Apple entlohnt nun doch Künstler in der Testphase von Apple Music

Es gibt Neuigkeiten im Fall Apple Music. Nachdem es hieß, dass Apple die Künstler in der dreimonatigen, für den Kunden kostenlosen Testphase nicht entlohnen wird, scheint sich das Blatt zugunsten der Künstler zu wenden. Zahlreiche Lobbyverbände und Künstler hatten in der Zwischenzeit gegen Apple Music Stimmung gemacht, darunter auch Verbände aus Deutschland und aktuell auch Taylor Swift, die erklärte, warum sie ihr aktuelles Werk nicht bei Apple Music anbietet. Nun meldete sich Eddy Cue, Senior Vice President bei Apple und zuständig für die Onlinedienste, via Twitter zu Wort.

Apple Music

Hier ließ er verlauten, dass Apple immer sicherstellen werde, dass Künstler bezahlt werden – und dies sei auch in der für den Endnutzer dreimonatigen Testphase der Fall. Diese Entlohnung wird aber sicher nicht so hoch sein, wie die, die die Künstler bekommen, nachdem der Kunde ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen hat. Interessant zu sehen, dass das ansonsten sehr schmallippige Unternehmen so schnell nach dem offenen Brief von Taylor Swift reagiert hat. Ich persönlich denke, dass dieser nicht der initiale Auslöser war, sondern der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

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Apple Music startet mit seinen 30 Millionen Titeln am Ende dieses Monats. Das Einzel-Abo mit Offline-Zugriff kostet 9,99 Euro, Mitglieder in der Familienfreigabe zahlen insgesamt 14,99 Euro (und hier sind bis zu sechs Personen erlaubt).

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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47 Kommentare

  1. Für mich ist Apple wie Bayern. Egozentrisch, Übertrieben traditionell und total bekloppt und komischerweise dennoch erfolgreich. Wie das Stockholm Syndrom 😀

  2. Der Werbe-Effekt für Apple Music ist da 😉 Jetzt redet das Internet über Apple Music und Taylor Swift, Spotify ist nur Randnotiz

  3. Freue mich. Für die Interpreten. Werde das Angebot mangels Bedarf eh nicht nutzen.

  4. Ich weiß gar nicht wie es zu der Debatte kommt. Apple will mit der kostenlose Testphase neue Kunden gewinnen und das müssen sie meiner Meinung nach dann auch bezahlen… Ich würde von Apple die komplette Vergütung verlangen, warum sollten die Künstler auf Einnahmen verzichten nur weil Apple meint das 3 Monate kostenlos anbieten zu müssen?

  5. Was Apple sich dabei gedacht hat Geschenke auf Kosten der Künstler zu machen ? Was Apple sich aufgrund seiner Marktmacht glaubt rausnehmen zu dürfen ist schon beeindruckend.

    Hallo ihr bekommt ein Geschenk. Gern geschehen, denn wir zahlen ja unsere Lieferanten in der Zeit einfach nicht 😉

  6. Apple ist nicht umsonst so finanzkräftig ;). Egal, welche Leistung im MacBook, Smartphone und Tablet Bereich, Apple lässt sich Hardware und Dienstleistungen wie Reparatur oder Zubehör extrem gut bezahlen.

    Was man aber hier sieht, ist das Apple wohl mehr auf Sicherheit als auf Risiko setzt. Früher hat Apple sich Risiken gewagt, kräftig in neue innovative Produkte investiert (iPhone, iPod, MacBooks, neues Betriebssystem), ohne die Garantie zu haben, dass es Erfolg haben wird. Der spätere Erfolg hat sich dann ausgezahlt.

    Die vielen Künstler pro Abruf in den kostenlosen 3-Probemonaten pro Apple Music Nutzer zu entlohnen ist natürlich eine Investition für Apple, auch wenn die Entlohnung weniger als bei einem späteren abgeschlossenen Abo durch den Nutzer beträgt. Apple verdient an dem Nutzer in den ersten 3 Monaten ebenfalls nichts, da keine Werbung wie bei Spotify geschaltet wird. Ist natürlich alles eine Frage der Deckelung, gerade auch Kosten für Apple wie Streaming Cloud, die zusätzlichen Apple Music Services, Apps, Support, Marketing und Mitarbeiter.

  7. Muss da Patrick zustimmen, wenn sie sowas anbieten müssen sie auch dafür bezahlen. Ist ja nicht so das Apple nicht genug Geld dafür hätte.

  8. Wieder eine herrliche Werbeaktion für Apple

  9. @Peter 100% zustimmung

  10. Was ich nicht ganz verstehe: Apple hat die Verträge mit den Major Labels gemacht; die Künstler auf diesen Labels sollten sich bei ihrer Plattenfirma über diese Verträge beschwerden und ggfl. von denen Geld fordern, aber nicht von Apple. Oder wo ist mein Denkfehler?

    Taylor Swift ist auf „Big Machine Records“, einem Independent Country Label, ist also wieder ein Sonderfall. Diese kleineren Labels und die entsprechenden Künstler fühlen sich von Apple über den Tisch gezogen, verweigern Apple ihre Musik und haben in Swift natürlich eine prominente Fürsprecherin für ihre Interessen.

  11. Bin da auch ganz bei Patrick. Ich verstehe gar nicht wieso es überhaupt eine Entscheidung seitens Apple sein kann, ob sie die Künstler entlohnen! Nur weil das eine „Testphase“ sein soll? Die dient doch eh nur dazu Kunden zu angeln die sich danach binden, von wegen Testphase… Und wenn sie die Sachen anbieten, müssen sie dafür auch bezahlen, ob der Endnutzer dafür zahlt oder nicht ist doch völlig unerheblich, da können ja die Künstler nichts für dass es das kostenlos zu testen gibt… Und jetzt entscheidet Apple einfach selbst, denen weniger zu zahlen? Verrückte Welt…

  12. Patrick hat Recht.
    Zusätzlich: Wenn sie die kostenlose Probephase in Deutschland anbieten, kommen sie um die Zahlungen sowieso nicht herum, da achtet schon die GEMA drauf. Der ist es egal, ob das ganze gegenfinanziert ist oder nicht.

  13. Ja, das denke ich auch, dass Taylor Swift sehr viel dazu beigesteuert hat.
    Da hätten kleine Künstler sagen können, was sie wollen, aber der Einfluss von Taylor Swift ist enorm!

  14. Das mit dem Nichtbezahlen wurde doch von vornherein mit den Labels so ausgemacht, dafür bekommen die Labels auch ein Paar Prozentpunkte mehr ausgezahlt als bei Spotify und Co., sprich 3 Monate nichts und ab dann etwas mehr, rentiert sich über längere Zeit bestimmt mehr.

  15. Bei aller Bescheidenheit. Ich glaube ja, mein Kommentar an dieser Stelle gab den Ausschlag:
    http://stadt-bremerhaven.de/verband-musikunternehmen-brief-apple/

  16. Pferdenarr says:

    Ich verstehe gar nicht was diese Meldung ist diesem Blog macht… ???

  17. plantoschka says:

    Guter Move von Apple. Ich wollte sowas auch mal sagen: „Unter Steve Jobs hätte es das nicht gegeben“. Das neue offenere Apple von Tim Cook gefällt mir. Kritik in den Medien wird nicht einfach ignoriert und totgeschwiegen sondern es wird aktiv was gemacht. Siehe Umweltschutz, Diversität und jetzt Apple Music.
    Für die Konkurrenz ist das allerdings ein weiter Schlag auf den Nacken. Spotify könnte es sich wohl nicht leisten 3 Monate umsonst anzubieten und dabei die Künstler zu bezahlen. Deshalb sehe ich das hier etwas kritisch.

    Langsam würde ich mich nicht wundern wenn wir im September ein leicht dickeres iPhone mit mehr Akkulaufzeit sehen. Phil Schiller und co. lesen ja sehr offensichtlich Daring Fireball, Macstories.net usw.

  18. Pferdenarr: Weil es hier um Apple Music geht und Apple Music zu Apple gehört und Apple ein Tech-Unternehmen ist sowie hier auch über andere Dienste wie Spotify und Deezer berichtet wird.

  19. Apple reagiert, wenn überhaupt, dann immer erst auf öffentlichen Druck. Wenn man Apple keinen Druck macht, passiert nämlich nichts.

    Das ist genau so bei den lange bekannten Sicherheitslücken und der unzureichenden Qualitätskontrolle. Oder der asozialen Praxis, ihre Steuern nicht zu zahlen. Oder den menschenverachtenden Arbeitsbedingungen bei der Billigproduktion in China. Oder der totalitären Zensur im App Store. Oder der Gängelung und Beschränkung der Freiheiten der iOS-User.

    Das haben leider manche Fans und Blogger noch nicht ganz kapiert, wenn sie Kritik an Apple herunterspielen oder Apple schönreden. Wer das asoziale Verhalten von Apple finanziell unterstütztzt oder publizistisch schönredet – erreicht genau gar nichts.

  20. @plantoschka

    Spotify bietet einen Gratis-Account an, der dann halt werbefinanziert ist. Und bezahlt die Künstler daneben weiterhin. Theoretisch kannst du Spotify also ein Leben lang gratis nutzen (wenn man von der Begrenzung von 10 Stunden pro Monat mal absieht).

    Soweit ich weiß, bietet Apple Music keinen werbefinanzierten Gratiszugang an, sondern eben nur diese 3 Monate zum Testen und danach Abomodelle.

  21. Feiger, verlogener, geldgieriger Verein!

  22. @Tobi
    Dann bleib mal brav bei deiner Bescheidenheit und hebe nicht ab, dein Beitrag ist nämlich so als wenn ein Tropfen Wasser auf die Meeresoberfläche fällt.

    @neofelis
    Was daran Sicherheit statt Risiko sein soll verstehst wohl nur du, das Risiko liegt alleine bei den Künstlern während Apple nur Einnahmen ohne Ausgaben möchte.

  23. GongGonzo says:

    @neofelis: Apple verdient sehr wohl auch während des Gratis-Monat, die Nutzerprofile werden angereichert, die man für spätere Empfehlungen und Marketingpartner auswerten kann. Dann bekommst du halt bald Werbung/Empfehlungen für die Künstler die während des Testmonats gehört wurden. Angereicherte Kundenprofile sind so gut wie Geld.

  24. plantoschka says:

    @TheCuda
    Ich meinte damit das 1-monatige (momentan sogar 2) Premium-Probeabo von Spotify. Ein reines Paid-Modell bringt den Künstlern deutlich mehr Geld als das Werbefinanzierte Spotify.

    @Orbis
    Wenn man Apple nur in den Mainstream-Medien verfolgt kann das so rüberkommen. Aber eigentlich ist Apple doch gerade DIE Firma, die anders denkt. In den letzten 2-3 Jahren hat sich das normalisiert, das liegt aber aus meiner Sicht daran das andere Unternehmen mehr wie Apple operieren (Tech-Werbespots schauen heute alle so aus wie die Apple Werbespots seit 10 Jahren). Sind alles nur einige Beispiele.
    Und zu dem nur reagieren. Apple hatte schon Hardware-Verschlüssselung auf den Gerät, da war die Konkurrenz noch mit der Etablierung eines eigenen AppStores beschäftigt. Gleiches gilt für eine Menge anderer Themen. Einfach mal die WWDC-Sessions verfolgen die oft viel interessanter sind als die eigentliche Keynote. Allerdings ist dazu ein gewisses technisches Verständnis notwendig.

    Die mediale Präsenz von Apple hat mittlerweile extreme Ausmaße. Andererseits sind sie halt die größte Firma der Welt und haben auch den größten Einfluss auf den Markt. Deshalb ist das schon gerechtfertigt. Es sollte auch immer bewusst werden, das Apple Music von anderen Leuten betrieben und entwickelt wird als ein anderes Produkt bei Apple. Steve Jobs der wohl immer über alles drübergeschaut hat, ist weg. Tim Cook delegiert mehr. Das erklärt auch warum Apple unter Tim Cooks Führung so viel besser geworden ist (Meine Meinung).

  25. plantoschka says:

    @GongGonzo

    Apple Music ist nicht werbefinanziert. Die Playlisten sind nicht über Nutzeraktivität generiert sondern durch Musik Experten. Ich sehe in dem Geschäftsmodell keinen Grund für deine Unterstellung.

  26. Ich sehe in der kostenlosen Testphase kein Problem. Das ist absolut üblich und dient der Neukundengewinnung und der Werbung. Das gibt es auch in etlichen anderen Bereichen. Zudem hatte Apple einen Ausgleich dafür geschaffen, indem sie später wie schon erwähnt wurde prozentual mehr auszahlen als üblich. Von daher halte ich die Kritik hier für deutlich überzogen.

    Abgesehen davon zeigen die aktuellen Schlagzeilen aber auch wieder wie leicht doch die Masse zufrieden zu stellen ist. Die Zusage die nun von Apple im Raum steht ist doch noch überhaupt nichts wert da in keiner Form auf Details eingegangen wurde. Wenn Apple nun für die drei Monate 0,0001 Cent bezahlt pro Nutzer haben sie ihre Zusage erfüllt die in der aktuellen Presse überall als „Sieg über Apple“ gefeiert wird, aber wirklich was geändert hat sich dadurch dann auch nichts. Ohne konkrete Fakten ist so eine Zusage nicht viel wert und noch lange kein Grund zum „feiern“.

  27. Ich tu mich schwer mit diesem Thema, habe bei Spotify 3 Monate für 0,99€ bekommen, bin dort jetzt weiter Zahlender Premium Kunde (9,99€/Monat), bin bei Deezer dank einem Kostenlosen 3 Monatsabo (TUI) jetzt nur noch Free Kunde.
    Ich nutze Hauptsächlich Spotify um Musik zu entdecken, Musik dir mir gut gefällt kaufe ich mir und da fängt das nächste Problem schon wieder an. ich gehöre zu den Musik Banuasen, ich höre das was mir gefällt, kruez und quer durch den den Genre Garten, ich kaufe CD’s die mir richtig gut gefallen (max. 10 – 12€), als Beispiel „Blutengel – Omen“ aber ich bin nicht bereit für ein Massenprodukt 16€ und mehr auf den Tisch zu legen, also höre ich die Musik bei Spotify. Im Laden such ich mich dumm und dusselig also kaufe ich meine CD’s bei Amazon und bekomme die MP3 Ripps kostenlos dazu und ich kann keine einzelne Titel im Laden kaufen.
    Apple Music juckt mich auch aber dann bin ich von Apple abhängig und das möchte ich nicht, deswegen kaufe ich auch keine Musik bei Google.
    Und das mit den 3 Monaten Kostelos bei Apple Music ist für mich ein dreischneidige Schwert, auf der einen Seite wird ein Musicdienst auf Kosten der Künstler etabliert auf der anderen Seite können diese Künstler aber auch nach den 3 Monaten Geld verdienen auch die Unbekannteren und die 3 Seite ist das der Verkauf von solchen Musicstreamingdiensten der verkauf von CD’s sinkt.
    Aber eins können alle nicht wirklich ersetzen ohne Internet oder bezahlung kann ich keine Musik mehr hören.
    Achso, ich warte auf den Tag wo die ISP’s Geld von den Musicsteamingdiensten für die Nutzung ihrer Kapazitäten verlangen.

  28. Ich sehe nach dem abchicken 357 Rechschreib & Grammatikfehler aber da ich nicht mehr den Beitrag Editieren kann (iPad), dürft ihr die Fehler behalten 😉
    Und genauso wie die Musikindustrie sich dem Kunden gegenüber verhält, wenn euch die CD’s oder die Konzerte zu teuer sind dann müsst ihr sie ja nicht kaufen, genau so verhält sich Apple wenns euch nicht passt dann müsst ihr eure Music ja nicht bei uns Veröffentlichen.
    Soll sich die Musicindustrie zusammensetzen und einen eigenen Streamingdienst auf die Beine stellen, achso habe vergessen sind ja seid der Digitalerevolution verarmt.

    Ich rege mich hier voll auf . . . . .

  29. Ich verstehe das Gejammer nicht. Als würde Apple irgendwen zwingen seine Musik bei Apple Music einzustellen. Apple geht schließlich nicht einfach her und bedient sich am eigenen iTunes-Katalog (das scheinen einige Kommentatoren hier auch nicht zu begreifen). Wenn mir das als Label / Künstler nicht passt mit den drei Monaten, dann gehe ich keinen entsprechenden Vertrag mit Apple ein und fertig. Und dann beobachte ich halt mal wie sich der Markt entwickelt und ob insbesondere nach 3 Monaten von irgendwelchen anderen Künstlern gleichen Kalibers, die bei Apple Music mitgemacht haben, in Summe mehr verdient wird als bei den Konkurrenz-Streaming-Diensten, und rechne mir aus ob sich das für mich trotz 3 Monate gratis / weniger Bezahlung rechnet oder nicht.
    Kann sein Apple Music kackt ab und es ist eh unerheblich, oder es schlägt ein, zieht Kunden von Spotify und Co ab, dann ist es ein Rechenexempel wann man die 3 Gratis-Monate durch den leicht höheren Prozentsatz bei der Auszahlung wieder drin hat, oder Apple Music schafft gar viele neue Streaming-Kunden, dann dürfte es eh keine Frage sein ob sich das rechnet oder nicht.

  30. @Carsten: Bei diesem peinlichen Fremdschäm-Artikel trieft der Apple-Hass aus allen Poren, aber das ist bei Sascha Pallenberg ja nix völlig Neues. Die Frage ist da nur: Link-Bait oder tatsächlich zuviel Schaum vor dem Mund?

  31. mac.extra says:

    @Tim, was ist daran zum Fremdschämen? Dein Beitrag hat genau 0% Inhalt. So wie ich es sehe hat Sascha doch Recht mit den Eckpunkten,

    – der Familientarif von Apple Music ist alles andere als fair, $14,99 für bis zu sechs Personen? Na klar doch, sehr fair.

    – LOL @ Taylor Swift, Spotify gegenüber auf dicke Eier machen aber bei Apple einknicken.

    – Apple ist gierig, in 3 Monaten eine Kundenbasis auf Kosten der Künstler schaffen und das als reichster IT Gigant.

    Zwar reißerisch geschrieben aber Recht hat er dennoch.

  32. @mac.extra:

    Besser 0% Inhalt als 90% Quatsch als Inhalt.

    – „Familientarif“: Was glaubst du wie hoch der Anteil der Familientarife am Gesamt-Verkauf ist, und wieviele davon dann wirklich von 6 Personen genutzt werden? Sascha Pallenbergs Rechnung mit 2,50 US$ pro Person ist völlig hirnrissig. Mal ganz davon abgesehen dass bei dieser halluzinierten typischen 6-köpfigen Familie ansonsten die gleiche CD im Laden 6mal gekauft würde, damit der Künstler fairer entlohnt wird, oder wie?

    – „Apple ist gierig“: Große Überraschung: Apple ist eine Firma! Wer hätte gedacht dass die Gewinn machen wollen!? Und sogar möglichst viel davon??? Uuuunglaublich, alle anderen Firmen verramschen dagegen ihre Produkte aus sozialem Bewusstsein. BWL 6, setzen.

  33. Der Pallenberg, mal wieder ein peinlicher Artikel …

  34. Ich such den Fehler in der Rechnung,
    ist der Künstler nicht bei Apple Music gelistet, bekommt er auch kein Geld (Klar soweit), stellt er seine vorhandene Musik zur verfügung bekommt der Künstler Geld pro abspielen (auch klar soweit),
    spielt ein Radio die Musik bekommt der Künstler Geld für seine Musik.
    Wo ist der Verlust?
    Also keine Musik mehr im Radio oder bei Streamingdiensten, nur noch per CD und die nur in eigenen Shops zu deren gewünschten (wahrscheinlich) Apothekenpreisen.

  35. plantoschka says:

    Man darf bei Pallenberg nicht vergessen das er in Taiwan unterwegs ist und dort extrem gute Kontakte zu vielen Herstellern hat (HTC und co.)

    Zumindest höre ich das so heraus aus den vielen Podcast und Videos die er so macht.

  36. mac.extra says:

    @Tim, Mathe 6, setzen. 100% – 90% ergibt immer noch 10% Inhalt. Mehr als dein Beitrag mit 0%. Was ist an $14,99 für bis zu sechs Personen fair? Schließen sich bis zu sechs Personen zusammen, zumal Apple kaum eine Möglichkeit hat eine fehlende Verwandtschaft nachzuweisen, zahlt es sich für die Künstler kaum aus. Außerdem ist es klar dass der Familientarif nur einen geringen Teil des Gesamten ausmachen wird, erstens wegen des Preises (bezahlen zwei Kunden einzeln verdient Apple 33% mehr als bei einem Familientarif), zweitens weil Apple User nicht so sehr auf den Geldbeutel achten. Ändert aber nichts an der Tatsache dass der Familientarif nicht fair ist für Künstler. Aber hey, künstliches Aufregen und falsche Vergleiche sind schneller und einfacher.

    Natürlich sind Unternehmen gierig, aber Apple ist gierig gierig. Andere fahren eine Testphase zwecks Kundengewinnung und zahlen trotzdem an die Künstler, Apple wollte gar nichts zahlen und beugt sich nun dem öffentlichen Druck.

  37. @mac.extra: Zu dem Thema Familienabo mag ich falsch informiert sein. Aber wenn ich in meiner iCloud die Familienfunktion aktiviere bedeutet dies, dass JEDER Einkauf, den ich in iTunes, im App Store oder Mac App Store tätige durch die Kreditkarte desjenigen abgerechnet wird, der diese „Familie“ gegründet hat. Ich denke, die meisten werden sich zweimal überlegen, ob sie sich wegen des Abos deswegen zusammenschließen wollen.

    Wenn jetzt bedacht wird, dass es rechtlich vollkommen legal ist, sich MP3s zu verkaufen oder eine CD, und diese danach an alle anderen interessierten aus der Familie weiterzugeben wird auch deutlich, dass wohl in den meisten Familien keine CD doppelt gekauft wird.

    Zudem ist denke ich die Auszahlung durch den Familientarif immer noch deutlich über dem, was Künstler durch Spotify Free verdienen. Aber das ist nur eine Vermutung, ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen. Ich halte eine Ausnutzung des Abos aber, unter anderem aus oben genannten Gründen, für eher unwahrscheinlich.

  38. Ich kenne mich mit dem Tarifmodell nicht aus, aber sollte es nicht so sein, dass die Künstler pro Abspielen bezahlt werden? Und nicht danach wer gerade mit welchem Tarif unterwegs ist. Das muss sich hintenraus dann nur für Apple lohnen, dass sie es durch die Endnutzer wieder reinkriegen, was sie an die Künstler bezahlen, oder nicht? Wenn das quatsch ist, korrigiere man mich gerne. Aber es bekommt sicherlich nicht jeder Künstler gleich viel Geld nur weil seine Music dort angeboten wird, oder?

  39. mac.extra says:

    @Manuel, dem ist so, wenn ich mich nicht irre gibt es aber eine Deckelung, sprich sie zahlen nur x-Prozent der Einnahmen an die Künstler aus,

  40. Aa ok. Dann kann sich ja niemand beschweren der Familientarif wäre nicht gerecht für die Künstler, das ist ja dann völlig irrelevant. Es sei denn, es geht um die x-Prozent der Gesamteinnahmen, dann wären sie ja doch wieder davon abhängig wie viel Geld Apple Music umsetzt. alles nicht so einfach…

  41. @Manuell: Bleiben wir doch mal bei 14,95€ (Familie / max. 6 Personen)
    Einzel: 9,95€ -27% = 7,26€
    Familie: 14,95€ – 27% =10,91€

    Einzeln: ca. 1000 Lieder 7,26€ : 1000 = 0,007263€
    Familie: ca. 5000 Lieder 10,91 : 5000 = 0,002182€

    Aber frag doch mal die Künstler wieviel Sie wofür bekommen und möchten das bitte schriftlich Belegen, dann kommt die Aussage, das dürfen wir nicht sagen aber viel zu wenig, ich kann mein 3. 42 Zimmer kaum noch bezahlen und meinen 12. Ferrari muss ich auf nächstes Jahr verschieben.
    Ach und dann habe ich vergessen die Labels die am hungertuch nagen.

    Ja ich weiß bei kleinen Bands oder Labels sieht das anders aus.

    Aber in der Fußballwelt ist es doch so ähnlich, die armen Spieler verdienen viel zu wenig, und eigentlich machen wir mit dem Verein nur minus.

    Lass euch weiter das Geld aus der Tasche ziehen.

  42. Oder glaubt ihr wirklich irgend einen Künstler Interessiert es wievie Gahalt du bekommst,
    oder wenn wie jetzt die Post streikt warum die mehr Geld möchten?
    Was meinst du was mich Interessiert wieviel oder wie wenig die für ihr Lied bekommen wenn die Künstler bzw. Labels selber diese (Knebel) Vertäger unterschreiben.
    Würde keiner mitmachen würde Apple Music oder Spotify nicht existieren.

  43. @mac.extra:

    >100% – 90% ergibt immer noch 10% Inhalt. Mehr als dein Beitrag mit 0%.

    Textverständnis ist auch nicht so dein Ding, oder? Nix ist immer noch besser als 90% Mist, Desinformation, Hasstiraden und FUD. Da helfen auch 10% die vielleicht wahr sind nicht mehr, der ganze Artikel von Pallenberg würde besser gar nicht existieren, in Summe wäre das besser. Natürlich nicht für Pallenberg, der verdient ja an diesem Click-Bait-Trollen.

  44. Wie machen es denn eigentlich die ganzen anderen Anbieter? Könnte mir eher vorstellen, dass die anderen Anbieter eher Bittsteller bei den Labels sind? Bei solchen Meldungen denke ich immer, dass gleich jemand aus der Deko hopst und sagt „Verstehen Sie Spaß?“.
    Traurig, dass es offenbar nicht Teil dieser Sendung sein wird. Sollte es tatsächlich so sein, dann fände ich das ja schäbig von Apple: die Künstler haben ihre Leistung erbracht. Apple selbst stellt nichts Neues daraus her sondern bietet es an.
    – Tjo, bin ich mal Zaungast und gucke erstaunt zu.

    Was mir nur auffiel ist, dass das mit der Musik bzw. deren Bereitstellung in Intervallen immer wieder mal aufzutauchen scheint. Gab es da nicht mal z. B. Napster? Wo sich später eine Band (war es Metallica) wehrte darüber angeboten / vertrieben zu werden? Sicherlich werden nicht alle Künstler einer Plattenfirma Mitspracherecht darüber haben ob sie das wollen oder nicht.
    Eigentlich wollte ich noch schreiben: Swift? Hieß nicht der Schreiber von Gullivers Reisen so?

    Apple hat ein Ei(phone?) auf dem Kopf. Microsoft aber genau so.

  45. Apple Music würde in den ersten drei Monaten auch für Apple nichts bringen ausser Kosten. Danach streichen die Labels einen Grossteil des Umsatzes ein während Apple für Server, Traffic, Steuern, Zahlungsabwicklung, etc aufkommt und Profit aus dem schlägt was von den ~30% übrig bleibt.

    Wer glaubt dass das hier Aktionismus von Taylor Swift für die Indies war glaubt auch im Himmel ist Jahrmarkt. Taylor Swift ist sowieso auf keinem Streamingdienst. Ihr Management hypt ein Album für 6 Monate um so mehr an CDs und Onlineverkäufen zu verdienen. Gute PR genau wie beim Austritt von Spotify.

    Taylor Swift (ihr Management) sollte mal vom hohen Ross steigen und Künstler genauso behandeln wie sie (ihr Management) es von Apple erwartet. Fotografen die Taylor Swift bei Konzerten fotografieren sollen das kostenlos machen und werden nur entlohnt wenn ein Foto auch in einem Magazin abgedruckt wird. Passiert das nicht hat der Fotograf seine Zeit verschwendet und kostenlos gearbeitet.

    https://junction10.wordpress.com/2015/06/21/those-in-glass-houses-shouldnt-throw-stones/

  46. @Kalle: armes Apple – ^^

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