Bitwarden: Passwortmanager erlaubt Generieren von Nutzernamen

Der beliebte Passwortmanager Bitwarden hat aktuell ein Update auf die Version 1.33.0 erhalten. Ein vergleichsweise kleines Update mit der Behebung eines Importproblems von URLs und Notizen im macOS- und Safari-Importer und einem Update für den „Generator“, um das Slider-Element anzukündigen, wenn es mit assistiven Technologien zur Barrierefreiheit angeklickt wird. Erwähnen will ich Bitwarden dennoch noch einmal, denn nachdem man neulich erst einen Account-Switcher eingebaut hat, hat man nun auch einen Generator für Nutzernamen verfügbar gemacht. Passwörter kann man seit längerem generieren, allerdings gibt’s schon lange Zeit den Wunsch aus der Community, auch Nutzernamen zu generieren. Dies ist jetzt möglich.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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34 Kommentare

  1. Rock'n Roll says:

    Das ganze gilt für Apple?
    Die Firefox Version ist bereits bei 1.58.0.

  2. Finde Bitwarden nicht schlecht und habe auch sehr gerne 10 Euro für Premium gezahlt,dennoch gefallen mir andere Passwort Manager besser.
    Zur Zeit teste ich Mal wieder Roboform.

  3. Die Auswahl an Feldtypen ist ja immer noch sehr beschränkt. Einfaches Passwortsharing mit Nicht-Nutzern gibt es auch nicht. Günstig, aber enttäuschend. Leider.

  4. Michael Debuss says:

    Was mir am Bitwarden fehlt ist die Möglichkeit, die Passwörter offline zu bearbeiten oder offline anzulegen.

    • Oha, das ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen. Ich persönlich nutze zwar 1Password, habe aber schon einigen Leuten im meinem Umfeld zu Bitwarden als kostenlose Alternative geraten. Allerdings hat sich bisher auch noch niemand deswegen bei mir beschwert. 🙂

    • Bitwarden ist leider ein reiner „Browser Passwort-Manager“, also mit Fokus ausschließlich auf Internetseiten. Sowas wie native Desktop Anwendungen wurde gar nicht mit bedacht. Mir fehlt daher neben dem offline Modus auch noch ein Feature für den Support von Autotype für Desktop Anwendungen oder die Integration eines SSH Agents.

      Offline Modus und Autotype sind aber beide auf der Roadmap für 2022. Wobei ich nicht glaube, dass das dieses Jahr klappen wird.

      Für meine Nutzungsszenarien ist aktuell jedenfalls KeePassXC noch weit vor Bitwarden, auch wenn viele es als hässlich betiteln. Was mir auch besonders an KeePassXC gefällt ist, dass man nur *eine* Datei beim Backup sichern muss. Bei Vaultwarden muss erst Mal ein Datenbank dump angelegt und dann noch zusätzlich X weitere Ordner und Dateien gesichert werden. Grade wegen des Datenbank dumps ist dann auch nichts mit „einfachem“ Backup via copy paste, Duplicati, rsync, Borg, etc. Der Punkt ist natürlich nur für Menschen relevant, die Ihre Passwörter lieber selbst in der Hand haben, anstatt sie einem online Dienst anzuvertrauen.

    • Rock'n Roll says:

      Bitwarden kann doch Offline betrieben werden. Bis auf die Windowsversion wo ein push möglich ist bearbeiten die anderen Device mit Synchronisierung. Dort wird denn beim Öffnen der App bzw. manuellen Synchronisierung die Daten ausgetauscht. Wenn der Server nicht erreichbar wird halt mit den vorhandenen Datensätzen weiter gearbeitet bis die Synchronisierung erfolgreich ist.

      • Man kann aber offline keine Daten ändern oder neue Datensätze anlegen. Man bekommt beim Versuch die Daten zu speichern eine Fehlermeldung. Es ist auch nicht möglich die neuen oder geänderten Daten dann zumindest lokal abzuspeichern.

  5. „Update für den „Generator“, um das Slider-Element anzukündigen, wenn es mit assistiven Technologien zur Barrierefreiheit angeklickt wird.“
    Kann mir das jemand erklären? Ich schnall rs nicht.

    • Das ist wirklich ein Satz aus der Hölle. Ich versuche mich einmal an einer Übersetzung:

      Prämissen:
      -> Mit „Generator“ ist der Passwortgenerator gemeint
      -> „Slider-Element“ ist zum Beispiel ein UI-Element zur Anpassung der Passwortlänge per Schieberegler
      -> Eine „assistive Technologie zur Barrierefreiheit“ ist zum Beispiel ein Screenreader für Menschen mit Sehschwäche, der vorliest, was auf dem Bildschirm passiert

      Alle Prämissen angewendet, sollte der Satz auf Deutsch also lauten:

      „Wir haben den Passwortgenerator so verändert, dass Dein Screenreader besser auf das Anzeigen eines Schiebereglers reagiert.“

      Meine Vermutung…

  6. Solange es nur über die Desktop Anwendung funktioniert, ist es in meinen Augen ziemlich sinnlos. Der Workflow für eine Neuregistrierung für die arte Mediathek sieht so aus:

    1. Desktop BW starten
    2. Zum Browser wechseln
    3. Landingpage aufrufen
    4. URL kopieren
    5. Zu BW wechseln
    6. Neuen Eintrag erstellen
    7. – URL einfügen
    8. – Name für Eintrag erstellen
    9. – Benutzernamen erzeugen
    10. – Kennwort erzeugen
    11. – Eintrag speichern
    12. Zum Browser wechseln
    13. Registierungsseite für Webseite aufrufen
    14. Biwarden Icon im Browser aufrufen und
    15. Den passenden Eintrag anklicken

    Kennt jemand einen kürzeren Weg?

    • Wie wäre es wenn du einfach die BW Browser Erweiterung (z.B. Chrome) verwendest? Da sparst du dir einige Schritte und brauchst die Desktop Anwendung nicht unbedingt.

    • Ja einfach registrieren auf der Seite und die Zugangsdaten speichern lassen. Nach der Registrierung Kriegsrecht ne entspreche meldung

    • Du kannst den Eintrag auch im Browser via Erweiterung erstellen.
      Wenn du dir das Passwort selber bei der Registrierung ausdenkst, fragt dich Bitwarden, ob für die URL ein neuer Eintrag erzeugt werden soll.
      Check mal die Einstellungen in der Erweiterung.

  7. sehe bisher immer noch keinen grund von keepass zu wechseln. vor allem lade ich sicherlich nicht meine kennwörter auf einen server bei irgendeinem anbieter (1password oder so ein mist)

    • Ah, das war er also, der üblich sinnlose Verweis auf Kee*irgendwas. Dachte schon, das Internet sei kaputt.

    • @chris: Kannst du ja auch Local wie z.B. Raspberry, NAS & Co … nutzen und musst diese nicht in die Cloud hochladen! Erst informieren vor dem Motzen 😉

      LG

    • Rock'n Roll says:

      bin selbst von KeepassXC gewechslet mit Vaultwarden in Docker.
      Ich finde es sehr viel übersichtlicher und die Browsererweiterung arbeitet einfach besser.
      Klare-Punkt für Bitwarden, alle anderen in der Familie und Bekanntenkreis sind davon auch überzeugt.

      Ich hatte beides erst parallel laufen und das importieren von KeepassXC funktioniert auch ohne Probleme.

  8. Hoffe mir kann jemand weiterhelfen, nutze MacOS und Firefox sowie andere Browser und habe das Bitwarden Plugin installiert. Leider klappt bei mir nicht das automatische Ausfüllen (autofill aktivieret) auf Webseiten obwohl ich die URIs angegeben habe. Muss jedes Mal ober auf den blauen Bitwarden Plugin-Button in der Browser-Leiste klicken.

    Hat jemand eine Lösung?

    Danke

    • Christopher says:

      Probier mal den Shortcut Strg + Shift + L. Damit wird auf einer Website der zuletzt ausgewählte Eintrag in das Feld für Nutzernamen und Passwort eingefügt.
      Autofill gibt es glaube ich nicht, aber mit dem Shortcut geht es wesentlich schneller, als mit der Maus.

    • Jetzt wird’s spannend. Das ist DER Grund, warum ich Bitwarden nicht nutze. Autofill hat bei mir noch nie zuverlässig funktioniert. Weder im Browser am Mac, PC oder unter Android.

      • Genau das ist auch mein Problem mit Bitwarden.
        Autofill funktioniert sehr schiecht,wenn überhaupt.
        Das machen Enpass,1password, Dashlane und Roboform alle deutlich besser.

    • Rock'n Roll says:

      scheint ein Mac-Problem zu sein – bei Windows und Firefox funktioniert alles

  9. Wer keine eigene Domaine für eine Catch-All Adresse hat oder wenn der Mailprovider so etwas nicht anbietet oder wer aus welchen Gründen auch immer keine eigene Domain einsetzen kann oder will, der sollte sich einmal AnonAddy angucken.

    Nach der Registrierung kann man dort, auch mit dem kostenlosen Konto, „on-the-fly“ Adressen mit einer eigenen Subdomain erstellen. „On-the-Fly“ heißt, dass die Adresse in dem Moment angelegt wird, in dem die erste Mail an die Adresse gesendet wird. Habe ich bei der Registrierung z. B. „blablabla“ als Subdomain eingerichtet, kann ich dem Nutzernamengenerator von BW „blablabla.anonaddy.com“ als Domaine für eine Catcha-All Adresse vorgeben. Der Generator erzeugt dann eine E-Mail Adresse in der Form „ucnenqoc@blablabla.anonaddy.com“. Im Gegensatz zu klassischen „Catch-All“ Adressen, bei denen ich Mails für nicht mehr benötigte Adressen empfange ob ich will und nicht und die ich dann mit Filtern und Regeln abblocken oder löschen muss, kann man die Adressen bei AnonAddy jederzeit mit einem Klick komplett löschen, so dass die Mail gar nicht angenommen wird und der Absender eine Fehlermeldung erhält.

    Ich kann es leider nicht besser beschreiben, wer es genauer wissen will, kann sich ja bei AnonAddy kostenlos registrieren und selbst auspobieren. Oder Caschy schreibt hier einen Beitrag zu dem Thema 😉

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