Apple Watch Series 6: Gerücht zu weiterem Einsteigermodell

Feststeht: Am kommenden Dienstag wird Apple auf jeden Fall neue Geräte vorstellen. Darunter soll sich auch die Apple Watch befinden. Da bekommt ja watchOS 7 eh ein paar neue, gute Features auch für Nutzer älterer Modelle, aber natürlich wird Apple auch neue Modelle aus dem Hut zaubern.

Erwartet wird für die neue Apple Watch mitunter, dass sie die Menge des Sauerstoffgehalts im Blut bestimmen kann. Nun gibt es ein neues Gerücht von Jon Prosser, wobei man die Aussagen nicht zu schwer gewichten sollte. Prosser erzählt, dass Apple auch ein Nicht-High-End-Gerät vorstellen könnte – ob Apple die kommende Apple Watch nun umbenannt, ist dabei nicht klar – quasi Apple Watch und Apple Watch Pro.

Das „erschwinglichere“ Modell kommt ebenfalls in unterschiedlichen Ausführungen betreffend der Größe und auch die Unterscheidung GPS- und LTE-Modell ist dabei. Hierbei soll Apple auf das Design der Series 4 setzen und Dinge vermissen lassen, die die Series 5 bietet – beispielsweise das Always-on-Display und fehlendes EKG.

Prosser schreibt, dass ein M9-Chip verbaut sei, hierbei handelt es sich eigentlich um einen bereits 2015 vorgestellten Co-Prozessor, der im iPhone 6s oder auch im iPad Pro der ersten Generation zum Einsatz kam – die Aussage wirkt daher etwas merkwürdig.

Ein günstigeres Modell mit Funktionen, die vielleicht einige Menschen nicht benötigen? Das würde prima in die Strategie mit dem iPhone SE passen, ein echter Verkaufsknaller. Wenn Apple die Sparfüchse mit einer günstigeren Watch erreichen kann – dann rollt auch da der sprichwörtliche Rubel.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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37 Kommentare

  1. Wenn man mit der günstigen Uhr den aktuellen der Series 3 halten kann wird das ein Erfolg. Dann hat man die 6er und die andere neue zur Auswahl.

  2. Was ist denn das für ein Ziffernblatt auf dem Aufmacher?
    Habe ich das bei meiner AW 3 nicht!? 🙂

  3. Alles andere als eine runde Apple-Uhr, wäre ja nu eine schlimme Enttäuschung.

    Die ersten Android-Smartwatches hatten auch ein viereckiges Display, aber schon seit der Moto360 (die liegt hier noch) von 2014, also seit 6 Jahren sind Smartwatches so rund, wie Uhren nun mal sind.

    Apple hat das seit 6 Jahren (!!!) verschlafen und verkauft im Jahre 2020 völlig veraltete Uhren, die noch nicht mal mit normalen Smartphones kompatibel sind. Typisch…

  4. Der andere Markus says:

    Also M9 als Prozessor klingt nach ziemlichen Unfug, da das ja kein Package on Chip ist und so auch gar kein LTE dabei ist.
    Prosser lag ja auch mit seinen vollmundigen Aussagen letzte Woche ziemlich daneben.
    Mag ja sein dass es ne günstige und ne teure Watch geben wird aber wenn dann denke ich eher an die HW aus der Series 4 und 5 (die hatten ja quasi den identischen Prozessor).

    • Es kann gut sein, dass es Apple wie letztes Jahr macht:
      Als die Series 5 eingeführt wurde, wurde die Series 4 aus dem Programm genommen und die Series 3 wurde als günstigeres Einstiegsgerät positioniert.
      Analog dazu würde dieses Jahr die Series 5 rausgenommen werden und die Series 4 wäre das neue Einstiegsgerät.

      Es kann aber auch sein, dass Apple das EKG-Feature dem teureren Modell vorenthalten will. Dann könnten sie die Series 4 nicht als Einstiegsgerät anbieten, weil die schon das EKG-Feature hat.

  5. Also ich finde ja immer noch die eckige Form schöner als die runde Form. Auf z.B. EKG könnte ich verzichten. Auf ein AOD aber nicht.

    • Ein AOD ist auch so ne Sache, die bei Smartwatches seit vielen, vielen Jahren Standard ist, von Apple aber erst kürzlich als große Neuerung eingeführt wurde…

      Und Puls samt Blutdruck messen geht auch hier.

    • Den Nutzen eines AoD konnte ich bis jetzt nicht sehen. Gerade wenn es dunkel ist finde ich das leuchten irgendwie irritierend. Und mehr Strom braucht es auch.
      Aber zum Thema Display, runde Uhren sind für mich klassische Zeitanzeiger. Die Watch ist für mich aber eine Erweiterung des Smartphones. Die Uhrzeit ist nur eine Funktion (Meridian, schwarz, perfekt fürs eckige) der Watch. Das Gerät ist aber hauptsächlich ein Display und auf dem eckigen lässt sich eben viel mehr darstellen als auf einem runden Gerät.
      Mir genügt so die 40mm Watch um eben Nachrichten zu lesen oder anderes ohne das Smartphone zu bemühen.
      Bei einem runden Gerät muss man schon zu größeren Gehäusen greifen um vernünftig etwas abzulesen.
      Die Funktionalität, das Design und die Bedienung sind für mich absolut gelungen.

      • Richtig. Der Platz für die vernünftige Darstellung unterschiedlichster Inhalte tatsächlich ist einer der großen Vorteile des eckigen Displays. Und wenn man sich die Verkaufszahlen so anguckt, scheint das auch ein Großteil der Smartwatch-Käufer und -Nutzer so zu sehen.

  6. Ich frag mich immer: Passt diese elektronische Fessel auch ums Fußgelenk?

  7. …man streitet hier über die Optik einer elektronischen Fessel. Wenn’s ein „Armband“ gibt, dass auch über’s Fußgelenk passt ist das Design wuppe!

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