„Blood Red Sky“ wird wohl Netflix bisher erfolgreichster deutscher Titel

Ich hatte schon über den Titel „Blood Red Sky“ berichtet: Ein neuer Netflix-Film aus deutschen Landen. Allerdings wirkt da auch internationale Prominenz mit, etwa der Darsteller Dominic Purcell, den ihr vielleicht aus „Legends of Tomorrow“ oder auch „Prison Break“ kennt. Laut Deadline sei der Titel nun beim Streaming-Anbieter auf dem Weg die bisher erfolgreichste deutsche Eigenproduktion zu werden.

Aufgrund der bisherigen Abrufzahlen und des anhaltenden Interesses sollten bis zur nächsten Woche wohl 50 Mio. Abrufe weltweit drin sein. Damit läge man dann auf dem ersten Platz aller bisherigen deutschen Eigenproduktionen – egal ob Film oder Serie. Bisher war aus Deutschland „Barbaren“ der Spitzenreiter. 90 % derjenigen, die den Titel gestartet hätten, sollen den kompletten Film angesehen und nicht abgebrochen haben. In den Top 10 landete der Film in 93 Ländern. In 57 Staaten belegte man sogar Platz 1 – darunter die USA, Brasilien, Saudi Arabien und die Philippinen – nicht aber in Deutschland. Somit ist der Film wohl im Ausland ein größerer Erfolg als in seinem Ursprungsland.

Allerdings sollte man das Ganze streng genommen im Verhältnis sehen: „Blood Red Sky“ ist zwar eine deutsche Produktion, wurde aber größtenteils in englischer Sprache gedreht. Nur Teile sind im Original wirklich auf Deutsch. Daher handelt es sich zwar um einen Titel aus Deutschland, aber als deutschsprachigen Film kann man ihn nicht ohne Weiteres bewerten.

Regisseur Peter Thorwarth zeigte sich vom Erfolg überrascht und ist froh, dass er die Story umsetzen könnte. Denn er sei seit Jahren mit dem Drehbuch zu verschiedenen Studios gegangen. Für ihn sei es wichtig gewesen, einen Film zu produzieren, der weniger speziell auf den dt. und mehr auf den internationalen Markt blickte. Deswegen sei „Blood Red Sky“ auch kein typisch deutscher Film, was vielleicht den Erfolg begünstigt habe.

Habt ihr euch den Film angesehen? Wenn ja, wie hat euch der Vampirfilm gefallen?

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16 Kommentare

  1. Echt jetzt? Der Film ist so schlecht, daß ich ihn nach 15 Minuten abgebrochen habe. Kein Vergleich zu US-Produktionen. Die Storyline klang interessant, aber das war wirklich schwach, was dort abgeliefert wurde. Gelegentlich dachte ist, daß „The Asylum“ die Finger mit im Spiel hat.

  2. 6,1 IMDb – Prominenz bei Netflix ist mittlerweile ne ziemlich treffsichere negative Empfehlung

  3. Der Film war ganz unterhaltsam. Gibt deutlich schlechtere Netfix-B-Movies. Leider hat man den Eindruck, dass im letzten Drittel des Films das Drehbuch zuende war. Es wurde dann einfach weitergedreht um die 2 Stunden voll zu bekommen. Sinn machts ab da keinen mehr.

  4. Ein unglaublich mieser Film mit grottenschlechten Schauspielern! Seit ich ihn gesehen habe, wünsche ich mir, dass Netflix deutsche Filme kennzeichnet, damit man sie einfacher ignorieren kann.

  5. Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen…in allen Punkten!

  6. Denk Netflix hat sowas wie eine EU Quote zu erfüllen und da bietet sich was billig produziertes aus DE an, schön mit Länge. Barbaren war auch mörderlisch schlecht…
    How To Sell Drugs online (fast) ist dafrü eine verdammt gute deutsche Serie…

  7. Bestätigt nur, dass deutsche Produktionen, von wenigen Ausnahmen, von wirklich sehr bescheidener Qualität sind, wenn Blood Red Sky es zur erfolgreichsten deutschen Produktion schafft.
    Mit ähnlichem Budget bekommen die französischen und britischen Studios deutlich besseres hin.
    Selbst Italien bekommt mit weniger Mitteln sehenswertere Serien und Filme, wie Gomorra, The Young Pope oder auch Meisterwerke wie Das Leben ist schön, zustande.
    Mag aber auch daran liegen, dass kaum eine Branche in Deutschland mehr unter dem Filz und der Vetternwirtschaft „leiden“ musste/muss.

  8. Na grottenschlecht würde ich nicht sagen, bedeutet für mich absolut unguckbar. War ganz Ok und unterhaltsam. Von einem Highlight aber weit entfernt aber definitiv deutlich besser als der mit Van Damme. War auf jeden Fall mal was anderes und habe es nicht bereut ihn geschaut zu haben. Warum er nun die Nr1 sein soll erschließt sich mir aber nicht so ganz.

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