Apple verzeichnet 11 Millionen Probemitgliedschaften

Apple Music

Es gibt offizielle Zahlen zu Apple Music. Das Unternehmen kann bislang 11 Millionen Probemitgliedschaften verzeichnen. Dieses Zahlen kommen rund fünf Wochen nach dem Start des neuen Streaming-Angebots, welches bislang nur für Nutzer von iOS, OS X und Windows nutzbar ist. Diese Zahlen lesen sich nackt natürlich gut – bedenkt man auch, dass es zwei Millionen Menschen gibt, die einen Familienplan eingerichtet haben, der wiederum das Streamen und Offline-Vorhalten für insgesamt sechs Personen erlaubt, die sich in der Familienfreigabe befinden.

Doch zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich auf die Zahlen nicht viel geben, denn es handelt sich ja um eine kostenlose Probemitgliedschaft, die es Nutzern ermöglicht, das Angebot drei Monate unter die Lupe zu nehmen. Interessant wird es doch erst, wenn Nutzer für das Angebot bezahlen müssen. Denn seien wir ehrlich: wenn man knapp 30 Euro sparen kann und somit ein Vierteljahr Musik „für lau“ hat, dann nimmt man vielleicht Dinge hin, die einem nicht so gefallen – gerade, wenn man ein Sparfuchs ist. Anders sieht es aus, wenn man für eine Dienstleistung bezahlt – da will man eine für sich perfekte Lösung haben.

In meinem Fall muss ich da leider sagen, dass Apple Music (Stand jetzt, ich weiss nicht, welche neuen Features und Verbesserungen bald bei uns landen) noch entfernt von dem ist, was ich als Musikdienst dauerhaft nutzen möchte (wie übrigens auch Google Musik). Ich höre quasi den ganzen Tag Musik, entdecke und verwalte gerne oder greife auf gemeinsame Playlisten zu. Hier fühlt sich die Konstellation iTunes / Apple Music für mich in vielen Bereichen noch unrund an (oder ich stelle mich doof an). Nun gut – ich bin Power-Hörer / -Nutzer und kann schlecht beurteilen, wie der Durschnittshörer damit klar kommt.

Schauen wir also auf die Zahlen, die die Zukunft bringt. Ich denke, Apple wird schnell Marktführer – kann man meines Wissens auf 800 Millionen iTunes-Accounts zählen, die man irgendwie erreichen kann. Spotify hat übrigens (und die sind schon einige Jahre auf dem Markt) 20 Millionen zahlende Kunden – weitere 55 Millionen nutzen den Dienst kostenlos.

(via usa today)

 

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caschy

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10 Kommentare

  1. Ich kann mich als Durchschnittshörer bezeichnen:

    1. Windows und OS X iTunes bedientechnisch eine Katastrophe, vor allem die Unterscheidung zwischen meinen erworbenen iTunes Titels und Streaming Service Apple Music.

    2. Unter iOS ist Apple Music schon mal eine Ecke besser und es ist mittlerweile gut bedienbar für mich, dennoch läuft die App nicht ganz rund, wird aber hoffentlich mit dem nächsten iOS Update behoben.

    3. Schön wäre es, wenn man Musik auch direkt aus der Apple Music App unter iOS kaufen könnte, anstatt dann wieder über die iTunes App zu gehen.

  2. Nur 11 Mio Probemitgliedschaften bei 800 Mio iTunes-Accounts? Also nur rund 1 %. Das ist ja geradezu erbärmlich angesichts der Tatsache, dass Apple diese Software seinen Nutzern ja praktisch zwangsweise als Bloatware aufgedrückt hat.

  3. Bin am Desktop mittlerweile wieder auf Spotify umgestiegen, weil iTunes auf Dauer dann doch sehr genervt hat.
    Mobil weiterhin mit Apple Music unterwegs, weil ich die App da sehr gelungen finde und die Qualität meinen Ohren besser gefällt, als die 320 kbit/s-Stufe bei Spotify. Klingt im Zusammenspiel mit den EarPods irgendwie satter.

    Am Desktop hat Apple echt noch jede Menge zu tun. iTunes unter Windows ist generell schon ganz fürchterlich, dazu kommt dann die derzeit eher weniger gelungene Usability von Apple Music.

    Nach den drei Probemonaten wird erstmal nicht verlängert, weil ich Spotify im Telekom-Tarif inklusive habe und ich weder doppelt zahlen möchte, noch dauerhaft auf das „freie“ Streaming ohne Belastung des Datenvolumens verzichten will.

  4. Maxmustermann says:

    @Steve und der System eigene Player ist also bloatware soso.. Pass auf das du bei Android ja nicht den Browser benutzt (Pssst ist bloatware aufpassen zu mainsteam )

  5. Ich gehöre zu den 11 Millionen und habe die automatische Verlängerung erst mal deaktiviert.

    ITunes ist unter Windows wirklich ein Ärgernis und iMatch funktioniert einfach nicht richtig.

    Etliche Alben, die mich interessiert haben, konnte ich nicht abrufen. Das mag bei Spoitify auch ein Problem sein.

    Apple Music ist mit meinen Sonos-Geäten nicht kompatiblel, was für mich ein Dealbreaker ist. Ja ich weiß, soll irgendwann mal kommen.. aber dann ist es eben schon zu spät.

  6. plantoschka says:

    @Steve: Ja Apple meldet nächste Woche Insolvenz an. Kannst dann ne Trollparty veranstalten.

    11 Mio. ist ein solider Wert. Hätte allerdings auch etwas mehr erwartet. Wenn Apple hier die Bugs fixt, sehe ich aber Apple Music in 1-2 Jahren als klaren Branchenführer.

  7. Ich gehöre zu den 800mio, sogar 2mal und nutze den Dienst seit 2 Jahren nicht mehr

  8. Finde Apple Music ganz nett. Hab vorerst Spotify gekündigt während der Testphase. Vieles ist super wie die Playlist der Kuratoren. Wirklich schlimm finde ich allerdings wie man momentan persönliche Playlisten erstellt. Grausam. Denke das Apple sensible mit dem Feedback der Kunden umgehen wird und vieles noch verbessern wird.

  9. Unabhängig von der Usability – bei mir funktiniert der Dienst im mobilen Datennetz einfach nicht zuverlässig. Habe bisher über Spotify im D1-Netz gestreamt. Bei AppleMusic dauert es häufig Minuten bis die Musik losläuft – in der Bahn habe ich es schon frustriert aufgegeben. Spotify hat hier wesentlich besser funktioniert.

  10. Google Music summiert sich als Einzelnutzer über den Erstnutzer Preis ( 7,99) von 2 Euro weniger pro Monat. Apple Music macht dagegen Sinn für Familien…

    Spotify würd ich nich nutzen solang die Telekoms fehlende Netzneutralität unterwandern und profitieren. Die boykottier ich als Zahlkunde ( Free seh ich unabhängig davon)

    Der Deezer Katalog hat für mich zu große Lücken, Juke hat kein Free Modell und Rhapsody/Napster auch nich oder?!?

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