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homee: So geht es 2021 mit der Smart-Home-Zentrale weiter & neuer Würfel für „CentronicPLUS“

Die modularen Würfel der Smart-Home-Zentrale homee kamen hier im Blog schon des Öfteren zur Sprache: Neben dem weißen Basis-Würrfel unterstützt hierbei jeder Würfel einen Funkstandard (orange – Zigbee usw.). Auch bringt man seitens des deutschen Herstellers „Codeatelier“ regelmäßige Software-Updates. Ende des vergangenen Jahres brachte man da die (langersehnte) Funktion zur Anwesenheitserkennung mit.

Im vergangenen Jahr hatte man mit Hörmann und dem Funkprotokoll „BiSecur“ einen weiteren Partner und damit auch Würfel ins Programm aufgenommen. Mit einem neuen Würfel für das Funkprotokoll „CentronicPlus“ holt man nun auch die Firma Becker mit an Bord, welche sich für Antriebe wie Rollläden, Sonnenschutz sowie Garagentore verantwortlich zeichnet. Das CentronicPlus-Protokoll hat hierbei – wie auch Zigbee und Z-Wave – eine Mesh-Funktionalität:

Jedes Gerät kennt hier alle anderen, dem Netzwerk zugehörigen Geräte. Informationen werden untereinander weitergegeben – im Gegensatz zu anderen Lösungen, bei denen die einzelnen Geräte isoliert voneinander mit einer zentralen Stelle kommunizieren. Das bietet einen entscheidenden Vorteil: Durch die Kommunikation der einzelnen Geräte untereinander sucht sich der Funkbefehl seinen eigenen Weg, wodurch die Reichweite des Signals enorm erhöht wird.

Durch die Zusammenarbeit stehen den Becker-Kunden mit der homee-Zentrale nun weitere Funkstandards und damit auch weitere smarte Gerätschaften zur Vernetzung offen. Schöner wäre da wohl noch eher selbst auf einen „Funkstandard“ zu setzen, statt mit eigenen proprietären Lösungen zu hantieren.

Zudem präsentiert man für homee eine Roadmap für 2021, welche ins Auge gefasste „Missionen“ beinhaltet. Unter anderem möchte man für 2021 das Thema „Smartwatch App“ in Angriff nehmen. Außerdem hat man einen neuen Z-Wave-Cube („Gen7 Cube“) auf Basis des neuen Z-Wave-Stack geplant, welcher direkt von der Z-Wave-Alliance zur Verfügung gestellt wird. Den hatte man bereits für 2020 anvisiert, nun hat man den Marktstart in 2021 vor.

Für 2021 hat man neben dem CentronicPlus-Cube außerdem einen Warema-WMS-Cube geplant und den „neuen“ Themen Sonnenschutz etc. möchte man sich mit „Dämmerungs- sowie Windautomatiken“ widmen, um die Steuerung von Jalousien und Markisen weiter zu „smartifizieren“.

Große Verbesserungen stellt man außerdem für die Android-App in Aussicht. Und auch das Thema „Verlaufsdaten länger und zuverlässiger speichern“ wolle man mit Blick auf Betreiber von PV-Anlagen in Angriff nehmen. Für 2021 plane man zudem den Fokus auf die Unterstützung von „mehr Geräten“ zu legen. Die Aqara-Sensoren hat man da trotz Zigbee jedoch mangels eingehaltener Standards nicht mit aufgenommen, vielleicht ändert das sich mit dem Umstieg auf Zigbee 3.0 seitens der Aqara-Produkte.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Zum Thema Standards der passende XKCD: https://xkcd.com/927/

  2. Und der Z-Wave Stack funktioniert bei manchen von Anfang an nicht richtig. Vom Hersteller kommen nur Versprechen die nicht gehalten werden. Sie würden das Problem mit einem komplett neu geschrieben Stack lösen. Dieser wird seit mehreren Jahren angekündigt. Lachhaft. Dann lieber ne open source Lösung bei der wenigstens die Community matches selbst lösen kann.

  3. Onkel Wanja says:

    Restlos überteuert, unpraktisch und unflexibel. Das geht einfacher, billiger und besser.

    • Wo kann man die Software denn ausprobieren? Oder hattest du einen Homee?
      Ich würde es gerne Mal testen, habe auf die ganzen Bastellösungen keine Lust mehr…

    • Hab auch einen homee mit zigbee stehen und hatte auf eine umgängliche, offene Lösung gehofft. Statt die App und Geräteunterstützung zu verbessern und sich mit Thread zu beschäftigen kommen zusätzliche Nischenmarken. Zwave habe ich mir auch nicht geholt, wegen der nicht umgesetzen zusagen den neuen stack umzusetzen. Wahrscheinlich fährt man mit einer Raspberry pi Lösung oder homekit besser.

    • Aha! Nämlich?

  4. Hatte den homee 6 Monate im Einsatz und habe ihn durch Homey abgelöst.

    Grund dafür war die mangelnde Bereitschaft neue aktoren einzubinden. Es werden ewig Sachen angekündigt und immer vertröstet.

    • Felix Frank says:

      Den teste ich gerade. Also das Anlernen von ZigBee-Geräten z.B. Aqara aber auch die Innr und Hue dauern bei mir unfassbar lange. Die Möglichkeiten sind jedoch weitaus größer, das stimmt.

  5. Cool, kann man dann seine alten Nadeldrucker ins Smarthome einbinden?

  6. Hatte den Homee 2 Monate im Einsatz..war sinnbefreit das Gerät. ZigBee ging mäßig. Homematic IP unterstützen sie gar nicht. Ich bekomme noch monatlich die Mails aus dem Homee Forum, zum.schmunzeln und auch zum heulen was man da so liest. Ich denke mehr undejr über Mediola nach. Klar nicht günstig aber gefühlt bessere Qualität und ein mehr an Aktoren. Auch wenn teurer im gesamten!

    • Wieso teuer?
      Ich habe für meine alten Centronic (ohne Plus) Funkrolläden ein Mediola Gateway V6 mini in Betrieb. Einmalig 89 Euro ohne Cloud-Abo. Das klappt hervorragend und als es nciht mehr ging, hat mir deren Service sehr schnell geholfen. Als Nutzer ein (alten und nicht smarten) Nischentechnik, war ich ganz froh, dass ich keine 17 Rolladenmotoren tauschen oder umrüsten musste.

      Homematic und HMIP geht auch. Allerdings lernt man dann die Geräte entweder am Mediola-Gateway oder der CCU an. Da mir die Programme der CCU doch noch um einiges mehr Flexibilität geben, habe ich das nicht gemacht und kann daher leider meine HM-Wetterstation nicht zur Rolladensteuerung bei Mediola nutzen. Es gibt zwar auch die Möglichkeit, das Gateway per http-Befehl über ioBroker oder die CCU zu steuern, aber die Befehle für die Becker-Rollläden werden von Mediola nicht veröffentlicht (snief)

    • Ich denke, dass sie damit ihre Glaubwürdigkeit verspielt haben. Den Leuten zu erklären, es wäre viel besser die hue bridge nicht zu unterstützen sondern den homee zur bridge zu machen. Das kostet dann 100 Euro statt Null wie bei fast allen anderen Systemen und es hat nie gut funktioniert und gleichzeitig konnte man die hue bridge nie gleichzeitig mit de hue App benutzen. Einfach lächerlich. Die App ist ganz hübsch, programmieren von Automation wäre noch okay wenn die Technik überhaupt gut funktionieren würde.

      Der Hersteller kümmert sich um Probleme eigentlich gar nicht – Support gibt’s nur im Forum und was einem dort entgegen kommt ist wirklich haarsträubend. Kritik an homee wird einfach nicht akzeptiert und Hilfe endet dann damit, dass man sicher selbst etwas falsch gemacht hat. Mir wurde erklärt, dass wohl meine Automationen im Sekundentakt abfragen machen und ich den Speicher damit überlaufen lasse. Da wird man von Fanboys für dumm verkauft. Er steuert bei mir nach wie vor die Jalousien. Das geht ganz gut. Licht war immer verzögert oder ging gar nicht. Alles was zB per Schalter lief war übel, aber was nur jeden Tag zur bestimmten Zeit gemacht werden sollte, ging ganz gut.

  7. Hab den Homee seit zwei Jahren und er ist das flexibelste System für den Durchschnittsuser. Habe 3 Würfel und kann alles kaufen und automatisieren. Bei komplexen Schaltungen weiche ich auf ioBroker aus, der meinen Homee super steuert. Die Homee-Software wird permanent weiterentwickelt. So kamen in letzter Zeit Anwesenheitserkennung und Heizpläne dazu, die bei mir super funktionieren. Homeautomatisierung ist halt ne komplexe Sache und macht meist erst mit einem breiten Aktoren-/Sensorenportfolio richtig Spass. Das habe ich und der Homee arbeitet damit bei mir ganz hervorragend.

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