir jetzt technologisch auf einen Stillstand rauslaufen wenn man quasi vorgibt, wie ein Ladekabel auszusehen hat. Mitunter hatten ja z.B. Microsoft mit dem Surface oder Apple magnetische Netzkabel entwickelt von denen vorher keiner wusste dass man sie brauchen könnte oder praktisch finden würde. Vielleicht gibt es ja stecker die technologisch einfach zukünftig viel besser geeignet sind mehr Strom oder Daten durchzuleiten. Wieso sollte jetzt noch jemand daran entwickeln wenn die EU vorschreibt wie das Kabel auszusehen hat?

    • Sowohl die Laptops von Microsoft wie auch von Apple hatten dabei aber gleichzeitig USB-Buchsen. Solange sie AUCH darüber geladen werden können, können sie ihre eigenen „besseren“ Ladeanschlüsse auch weiterhin verbauen.

      Aktuelle MacBooks erfüllen dies genau so: Apple verbaut MagSafe 3 als proprietären magnetischen Anschluss. Die Geräte können aber auch problemlos über USB-C (mit Power Delivery) aufgeladen werden.

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