Besser schreiben in WordPress

Einen Großteil meiner Zeit verbringe ich im Backend von WordPress, genauer gesagt im Editor des Systems. Hier verfasse ich meistens meine Texte, die ich hier so veröffentliche. Dies ist nicht immer so, denn obwohl WordPress einen Editor anbietet, der das störungsfreie Schreiben ermöglicht, griff ich bislang zu externen Lösungen, von denen es sowohl web- als auch softwarebasiert einige gibt.

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Was man nun nutzt, ist Geschmacksache, ich hab so ziemlich alle Chrome-Erweiterungen durchprobiert und bin meistens bei externen Editoren hängen geblieben. Hierbei durchlief ich bei längeren Texten immer den gleichen Workflow. Extern schreiben und extern Korrektur lesen, bevor ich dazu überging, den Spaß in mein WordPress-Backend zu übernehmen, zu formatieren und mit Bildern zu versehen.

Standard:

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Wohlgemerkt ein Aufwand, den ich wirklich nur bei Texten durchlaufe, die etwas länger sind, für die flotte News zwischendurch reicht ja oftmals das normale Backend. Was mich immer persönlich störte, war die weiße Wand auf die ich schaute, wenn ich den Editor in WordPress aufrief.

Mit Distraction Free Writing mode Themes:

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Das war mir zu grell, zu unfreundlich.  Hier kommt nun der erste Tipp, falls ihr da im Editor etwas anderes haben wollt: Distraction Free Writing mode Themes. Ein Plugin für WordPress, welches es erlaubt, diverse Themes und Schriftarten im Editor von WordPress zu benutzen. Hierbei stehen so die gängigen Schemata zur Verfügung, alternativ darf der professionelle Schreiber gerne eigene CSS-Codefetzen nutzen, damit er sein Umfeld auf die eigenen Vorlieben anpassen kann.

Als zweite Erweiterung solltet ihr euch unter Umständen einmal Just Writing ansehen. Diese Erweiterung macht euch das Einstellen der Werkzeugleiste leicht. Reine Texter brauchen da vielleicht gar nichts, wer seine Texte entsprechend nachformatieren will, der kann sich die Werkzeugleiste individuell anpassen. Ich selber bin kein Freund von wilden Formatierungen, aber so etwas ist ja bekanntlich ebenfalls Geschmacksache.

Just Writing
Just Writing
Entwickler: Greg Ross
Preis: Kostenlos
Distraction Free Writing mode Themes
Distraction Free Writing mode Themes

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Kabel Deutschland Partnershop Celle says:

    Also ich bin mit dem normalen Backend vollends zufrieden. Auch längere Texte lassen sich ohne Schwierigkeiten verfassen. Zum Korrekturlesen verwende ich allerdings die Vorschau, da ich dann auch Step by Step sehen kann, wie sich die eingefügten Bilder im Textfluss so machen.

  2. Grelle Flächen sind bei hinterleuchteten Medien, eben Minitoren, immer ein Problem für die Augen – gerade bei langer Arbeitszeit. Allerdings sehe ich einen negativ, als weiss auf schwarz gesetzten Text auch als sehr anstrengend an. Negativ-Text ist eh immer schwerer lesbar.

    Ehrlich gesagt kenne ich keinen, der seine ganzen Texte direkt in WP schreibt. Klar, dort wird regelmäßig automatisch gesichert, aber mehrere Personen vielleicht parallel auf Artikel zugreifen zu lassen … muss man dazu immer online sein?

    Ich denke an Texte und nicht kleine Posts! Gerade im Bereich Content-Erstellung mit Rechtschreibprüfung und Strukturierung der Texte … werden doch immer längere Texte verlangt. 1500-3000 Wörter sind keine Seltenheit mehr. Will man die echt dort online eintippen und aufbereiten? Da ist doch ein Textverarbeitungsprogramm weit schlanker zu bedienen, zumal mehr und mehr mobiler Arbeiten. Dabei immer online sein, um einen Text zu tippen?

    Rein aus meiner Sicht – auch wenn das natürlich auch anders geht, jeder soll arbeiten, wie er mag – ist das unpraktisch und System belastend, wenn mehrere so arbeiten.

    Wenn ich nun mein Dashboard nicht auf den vollen Screen aufziehe, dann sehe ich doch meinen Hintergrund, den Desktop. Somit ist die grelle Weissfläche also weniger gross. Natürlich wäre dies auch bei der Verwendung eines Textverarbeitungprogramms von Grund an so eingestellt.

    Braucht man dafür ein Plugin?

  3. und welches sind die von Dir genannten Online Tools die du ansonsten benutzt? Würde mich sehr interessieren was es da für tolle Editoren im Web gibt. LG

  4. StackEdit ist beispielsweise ein ganz guter Markdown-Webeditor:
    https://stackedit.io/

  5. Ich habe, als ich noch Windows nutzte, immer BlogDesk verwendet. BlogDesk ist einfach ein genialer Blogging-Client, wenn es um Formatierungen und das Einfügen und automatische Skalieren und Verlinken von Grafiken geht. Leider weigert sich der Autor trotz ständiger Nachfrage von etlichen Seiten eine Linux-Version zu ermöglichen, daher sieht es unter Linux eher mau aus. Bisher haben alle Clients, die ich ausprobiert habe, weniger oder gerade so die gleichen Funktionen wie das Web-Backend (d.h. Code tippen und absenden).

    Sehr schade, so nahm der Spaß am Bloggen etwas ab – aber vielleicht hat ja jemand von euch noch Tipps für ein Linux-Blogging-Tool.

  6. Gute Infos. Würde mich über mehr einfache tools freuen (win, linux, chromeOS).

  7. https://stackedit.io/# als Editor im Chrome Browser ist schon verdammt cool, wenn man Texte in Markdown verfassen und den Artikel schnell und einfach in WordPress veroeffentlichen moechte.

    Ansonsten kann man doch auch in den Optionen des WP Backends genuegend einstellen, um das Schreiben leaner und cleaner zu machen.

  8. Lars Lakomski says:

    Erst mal ein frohes neues Jahr an alle hier. Ich muss gestehen, dass ich bisher alle meine Texte immer noch extern schreibe, korrigiere und dann erst in den Editor von WordPress rein lade. Der Grund liegt darin, dass ich meine Beiträge fast immer in Etappen über mehr als einen Tag schreibe und mich das zwischendrin einloggen einfach zu sehr nervt. Das Dokument in Word laden geht mit einem Mausklick ohne den Log-In Vorgang. Zudem habe ich nach der Veröffentlichung automatisch noch eine lokale Sicherung von dem Beitrag, zusätzlich zum normalen WP-Backup.

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