Becker BoxCTRL: Rollladensystem mit Anbindung an die FRITZ!Box

Die Firma Becker hatte in diesem Jahr für Nutzer der homee-Smart-Home-Zentrale bereits einen eigenen Würfel mitsamt eigenem Funkstandard für eine smarte Rollladensteuerung parat. Die neuen BoxCTRL-Antriebe für Rollläden hingegen benötigen keine dedizierte Bridge oder Smart-Home-Zentrale, zumindest für Besitzer einer FRITZ!Box. Die BoxCTRL-Motoren setzen auf das DECT-Protokoll ULE HAN FUN, mit welchem auch diverse Smart-Home-Produkte von AVM ausgestattet sind. Durch Anbindung an einen AVM-Router kann eine Steuerung von BOXCTRL über die FRITZ! App Smart Home oder ein FRITZ!Fon vorgenommen werden. Zudem lassen sich auch die AVM-eigenen Taster FRITZ!DECT 400 sowie 440 für die Rollladen-Steuerung konfigurieren. Bis zu vier Tasten sind da frei belegbar, bis zu sechs der genannten Antriebe lassen sich über einen Taster gleichzeitig ansteuern.

Darüber hinaus bietet man auch außerhalb der smarten Steuermöglichkeit diverse Funktionen: Becker hat in das Rollladen-System eine dynamische Drehmomentanpassung sowie einen Sanftanschlag in oberer Endlage integriert. Dadurch sollen die Rollläden „schonen und geräuscharm“ am Anschlagspunkt ankommen. Zudem ist auch eine Hinderniserkennung integriert. Nachrüsten lassen sich Rollläden mit handelsüblicher 50er- oder 60er-Welle. Voraussetzung für die smarte Steuerung ist eine DECT-fähige FRITZ!Box mit FRITZ!OS ab Version 7.20. Einbau und Programmierung soll durch „One-Button-Anlernen“ sowie Software-Updates auch in Eigenregie problemlos möglich sein.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Ist da was über Preise bekannt?

  2. Interessant. Aber die Teile tauscht man ja nicht mal eben aus.
    Haben bei uns vor 2 Jahren die Rolläden mit Selve commeo ausgestattet. Die bieten auch einen eigenen Home Server für 350€ an. Momentan war es mir das noch nicht wert, nur damit ich das über Alexa steuern kann und ggf. weitere Spielereien. Aktuell reicht mir die Zeitsteuerung und ggf. mal den Handsender in die Hand zu nehmen. Aber wer weiß… Für 200€ würde ich da schon zuschlagen 😉

  3. Interessant ist das zwar, aber meiner Meinung nach maßlos überteuert. Ich würde stattdessen lieber einen dummen Motor im mittleren Preissegment für 40-60 Euro kaufen (je nach benötigter Stärke) und dazu dann einen Shelly 2.5 für um die 20 Euro. Damit ist man nicht nur erheblich günstiger, sondern auch komplett unabhängig von irgendwelchen exotischen Spezialprotokollen wie DECT ULE HAN.

    • Danke Fred, ein sehr hilfreicher Kommentar, wir wohnen in einer 30 Jahre alten Hütte und bis auf zwei schaltbare Steckdosen und ein paar Heizungsventile (beides AVM) ist hier nichts Smart. Der Shelly Hinweis gab jetzt den großen Aha Effekt. Da kann man sich ja mit vorhandenen Komponenten austoben (wir haben noch alte Rolladenmotoren en masse im Einsatz über Schalter gesteuert).

      • Wenn du die alten Motoren eh schon über Schalter steuerst, wirst du nix besseres (und günstigeres) als die Shellies finden. Im Prinzip hast du dann ja schon alles da, was du brauchst. Sofern da noch ein klein wenig Platz hinter dem Schalter in der Dose ist, dann rein damit 🙂

        Achja, eine Lasterkennung haben die übrigens auch. Damit können deine dummen alten Motoren dann sogar stoppen, wenn mal ein Hindernis im Fenster steht. Dann machst du dir die Federn an der Welle nicht mehr kaputt (ist mir früher mehrfach passiert, als ich noch keine Shellies hatte). Und das alles für um die 20 Euro!

    • Eigentlich hieß es ja mal vor Jahren, dass ULE HAN Fun ein Standard wird. Inzwischen schaut es nach einer properitären Nischenlösung von AVM aus. Ich habe diesem Protokoll vertraut, weil Panasonic schon ein paar Produkte am Markt hatte und Gigaset auch in den Markt gestartet ist. Auch der Verzicht auf eine extra Bridge war ein Punkt. Die Heizungsventile sind okay, aber nicht der Überflieger. Ich habe die Rauchmelder ersetzen dürfen, da habe ich auch die Telekom-Melder zurückgegriffen. Ein Panasonic-Wassermelder ist noch im Einsatz. Da wars. Für den Dachboden habe ich auf LED-Mono-Leuchten der Telekom gesetzt. DIe liefen solange die Fritzbox im Labormodus war. Als dann die auslief, ging mit den Leuchten nichts mehr. Es wurden nur noch die farbigen unterstützt. Die Verbindung mit dem DECT-Schalter war instabil. Das Teil flog jetzt raus. Muss ich halt mal in den Elektriker investieren. Panasonic hat sich offenbar aus dem Markt verabschiedet. Den Wassermelder gibt es nicht mehr. Die Gigaset-Produkte sind offenbar lt. verschiedenen Foren nur bedingt mit AVM kompatibel. Ich seh keine rechte Zukunft. Die Shelly sind echt sexy, weil sie sich in die bestehenden Infrastruktur ohne großen Aufwand einbinden lassen. AVM hingegen steht lt. div. Foren einem Lichtschalter für die Dose ablehnend gegenüber. Vom Nein zu Alexa ganz zu schweigen.

    • Es kommt immer auf den Anwendungszweck an – ohne N am Schalter wird es mit dem Shelly schwierig, diese Lösung könnte man dann doch verwenden. Und den dummen Motor muss man noch immer manuell seine Endlagen vorgeben, das ist elektronisch schon deutlich bequemer. Recht gebe ich Dir aber – etwas überteuert. Zumindest im Vergleich zu den sehr günstigen Shellies oder zB anderen China-Zigbee-Lösungen.

      • Viele Shellies kommen miterweile auch ohne Neutralleiter aus. Damit gibt es quasi keine Ausrede mehr

        • Ja, aber leider der für die Rolladen notwendige 2.5 gerade nicht. Lasse mich gerne eines besseren belehren, ich habe die selber im Einsatz 🙂

          • Okay stimmt, aber ein Rollo ohne N ist schon sehr speziell. Irgendwo im Rollo-Kasten müssen ja die Taster-Leitungen ankommen und dort müsste man dann halt den Shelly montieren. Da ist in der Regel auch genug Platz.

            Aber vielleicht kommt irgendwann noch ein passender 2.5er, wobei ich das unwahrscheinlich finde, da diese Konstellation wirklich ultra-speziell ist.

  4. Bei den Rollläden schwöre ich auf die Lösung von Rademacher. Habe insgesamt 14 Fenster damit ausgestattet und es gab in über drei Jahren bislang keine einzige Fehlfunktion was man von meinen anderen smarthome Lösungen (Homatic, Ikea, TP-link, fhem) leider nicht sagen kann. Google und Alexa kompatibel, Klasse App und auch über den Browser administrierbar. Die Dinger laufen so rund, dass man echt vergisst, dass sie da sind.

  5. Es kommt dauernd was neues. Vor 7 Jahren haben wir alle Rollläden mit Somfy ausgestattet – RTS.
    Jetzt gibts wieder was neues, natürlich nicht kompatibel.
    Programmierung der Tahoma nur online..
    Immer wieder eine neue Scheisse..

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