Apple testet angeblich bereits iPhones mit USB-C

Apple soll intern bereits Tests mit iPhones durchführen, die auf USB-C anstatt auf Lightning setzen. Wer nun annimmt, der Hersteller aus Cupertino würde freiwillig umstellen: Das dürfte wohl eher nicht der Fall sein. Wahrscheinlicher ist, dass Apple sich damit darauf vorbereitet, den kommenden Gesetzen in der EU zu einheitlichen Ladegeräten nachzukommen.

Laut Bloomberg arbeite Apple zudem an einem Adapter, der es Besitzern von neueren iPhones mit USB-C-Ports ermöglichen würde, älteres Lightning-Zubehör zu verwenden. Vor 2023 soll der Wechsel von Lightning zu USB-C allerdings nicht erfolgen. Apple hat bereits iPads und Macs mit USB-C am Markt. Somit vermute ich, dass Apples PR eher nicht auf die Gesetzeslage verweisen wird, sondern die Umstellung als eigene Entscheidung zugunsten der Kunden bewerben wird.

Ob Apple den erwähnten Adapter übrigens den neuen iPhones beilegen oder ihn separat vertreiben könnte, ist offen. Ich nehme an, man wird eher den zuletzt genannten Weg gehen. Offen ist, ob Apples potenzielle iPhones mit USB-C dann nur in der EU oder weltweit erscheinen werden. Um Einheitlichkeit zu wahren und die Zulieferkette straff zu halten, dürfte Apple aber wohl Lightning international zu den Akten legen.

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73 Kommentare

  1. Etwas reißerisch und plakativ, aber wenn ein Typ in einer 2 Zimmer Wohnung in China, einen USB-Anschluss an sein iPhone 7 löten kann, dann sollte Apple kein Problem damit haben. Die hätten es schon spätestens mit dem iPhone 14 machen sollen.

  2. Oliver Müller says:

    Natürlich wird der Adapter bei Apple nicht beiliegen. Wenn schon mit Lightning-Zubehör in Zukunft nicht das dicke Geld gemacht werden kann, dann wenigstens mit ein paar entsprechenden völlig überteuerten Adaptern.

  3. @andrewestphal, ob du dich da mal nicht täuscht mit der Prognose zum USB C Anschluss. Apple arbeitet bei der Apple watch kabellos mit magsafe. Der nächste logische Schritt, woran schon einige forschen, ist das komplett anschlussfreie Smartphone, dass nur noch per Induktion aufgeladen wird und ansonsten keine SD oder Simkartenschacht mehr hat. Man könnte es absolut Wasser und staubdicht bauen und den zusätzlichen Platz im Inneren für andere Komponenten nutzen.

    Des Weiteren wurde man die Mobilfunk Betreiber endlich Richtung Esim schieben und die EU Kommission hätte sich wie damals mit USB Ladestecker (usb A etc lassen Grüßen) ohne Normierung des Typs ins Knie geschossen. Das Marketing wäre wieder auf Apple s Seite. Schaut her wir sparen komplett lade Kabel und Anschluss zur Liebe der Umwelt ein…..

    • Oliver Müller says:

      Mit einem „absolut wasser- und staubdichten“ Smartphone wäre es weiterhin nicht möglich, das Verschleißteil Akku selber zu tauschen. Ein absolutes No-Go, ich hoffe, dass die Politik hier einen Riegel vorschiebt.

      • Kaufen Sie sich ein dump phone, da können Sie den Akku noch selbst wechseln. Für 70 Euro tauacht Ihnen jeder mediamarkt oder Saturn den iPhone Akku. Was wollen Sie da mit unzertifizierten China Akku und anschließend brennt die Bude und andere Mieter freuen sich über den brandschaden sicherlich nicht

        • Oliver Müller says:

          70 Euro ist halt mal viel zu viel dafür, dass der Akku selber nur ein Bruchteil kostet. Und nein, es geht nicht um unzertifizierte China-Akkus, sondern um originale Ersatzteile des Herstellers.

      • Wieso ist das nicht möglich?
        Mein altes Moto Defy Gen1 war wasser- und staubdicht und dennoch konnte man den Akku wechseln.
        https://de.ifixit.com/Anleitung/Motorola+Defy+Battery+Replacement/35204

      • Hallo Oliver, wenn das Gerät durch fehlende Anschlüsse und Klappen/dichtungen die jeder hans und Franziska öffnen und „berbaseln“ könnte langlebiger wird verzichte ich gern auf die eigene Fummelarbeit und überlasse das einer Fachwerkstatt. Radiobasteln war was zu Zeiten als Endstufen mit ner EL84 liefen – lach – da hab ich das auch noch gemacht . Von den Geräten für die man Operations-Mikroskope und Mikrowerkzeug braucht lasse ich meine finger – ich kenne meine Grenzen und das sollten andere auch kennen. Verpflichtungen zur Reparierbarkeit – ja. aber nicht durch jedermann/-frau sondern nur durch qualifiziertes Personal. Da muß dann der Akku nicht auf dem Küchentisch tauschbar sein.

        • Oliver Müller says:

          Es geht nicht um „fummeln“, es geht um Deckel ab, alten Akku raus, neuen Akku rein, Deckel wieder drauf. Und nein, durch so einen Tausch hält das Gerät nicht weniger lange, im Gegenteil.

      • Was habt ihr nur alle mit einem eigenen Akkutausch?
        Moderne Akkus halten locker 5 Jahre und danach ist ein Smartphone in der Regel eh nutzloser Kernschrott und nur noch stark eingeschränkt für Sonderzwecke nutzbar.

        Und falls man trotz nicht vorhandener Wirtschaftlichkeit dennoch unbedingt einen Akkuwechsel vornehmen möchte kann man dies für kleines Geld bei diversen Dienstleitern tun.

        • So ist es. Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Akku tauschen musste.
          Manche legen den Fokus auf ein Detail, dass man glauben könnte, Smartphones hätten nur einen einzige Funktion, Akkutauschen.

        • Oliver Müller says:

          Wie lange ein Akku hält (wobei ich damit die Restkapazität meine, ein Akku geht ja selten von heute auf morgen einfach kaputt) hängt doch sehr vom Nutzungsverhalten ab.

          Und nein, nach 5 Jahren ist ein Smartphone kein „nutzloser Kernschrott“, mein Vater nutzt heute noch ein OnePlus One (mit LineageOS 18.1 und damit Android 11) aus dem Jahr 2014. Für den Akkuwechsel den ich über den Support eingetütet habe musste ich das Gerät dann nach Polen schicken.

    • „Der nächste logische Schritt, woran schon einige forschen, ist das komplett anschlussfreie Smartphone, dass nur noch per Induktion aufgeladen wird“

      Was soll denn daran geforscht werden? Du tust ja so als würde es das noch nicht geben und da würde der nächste heiße Scheiß kommen. Natürlich wird es mit USB-C kommen. Die Datenübertragung und Ladegeschwindigkeit ist kabellos eben immer noch langsamer. Außerdem muss ich bei der Benutzung meines Smartphones das Aufladen unterbrechen, wenn die Ladung per Induktion stattfindet.

    • Dieser logische Schritt wird aber nicht von jetzt auf gleich für alle Modelle kommen; bis vom SE zum Pro-Modell alle iPhones ausschließlich kabellos laden, werden noch viele Jahre ins Land gehen und selbstverständlich testet Apple bis dahin intern auch USB-C, allein schon, weil in der EU eine Rechtslage droht, die den Verkauf von Geräten mit Lightning-Anschluss schwierig bis unmöglich machen könnte.

    • So einfach ist es nicht. denn die EU hat auch vorgeschrieben, dass Geräte sich reparieren lassen müssen ohne großen Aufwand.

    • In meinem iPhone steckt eine eSim der Telekom, bei der Watch wäre es auch möglich (natürlich gegen Aufpreis) und geladen werden beide Geräte auf einer Station mit QI. Das Ladekabel ist nur Backup.
      😉
      Machbar ist das alles jetzt schon.

    • Nützt nur nichts, wenn der USB-C Anschluss verpflichtend wird für die Geräteklasse der Smartphones.

      Und gerade mit dem Umwelt-Argument beim Marketing würden sie sich lächerlich machen, weil Induktion deutlich ineffizienter wäre.

      Und man kann natürlich auch mit Löchern im Gerät eine hohe IP-Klasse erreichen, dieses geht sogar mit Wechselakku.

      • Der EU Entwurf sieht nicht vor, dass ein Gerät per Kabel geladen werden können muss. Das wäre auch wirklich absurd…

        • Das wäre nicht absurd, sondern nach Sinn der Aufgabe. Es geht um die Erschaffung um eines einheitlichen Ladestandards. Dann ergibt es keinen Sinn Ausnahmen aufzunehmen, außer die Geräteklasse ist zu klein für den Stecker.

        • Doch genau das schreibt die neue EU Richtlinie im Entwurf vor. Alle elektrischen kleinGeräte sollen einen USB Anschluß bekommen. Sollte es Realität werden, dann gibt’s demnächst Apple Watch, neue Pixel Watch, sämtliche Smartwatches oder Fitness Tracker einen USB Anschluss haben. Also ich werde keine Smartwatch mit USB Kabelanschluss kaufen. Die EU beschwört einen neuen shit storm herauf, den sie noch nicht gesehen hat.

          Anstatt sich um einheitliche Ladeinfrastrukt bei Elektro Autos und tauschbare Akkus zu normieren bzw. diesen austauschen zu lassen bei e Autos. Einfache Handhabung beim Austausch von Leuchtmitteln. Aber das würde ja Arbeit machen und dem Verbraucher nutzen

          • „USB-C wird zur (sic) Standardanschluss für alle Smartphones, Tablets, Kameras, Kopfhörer, tragbare Lautsprecher und tragbare Videospielkonsolen.“

  4. Uff. Mein betagtes S9+ steht vor einer Ablösung, ich bin schon ein bisschen am Überlegen mit dem iPhone 14 ins Apple-Lager zu wechseln.
    Allerdings nervt mich der Lightning-Anschluss doch sehr. Ich sehe es an meiner Tochter, die ein iPhone SE 1 besitzt und zu jedem ein eigenes Kabel mitschleppen muss weil die wenigsten ein iPhone besitzen…
    Das ist das einzige was mich abhält ein iPhone zu holen; gibt’s dieses Jahr eins mit USB-C, werde ich umsteigen.

    • Überleg es dir genau. Wenn du statt des ganzen Spielplatzes nur noch die Sandkiste benutzen willst, kannst du es gerne machen. Ich habe es gemacht und bin wieder zurück gewechselt. Mir ist iOS zu verschlossen und Apple will mir zu viel vorschreiben.

    • @ Alph
      zum einen gibt es Adapter für 5€ bei Ebay usw. Ich selber lade über Magsafe. Für unterwegs habe ich eine Magsafepowerbank. Ich habe genau einmal das Kabel gebraucht und zwar um das Iphone erstmalig in iTunes einzurichten. Seitdem läuft die Verbindung per Wlan. Einzig ein Backup per iTunes zurück zuspielen geht nur mit Kabel. Also mein Kabel liegt nur in der Schublade.

  5. Hoffentlich normiert die EU auch den entsprechend beabsichtigten Standard und nicht wieder so einen Murks wie vor ein paar Jahren mit dem Ladestecker. Das Ergebnis war dann ein buntes Sammelsurium von USB Typ a über b bis c von micro bis mini….

    Nicht das nachher ein IPhone mit USB Typ B oder Micro USB Typ B entsteht.

  6. Es gibt immer viele Gerüchte im Netz. Wozu soll Apple ein etablierten Anschluss, der zudem von vielen Drittanbietern für Zusatz Geräten genutzt wird und über die letzten Jahre in den Haushalten stehen plötzlich auf einen völlig neuen Anschluß umstellen?

    Dann könnte man auch gleich auf Magsafe umstellen und nur noch induktives Laden wie bei der Apple watch?

    • Ist ja nicht so als hätte Apple so eine Umstellung nicht schon mal gemacht – vom 30 Pin Stecker zu Lightning oder von Lightning zu USB-c an Ipads oder von Thunderbolt 2 auf Thunderbolt 3 an Macs

      • Das ist ja nun wohl auch was ganz anderes einen pin 30 Stecker mit dem kleinen lightning Anschluss zu vergleichen. Äpfel und birnen sind dann doch zu verschieden.

        • Warum sollte das was anderes sein?
          Und wie Robert schon sagte: Andere Geräte von Apple haben ja bereits USB-C.

          • Es ist ja nicht so, dass Apple beim iPhone dauernd die Anschlüsse wechselt.
            Ganz im Gegenteil halten sie eine Anschlusstechnik meist recht lange und wechseln erst, wenn es gute Gründe gibt.

    • Warum? Weil die EU es vorschreibt und Apple sich keinen Zacken aus der Krone bricht. Machen sie es nicht, können sie ihre iPhones nicht mehr auf dem europäischen Markt verkaufen. Und auf Magsafe werden sie nicht umstellen Apple Watch und iPhone sind da eben nicht vergleichbar. Sowie Kommentar von Tiffy.

      • Admin 1234 says:

        IPhone und Apple watch sind sehr wohl vergleichbar. Wieso soll Apple auf USB C Mist umstellen wenn ein iPhone ohne Anschlüsse und magsafe eine bessere Alternative wäre. Die EU kann gar nichts vorschreiben ausser sicherheitsrelevante Dinge. Design bleibt design.

        Sollen lieber autofirmen vorschreiben, dass man leuchtmittel ohne 150 Euro in deer Werkstatt auszugeben tauschen kann. Wechselakku beim elektro Auto.

    • Wenn die EU einen Ladeanschluss vorschreibt, dann muss dieser auch eingebaut werden!

      Technisch ist USB-C, Lightning durch höhere Datenraten und Ladegeschwindigkeiten überlegen.

      • Das ist Quatsch.
        USB-C beschreibt nur die Form des Steckers.
        Die Protokolle die genutzt werden entscheiden die Datenraten.
        Es gibt auch Handys mit USB-C die mit USB2 Protokllen arbeiten, die sind genauso langsam wie der Lightning Anschluss.

  7. „bereits“ vor allem. Wären sie noch so radikal wie früher, wäre es schon längst da und jetzt käme das iPhone komplett OHNE Anschlüsse. Stattdessen hatten sie schiss, das ganze Zubehör gab es auch noch und wenn dieses Jahr kein Lightning geht, ist es nur noch peinlich. Genau wie ihre Maskenerkennung erst kam, als keine Maskenpflicht mehr bestand.

    Ich glaube allerdings, dass sie so einen Magnet-Pin wie beim MacBook realisieren, um das einzeln verkaufen zu können. Magnet auf der Rückseite kabellos und Magnet als Anschluss… klingt eher nach Apple aktuell.

    Ansonsten empfehle ich allen den Artikel. Der unterstreicht alles, was die letzten Jahre bei Apple so ablief und warum es teilweise in so komische Richtungen ging: https://www.nytimes.com/2022/05/01/technology/jony-ive-apple-design.html

    • Vemutlich wird der „billigere“ iPhone mit USB-C, und die teureren Varianten dann mit Magsafe und ohne jeglichen Kabel.

      Wäre der logischerer Schritt auch mMn, denn spätestens in paar Jahren wird man doch komplett auf Induktion umstellen – nicht nur bei iPhone, wieso dann kurz vorher noch USB-C bei allen Geräten?

  8. Apple wird einen Teufel tun, diesen Mist von USB zu installieren. Vermutlich will die EU noch micro USB Typ A.

    Erstens können sie das Apple nicht vorschreiben, da Apple nicht mit anderen Android Handys kompatibel sein muss und zweitens wird Apple eher ein Smartphone auf dem Markt bringen mit magsafe wie bei der Apple watch und ohne Anschlüsse. Dann kann die EU im Dreieck springen und ein Mastodon Handy entwickeln lassen mit Signal von der CIA drauf.

  9. Zitat aus dem Bericht bei heise online:

    „“Apples Alleingang
    USB-C hat sich bei Smartphones & Co. faktisch bereits als Standard durchgesetzt. Nur Apple sperrt sich bislang, seinen iPhones eine solche Buchse zu spendieren. Der US-Konzern setzt hier auf den selbst entwickelten Lightning-Anschluss. Seine Tablets und Laptops verfügen dagegen bereits über USB-C-Anschlüsse. Beobachter sprechen daher von einem „Anti-Apple-Gesetz“.

    Der iPhone-Bauer führte stets ins Feld, eine verpflichtende einheitliche Ladebuchse sei ein Innovationshemmnis. Ein Zwang würde auch Geräte komplett ohne Stecker verhindern. Apple hat dem iPhone 12 keinen Ladestecker mehr beigelegt und setzt mittelfristig auf eine eigene Drahtlos-Ladelösung. Auch Huawei, OnePlus, Vivo und Xiaomi wandeln auf diesem Pfad, was wieder verstärkt zu proprietären Ansätzen führen könnte. Die EU-Kommission setzt derweil darauf, dass Kunden nur ein Mobiltelefon erwerben, wenn sie schon ein passendes Ladekabel dafür haben.““

    Alle entwickeln das Smartphone der Zukunft ohne Anschlüsse und die EU glaubt, dass man nur ein Smartphone kauft, wenn man das passende Lade Kabel hat

    Da kann man nur mit den Augen rollen.

  10. Ketzerisch frage ich natürlich, was hat die Buchse am Smartphone mit der Forderung der EU nach einheitlichen Ladegeräten zu tun. 😉
    Aber dennoch ist es natürlich zu begrüßen, wenn USB-C Buchsen/Stecker Standard werden. Zumal Apple hier selbst nicht konsequent ist und sowohl Lightning als auch USB-C in seinen Geräten verbaut.

  11. Cloudworks says:

    Einige Kommentatoren scheinen völlig zu vergessen, daß der bisherige Lightning-Anschluss nicht allein dazu da ist, um das iPhone zu laden. Das kann man natürlich gänzlich kabellos realisieren. Es gibt aber Zubehör, das einen physikalischen Anschluss benötigt. Namentlich iRig-Mikrofone, die im Broadcasting- und Podcastbereich verwendet werden. Das geht nicht kabellos. Daher: Lightning. Oder USB-C. Spielt keine Rolle. Aber ein iPhone ohne Anschluss wird’s nicht geben.

  12. Das Gesetz ist mal wieder augegorner Politiker Quatsch. Lightning ist stabiler als USB-C. Ich sehe auch ehr ein Iphone mit Pogopin´s oder ganz ohne Anschluss als USB-C. Beim Laden könnte Apple nur auf Magsafe setzen. Einziges Problem was Apple noch hat, ist wie spiele ich ein Backup ohne Kabel zurück.

    Solange die EU ja „nur“ die physikalische Buchse mit dem Gesetz vereinheitlichen will, bringt das herzlich wenig.

    Iphone 16 ohne Anschluss und Simslot ? Würde ich sogar Geld darauf wetten.

    • Wo hast du eine wissenschaftliche Studie, dass Lightning stabiler ist? Ist es dein Gefühl? Dann sage ich USB-C ist stabiler, weil die Mechanik nicht im Anschluss ist. Durch einen Defekt der Mechanik im Anschluss muss das Gerät repariert werden, durch die Mechanik im Kabel muss nur das Kabel bei einem Defekt getauscht werden.

      Dazu bietet USB-C höhere Datenraten, dieses ist durch die begrenzten Kontakte bei Lightning nicht erweiterbar.

    • Markus M. says:

      USB-C ist aber zumindest ein kleinster gemeinsamer Nenner.

      Mein HP Notebook Netzteil im Büro lädt mit seinem USB-C Kabel schon das MacBook Air, das IPad, die Kopfhörer, die Powerbank, das Google Pixel usw. Nur für mein iPhone brauch ich noch ein separates Kabel.
      Wenn es NUR drahtlos laden könnte, dann benötige man wieder überall Ladeadapter. Mal schnell im Café oder via Powerbank nachladen ginge nur wenn ich den MagSafe Puck dabei habe. Millionen Autos ohne wireless CarPlay dann einfach inkompatibel. Da wäre ich wohl raus.

      • Autos werden in Deutschland alle 9 Jahre spätestens im Durchschnitt gewechselt. Mithin hat sich das wireless lose Auto in wenigen Jahren erledigt.

        In meinem Café gibt’s in den Tischen induktives Laden. Weiss ja nicht wo sie wohnen aber hier ist das Standard. Wir können in der Zeit des technologischen Wettbewerbs der Systeme zwischen Westen und China nicht auf jeden hillbilly aus Sachsen oder Bayern warten.

        • Was bedeutet „alle 9 Jahre spätestens im Durchschnitt gewechselt“?
          Wechselt den Besitzer oder wird verschrottet und durch einen Neuwagen ersetzt? Autos leben so lange, da wird man fast immer auf die neuste Technik verzichten müssen.

          Induktives laden habe ich noch nie im Café gesehen, bin aber auch kein großer Besucher solcher. Wo wohnen Sie denn dass es dort Standard ist?

  13. Warum testen? Ich habe meiner Mutter ein IPhone 11 geschenkt, das hat bereits USB-C , darüber hinaus hat bereits jedes IPad Pro USB-C , Lightning auf USB-C Adapter gibt es unter 5 Euro z.B. bei „Action“ im Set

  14. Apple lacht sich doch wegen der EU-Vorschriften ins Fäustchen. Endlich können sie den Lightning-Anschluss durch USB-C ersetzen, und bequem den Zorn der Kunden mit viel Lightning-Zubehör an die EU weiterreichen.

    • Markus M. says:

      Dafür können Sie dann Zubehör nicht mehr doppelt verkaufen. Ich habe Kopfhörer- und AV-Adapter doppelt, da IPhone = Lightning und IPad = USB-C. Bei mir würde der „Zorn“ also eher weniger.
      Und wenn es einen brauchbaren Adapter gibt, kann altes Zubehör ja weiterbenutzt werden.

  15. Mark Manane says:

    https://stadt-bremerhaven.de/nachgefragt-einheitliche-eu-ladegeraete-was-heisst-das-eigentlich/

    Ein 8 Jahre alter Beitrag von Cashy, über einheitliches Netzladegerät.

    Schon damals Murks der EU Kommission mit USB A Anschluss am Ladegerät anstatt den damals schon moderneren Standard USBC zu verwenden.

    Sollte mich nicht wundern, wenn irgendwelche EU Politiker Micro USB A oder USB Typ B vorschreiben.

    • Klick doch einfach auf die im Artikel genannten Links und informiere dich über die Pläne der EU anstatt Unsinn zu vermuten.

  16. Die EU soll mal lieber Amazon regulieren, das sie gängige Zahlungsmittel wie Paypal nicht weiter blockieren können oder Instagram und den negativen Einfluss auf junge Leute und deren Psyche

    Dann können sie sich noch die Elektro Autos vorknöpfen mit den nicht austauschbaren Akkus und der ganzen Ladeinfrastrukt, an der man nicht wie an jeder Tankstelle mit gängigen Zahlungsmöglichkeiten wie Bargeld oder Kreditkarte bezahlen kann.

    • Warum sollte die EU einem Onlinehändler irgendeine Zahlungsmethode vorschreiben?

    • Hallo Hanna, auch wenn es themenfremd ist „oder Instagram und den negativen Einfluss auf junge Leute “ – oha klar , früher waren es Videospiele , noch früher Krimi im linearen TV als es nur drei Programme gab, noch früher amerikanische Comics oder „Schundromane“ wie „Jerry Cotton“ oder „Geisterjäger John sinclaire“ die „die Jugend verdarben“. Lehrer wagten es ernsthaft solche heftchen zu konfiszieren die sie bei SchülerInnen fanden – mir selber in den frühen 70ern mit einem „Schundheftchen“ Perry Rhodan passirt. Und ja heute sind dann die modernen Medien wie Instagram & Co. schädlich für die Jugend und die Eltern sammeln nostalgisch die „Spiderman“-Comics in Klarsichthülle … lach wie lächerlich all diese Jugendschutz -Ausuferungen sind zeigt sich leider immer erst in der Rückschau – ich bin trotz intensivsten Groschenroman-Konsums und Krimi-Gucken im TV weit vor meinem 14. Lebensjahr nicht zum Verbrecher odr Asozialem element geworden. „Teacher, let them kids alone“- und Jugendschützer, was den Medienkonsum angeht , bitte auch . Das auszuhandeln ist Sache der Familie, also Eltrn .

  17. Typ C an allen Apple Geräten begrüße ich stark.

  18. Dieser elende Lightning Anschluss und das fehlende Always-on Display sind zwei gravierende Mängel am iPhone die mich bei einem Umstieg sehr stören würden.

  19. NanoPolymer says:

    Ich lach echt hart wenn Apple den Port einfach komplett zu Gunsten von MagSafe streicht xD
    Wer generell kabellos lädt den interessiert das Thema auch jetzt schon null.
    Aktuell brauch ich genau ein Kabel an dem Rechner wo ich synchronisiere und mein Backup mache.
    Und wenn ich mir das so angucke haben die meistens iPhones schon lange keinen Rechner mehr gesehen. Die Aktivierung geht ja auch schon lange ohne.
    Also durchaus möglich das sich Apple den Schritt traut. Mechanisch find ich USB-C einen Rückschritt zu Lightning.
    Lediglich für Leute die viel Daten übertragen müssen wäre das sinnvoll.

    • Das ist für jeden sinnvoll der mehr als ein Gerät hat.
      Derjenige, der mit seinem Notebook, Tablet, Kopfhörern, Smartphone usw. irgendwo hingeht/reist, freut sich dass er nur ein Ladegerät mit USB-C Anschluss mitnehmen muss. Wenn er jetzt auch noch eine kabellose Ladeschale einpacken muss ist das natürlich ärgerlich.

      Ein 65 W USB-PD Netzteil reicht seit ein paar Jahren quasi für alles, so lange man nicht teilweise Geräte von Apple nutzt.

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