Apple Aperture: Nutzer der Software schauen ab nächster macOS-Version in die Röhre, Datenmigration empfohlen

Klammheimlich hat Apple auf den Supportseiten zu seiner Software Aperture (wir erinnern uns: jene Software, die seit 2014 nicht mehr weiterentwickelt wird) eine Änderung vorgenommen, die ganz klar aussagt, dass Aperture ab der voraussichtlich im September erscheinenden macOS-Version nach Mojave nicht mehr weiter auf eurem Mac funktionieren wird und rät sämtlichen noch verbliebenen Nutzern zur Datenmigration in andere Tools.

In June 2014, Apple announced the discontinuation of development of Aperture. Since that time, Apple has released five major macOS updates. For technical reasons, Aperture will not run in future versions of macOS after macOS Mojave. To continue working with your Aperture photo libraries, you must migrate them to the Photos app included with macOS, or migrate them to Adobe Lightroom Classic.

So wäre Apple Fotos, aber auch Adobe Lightroom Classic durchaus in der Lage, die Aperture-Bibliotheken zu importieren, um sie dort weiterverwenden zu können, so Apple. Wie ihr euren Daten in die jeweiligen Apps migrieren könnt, erklärt das Unternehmen natürlich ausführlich in dem Beitrag.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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7 Kommentare

  1. Black Mac says:

    Ich war ebenfalls von Aperture angetan. Nach der Abkündigung habe ich jedoch sofort gewechselt.

    Warum arbeitet jemand mit einer totgesagten Software weiter? Es ist seit über vier Jahren klar, dass dieser Tag kommen wird.

    • weil sie auch nach 4 Jahren noch immer besser ist als der Nachfolger

      • Black Mac says:

        Nur wenn du “Fotos” als Nachfolger betrachtest. Ich bin von Aperture zu Lightroom gewechselt und danach zu Capture One – und das ist so gut, dass es wohl für eine lange Zeit meine Software der Wahl bleiben wird.

        Wer hingegen nur seine iPhone-Bildchen bearbeiten, verwalten und teilen will, ist mit “Fotos” doch ganz gut bedient. Oder mit Google Photos.

        • Glaube ich dir. Wobei du da schon preislich nicht mehr unter Vergleichbarem liegst. LR und Capture One oder auch DxO sind eine ganz andere Preisliga als Aperture war. Ich tendiere daher aktuell eher zu Luminar.

  2. Frage im Kontext: ich muss langsam Picasa auf dem Mac ersetzen. Es geht mir primär um Organisation (30000 Bilder in Unterverzeichnissen auf Netzlaufwerken) und Tagging bzw. (virtuelle) Alben. Keine Bildbearbeitung außer drehen, beschneiden und ein-Klick Optimierung für Farbe und Kontrast. Bedingungen: kein Abo, keine Cloud. Was nimmt man da heutzutage? Apple Photos geht nicht, scheitert an den Netzlaufwerken und erstellt eine riesige Datenbank.

    • Luminar 3. Schau mal in YouTube unter Luminar Filemanagement

      aktuell gibt es 10 Euro Rabatt beim Kauf von Luminar 3 über die Website und weitere 10 Euro mit dem Rabattcode JIMNIX. Somit knapp 30% Ersparnis (50, statt 70 Euro), zudem 60 Tage Geld-Zurück-Garantie, im Gegensatz zum Kauf im Mac App Store 72 Euro, wenn ich mich recht erinnere

  3. Bin von Aperture auf Lightroom 4 -Vollversion, Cloud kommt für mich nicht in Frage- umgestiegen, noch läuft alles sehr gut. Werde mich aber bei der nächsten Anschaffung komplett von Apple trennen und auf Ubuntu LTS setzen. Dann heißt es Darktable und GIMP nutzen, testen tue ich das jetzt schon als dualboot von ext.SSD und bin schon sehr angetan. Mein Sohn ist von Apple zu Win10 umgeswicht, setzt jetzt auf Affinity Photo und ist sehr zufrieden damit.

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