Auswertung Umfrage Januar 2022: Unsere Leser bezahlen am liebsten per Phone oder Wearable

Im Jahr 2022 kann man vielfältiger denn je bezahlen. Man benötigt nicht einmal mehr zwingend sein Portemonnaie, denn wer beispielsweise seine Kreditkarte in Apple Pay oder Google Pay hinterlegt hat, kann mit Smartphone oder Smartwatch in Geschäften bezahlen, welche die kontaktlose Zahlung anbieten. Genau jene Methode hat sich in der Corona-Krise natürlich noch schneller durchgesetzt, als zuvor zu vermuten gewesen wäre. Daher fragte ich auch im Zuge unserer Januar-Umfrage, wie bzw. womit ihr denn im Handel am liebsten bezahlt?

Ich selbst nutze in der Regel meine Kreditkarte. Bargeld habe ich in oft aber auch noch dabei, da es in manchen Fällen immer noch hilfreich ist – etwa bei Zahlungen unter Freunden oder in kleineren Geschäften. Google Pay nutzte ich eine Zeit lang, es war für mich subjektiv aber nicht bequemer, als direkt meine Karte zu zücken. Das mag daran liegen, dass ich mein Smartphone immer ähnlich wie meinen Geldbeutel in der Jacke verstaue und ungern im Alltag abseits des Sports Wearables trage.

Doch ich bin nicht stellvertretend für unsere Leserschaft, das zeigen dann auch eindeutig die Umfrageergebnisse. Eher passt da Caschys Nutzungsverhalten: Kollege Knobloch zahlt laut eigenen Aussagen fast ausschließlich per Smartphone. Und so antworteten auch 58 % unserer Umfrageteilnehmer (3.443 Stimmen), dass sie am liebsten per Phone bzw. Wearable bezahlen. Zu beachten ist, dass dieses Ergebnis nicht die Allgemeinheit widerspiegeln dürfte. Schließlich sind in einem Tech-Blog entsprechend technikaffine Leser unterwegs.

Die Karte, egal ob nun Debit- oder Kreditkarte, ist für 26 % der Befragten (1.509 Stimmen) das bevorzugte Zahlungsmittel. Da muss klassisches Bargeld also eindeutig hinten anstehen, denn hier sind es nur 14 % der Abstimmenden (843 Stimmen), welche Münzen und Scheinen den Vorzug geben. Allerdings existieren natürlich auch ein paar Unentschlossene: 2 % der Leser (91 Stimmen) konnten sich nicht zu einer klaren Entscheidung bewegen.

Insgesamt haben an der Januar-Umfrage hier im Blog 5.886 Leser teilgenommen. Vielen Dank für die rege Teilnahme an alle! Mehrfachantworten sind im Übrigen nicht möglich gewesen. Habt ihr die Ergebnisse so erwartet?

Total Voters: 5.886

Wie bezahlst du im Handel am liebsten?

  • Per Phone / Wearable (58%, 3.443 Votes)
  • Mit Karte (26%, 1.509 Votes)
  • Mit Bargeld (14%, 843 Votes)
  • Total unentschlossen (2%, 91 Votes)

Total Voters: 5.886

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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69 Kommentare

  1. Wenn ich meine Karte schneller als meine Uhr zücken könnte wäre ich wohl ein Marvel Held, so bleibt es bei der Watch zum bezahlen.

  2. Ich zahle mittlerweile geschätzt zu über 90% mit der Apple Watch. Nur beim kleinen Bäcker oder Gemüsehändler wird noch Bargeld genutzt – und beim Trinkgeld. Vorher habe ich aber eher die Karte aufgelegt, als das Mobiltelefon.

  3. Wolfgang D. says:

    LOL, am liebsten bezahle ich mit gar nichts indem ich so wenig wie möglich kaufe. Wenn Geldbörse für den Monat alle, ist schluss. Bei den drölfzig Plastikkarten vergesse ich nur ständig die PIN. Spart viel Geld. Plus echte Kreditkarten, ohne die bei Auslandskäufen wenig geht.

  4. Dafür dass in einem Blog wie diesem doch eigentlich überwiegend Technikinteressierte unterwegs sein sollten, finde ich die 58% eigentlich recht wenig. Sind doch inzwischen viele Banken bei Google/ApplePay dabei, selbst 200€-Handys haben oft schon NFC… was hält die Leute noch davon ab?

    • Wie immer bei neuen Technologien: Bedenken und die irrationale Angst, dass man ausgespäht wird und irgendjemand das Kaufverhalten überwacht. Ist besonders in DE verbreitet.

    • Naja immerhin zahlen 84% Bargeld los. Das ist doch schon mal etwas.
      Eine Smart Watch habe ich nicht. Will und brauche ich auch nicht, son Ding am Handgelenk. Ich habe irgendwann im letzten Jahrhundert aufgehört Uhren zu tragen. Und da meine Bank kein G-Pay unterstützt und ich PayPal nicht mag, bliebt nur die Kartenzahlung. Oder beim Tanken oder Lidl per App.

      • Ich trage auch schon sehr lange keine Uhren mehr. Die stören einfach. Und gehen schnell kaputt, weil ich mit der Uhr mal gegen die Wand, mal gegen die Tür oder so schlage. Und am Laptop stören soe auch.

        Bis die Apple Watch rauskam.
        Seitdem trage ich die Uhr.
        Ich habe schon mehrmals das Portemonnaie oder das iPhone zu Hause mal vergessen, aber fast nie die Uhr. Die Uhr ist das erste, was ich morgens nach der Dusche anziehe und das letzte, was ich vor dem schlafen gehen aussziehe. Die Uhr zählt meine Schritte. Die Uhr zählt meine Herzschläge. Die Uhr zählt dir Pausen zwischen den Sätzen beim FitX. Die Uhr zählt die Bahnen im Schwimmbad. Die Uhr hat meine Kreditkarte und meinen Corona-Pass aus der griechischen Corona-App (OK, das hat keinen Gebrauch hierzulande, weil man die CovPassCheckApp nicht benutzt).
        Falls die Uhr kaputt gehen sollte, werde ich am selben Tag eine neue bestellen.

    • @Harry: Nicht alles, was geht, ist im Alltag auch immer die bessere Lösung. Das merkt man gerade dann, wenn man sich mit der Technik etwas auskennt. Ich habe Smartphone und Smartwatch, zahle aber trotzdem mit Karte, und das einfach deshalb, weil es zumindest gefühlt schneller geht. Zudem habe ich meine minimale Geld- bzw. Kartenbereich sowie immer dabei und griffbereit. Und so hat eben jeder wohl seine eigenen Vorlieben.

      • Am schnellsten ist Google Pay da hört die PIN Eingabe wegfällt. Und man muss das seit Jahren nicht gereinigte Pingerät nicht anfassen.
        Vorher immer mit Karte bezahlt, seit ich im den Wegfall der PIN weiß nur noch Google Pay.

      • Wolfgang D. says:

        @Chris R. „Nicht alles, was geht, ist im Alltag auch immer die bessere Lösung“
        Eben. Zumal die meisten in einer inhomogenen Umgebung leben, muss man auch Zahlungsmöglichkeiten flexibel handhaben können, statt auf Monokultur zu setzen. Immer mal was Neues probieren eingeschlossen. Aber wenn ich meine Kosten sehe, um zehn Sekunden schneller mein bisschen Geld loszuwerden, ist es ein teures Hobby.

    • Hab angeregt durch deinen Kommentar eben PayPal in Google Pay integriert für den Fall, dass ich mein Portemonnaie nicht dabei hab, und werd das bei Aldi ausprobieren.
      Beim Einrichtungsvorgang sah ich was wie ‚Sicherheitscode‘ und bin verwirrt, dass dann ein SMS einging, das natürlich einen Sicherheitscode hatte – aber ich frage mich, wie ist das dann bei Aldi?
      Ich ging davon aus, dass ich im Einrichtungsprozess mir selbst einen Sicherheitscode wähle und bin nicht interessiert, beim Einkaufen auf SMS angewiesen zu sein.
      Bei deiner Frage wirst du sicher in der Lage sein, mir [79] das zu erklären.

      • Keine Sorge Du brauchst beim bezahlen keine SMS. Einmal eingerichtet und freigeschaltet läuft das ohne eine SMS, PIN oder sonstige Freigabe sofern das Smartphone entsperrt ist.

    • Technische Probleme, die in diesem Land tagtäglich auftreten.
      Oft wird auch die Kreditkarte nicht akzeptiert, weil der Laden einfach keine KK unterstützt.
      Ich wohne eher ländlich, in der Stadt mag es anders aussehen.

  5. Also ich Zahle Grundsätzlich in mit Bargeld. Hab bisher in keinem Laden mit Karte gezahlt.
    Ich habe zwar auch eine Kreditkarte, aber mit der Karte hole ich nur Geld von der Bank ab.
    Es geht doch den Mediamarkt, den Aldi, Lidl, Tankstelle und die anderen Shops gar nix an wie mein Name ist oder wo ich Wohne.

    • Du bist sicher, dass die das wissen? Name und Wohnort?
      Die haben eine Konto oder Kartennummer, mehr auch nicht.
      Natürlich könnte man daraus ein Profil ableiten, wann ich was wo einkaufe.
      Aber wem zum Teufel interessiert das? Außer für Marketing statistische Gründe.

    • Du stellst das so dar, als wenn alle, die bargeldlos bezahlen, zwingend Wert darauf legen, dem Händler den Namen und die Adresse mitzuteilen. Das mag dabei zwar geschehen (wenn auch nicht so direkt), ist aber einfach ein Nebeneffekt, den viele gerne in Kauf nehmen für mehr Bequemlichkeit und auch Sicherheit. Wenn man das eine will, muss man manchmal das andere mit in Kauf nehmen – und wirklich dramatisch ist das in diesem Fall sicher nicht.

    • Dann wäre Apple Pay doch (zumindest offline) doch auch eine Alternative:
      „Wenn wir im Ladengeschäft mit Apple Pay bezahlen, weiß ein Händler nur, welche Produkte gerade über die Ladentheke gingen. Er kann dabei aber nicht zuordnen, wer gerade eingekauft hat. Name und Adresse bleiben ebenso geheim wie die Kreditkartennummer. Beim Bezahlen tauschen iPhone oder Apple Watch und das Kartenlesegerät eine von der Bank ausgestellte und verschlüsselt gespeicherte gerätespezifische Geräteaccountnummer und einen variablen Code aus.“ (Zitat Giga)

    • Kommt auf die Bank an.
      Bei der DKB hebt man an Fremdautomaten kostenlos mit der Kreditkarte Geld ab, mit der Girokarte würde dafür eine Gebühr anfallen.

    • Bei mir ist die Geldabhebung per Kreditkarte 8x deutschlandweit (darin 4x europaweit) im Monat, in meinen Kontogebühren enthalten, egal bei welcher Bank ich abhebe. Per Girocard kostet es bei anderen, die nicht zum Cash Pool gehören.

    • Ich zahle keine Miete, hab eigenes Haus.
      Strom und KFZ Steuer habe ich noch niemand gesehen, der das mit ApplePay, Whatsapp oder überhaupt einer Plastikkarte vor Ort macht. Sondern das macht man per Bank Überweisung und nicht mit Plastikkarte. Benzin zahle ich gerne Bar. Das Geld muss ich in den Händen sehen, wenn ich es ausgebe, per Karte verliert man viel zu schnell den überblick.
      Und warum ich mit der Kreditkarte Geld abhole? Weil es bei meiner Bank nix kostet.

      • „Benzin zahle ich gerne Bar. Das Geld muss ich in den Händen sehen, wenn ich es ausgebe, per Karte verliert man viel zu schnell den überblick.“

        Bei mir sind alle Kartenzahlungen chronologisch in der App einsehbar. Also volle Kontrolle über Ausgaben. Wenn ich nur mit Bargeld zahlen würde, wüsste ich nach ein paar Tagen oder ner Woche nicht mehr, wieviel und wo ich Geld ausgegeben habe. Es sei denn ich würde auch noch die ganzen Bons aufbewahren.

    • Da sind wir schon direkt im Bereich der irrationalen Angst. Selbstverständlich weiß ein Händler nicht wo Du wohnst wenn Du mit Karte bezahlst. Wer hat Dir den groben Unfug denn erzählt?

    • „wie mein Name ist oder wo ich Wohne.“

      Bei der Zahlung mit Google oder Apple Pay werden Namen und Adresse gar nicht übermittelt. Bei der Kreditkarte werden wenn überhaupt der Name auf dem ZVT Beleg ausgegeben. In die System des Unternehmens laufen diese Daten gar nicht rein. Woher hast du die Info?

  6. Sehe da keinen Vorteil.Mit der Kreditkarte kann ich Kontaktlos zahlen, indem ich diese auf das Terminal lege.
    Für was den Umweg über das Telefon oder Smartwatch gehen ?

    • Was für Umweg? Die Uhr ist am Handgelenk, legst du dieses ab und an mal ab, oder wie? Ein Umweg ist es, die Brieftasche aus der Jacke/Hose zu zücken, die Karte da zu entnehmen und am Ende wieder zu verstauen.

      • Nicht unbedingt. Ich habe das so gepackt, dass ich meine Geldbörse nur aus der Tasche ziehen und ans Terminal halten muss. Langsamer als mit Smartphone oder Uhr ist das (gefühlt) nicht, eher im Gegenteil, denn ich spare beim Smartphone das Entsperren und bei der Uhr den (doppelten) Knopfdruck (der zudem auch beide Hände beansprucht). 🙂

    • Das Argument (auch vom Verfasser des Beitrags) verstehe ich nie – bei kontaktloser Kartenzahlung muss ich ab x Euro immer zusätzlich mit PIN bestätigen.
      Mit GPay muss ich nie eine PIN eingeben, egal wie hoch der Betrag ist! Nur das Telefons entsperren, welches während des Herausholens aus der Tasche via Fingerabdruck keine zusätzliche Zeit kostet.

      Also ist es nicht „genau das Gleiche“ – mit dem Smartphone ist der Bezahlvorgang immer mit den Auflegen abgeschlossen – mit Karte muss ich immer schauen, ob diesmal noch der PIN nötig ist…

      • Die PIN-Eingabe verzögert das natürlich, aber wenn man immer nur wenig einkauft, kommt das praktisch nicht vor … 😉

    • Gegenfrage: wozu den Umweg über das Portemonnaie gehen und da die Karte raus fummeln? Mit der Uhr zahl ich bedeutend schneller.

      • Siehe oben:
        Ich habe das so gepackt, dass ich meine Geldbörse nur aus der Tasche ziehen und ans Terminal halten muss. Langsamer als mit Smartphone oder Uhr ist das (gefühlt) nicht, eher im Gegenteil, denn ich spare beim Smartphone das Entsperren und bei der Uhr den Knopfdruck (der zudem auch beide Hände beansprucht). 🙂

        • Das entsperren des Handy passiert quasi schon beim Griff in die Tasche. Ich weiß nicht, wo du hier ein Problem siehst?

          • Ich sehe da gar kein Problem, ich nutze nur einen anderen Weg, der für mich besser funktioniert. Aber wie das Handy schon quasi beim Griff in die Tasche entsperrt wird, interessiert mich schon, insbesondere, wenn kein Fingerabdruck verwendet wird.

            • das iphone is „entsperrt“ solang es in reichtweite der gekoppelten applewatch ist und diese entsperrt ist, hilft aber nichts denn am iphone muss man den pin eingeben wenn die gesichtserkennung nicht funktioniert (maske). anders herum is mmn schneller, also zweimal den button an der watch drücken um zu bezahlen, da dort kein code nötig ist solang das iphone in der nähe ist. wirklich bezahlen ohne pin geht wegen masken nur mit der watch oder mit fingerabdrucksensor, welchen die neuen iphones nicht mehr haben. Keine ahnung wie das bei android läuft.

    • Es geht schneller und Du musst keine PIN ins Terminal fummeln egal bei welcher Summe. Alleine das sind schon gewichtige Argumente.

    • Bei einem entsperrten Handy benötigst du keine Pineingabe am Pinpad. Ergo, geht das Zahlen per Handy schneller und komfortabler.

  7. Ich zahle nicht mit der Applewatch, da ich diese dann jedesmal beim Anlegen nach dem Aufladen wieder entsperren muss, Und da ich erheblich öfter auflade (gezwungnermaßen), als dass ich etwas bezahle, zahle ich lieber per Kreditkarte, denn mein Portmonnaie muss ich nicht erst jedesmal entsperren, wenn ich es in die Hosentasche stecke.
    Ich sehe da keinen Vorteil für die Watch. Zumal ich auch beim Bezahlen erst nich auf der Krone rumdrücken muss.

    • Aber ich muss oft den PIN eingeben beim zahlen. Die Apple Watch lege ich an nach dem Laden. Entsperre sie über das iPhone und dann ist da Ruhe bis zum nächsten Laden.

    • Wie bitte, völlig konfus der Text?
      Was musst du wann und wie aufladen und was hat das mit Apple Pay zu tun?

      Und die Krone zum bezahlen musst du auch nicht drücken, sondern die Taste darunter (daraus entnehme ich, dass du noch nie mit Apple Pay bezahlt hast!).
      Aber wenn dich das schon überfordert, ist eine Apple Watch eh nichts für dich…

    • Hä was? Was ist mit dir? Was für aufladen und entsperren?! Hast du jemals über der AW was bezahlt? Mir scheint dem nicht so.

    • Das klingt völlig ahnungslos. Für was eine Apple Watch, die nie entsperrt wird? Einmal angelegt, dann entsperrt reicht ein 2maliger Tastendruck, das man zahlen kann. Da muss man nix aus der Hosentasche holen. Und gesperrt wird sie erst wieder, wenn man sie ablegt.

    • Ganz ernst gemeinte Frage: was macht man mit einer gesperrten Apple Watch am Arm? Die kann man doch im gesperrten Zustand gar nicht nutzen, zumindest ist das bei meiner so.

    • Verstehe wer will, was ihr hier erzählt: Es geht darum, dass man mit aktiviertem ApplePay gezwungen ist die Watch aus Sicherheitsgründen mit einer Sperre zu versehen. Somit muss bei jedem Anlegen nach dem Laden diese Sperre deaktiviert werden. Nutzt man kein ApplePay, dann muss man auch nichts entsperren und kann die Watch einfach ummachen und fertig.
      Und ja, es war nichtndie Krone beim Bezahlen gemeint, sondern der Knopf darunter. Oh eine echte Gotteslästerung gegenüber den Applepay-Jüngern und so wird natürlich gleich unterstellt, ich hätte Applepay nie genutzt, weil man am liebsten Spielzeug Kritik übt.

      ich ohne Apple-Pay gar keine Sperre auf der Watch brauche und so muss ich beim Anlegen der Watch diese auch nicht entsperren.
      Nutzt man ApplePay wird man zur Sperre der Apple-Watch aus Sicherheitsgründen gezwungen und muss eben entsperren. Nun kapiert?

      • Letzten Absatz bitte ignorieren. Leider kann man ja hier keinen Text korrigieren.

      • Ok, das ist nun deutlich geworden. Aber dennoch sehe ich hier kein nennenswertes Problem, oder geht es darum, die Uhr wenigstens einmal pro Tag entsperren zu müssen? Es mag da unterschiedliche Ansichten geben, aber mir ist gar nicht aufgefallen, dass die Watch mit Apple Pay gesperrt werden *muss*, wohl, weil ich diese Geräte sowieso nie ohne Gerätesperre nutze. Aber jeder ist da ja anders, passt schon! 🙂

      • Du machst nun einen Theater daraus, weil du nach dem anlegen der Uhr (für gewöhnlich 1x am Tag) eine vierstellige Pin an der AW eingeben musst? Wirklich? Nun gut, jeder wie er will, man muss ja nicht alles und jeden verstehen.

    • das iphone wird aber schon öfter entsperrt als eingekauft oder? das entsperrt nämlich auch die watch wenn man sie denn am handgelenk hat.

  8. Für mich ist die Apple Watch einfach die schnellste Lösung zur Zahlung.
    Einfach zweimal kurz den Knopf gedrückt, ans Terminal halten, fertig.
    Schneller ist nur Bargeld wenn der Bertrag passend ist – das dürfte in den meisten Fällen aber eher selten so ausgehen.
    Ich sehe für mich keinen Vorteil darin zur Bank zu tingeln nur um dort Geld zu holen das ich dann im Laden ausgebe (und der Laden es dann wieder zur Bank zurückbringt).
    Dadurch dass ich so gut wie alles mit Karte zahle kann ich dann die einzelnen Posten am PC per Programm ordentlich auswerten in einer Art Haushaltsbuch, spart mir das manuelle Eintragen von zig Belegen.
    Und dank Banking4 App sehe ich immer wie viel Kohle noch auf den Konten ist und habe den vollen Überblick.

    • „Schneller ist nur Bargeld wenn der Bertrag passend ist – das dürfte in den meisten Fällen aber eher selten so ausgehen.“

      Inwiefern ist Bargeld schneller? Die AW liegt doch am Handgelenk an und ist somit, falls vorhanden, immer dabei. Ein Geldbeutel muss man erst entnehmen, das Geld anschließend auch entnehmen usw.

    • @Markus: Welches Programm verwendest für die Auswertungen und um auf die Daten der Apple Watch zuzugreifen ? Sowas würde mich auch interessieren.

    • Bei der Kreditkarte gehts noch einfacher, hinhalten, fertig. Währen Corona haben sie den Betrag der ohne PIN gezahlt werden kann auf 80.- CHF erhöht, so muss ich pratkisch nie den PIN eingeben. Wenn ich die Leute an der Kasse beobachte merke ich das die meisten mit dem Handy/Uhr langsamer sind als Leute mit Karte.

      • So gehts mir auch … ich habe natürlich die Zeiten nicht gestoppt, aber langsamer ist der Zahlvorgang insgesamt mit Karte nicht, wenn man das weitgehend optimiert hat.

  9. Trage eine grosse Automatik und eine zusätzliche „Bezahluhr“ wäre mir wohl zu albern. Per Smartphone ginge, ist mir aber irgendwie zu umständlich. Daher entweder Cash oder mit der Karte.

  10. Für mich ist die Watch aktuell oftmals viel zu umständlich. Hier in der Gegend wurde wie wahrscheinlich fast überall Plexiglas zum Schutz der Kunden/Mitarbeiter an den Kassen aufgebaut und damit ist oftmals nur ein kleines Loch verfügbar, um die Karte in den Kartenleser oder auf den Leser zu halten. Die Hand dort so hinzuhalten, dass ich mit der Uhr in Reichweite bin, geht meist schief oder erfordert ziemliche Verrenkungen. Daher bin ich seit Beginn der Pandemie wieder hauptsächlich mit Karte per Funk unterwegs.

    • Das auch, und es hängt davon ab, auf welcher Seite das Terminal ist bzw. ob man die Uhr rechts oder links trägt.

  11. Angefangen hab ich 2016 mit dem LG G4 (erstes Phone mit NFC für mich) und der App der Deutschen Bank. Dann kam irgendwann Google Pay mit Paypal und eine WearOS Uhr. Seit über einen Jahr aber bezahle ich mit Apple Pay und der Watch.

    Außerdem sind Apple Pay und Pendant Google Pay sehr sicher, da eine geklaute Karte mit NFC Chip dem Dieb ein paar mal erlaubt bis zu 50€ nur durch auflegen zu bezahlen erlaubt, bevor dann die PIN Abfrage kommt.

    Auch nutzen Apple und Google sogenannte „Einmaltorken“ , das heißt dort wandert noch nicht einmal die richtige Nummer der Karte rüber. Bei Karte mit NFC ist es ein „Festertorken“ zwar auch ohne die eigentliche Nummer, aber eben immer der selbe.

    Außerdem sind die Torken bei dem Unternehmen, welches für Unternehmen XYZ, den Bargeldlosverkehr abwickelt.

    Ferner glaube ich ist es für den Mensch an der Kasse einfacher sich ein Gesicht zu merken, was immer erstmal ne gefühlte halbe Stunde im Geldbüddel kramt um möglichst passend zu zahlen

  12. Versuche seit einigen Monaten bargeldlos im Alltag zu leben. Klappt zu 95%. Gibt wirklich nur noch vereinzelte Einzelhändler, die sich gegen kontaktlose Zahlung streuben oder sich einfach nicht damit befassen. Für mich hat es nur Vorteile:
    -Die Ausgaben immer sofort im Blick
    -innerhalb von weniger als 5sek mit der Watch bezahlen statt die Geldbörse zu ziehen und nach barem oder Karte zu fummeln
    -kein nerviges Kleingeld mehr, dass sich nach und nach in der Börse anhäuft

  13. Einige Punkte wurden hier nicht genannt.

    Ja, viele haben Bedenken bezüglich der Sicherheit. Aber warum? Auf Watch und auf dem Smartphone kann ich das NFC deaktivieren. Bei einer Karte kann ich das nicht. Da brauche ich eine entsprechende Schutzhülle oder diese Funktion in der Geldbörse.
    Bei fast allen Banken ist es auch so, dass Beträge bis 50€ kontaktlos ohne PIN oder Unterschrift bezahlt werden können. Da kann man die Karte nicht irgendwie sichern.
    Auf fast allen Smartphones kann man eine Sicherung durch Fingerabdruck, auf allen eine mit PIN einstellen und das ganz bequem, nur dann wenn ich das Gerät einschalte/aktiviere. Sogar meiner Watch ist es so, dass in Verbindungen mit G-Pay eine Pin oder Muster verlangt wird und zwar jedes Mal wenn die Uhr einmal abgelegt wurde.
    Da könnte ich überfallen werden, damit kann der gewöhnliche Kleinkriminelle nichts anfangen und Kleinkriminelle sind nun keine Hacker die da auch Wege finden.
    Bei einer Karte schaut das anders aus. Falls man da nach einem Überfall/Diebstahl nicht in der Lage ist diese sofort zu sperren… Ja, nur bis 50€, das heißt aber nicht, dass man nicht in 10 Geschäften für jeweils 45€ einkaufen könnte.

    Wohne jetzt in einer Großstadt und ich weiß nicht wie es in kleineren Städten ist, hier passiert das halt mal, auch im Bekanntenkreis. Hatte es erst letztes Jahr. Spät in der Nacht und es waren kaum Menschen unterwegs und da waren plötzlich 2 jüngere Männer. Einer kam mir entgegen und fragte nach Kleingeld für eine Telefonzelle. Klar. Ein Typ um 18-19 und kein Smartphone? Telefonzellen im Jahr 2021? Kann es jetzt nicht beschwören, bin mir aber doch irgendwie sicher, hätte da einer die Geldbörse gezückt, die wäre weg gewesen… Ich habe ihm nur gesagt, dass man heutzutage kein Bargeld mehr braucht und, dass es hier in der Umgebung keine Telefonzellen gibt. Weg war er.

    Denke also schon, diese Art von kontaktlosen Zahlungsmöglichkeiten durch technische Geräte, die haben im Punkto Sicherheit doch schon ihre Vorteile.

    Gut, überall kann man es natürlich nicht nutzen, aber wo es nicht geht, da kaufe ich einfach nicht mehr ein und es geht doch schon fast überall, in bekannten Geschäften ist der Mindestumsatz egal und beim Asiaten oder im türkischen Geschäft funktioniert es ab 5€.

    Echtes Geld brauche ich eigentlich nur noch wenn es um Trinkgeld geht. Aber sonst?

    Und auch dieser Punkt von einigen, dass da viele Daten gesammelt werden würden, stimmt das? Ich glaube es nicht. Wenn ich logisch denke und die Händler dadurch Daten sammeln würden/könnten, warum sollten die dann inzwischen alle eigene Apps anbieten und dort mit Extra-Rabatten locken um ja viele Nutzer zu gewinnen? Klar, wer solche Apps, Payback und ähnliches nutzt, der bezahlt mit seinen Daten, aber durch bezahlen ohne Bargeld? Wäre irgendwie unlogisch.

    • „Ja, nur bis 50€, das heißt aber nicht, dass man nicht in 10 Geschäften für jeweils 45€ einkaufen könnte.“

      Spätestens nach 5 Transaktionen, egal in welchem Zeitraum.
      Spätestens nach 4 Transaktionen an einem Tag.
      Spätestens nach einer Gesamtsumme von 150 Euro.

  14. Ich zahle seit Jahren nur noch mit der AW, vor dem Start noch über Umwege. Während der Pandemie sind zum Glück immer mehr Händler auf den Zug aufgesprungen, haben die Terminals erneuert und entsprechend auch die Akzeptanz von Visa/Mastercard eingeführt.

    Den Not 50 Euro Schein habe ich immer noch dabei, denn leider gibt es auch ein paar Beispiele bei denen kleine Händler wieder zurück gewechselt sind und nur noch Girocard annehmen, weil ihnen die Gebühren zu hoch waren, oder man bei Metro oder Selgros tankt, keine Ahnung wieso die immer noch „nur“ Giro annehmen und dann teilweise sogar ohne kontaktlos-Funktion.

  15. Ich zahle in der Regel kontaktlos. Was mir aber aufgefallen ist, dass das anscheinend nur geht, solange die Supermärkte online sind.

    Habe es schon öfter erlebt, dass in großen Supermärkten keine Kartenzahlung ging (oder nur EC), weil irgendwas mit deren IT nicht ging.

    Wie machen die das denn in Ländern, wo viel mehr mit Karte gezahlt wird und es kaum noch Bargeld gibt?

    • Kleinere Beträge laufen da in einen Cache und werden später abgewickelt, grössere Beträge werden telefonisch verifiziert. So wie ‚ganz‘ früher, als Kreditkarten noch über einen mechanischen Schlitten mit Durchschlag „gescannt“ wurden.

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