OpenOffice wird LibreOffice

29. September 2010 Kategorie: Internet, Software & Co, geschrieben von: caschy

Ihr habt es sicherlich schon mitbekommen und auch ich hätte es bereits früher gebloggt, wäre ich nicht extrem krank (Grippe und so): OpenOffice wird zu LibreOffice. Das heisst, die Community trennt sich von Oracle und macht unter dem Namen Document Foundation weiter.

Trotz allem kann man sicher sein, dass die Entwicklung nach vorne getrieben wird, schließlich hat man namhafte Unterstützer wie Google oder Novell an Bord. Das kostenlose Office liegt momentan in Version 3.3 für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit.

Anregung zur Diskussion: die 3er-Lizenz Von Microsoft Office kostet sehr wenig Geld und erspart den Umstieg auf eine neue Software, die unter Umständen mit Kosten im Supportbereich verbunden ist. Wer nur kleine Ding erledigt, der ist mit LibreOffice sicherlich gut bedient – doch warum nicht Onlinelösungen wie Google Docs?

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58 Kommentare

MaxFragg 29. September 2010 um 12:12 Uhr

MS Office ist mit der 2010er Version durchaus sehr gut und OOo/Libre hat einiges aufzuhohlen, aber ein Office, das nicht auf meinem Notebook (Linux) läuft, ist für mich keine Lösung

ColaCheater 29. September 2010 um 12:14 Uhr

Warum keine online lösung?
ganz einfach: weil es online ist.

Ich will auch mal im Zug oder sonstwo an meien Dokumenten arbeiten können, wenn eben nicht gerade Internet da ist.

In meinen Augen ist das unabhängig von der Sache, dass ich gerne weiß wo meine Daten wie gespeichert/ausgelesen etc. werden und grundsätzlich Google-Themen nach wie vor das größte Manko an Onlinesachen bzw. eben nicht Manko an den Onlineprogrammen sondern Manko am ganzen System alles ins i.net auslagern zu wollen.
“Richtige” UMTS/HDSPA etc. Flats gibt es ja sowieso nicht mehr und wenn man eben einmal kein UMTS etc. Empfang hat (was ich bei e+ auch noch nie hatte) kann man soetwas auch vergessen.

Lars 29. September 2010 um 12:15 Uhr

Ich nutze privat meist nur noch Google Docs … das reicht doch für das meiste wie z. B. Urlaubsplanung, einfache Briefe etc.
Wenn es mehr sein soll – und komplizierter nutze ich zu Hause OpenOffice.
In der Firma muss man sich aber noch mit Microsoft Office abgeben – dass ist unser Standard – keiner meiner Versuche hat bisher gefruchtet OpenOffice zum Standard erklären zu lassen. Leider …
By the way: Der neue Name gefällt mir persönlich besser – OOo hat mir nie so richtig zugesagt …

cokkii 29. September 2010 um 12:18 Uhr

Derzeit nur in Englisch erhältlich. Warte bis es in deutsch gibt, dann steige ich um.

cokkii 29. September 2010 um 12:21 Uhr

BTW: gebe ColaCheater vollkommen recht!

Wixxer 29. September 2010 um 12:29 Uhr

Persönlich finde ich alle drei Lösungen sehr gut. Floskel: Alle haben ihre Stärken und Schwächen – aber das !stimmt! auch. Ich verfolge hier das Experiment : “Only googlemail”. Meine Probleme mit solchen online Geschichten ist: 1. Wer hat meine Daten und wie viel not Evil ist er wirklich? 2. Was ist, wenn die Server Down sind.
Bestimmt gibt es offline Backups und es ist nicht zu erwarten, dass die Downtime zu groß wird. Dennoch würde ich es ungern jemanden so einfach machen und meinen tabellarischen Lebenslauf an die Hand geben, wenn es eine Suchmaschine ist – bzw. eigentlich überhaupt nicht. Mich kotzen schon diese ganzen psydo Personenfindungsseiten an, die mehr oder weniger behaupten mich zu kennen. Und es gibt sicher Dumme, die auf solche Seiten rein fallen und daran glauben (ich kann nur hoffen das mein Chef dies nicht ist).

Persönlich nutze ich NUR OO (bald LO) aus dem einfachen Grunde: jeder kann dieses Format öffnen – ob er Geld hat oder nicht. Ich habe meine Software und Daten bei mir. Zwar sehe ich die Vorteile der neuen Oberfläche von MO aber ich wieso versucht M$ seine eignen Formate durchzusetzen? Das ist für mich das Knockout Kriterium schlecht hin. Ich zahle kein Geld für etwas, mit dem ich bzw. andere dann Probleme haben – und es ist eine Unverschämtheit einiger Mitmenschen zu sagen: “dann kauf es dir doch, wenn du meine Sachen nicht öffnen kannst – wir sind ja ein Team und Du musst ….”

Daher:
- Online ungleich “immer verfügbar”
- MO nicht kompatibel genug (kann man das docx als psydo-Standard ausschalten?)
- OO/LO einzige – aber sehr gut brauchbare Alternative (ich danke den Machern dafür!)

Matthias 29. September 2010 um 12:41 Uhr

Ich setze auf einen Mix aus OpenOffice und Google Docs. Kommt auf den Anwendungfall an.

Robert 29. September 2010 um 12:44 Uhr

Nach mySQL (-> mariaDB) und OpenSolaris (-> OpenIndiana) jetzt also auch noch OpenOffice (-> LibreOffice) OHNE Oracle. Man-o-man, was für ein riesiger Misthaufen muss Oracle wohl sein, damit alle grossen Open Source Community Projekte davonlaufen.

Als grosse Office-Pakete existieren doch defacto nur 2: MS-Office und eben OpenOffice (Corel und andere Alternativen fristen ein Nischendasein!). Unglaublich, dass man bei Oracle soetwas auch noch gegen die Wand fahren lässt.

Doch bei Oracle dreht sich wahrscheinlich alles nur um Geld, da bleibt dann leider kein Platz mehr für freie Software. Sehr schade das.

Bleibt noch abzuwarten was beispielsweise zukünftig mit VirtualBox passieren wird. Aber wahrscheinlich ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis die sich ebenfalls abspalten werden.

JürgenHugo 29. September 2010 um 12:46 Uhr

1) mit Libre Office wart ich, bis das auf Deutsch kommt. Bis dahin läuft noch OO.

2) “doch warum nicht Onlinelösungen wie Google Docs?” – oder wie xMarks – sowas is immer “bombensicher” und für “ewich”! :mrgreen:

Ne, ne – nich alles in der Cloud…

Fraggle 29. September 2010 um 12:50 Uhr

Ist das eigentlich nun ein Fork, also eine parallele Geschichte und OOo bleibt weiterhin bestehen, oder ersetzt LibreOffice den OS Zweig? Ich meine, auf der Seite von Openoffice.org ist nichts zu lesen, hört sich für mich für einen Fork an.

Und zur Diskussion:
MS Office kommt nicht in Frage, da es a) die für mich persönlich mit mehr Klicks verbundene Ribbonoberfläche existiert und b) es nicht so viele Funktionen hat, die ich brauche. z.B. ist die Beschriftung von Bildern katastrophal gelöst bei MS Office.
Online-Office? Das Wichtigste wurde schon gesagt: Nicht immer verfügbar, was ist wenn ich kein Netz habe? Weiter beinhaltet es senden von Daten ins Netz. Ich kann nicht wissen, was dann dort damit passiert. Auch wenn es für manche Paranoia sein mag, für mich ist dies einfach nur gesunde Skepsis, denn ich lebe mehr nach dem Motto, um mich zu überzeugen, muß man mir zeigen, daß keine Gefahr von etwas ausgeht und nicht umgekehrt.

Philipp 29. September 2010 um 12:53 Uhr

Ich finde den neuen Namen nicht so toll, werde aber nach dem Erscheinen einer deutschen Version OpenOffice gegen das neue LibreOffice austauschen. Im Endeffekt ist es dann auch egal wie es heißt, solange es mir eine gute Alternative zu MS-Office gibt.

Von Onlinelösungen wie Google Docs halte ich nichts. Ich finde, dass sich in lezter Zeit viel zu viel in der Cloud abspielt.

cokkii 29. September 2010 um 12:57 Uhr

Also nach einem kleinen kurzen Test, kann LibreOffice überzeugen. Es startet schneller durch, da es nicht die Java Engine mehr hat. Bleibt abzuwarten, wann die deutsche Version kommt. Also für mich reicht OOo/LibreOffice vollkommen aus.

Björn 29. September 2010 um 13:00 Uhr

@Fraggle: Momentan ist dies sicher nur ein Fork, da aber viele Entwickler in Schlüsselpositionen nun an LibreOffice anstelle von OpenOffice arbeiten, dürfte es für OpenOffice in der jetzigen Form zukünftig enger werden.

Hannes Rannes 29. September 2010 um 13:04 Uhr

Hier gibt es einen gut recherchierten Artikel zum Thema:
http://derstandard.at/1285199347765

Der Vorteil von OOo gegenüber MS Office ist, dass ich auf allen Systemen dasselbe Office-Paket nutzen kann: Systemunabhängigkeit, Kompatibilität, …

Von den Online-Office-Programmen hebt es sich durch die Verfügbarkeit ab. Arbeitet glaube ich durch Erweiterungen wie diese ( http://extensions.services.openoffice.org/project/ooo2gd ) auch gut mit mit Online-Programmen zusammen.

Habe vor 1-2 Jahren mal mit dem Präsentations-Programm von Google arbeiten müssen, aber das war ein Krampf… so fehlerhaft… so weit ich mich noch erinnern kann hat nicht einmal die Cursor-Position mit der Stelle, an der der Text tatsächlich eingefügt wurde, übereingestimmt.

tux. 29. September 2010 um 13:05 Uhr

Warum kein Google Docs?
Ganz einfach: Google behält sich alle Rechte an den Dokumenten, die ich dort einstelle, ausdrücklich vor.

Ich nutze OpenOffice seit Version “m680″ und habe nicht vor, das zu ändern; zumal MS Office seit “Version” 2007 schlicht unbedienbar geworden ist.

Jan 29. September 2010 um 13:06 Uhr

Gute Besserung, Caschy!

Karl-Heinz 29. September 2010 um 13:06 Uhr

“…doch warum nicht Onlinelösungen wie Google Docs?”
Wer nichts zu verbergen hat und unsere/andere Regierungen/Unternehmen tatkräftig bei der Informationsbeschaffung helfen möchte, der ist mit einer Onlinelösung sicherlich auf dem richtigen Weg m(

Michael 29. September 2010 um 13:12 Uhr

Wird OpenOffice unter dem Namen denn dann noch von Oracle weiterentwickelt und kommerziell vertrieben, oder wie ist das zu verstehen?

Markus 29. September 2010 um 13:24 Uhr

Bei mir läuft nur noch OO bzw. LO seit Jahren schon. Das einzige was ich da vermisse ist das öffnen mehrerer Dateien in Tabs. (oder ich hab die Möglichkeit /das Plugin übersehen).

Übrigends: Gute Besserung an den Cashy. Empfehlung: Neben heiße Zitrone kannst du’s auch mit hochprozentigem Versuchen. (tötet die Bakterien ab) ;-) Und der Klassiker: Von der besseren Hälfte bemuttern lassen…..

Tobias 29. September 2010 um 13:24 Uhr

MS Word hat sich wirklich gemacht, die 2010er-Version (wie freilich schon MS Office 2007) gefällt mir sehr gut. Solange ich Anspruch auf die Studentenversion habe, bleibe ich bei Microsoft.

Hannes 29. September 2010 um 13:50 Uhr

@Michael:
Das bleibt abzuwarten. Die Document Foundation hat Oracle eingeladen sich nun an der Entwicklung von LibreOffice zu beteiligen, allerdings gäbe Oracle dann nicht mehr den Ton an. Es wurde auch eine Anfrage an Oracle gerichtet die Markenrechte an OpenOffice.org an die Document Foundation abzutreten.

Ricochet 29. September 2010 um 14:00 Uhr

Gute Besserungswünsche auch aus Hamburg!

Chris 29. September 2010 um 14:04 Uhr

@Wixxer: Das speichern ist in allen Formaten möglich! Auch z.B. odt! Natürlich auch doc. Ich verwende dies, da auf der Arbeit noch 2003 eingespielt ist.

Die Oberfläche bei 2010 ist gewöhnungsbedürftig! Wenn man aber mal drin ist (spätestens nach 1 bis 2 Tagen intensiver Arbeit) hilft es wirklich und ist deutlich angenehmer als 2003. Auch z.B. solche Funktionen wie Bildunterschrift sind sehr leicht erreichbar.

Wie bei jeder Software gilt: Es muss sich reingefuchst werden.

Zu Google Docs: Ich habe es mehrere male getestet! Für Dokumente, welche nur kleine Listen etc darstellen ist es OK! zum wirklichen arbeiten aber leider nicht, da zuviele Funktionen fehlen oder nicht sauber funktionieren. So gibt es einfach kein “Format übernehmen” oder per Drag and Drop Bild einfügen Funktion.

Max 29. September 2010 um 14:12 Uhr

Also ich nutze alle 3 Dinge jedes für seinen Zweck. Online wenn ich mit mehreren Leuten zusammen schreibe. OpenOffice wenn es kostenlos sein muss und es sich nur um einfache Sachen handelt. Und MS Office wenn es größere Sachen sind oder man viel damit arbeiten muss.

Ich finde es gut das es OpenOffice und co gibt den dadurch muss Microsoft sich gute neue Dinge einfallen lassen und das haben sie bei den letzten Versionen getan. Es ist wesentlich einfacher geworden ansprechenden Excel-Tabellen und co zu erstellen. Ja es ist ein proprietäres Format aber wie häufig gibt man die Dinge den Weiter? Schon eher selten und dann kann man es im defacto-Standard MSOffice97/2000 speichern und weitergeben.. kann jeder Lesen/schreiben oder eben als pdf.
Ein weiterer Punkte ist das der Macro-Code unter OO grauenhaft ist und man ihn quasi nicht effizient selbst noch ein wenig anpassen kann.

Nur wegen dem Excel/Word hätte ich mir MS Office sicher auch nicht gekauft. Aber es sind eben noch mehr Dinge dabei Outlook und OneNote.

Ich habe einige Zeit gmail genutzt und auch Thunderbird doch mittlerweile nutze ich Outlook denn die Integration von Terminkalender und Emailverwaltung ist dort einfach wesentlich besser. Wenn ich eine Email bekomme die aktuell nicht interessant ist sondern erst in einer Woche mache ich einfach eine Wiedervorlage (geht in TB nicht). Ich kann es insgesamt gar nicht so genau sagen was es sonst noch so viel einfacher macht aber das Ergebnis bei mir ist extrem, hatte ich früher meist mehrere hundert ungelesene Nachrichten, trotz label und co bei gmail, so sind es heute nur noch die vom aktuellen Tag noch nicht bearbeiteten. Ein paar Standardeinstellungen waren auch bei Outlook nicht optimal aber das ist auch bei gmail & Thunderbird so.

zu OneNote – Das beste Ideen/Aufgaben/Inhalte Sammeltool was ich bisher benutzt habe und ich habe schon viele probiert.
Bilder einfügen, Office-Dokumente, Links, Tabellen erstellen/sortieren … alles kein Problem. Textbereiche die aus dem Browser eingefügt werden, erhalten automatisch einen Link zur Quellseite.
Ich will eine Aufzählung (z.B. Dinge die ich für den Urlaub brauche) in eine Todoliste umwandeln (Strg+1) und schon ist überall ein Kästen davor wo ich abhaken kann was ich schon erledigt habe.
Irgendwas muss zu einem bestimmten Termin erledigt werden. Termin in Dokument einfügen und wird automatisch im Terminkalender zur Erinnerung eintragen.
Geschenkideen für die Frau sollen nicht einfach so gelesen werden? Seite Passwort schützen.
Die einzelnen Seiten sind in “Bücher” unterteilt so dass man auch bei 100terne Sachen nicht den Überblick verliert. (falls notwendig kann man sogar “Regale” zusammenstellen wo immer nur bestimmte Bücher aktuell als Reiter vorhanden sind)
Meine Frau macht ihre Rezeptesammlung damit und mit der Suche kann man sehr einfach nur “Rezepte” anzeigen die die Lebensmittel enthalten. – Es ist also auch ein Datenbank.

Da ich mit MS-Office somit für einen Großteil der Dinge die ich am Rechner mache eine sehr gute Lösung bekommen habe und somit enorm viel Zeit spare und keine Frickellösungen brauche, hat sich für mich die “Investion” ausgezahlt. OpenSource-Software mag zwar kostenlos sein aber sie ist nicht umsonst.

Sparkiller 29. September 2010 um 14:50 Uhr

“Wer nichts zu verbergen hat und unsere/andere Regierungen/Unternehmen tatkräftig bei der Informationsbeschaffung helfen möchte, der ist mit einer Onlinelösung sicherlich auf dem richtigen Weg m(”

Sehr richtig! Und außerdem wird dadurch der Wirtschaftszweig der “Hüte aus Alufolie”-Hersteller unterstützt!

becklestone 29. September 2010 um 15:12 Uhr

Ich benutze meistens nur portable Versionen von Programmen und mache mich vom Internet unabhängig.

Selbst wenn es UMTS gibt: In dicht besiedelten Gegenden habe ich schon erlebt, daß wie früher beim Internet über die Telefonleitung (also nicht ADSL) nichts mehr geht, manche Seiten 13 und mehr Minuten zum Laden brauchen, trotz Turbo-3G.

steven 29. September 2010 um 15:17 Uhr

ich habe auch nichts zu verbergen. daher habe ich spontan meine haustür durch einen vorhang ersetzt.

KOS 29. September 2010 um 15:18 Uhr

…wie bekommt Ihr eigentlich die Avatar-Bilder in eure Komentare?

MaCFMH 29. September 2010 um 15:40 Uhr

Warum nicht MS-Office
- es ist für vieles zu umfangreich und zu groß

Warum OpenOffice
- schlanker, einfacher – für fast alles ausreichend

Warum nicht GoogleDocs
- wer weiß, ob es nicht auch bald eine “GoogelDocs”-View gibt ?

Was bei mir auf der Festplatte ist, kann ich (meist) kontrollieren, aber was Online steht weiß ich nicht
wer das alles seine Finger dran hat.

Thomas-D 29. September 2010 um 15:40 Uhr

Ich finde es schade das die sich trennen, und dann noch LibreOffice nennen, OpenOffice ist ein viel besserer Begriff, aber naja, die werden schon sehen wenn sie Kunden verlieren!

Nobody 29. September 2010 um 15:42 Uhr

Das ist mal ne echt “tolle” News. Da haben wir (u.a. auch ich persönlich) in der Firma OpenOffice als Ablöse für Microsoft Office durchgesetzt (hat lange gedauert und auf einigen Rechner laufen auch noch alte MS Office Installationen parallel) und nun sowas… :-/

Für Privat ist das völlig egal. Aber in Hinblick auf Arbeit stellt sich mir die Frage: Wie geht es weiter? Wird LibreOffice nun Standard oder sollen wir bei OpenOffice bleiben, wenn es unabhängig davon von Oracle trotzdem weiterentwickelt wird? Werden alle Formate untereinander kompatibel bleiben oder wird unabhängig am OpenDocument-Format geschraubt und somit an das Produkt gebunden?

Echt “toll”… :-/

Nik 29. September 2010 um 15:48 Uhr

Also ich benutze noch Office 2007. Nebenbei auch noch die Office 2010 Beta, aber die läuft ja bald nicht mehr.
Mit OpenOffice konnte ich mich nie anfreunden und Google Docs find ich nicht so gut. Die Word & Excel Web-apps sind ganz ok, aber PowerPoint nicht so.
…gute Besserung. :-)

Adam 29. September 2010 um 15:49 Uhr

Ja, ich habe es auch sehr schnell mitbekommen:
http://stadt-bremerhaven.de/openoffice-3-2-1-erschienen#comment-129133

Die Version 3.3 ist übrigens eine Beta-Version, was in deinem Beitrag nicht deutlich wird.

Die Namensänderung wurde vorsorglich vorgenommen, da die Rechte an dem Namen OpenOffice nach der Sun-Übernahme noch nicht geklärt sind. Mehr dazu: “LibreOffice: OpenOffice.org trennt sich von Oracle”
http://winfuture.de/news,58405.html

Gute Besserung!

Gruß Adam

paradonym 29. September 2010 um 16:04 Uhr

Zitat ausm Beitrag “””Ihr habt es sicherlich schon mitbekommen und auch ich hätte es bereits früher gebloggt, wäre ich nicht extrem krank (Grippe und so)”””

@caschy heyy du musst nicht immer der schnellste sein. Dein Tweet war der erste den ich zu dem Thema gelesen hab.. Chip Online ist ja Durchschnittlich 2-7 Tage später dran als du…

wobei ich nicht glaube, dass die Umstellung eine soo große sache ist… letzendlich isses ja das gleiche und wenn die Homepage noch von openoffice.org nach libreoffice.org umleitet.. und groß drinne steht “LIBREoffice formerly OpenOffice” … dann ist alles Paletti

maxito 29. September 2010 um 16:27 Uhr

ich versuche immer wieder OpenOffice zu verwenden, mir gefällt allerdings deren Rechtschreibprüfung nicht sonderlich gut.
Weiß jemand von euch, wie das mit den Studentenversionen geht? Direkt bei Microsoft kostet sie 69,-€ http://www.microsoft.com/student/office/de-de/default.aspx
Ist das ein Preis, oder gibt es sie anderswo auch günstiger?

Gruß,
max

totoff 29. September 2010 um 16:30 Uhr

warum nicht google docs? weil man damit kein einziges dokument vernünftig für die ausgabe formatieren kann. logowiederholung in der kopfzeile etc.? fehlanzeige. hoffe das neue libreoffice wird schlanker und stabiler als oo!

Jay 29. September 2010 um 17:05 Uhr

warum kein google docs?

Ich will selber über meine Daten bestimmen
Ich will sie auch Offline Bearbeiten
Der Umfang von einem Offline Office (OpenOffice und MS Office) istbestimmt mehr als 100 mal so groß wie das von GDocs.. (naja habe letztens gelesen das die meisten office user soweiso nur unter 10% aller Funktionen nutzen)
Serienbrief

Martin 29. September 2010 um 17:08 Uhr

Gute Besserung und Kopf hoch!

Stadtkind 29. September 2010 um 18:12 Uhr

@ maxito: Für Oo (wie auch für MS Office und einige Adobe Produkte) gibt es von Duden die Korrektor-Programme. Die erweitern die eingebaute Rechtschreibprüfung und fügen auch eine bessere Grammatik- und Zeichensetzungprüfung hinzu.

Nutze ich gerade unter Mac OS und Oo für meine Diplomarbeit. Ob das Programm auch unter Libre-Office läuft weiß ich nicht, denke aber schon.

http://www.duden-downloadshop.de/privatkunden/rechtschreibung/duden-korrektor-fur-openoffice-staroffice.html

ZikZack 29. September 2010 um 18:19 Uhr

Ich wünsch dir viel Gesundheit und dann geht’s wieder mit der Erkältung. Sicherlich hast du auch das Notebook in den Fingern.
Würde ich auch machen, wenn ich kranke wäre … also gute Besserung!

Max 29. September 2010 um 19:06 Uhr

@Stadtkind

Die Rechtschreibprüfung/Grammatikprüfung ist noch ein Grund warum ich MS Office 2010 benutze, die ist um Welten besser als bei OO und es gibt eben auch eine Grammatikprüfung ..

maxito 29. September 2010 um 19:10 Uhr

@Stadtkind: danke für deinen Tipp, den Dudenkorrektor verwende ich auch, habe ihn mir allerdings für MS Office gekauft, da erschien mir das Handling intuitiver. Leider müsste ich mir für OOo den Korrektor erneut kaufen, die haben leider eine etwas starrsinnige Produktpolitik.

Biggi 29. September 2010 um 19:49 Uhr

Ich werde auch LibeOffice nutzen, zum ersten, weil ich es so gewohnt bin. Ich habe schon StarWriter genutzt, als als es noch in der Version 2 war (ich glaube, das war Anfang der 90er. Dann StarOffice, dann OpenOffice. Mit MS Office habe ich mich nie anfreunden können, denn es ist auf Windows beschränkt, konnte früher einfach weniger als die Alternative, hatte nie ein anständiges Grafikprogramm dabei und war zu oft mit sich selbst (und anderen) nicht kompatibel.

Google ist ja ganz nett für zwischendurch, aber wenn du Texte ernsthaft formatieren willst, zwischendurch mal eine Grafik bearbeiten willst, oder eine Berechnung einfügen möchtest, taugt das ganze nicht viel.

Hannes 29. September 2010 um 20:44 Uhr

@Nobody:
Keine Sorge, LibreOffice wird genauso schnell, wenn nicht noch schneller weiter entwickelt, wie unter Sun/Oracle. Hinter der Entwicklung stehen viele Firmen: Free Software Foundation, OASIS, Google, Novell, Canonical, Red Hat, die Open Source Initiative, die Gnome Foundation und Collabora.
Zudem fließen nun auch die Änderungen des Forks go-Office in LibreOffice ein, die zuvor immer abgelehnt wurden.

Meiner Meinung nach ist die Abspaltung eine positive Nachricht.

Stadtkind 29. September 2010 um 21:16 Uhr

@ max: Zur Qualität der eingebauten Grammatikprüfung in MS Office kann ich nichts sagen. Der Duden Korrektor kann Zeichensetzung und unterschiedliche Modi (neue RS, Dudenempfehlungen, verschiedene Silbentrennungen).

@ maxito: Ja, die Produktpolitik bei Duden ist eine Katastrophe. Für MS Office unter Mac OS gibt es z.B. gar keine Lösung. Außerdem ist die Bedienungsqualität (nicht die der Prüfung) einfach schrecklich. Dennoch finde ich die 20 Euro (Oo-Version) ganz gut angelegt. Nutze es wie gesagt für die Uni und für Bewerbungsschreiben. Da kommen Rechtschreibfehler nicht so gut..

z552xyrva 29. September 2010 um 21:17 Uhr

In der Cloud wird nur geklaut ! ;-)

Wixxer 29. September 2010 um 21:43 Uhr

@Chris: mhh MO hat nachgerüstet im Formatkrampf? Mhh nun ja.. ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Was aber sicher nicht geht ist Standardmäßig das tolle *.***x außen vor lassen. Ich kenne die Vorteile die sich darinne verstecken – haben andere Formate auch, aber warum machen die das so close!
Dennoch danke für den Hinweis.

Dom 29. September 2010 um 22:00 Uhr

Gute Besserung wünsche ich! :)

René 29. September 2010 um 22:35 Uhr

Hallo Caschy,

zuallererst einmal Gute Besserung!

Ich nutze Star-, bzw. OpenOffice seit Ende der 80er Jahre schlicht und ergreifend deswegen, weil es damals für den Preis nichts besseres gab und für alle Aufgaben geeignet war (und ich behaupte auch IST). Deine Einschätzung, dass OpenOffice nur für kleinere Dinge geeignet sei lasse ich mal dahingestellt. Sie deckt sich aber nicht mit meiner. :)

Warum nicht Google Docs? Weil ich nicht darauf angewiesen sein möchte, dass ich Online bin. Ich tippe ganz gern mal im Zug oder im Garten, welcher WLAN-freies Gebiet ist – und dass ich der Datenkrake nun persönliche Briefe anvertraue kommt mir irgendwie auch nicht so recht in den Sinn. ;)

Mir persönlich spart der Umstieg auf MSOffice nichts – ganz im Gegentum; für mich wäre es eine neue Software, wenn auch nun zu einem angemessenen Preis. Den Grund für das Umdenken der Redmonder ist für mein Dafürhalten der, dass sich OpenOffice einen 20%igen Marktanteil verschafft hat – und das in einem Segment, in dem ehemalig große Unternehmen ausstiegen. Aber das ist nur meine Einschätzung.

Für uns alle aber bleibt, Konkurrenz belebt das Geschäft und schafft bessere und/oder günstigere Software, also bleibt es spannend ;)


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