Apple Watch Series 4 mit höherer Auflösung – zeigt mehr Inhalte an

Während wir auf der IFA verweilten, ereilte uns Donnerstagabend vollkommen überraschend der Leak von iPhone XS und der Apple Watch Series 4. Auch wenn das Apple Event zu beiden Geräten schon in der nächsten Woche stattfinden wird, tauchen aktuell schon erste technische Details auf. So wird die Apple Watch mit einem neuen nahezu randlosen Display ausgestattet sein, welches auch eine höhere Auflösung zu bieten hat. Demnach findet sich in der watchOS 5 Beta die Auflösung des 42 mm-Modells, die bei 384 x 480 Pixeln liegen soll. Die Auflösung der Watch Series 3 liegt bei 312 x 390 Pixeln.

Die Kollegen bei 9to5mac haben den Apple Watch Simulator leicht angepasst und waren somit in der Lage mit der neuesten Xcode Beta ein paar Tests laufen zu lassen, die die neue Watch nachstellen. Die für den Test benötigte Pixeldichte wurde mit 345 PPI angenommen. Daraus sind folgende Screens entstanden, die uns einen Einblick geben, wie viel mehr Inhalte im Vergleich zu bisherigen Modellen dargestellt werden.

Solltet ihr den Livestream des Events nicht verfolgen können, könnt ihr alle Details zu den neuen Geräten auch hier bei uns lesen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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13 Kommentare

  1. Ohne Lesebrille kann ich jetzt schon nur teilweise erkennen, was auf der Uhr angezeigt wird, am liebsten große Ziffern oder Zeigerdarstellung… die höhere Auflösung würde mich da nicht zum Umstieg von 3 auf 4 motivieren können.
    Was mich tatsächlich reizen würde, wäre eine signifikante (!) Erhöhung der Laufzeit. Momentan hänge ich die Uhr jeden zweiten Abend mit ca. 30% Akku über Nacht ans Kabel, weil sie sonst den dritten Tag meistens nicht komplett durchhält. Die Herumspiel-Phase ist vorbei, so dass ich sie jetzt „nur noch“ nutze und nicht ständig Features ausprobiere.
    4-5 Tage Laufzeit wären schon mal gut, eine ganze Woche ein Traum. Ansonsten hoffe ich zukünftig auf etwas flachere Gehäuse und natürlich unkaputtbares Display, so dass man keine zusätzlichen Folien oder Scheiben benötigt, um den Wiederverkaufswert zu erhalten…

    • Das mit dem Aufladen liegt wohl daran, dass eine Smartwatch eben keine Uhr ist.
      Sie ist eine Ergänzung zum Smartphone und hat lediglich das Wort „Watch“, weil sie eben an dem Platz der klassischen Uhr getragen wird.
      Es wird in absehbarer Zeit keine richtige Smartwatch geben, die ein halbes Jahr ohne zu laden hält. Ebenso wie es auch kein Smartphone oder Laptop geben wird, dass das kann.
      Eine Woche Laufzeit, wie von dir verlangt, dürfte hingegen schon irgendwann möglich sein. Wobei das natürlich extrem von der jeweiligen Nutzung abhängen wird.

      Apple selbst gibt, wieso auch immer, 18 Stunden Laufzeit an. Dabei kommt mit der Series 3 so gut wie jeder 2 Tage ohne zu laden zurecht.

      • Die Garmin Fenix 5 ist zwar keine Smartwatch im herkömmlichen Sinn, enthält aber auch GPS, einen durchgängig aktiven Pulssensor und diverse Apps, die man per Bluetooth installieren kann. Entgegen der Apple Watch ist bei der Fenix 5 das Display durchgängig aktiv. Auch ist es größer. Dennoch hielt der Akku bei der Fenix 5 bei mir rund 2 Wochen. Die Umstellung auf die Apple Watch war für mich jetzt vor zwei Wochen nicht wirklich problematisch, aber der ständig sinkende Akkustand ist doch etwas gewöhnungsbedürftig.
        Wie man sieht, kann man sehr wohl eine „Smartwatch“ mit mehr als ein paar Tagen Akkulaufzeit konstruieren.

        • Ja, das mag sein. Aber es hat eben auch seine zwei Seiten.

          Die Fenix ist vom Volumen deutlich größer und auch deutlich weniger „smart“ als eine Apple Watch.
          Das hängt ganz vom Anwender ab.

          Im Zusammenspiel mit einem iPhone kann man mit einer Fenix 5 halt weniger machen. Eventuell geht man diesen Kompromiss aber zugunsten der Akkulaufzeit ein. Aber es ist ein Kompromiss.
          Dass mehr als ein paar Tage möglich sind, habe ich nicht bestritten. Es hängt aber vom Anwender ab.
          Nur verlangen viele die Laufzeit einer klassischen Uhr und das halte ich aus den genannten Gründen für völlig überzogen.

          Es gibt ja auch Anbieter, die einfach einen Schritttzahler und ein kleines Display in eine normale Uhr integrieren und das dann auch Smartwatch nennen.

          Mit einer Apple Watch kann man zum Beispiel noch:
          – Telefonieren
          – Siri
          – Nachrichten schreiben/diktieren
          – Tausende Apps (wenn auch oft unnütz)
          – LTE (bei der LTE Version)
          nutzen. Wenn einem das egal ist, dann ist das Garmin Pendant sicher interessant.

          • Thomas Müller says:

            Die Fenix 5x kann um Welten mehr als die Apple Watch. Sie kann navigieren mit Karten, dient als Radcomputer, kann sich mit Ant+ Zubehör verbinden. (Pulsmesser, Leistungsmesser, Geschwindigkeitssensoren,…) Im Prinzip kann sie das was auch der Garmin Edge 1030 Radcomputer kann. Die Akkulaufzeit ist trotzdem besser als bei der Apple Watch.

            • Ich wollte jetzt nicht jedes mögliche Feature aufzählen, aber das kann die Apple Watch doch auch alles?!
              Auch sie kann sich mit unzähligen Geräten anderer Anbieter verbinden. In der LTE Version kann man sich auch autark navigieren lassen.

              Ja, die Akkulaufzeit ist besser, aber eben doch auch Kosten anderer Features. Allein die Displays sind grundlegend verschieden. Was dann auch eine gänzlich verschiedene UI beinhaltet.
              Ich wollte hier auch keine Apple Watch Vs. Garmin Fenix Diskussion starten. Jedes Gerät hat seine vor und Nachteile.

              Aber eine Apple Watch ist einfach objektiv „smarter“ und weniger Uhr.
              Wie gesagt, versuch doch mal mit einer Garmin Watch zu telefonieren? Oder den Sprachassistenen etwas erledigen zu lassen? Musik über LTE zu streamen? Eine Nachricht einzig per Sprache zu beantworten? Deinen Mac zu entsperren? Das Smart Home zu bedienen? Und so weiter.

              Jetzt wirst du sagen, das braucht man alles nicht. Aber darum geht es ja nicht. Die Fenix 5 hat in erster Linie eine bessere Akkulaufzeit, weil sie ein MIP Display und kein OLED Display hat. Damit kann man aber im Prinzip nur Standbilder anzeigen.

            • Musste lachen. Die AW kann alles was du angesprochen hast. Ausser ANT+, aber dafür gibt’s Bluetooth LE.

              • So ist es. Und Bluetooth dürfte da auch der deutlich verbreiterte Standard sein.

                Aber nochmal, die Garmin Watches haben Ihre ganz eigenen Nische. Aber es ist eben weniger eine richtige Smartwatch.

                • Ich denke dass sehr viele auch noch ANT+ Equipment haben. Aber zumindest bei den Verkäufen dürften in den letzten Jahren die Bluetooth-Varianten die Nase vorn haben. Ich selbst habe mittlerweile nur noch Bluetooth — Brustgurt, Footpod, Kadenz- und Geschwindigkeitsmesser.

                  Da kann ich auch zustimmen. Spezielle Sportuhren haben teilweise Vorteile. Laufmetriken oder eine Vielzahl an Sportarten die man mit der Apple Watch nicht hat.

                  • Peter Brülls says:

                    „Speziell” ist halt für Spezialisten. Die Apple Watch ist ganz klar auf den Alltag abgestimmt mit Fitness – nicht unbedingt Sport – als Teil davon. Und gerade bei den Leute, die sich überhaupt erst wieder halbwegs in Form bringen müssen, so wie ich, reicht der Fitnessaspekt doch aus.

              • Thomas Müller says:

                Du hast wirklich nicht die geringste Ahnung, eine Apple Watch würde selbst wenn sie das wirklich alles könnte nach kurzer Zeit den Geist aufgeben. Es gibt ja nicht mal eine gescheite App für die AW um sie zum MTB / Rennradfahren zu benutzen. VO2 max FTP Leistungsanalyse nichts von dem geht auch nur ansatzweise mit der AW. Spätestens nach der zweiten Ausfahrt am Lenker wäre die AW Schrott, die Vibrationen würde sie nicht lange aushalten.

                Telefonieren mit einer Uhr wollte ich schon immer mal, das ist natürlich ein echtes Killerargument. 🙂

    • Peter Brülls says:

      Naja, kommt auf seine Lebensumstände an. Ich gehe praktisch jeden Tag ins selbe Bett und wenn ich mal verreise, packe ich meine Kulturtasche ein und im Hotel aus. Und da sind mein 2. Rasierer, Basis-Medikamente, Seife, Zahnpasta, Zahnbürste drin. Und selbstverständlich Ladegeräte und Kabel.

      • Stimmt schon, geht mir meistens auch so. Das mit den „nur“ zwei Tagen ist insofern tatsächlich höchst individuell. Wenn mein iPhone z.B. nur von morgens bis abends durchhielte (bei meiner individuellen Art, es zu benutzen), würde ich vermutlich auf ein anderes Gerät ausweichen; zum Glück brauche ich auch das „nur“ alle zwei Tage aufzuladen (meistens). Und bei der AW ist diese Schmerzgrenze zwar nicht überschritten, aber auch nicht weit entfernt. Wenn man mal für eine Nacht verreist und vergisst das (spezielle) Kabel für die AW, hat man mit etwas Pech auf einmal eine tote Uhr am Handgelenk, das würde mich schon sehr ärgern. Und ich will halt möglichst wenige Kabel mitnehmen müssen.

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