Apache OpenOffice 3.4: neuer Name, neues Glück?

Erinnert ihr euch noch an den Hick Hack rund um OpenOffice? Im September 2010 wurde man zu LibreOffice, da man sich von Oracle trennte. Im April 2011 wurde man wieder „Open„. Für Benutzer natürlich sehr verwirrend, findet man mit LibreOffice und OpenOffice nun zwei Lösungen vor. OpenOffice ist gerade in der neuen Version 3.4 erschienen. Heißt aber nicht mehr OpenOffice.org – sondern Apache OpenOffice (AOO). Sicherlich, dem Gelegenheits-Nutzer kann es völlig egal sein, ob der Spaß nun LibreOffice oder Apache OpenOffice heißt – trotz alledem ist es verwirrend.

Benutzer mögen Kontinuität – und nun wissen sie vielleicht nicht, auf welches Pferd sie setzen sollen. In meiner beschaulichen Denke packt man einfach beide Pakete zusammen und macht etwas Feines draus. Bündelt die Kräfte und arbeitet an einem Paket! Aber ich bin vom Thema abgekommen: Apache OpenOffice 3.4 ist da. Changelog und Download hier. Und ihr? Apache OpenOffice? Libre Office? Star Office? Google Docs? Microsoft Office? Microsoft Web Office? Ich bin mittlerweile von OpenOffice weg und nutze die Konstellation Microsoft Office und Google Docs.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

63 Kommentare

  1. Benutze NeoOffice, den Klon für Macs.

  2. Stadtkind80796 says:

    LibreOffice unter Mac. Wobei ich sagen muss, dass mir LO seit der Abspaltung immer fehlerhafter vorkommt. Immerhin gibts jetzt automatische Updates, die bei mir zwar nicht funktionieren, aber man wei0 wenigstens das ei Update da ist…

  3. Paul Peter says:

    ich bleibe jetzt bei LibreOffice. Da gab es in der letzten Zeit viele Anpassungen und Verbesserungen, während OpenOffice vor sich hin geschlummert hat.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die einzelnen Projekte gegenseitig die Ideen und Anpassungen übernehmen werden, wenn sie für sinnvoll erachtet werden.

    Wenn das Tempo von LO und OO so beibehalten wird, dann bleib ich bei LO. Es bedarf schon einen guten Grund zu OO zurückzuwechseln

  4. Ich habe ein paar Jahre OpenOffice verwendet und wundere mich, warum ich diesen grottenlahmen, potthässlichen Krempel überhaupt so lange ertragen habe. Einfach mal ’n paar Euro in die Hand genommen und MS Office Home & Student erworben. Das war gut angelegtes Geld aus meiner Sicht.

  5. Ich nutze auch schon seit anfang an Microsoft Office, finde dieses hin und her aber für den Kunden auch nicht gut.
    Bin da der gleichen Meinung, der Endbenutzer der sich damit nicht beschäftigt wird überfordert sein.
    Viele werden villeicht auch einfach die Version behalten die Sie immoment haben.
    Ich persönlich aktualisiere mein Office auch nicht, warum auch läuft und macht was es soll.

  6. Ich habe auf meinem Mac OpenOffice installiert, nutze aber immer häufiger Google Docs.

    Microsoft Office gefällt mir zwar am besten, ist aber eben auch teuer und somit ersetzbar.

  7. @Caschy Was hat dich von OOo weggehen lassen? Würde mich interessieren, weil ich fast nur noch Google Docs nutze, ich vermute du siehst in der Kombinationen einen Vorteil(?). Ich fahre gerade eine Offline-Strategie, daher ist das Konzert lokales Office und GDocs für mich derzeit spannend.

  8. @Thomas: Glückwunsch! Das war sicher super angelegtes Geld.
    Selbst wenn es „nur“ um die Performance und die Optik geht, halte ich das für keine gute Idee…

  9. @Volker: Dreierlizenz MSO günstig bekommen. Fühle ich mich „wohler“.

  10. Stuenie says:

    Da mittlerweile viele Linux-Distributionen auf LibreOffice umgestiegen sind, benutze ich auch eben dieses. Wobei das aber auch seltener wird, da ich LaTeX für mich entdeckt habe.

  11. BTW: Spektakuläre Entwicklung, wenn man überlegt, welche Wurzeln OOo/LO/AOO haben. Viele Grüße an Macro B. und nach Hamburg…

  12. Nutze derzeit LibreOffice unter allen meinen (Linux-)Rechnern. Selbst WENN ich Windows fahren würde, würde sich kein MS-Office für mich lohnen, so selten wie ich es wirklich brauche. Und dann spielt nunmal doch die Kohle eine Rolle.

    GoogleDocs .. schön und gut.. aber auch nicht für alles brauchbar. Letztens versucht etwas in eine Tabell zu packen.. gewisse Formatierungen haben mir da einfach gefehlt. Ergo wieder Libre.

    Openoffice hatte sich mit dieser Oraclegeschichte erledigt. Zug ist für’s Erste abgefahren.

  13. angefangen mit lotus smart suit (kennt die noch jemand?). berufsbedingt dann mit microsoft office in kontakt gekommen und dank der ssl-lizenz dann auch privat dahin gewechselt. momentan ist auf dem pc mit windows7 ms office 2010 im einsatz, auf dem noti mit linux läuft libre office.
    und ja, ich kann nur zustimmen, dass hin und her schadet dem produkt, da mich schon einige in der verwandtschaft gefragt haben, was sie jetzt nehmen sollen. star office, openoffice, libre office, was ist der unterschied, wie geht es weiter, doch microsoft kaufen, jetzt dann eben apache … – schon verwirrend.

  14. Manfred says:

    Oh Mann. Ich habe mich jetzt auf LibreOffice festgelegt. Was ich brauche funktioniert so wie es soll. Ein Umstieg auf OOO kommt erst in Frage wenn LO das Handtuch schmeißt. Einen Umstieg auf MSO kommt für mich nicht mehr in Frage (und das nicht nur wegen den Kosten). Ich brauche halt die Menüs wie man sie gewohnt ist. Zu Google Doc. sagt ich nur, Google weiß schon genug von mir, da muss ich Google nicht noch weitere private Daten füttern.

  15. thorsten says:

    Nutze wegen der epub-Export-Funktion Atlantis Word Processor.
    Ansonsten eben Office 2010 (danke, Uni!).

  16. Ich bleibe bei LibreOffice, mit den Krankheiten kann ich leben. Vorhin mal spaßeshalber Campuslizenz MS Office draufgezogen – tja, mit bedingt formatierten .ods-Dateien kommt Excel gar nicht klar. Fehlermeldungen, Fehldarstellungen, … und dieser Ribbonmist sollte als Verbrechen an der Menschlichkeit durchgehen dürfen.

    Es gibt keine Tabellenkalkulation, die zurzeit in der Lage ist, auch komplexe .ods-Dateien so fehlerfrei darzustellen wie LO/OOo. Da auch der .xls-Export aus LO heraus noch nicht so richtig funktioniert bzw. die Formatierungen einfach wegwirft, habe ich bis auf Weiteres keine Wahl. (Sehe aber auch nur wenig Grund zum Wechsel.)

  17. Nutze seit ein paar Tagen Libre Office und werde nun auch (erstmal) dabei bleiben. Früher immer Open Office, aber vor ein paar Tagen als eine Neuinstallation des Rechners anstand, war einfach Libre Office aktueller.

  18. e-leo1969 says:

    Auf Linux ist LibreOffice und auf den Win Rechnern MS Office2003Pro. Der Austausch der Dokumente klappt zu 98% perfekt.

  19. Für OpenOffice spricht, dass es dies auch als Portable gibt.

  20. Benutze daheim für „richtige Dokumente“, wie z.B. Bewerbungen oder so, iWork und für Dokumente in denen ich mit Freunden irgendwas zusammentragen will, oder sie schnell und einfach sharen, Google Docs

  21. nutze seit Beginn MS-Office ist immer noch der Leader und wird in jeder Firma verwendet, wird also vorausgesetzt dass man das kennt und damit umgehen kann. Das ist gut investiertes Geld.
    Allerdings finde ich MS-Office für den Mac immer noch Müll. Nutze es deshalb nur auf Windows.

  22. Genau wie LibreOffice: http://de.libreoffice.org/download/portable/

    Netter Hinweis auf dem Screenshot übrigens 😉

    Nutze beruflich noch Office 2000 (hoffentlich bald 2010). Privat brauche ich Office-Programme recht selten, da tuts quasi jedes der oben genannten Versionen

  23. Ich nutzte jahrelang OpenOffice. Es ist kostenlos und funktioniert soweit ganz gut. Welchen Namen die Software trug, war mir egal.
    Vor zwei Jahren bin ich aber wieder zurück auf die Microsoft-Schiene und ich bereue die Investition nicht. Der ewige Hickhack mit den Kompatibilitätsproblemen zwischen OO und MS Formaten wurde mir einfach zu bunt. Und die Aussage im Artikel-Screenshot trifft ebenfalls zu, so eine altbackene GUI macht nach zehn Jahren irgendwie keinen Spaß mehr.

  24. Ein mir nicht ganz objektiv erscheinender Vergleich zwischen LO, AOO und Ooo: http://people.gnome.org/~michael/images/2012-04-25-ooo-comparison.png

    Ich selbst nutze LO, da standard in Ubuntu Linux und da subjektiv die schnellere und vor allem transparentere Weiterentwicklung.

  25. „Altbackenes GUI“?

    Wollt ihr mit Office arbeiten oder wollt ihr damit zocken?

    Meine Güte!

  26. @whoami ich habe 1995 auch mit Lotus Smartsuite angefangen, hatten wir auch in der Firma. Später bin ich zu MS Office gewechselt, aber nur mit Excel und Word.

    Heute fahre ich SoftMaker Office 2008 portable auf meinem Rechner. Für mich ist portable wichtig, damit ich bei einer Neuinstallation nicht auch sämtliche Programme installieren muss. Ich habe meine Festplatte partioniert, auf C:/ läuft nur das OS.

    Übrigens, für Leute, die wenig schreiben, kann ich auch immer noch Textmaker empfehlen…

  27. achim82 says:

    Da ich beruflich gezwungen bin MSO seit Office XP zu verwenden, mache ich dies privat ebenfalls und kann mich darüber nicht beschweren.

  28. Ich verwende z.Zt. die transportable Starter-To-Go-Version Word/Excel 2010 auf einem USB-Stick und habe gleichzeitig über Skydrive eine gute Verbindung zu meinem Jil Sander WinPhone für 199,- ….

  29. **eiß kostenlose Software. Wenn schon kopiert wird vom großen Bruder doch dann bitte auch neue Feature.

    Man ist MS Office in den neueren Versionen viel schneller unterwegs als mit den Krampf hier!!! (ich meine damit nicht wie schnell sich ein Programm öffnet, sondern wie schnell ich Information einfüge,formatiere etc.)

    Jaja..alle OO Fans, das seht ihr natürlich anders.

  30. Und noch mein Kommentar zur „altbackenen“ GUI:
    http://imgur.com/7Jzl1

  31. Örm Matze, mit diesem Ribbonscheiß brauchst du mehr Klicks als unter OO, um dieselben Dinge zu tun.

  32. SoftmakerOffice heißt immer noch SoftmakerOffice und ist mir auch viel lieber als all das andere Zeugs. Deutsche Wertarbeit eben.

  33. Als Ergänzung zu „Coolio“ und als evtl. Inspiration für andere Office-Lüstlinge:
    „Hier können Sie kostenlos eine voll funktionsfähige und zeitlich unbegrenzt nutzbare Version des Officepakets SoftMaker Office 2008 herunterladen.“
    http://www.softmakeroffice.de/

  34. Auch SoftMaker Office 2012 kann immer noch kein .ods, obendrein zerstört es das Layout meiner nicht mal übermäßig komplexen .odt-Dateien.

  35. Da beruflich nichts anderes als Microsoft Office in Frage kommt, nutze ich auch privat bereits seit der Version 4.0 die jeweils aktuelle MS Office-Version. Daran wird sich auch nichts ändern, solange die Microsoftprodukte im professionellen Bereich quasi weiterhin eine Monopolstellung haben.

  36. retorix says:

    Bin seit Star-Office 3.2 dabei und werde weiter LibreOffice folgen, da
    1.)damals die wesentlichen Entwickler von OOo zu LibreOffice übergewandert sind und
    2.) ich von Jahr zu Jahr mehr mit Linux mache; zuhause stehe ich kurz vor dem endgültigen Abschied von MS.

    Leider muss ich aus beruflichen Gründen auch MS-Office benutzen, finde da aber seit 2007 keinen richtigen Workflow mehr – und damit bin ich nicht allein – viele von euch kennen das sicher auch.

  37. Seit einigen Monaten benutze ich MS Office 2010 Home & Student, davor jahrelang OOo, danach LibreOffice. Allerdings habe ich in letzterem eine einfache, aber für mich sehr wichtige Funktion vermisst: das horizontale Teilen von Dokumentfenstern. Ist dann interessant (und fast unabdingbar), wenn man öfter mal im oberen Teil des Dokuments nachschauen muss, was man im unteren Teil schreiben muss.

    Und, ganz im Ernst (ja, ich weiß, einem geschenkten Gaul schaut man nicht in’s Maul…bla): langsam wird das mit OOo, LO und jetzt auch noch AOO…….LÄCHERLICH!!

  38. Ich nutze, seit ich nen eigenen Rechner habe, MS Office.
    Das hat damals mit Version 6 unter Windows 3.11 angefangen,
    bewährt sich bis jetzt (privat) die 2003er Version mit richtigem Menü,
    auch wenn ich zwischenzeitlich beruflich mit der 2007er Version gequält wurde.

    Dass sich OpenOffice von Oracle abspaltete und in LibreOffice umbenannt hatte, bekam ich gar nicht mit, geht aber vermutlich vielen Leuten so.

    Da kann ich mich der Meinung meiner Vorredner nur anschließen,
    dass das Chaos mit den Namensänderungen nicht gerade positiv auf Kunden/ Benutzer wirkt, die hauptsachlich solche OpenSource- Software verwenden.

  39. Musste beruflich mit OO und LO arbeiten und habe es als sehr unkomfortabel empfunden. MSO ist für mich nach wie vor der Standard. Selbst an die Ribbons habe ich mich gewöhnt und finde sie inzwischen klasse.

  40. Wer braucht heute noch eine Textverarbeitung? Selbst im Büro so gut wir gar nicht mehr. Aber bei Institutionen gibts ja MS Office nahezu für lau, deshalb haben wir es drauf. Daheim nur Google Docs… 10x im Jahr im Einsatz 😉

  41. MS Office Academic (wie die professional, kommt man als Student recht günstig dran^^), auf den MS Office Komfort möchte ich nicht verzichten. Meiner meinung nach geht nix über MS PowerPoint für Vorträge etc. Von Outlook bin ich allerdings seit meinem Galaxy Nexus kauf weg, die kontaktsynchronisation google-contacts zu MS Outlook war iwie nicht wirklich praktikabel…
    Dazu GoogleDocs, halt von überall nutzbar 😀

  42. @ Tibor: Das deutsche Datenschutzrecht ist mit Cloud-„Office“ zu Recht nicht vereinbar, am Arbeitsplatz also höchst illegal.

  43. Ich nutze für die meisten Texte LaTeX und für den Rest entweder Calligra oder LO.
    Auch aus ideologischen Gründen. Microsofts Formate sind nicht wircklich frei und irgendwie muss man ja für eine bessere Welt kämpfen…

  44. hier noch ein kleiner Tipp aus dem EFB-Forum
    http://www.essential-freebies.de/board/viewtopic.php?f=11&t=14180&p=121703#p121695

    Ashampoo Office 2010(ist das selbe wie SoftMaker Office) das im Gegensatz zur Freeware-Version keine Beschränkung auf DOCX, XLSX und PPTX Dateien hat…

    registrieren kann man sich hier (Trashmail lässt grüßen):
    http://www.softmaker.de/reg/ash10_en.htm

    aktuelles Update auf Revision 600 gibt es direkt bei SoftMaker:
    http://www.softmaker.de/servofw10.htm

  45. Mit meinem Kommentar zur altbackenen GUI scheine ich wohl einigen OpenSource-Liebhabern auf die Füße getreten zu sein. Das war nicht meine Absicht, bin ja selbst auch kein OpenSource-Verächter.

    @tux: Was hat denn eine moderne GUI mit zocken zu tun? Das Auge isst eben mit.

  46. Die Bildschirme werden breiter, nicht höher. Inwiefern eine BREITERE Leiste oben eine Verbesserung darstellt, hätte ich schon gern erfahren: Der tatsächliche Platz zum Arbeiten wird kleiner, und so ein Officepaket dient nun mal in erster Linie der Produktivität.

    Klar, du kannst die Ribbonscheiße auch einklappen, aber besser zu bedienen ist sie dann noch lange nicht.

    Die Bedienung von LO mag „angestaubt“ sein, aber sie ist effizient.

  47. Hier ist die Sache zweigeteilt. Für alles, was inhaltlich gut sein soll: WordPerfect X3. Für alles, was gedruckt oder als PDF gut aussehen soll: OpenOffice 3.2.

    Zu AOO noch der Hinweis, daß IBM sich der Sache ebenfalls annimmt und es zukünftig wohl so etwas wie IBM Office geben soll. Und wem AOO/LO zu „häßlich“ ist, der kann mit IBM Lotus Symphony vielleicht mehr Freude haben.

  48. Tja, was die GUI angeht, experimentieren sie bei OO/LO ja auch schon länger. Bis sie fertig sind, muss man sich von den Hardcorelinuxjüngern die Sprüche anhören, dass ja eh keiner Ribbon braucht und dass es eh besser ist, wenn sich UI-mäßig nichts entwickelt. Sobald sie fertig sind, wird es von denselben Leuten bejubelt werden und kleinste Unterschiede werden als weltbewegende Revolution verkauft.

    Wie immer.

    Für mich: Ich brauche kein Office-Paket mehr, weder privat noch beruflich. Verführt nur zu „gemalten“ Dokumenten. Ich brauche strukturierte Daten. Für die wenigen Fälle, wo es eh nur um mal schnell was hinrotzen geht, reicht jedes On- und Offlineofficepaket aus.
    Für die Fälle, wo man Officedateien von alten Leuten bekommt, ist natürlich ein aktuelles MS-Office installiert. Alles andere, jede Bemühung mit irgendwelchen halbgaren nachgebauten Filtern, die doch nur MS-Office-Kompatibilität herstellen sollen, ist reinst Zeit- und damit Geldverschwendung. Ergibt überhaupt keinen Sinn, da die paar Euro sparen zu wollen, die das Paket kostet – das ist ja kaum eine Stunde Arbeitszeit, die ein anderes Paket da mehr kosten darf. Erfahrungsgemäß wird es, sobald man ein nicht ganz passendes Dokument erhält, weitaus mehr.

  49. Ich nutze auf Ubuntu LibreOffice und auf Windows 7 MS Office. Größere/Komplexere Dokumente erstelle ich jedoch immer mit MS Office, ist mir bei längeren Arbeiten einfach angenehmer.

    Google Docs nutze ich kaum, nur um Dokumente zu sharen, bzw, jetzt Google Drive. Zum Online editieren nehme ich lieber die MS Office Web Apps, läuft mit Chrome Beta im Desktop Modus sogar auf Android, ist immer wieder eine gute alternative, wenn kein Android Office App mir ein Dokument nicht richtig anzeigen mag.

  50. Ich setze die Kombination emacs + LaTex ein. Für mich die optimale Kombination.
    Die Caligra Suite sehe ich auch auf einem guten Weg..

  51. Da wir vor paar Jahren dienstlich von MS-Office auf Open Office umgestiegen sind, ist es für mich naheliegend, dass ich für die paar Kleinigkeiten, für die ich daheim ein Office-Paket benötige auch OpenOffice verwende.
    Für das Töchterchen habe ich auf dem iMac unter Paralles Desktop die Studentenversion von MS-Office laufen. Schaut sicherlich von der Optik besser aus als OpenOffice; wenn man es aber nicht täglich nutzt, ist es von der Bedienerführung doch sehr gewöhnungsbedürftig.
    Ausserdem gibts für OpenOffice die WollMux-Bar und mit der macht „Brieferlschreiben“ wirklich Spaß. http://www.wollmux.net/wiki/Hauptseite

  52. Papyrus Autor. Nothing is better.
    MS Excel auch nur aus Bequemlichkeit, sich mit der Datenbankmöglichkeit auseinanderzusetzen.

  53. @ holger – schöner desktop!

    aufm imac sowie ubuntu läppi, LO! und gut ist! 🙂

  54. yorfeix says:

    Ich finde es ja eher interessant wie kompliziert es für die Menschen zu sein schein.
    Ich hatte irgendwann mal starOffice auf meinem Rechner dabei. Das wurde ja dann irgendwann unter SUN zu OpenOffice. Habe ich als Student auch schön weiter benutzt, hat ja nix gekostet, hat soweit funktioniert und da ich den OpenSource Gedanken gut finde habe ich das auch etwas aus Ideologischer sich betrieben. Auf der arbeit und So bekommt man ja immer MS Office vorgesetzt und arbeitet natürlich in dieser Umgebung zwangsläufig damit (soweit geht mein Idealismus dann nicht).
    Die Abspaltung von LibreOffice fand ich jetzt auch etwas unglücklich und der name gefällt mit gar nicht(aber das ist ja mein Problem).

    Ich erinner mich noch an die Zeit als MS-Office mit den Ribbons anfing und alle aufgestöhnt haben, man könne das Programm jetzt nicht mehr benutzen… es wird trotzdem ÜBERALL eingesetzt und die Laute arbeiten inzwischen damit. OO und LO bleiben bei den „guten alten“ Menuleisten, was inzwischen in der MS welt wirklich ziemlich altbacken aussieht.
    Und das Argument, dass es kostenlos ist greift zumindest bei mir auch nicht mehr, ich verdiene ja jetzt Geld. Wenn sich Google Docs usw. weiter verbreitet wird von dieser Seite die Luft für OO und LO bald ziemlich dünn.

    Um es kurz zumachen: Ich habe inzwischen zu hause auch MS-Office. Aber ich habe auch noch LibreOffice (ja ich bin mitgeschwenkt von OO zu LO). Vor allem wegen des PDF Exports, der mir bei MSO immer noch etwas dünn ist.

  55. Hmm, ich kann gut mit OO leben, kost nix und tut was es soll, egal wie es gerade heisst. An das UI hab ich mich gewöhnt, also auch kein Thema.

  56. Seit ein paar Monaten ausschließlich Google Docs. Ich muss keine nervigen Updates einspielen, ich habe alle Dokumente auf allen Rechnern + mobilen Geräten, es gibt einen Offline-Modus, es kostet nichts.

  57. Wenngleich Google Docs an bereits geringfügig anspruchsvollen Formatierungen scheitert. Hausschriften, Datum-Feld und Absatzformatierung waren bereits KO-Kriterien.

    Für einfach gehaltene Briefe oder Beschriftungszettel mag Google Docs tauglich sein, aber Textverarbeitung kann es nicht ersetzen. Sogar OO 1.x oder AbiWord können mehr.

  58. Jaibee Joseph says:

    Thanks for the nice post.. glad to know open office is now developed by apache.. hope future is bright for OO.

  59. Niemand ist gezwungen, kostenlose Software zu nutzen. Mir reicht sie allerdings aus, ich muss nicht unbedingt MS auf meinem Rechner haben. Auch die Geschwindigkeit ist mir nicht so wichtig. Hauptsache ist, ich kann Briefe schreiben und habe ein Tabellenprogramm

  60. coriandreas says:

    Ich habe Office Starter 2010 ausprobiert und bin dann wieder zum bordeigenen Wordpad (WP) zurückgekehrt, wegen:
    lästiger 1 GB großen Virtual Ordner
    hat deutlich größere Dateien als WP
    WP ist für mich die Quintessenz, was ich zu 90 Prozent brauche
    Ich habe noch 2x Office 2007, wenn WP nicht ausreicht!
    Ich nutze O2007 und WP/win7 wegen der doch für mich sehr angenehmen Ribbon-Oberfläche (und warte noch auf ein Open/Libre/Apache Office mit Grid-GUI). Schade nur, dass das Ribbon-Konzept, also die Grid-Logik nicht vollständig umgesetzt wurde, als es auch noch extra Popup-Fenster gibt, mit den alten klassischen Bedienkonzepten. Aber vielleicht gefällt mir Windows 8 ja, ich kam leider noch nicht dazu, es auszuprobieren.

  61. So ganz richtig ist deine Darstellung übrigens nicht, Caschy. Libre Office hat sich wegen des Gebarens von Oracle von OpenOffice losgesagt. Seitdem existieren beide Varianten unabhängig voneinander. OpenOffice unter Kontrolle von Oracle gab es weiterhin, daneben das „freie“ LibreOffice, das sich seitdem unabhängig entwickelt. Und das ist auch gut so. Ich benutze LibreOffice, MS Office 2007/2010 und auch Google Docs. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Dieses Rumgeflame geht mir eher auf den Senkel.

  62. Matthias says:

    @Holger: Kannst du mal bitte näheres zu dem Aussehen sagen? Woher? Welche Icons? Welche Farbe?