Bundesnetzagentur befragt Paketdienstleister zum Weihnachtsgeschäft 2022

Vielleicht überraschend für viele Leser: Die Bundesnetzagentur hat die großen Paketdienstleistungsunternehmen zu ihren Planungen und Maßnahmen für die Weihnachtszeit befragt. Der Grund dafür: Pakete sollen pünktlich ankommen. Auskünfte zur Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft hat die Bundesnetzagentur von Deutscher Post DHL, DPD, GLS, Hermes und UPS erhalten. Amazon Transport beteiligte sich nicht an der Befragung, was natürlich schade ist – da fällt quasi ein Großer raus.

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Die Unternehmen sehen sich trotz der angespannten Fachkräftelage auf dem Arbeitsmarkt gut auf die zu erwartenden hohen Sendungsmengen vorbereitet. Die genannten Dienstleister kündigten an, ihr Personal erheblich aufzustocken. Zahlreiche Neueinstellungen seien zwar bereits erfolgt, gleichzeitig sei die Rekrutierung neuer Kräfte vor allem in den Ballungsgebieten schwieriger als in den Vorjahren. Die Paketdienstleister haben weitere Vorkehrungen vorgesehen, wie z. B. Zustelltouren und -fahrzeuge in größerem Umfang als bisher, einen Ausbau der Öffnungszeiten in Filialen und Paketshops sowie zusätzliche Ausgabestellen oder regionale Lagezentren.

„Weihnachtspakete sollen pünktlich zugestellt werden. Es ist wichtig, dass sich die Paketdienstleister auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft gut vorbereiten“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Die Unternehmen melden uns, dass sie insgesamt gut vorbereitet sind. Es wäre erfreulich, wenn sich das so bewahrheitet. Wir werden die Situation auf dem Paketmarkt weiter im Blick behalten.“

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6 Kommentare

  1. Ganz tolle Sache – wenn man den Sumpf trocken legen will sollte man nicht die Frösche fragen. Anscheinend hat man von dieser uralten Weisheit bei der BNetzA noch nichts gehört.

  2. Ufff .. zum Glück wird das besser wenn mehr Pakete erwartet werden. Denn aktuell ist das ja die reinste Katastrophe. Alles dauert ewig.

  3. Uff, schöne wäre es. Wir schlagen uns gerade mit der 3. verschwundenen Sendung von Deutsche Post/DHL.

    2x Warensendung & 1x Päckchen S ohne Sendeverfolung.

    DHL hat eigentlich immer gut funktioniert. Seit diesem Jahr Katastrophe. Seit der Verbundzustellung ist auch ein Brief bereits verloren gegangen :/

    Von langen Laufzeiten, beschädigten Paketen und Sendungen im falschen Briefkasten mal abgesehen.

  4. Ja, wie wäre es wenn es die Kunden befragt???
    Hatte erst vor kurzen wieder mal das Vergnügen mit DHL.
    Per Mail kam der Hinweis es wäre niemand zu Hause und daher würde das Paket zur einer Adresse 5 km entfernt am nächsten Werktag zum Abholen bereitgestellt. Was mich daran ärgert.
    1. Ich war zu Hause, der DHL war gar nicht vorort! Sonst wäre eine Aufzeichnung der IPCAM ja was zu sehen.
    2. Habe eh zusätzlich eine Dauerabstell Genehmigung für die Garage.
    3. Es lag auch keine Benachrichtigung im Briefkasten, die den DHL entlasten würde.
    Die bekommen nix mehr hin…

  5. Oh wow, die Post wurde befragt und sagt, dass
    Sie gut aufgestellt sei….
    Also ich bin Verbundzusteller in besagtem Verein und kann euch sagen, dieses Weihnachten wird ganz sicher zur Vollkatastrophe!

    Achja, und anstatt hier die Boten zu bemängeln solltet ihr euch mal fragen wo das eigentliche Problem liegt!

    der Konzern erfreut sich jedes Jahr neuer Sendungsmengenrekorde und damit einhergehender Gewinne, jedoch wird immer weiter versucht in allen Dingen die entscheidend zu diesem Erfolg beitragen, weitere Einsparungsmöglichkeiten durch zu boxxen ohne dabei zu verstehen, wie sehr die Qualität dementsprechend darunter leidet.

    Wenn sich an der Gier dieser AG nicht bald mal wirklich was ändert sehe ich schwarz für eine reibungslose Zustellung in der Zukunft!

  6. Bin mit der Zustellung per Amazon Logistics und DHL immer sehr zufrieden, da gibt es nie Probleme. Gelegentlich kommt mal was per Hermes oder UPS, das funktioniert auch immer reibungslos.

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