AMD will Alternativen zu Taiwan

AMD-Chefin Lisa Su will mehr Halbleiterhersteller, die nicht in Taiwan ansässig sind. In einem Interview mit Nikkei Asia sagte Su, „AMD wird andere Fertigungsmöglichkeiten in Betracht ziehen, um sicherzustellen, dass wir eine widerstandsfähige Lieferkette haben“. Derzeit dominiert TSMC den Markt und verfügt über viele Technologien, die derzeit hauptsächlich sie anbieten können, einschließlich Advanced Packaging.

AMD hat ein Problem mit TSMC Taiwan: Sollte der Konflikt zwischen China, Taiwan und teilweise den USA weiter eskalieren, könnte TSMC Taiwan keine Halbleiter mehr liefern, was für AMD katastrophal wäre. Andere Hersteller einzubinden ist aber nicht so einfach, ein Halbleiterdesign muss an den Hersteller angepasst werden und ist nicht einfach übertragbar. Das verursache enorme Zusatzkosten.

Als Alternative bietet TSMC ein Werk in den USA an, das sich derzeit im Bau befindet. Für 7 nm und kleinere Designs stehen ansonsten aber nur Samsung und Intel zur Verfügung. AMD hat allerdings keine Angaben gemacht und auch keinen der Hersteller direkt genannt. „Ich denke, es ist gut, dass es mehr Produktionsstätten auf der Welt gibt, auch in den USA und Japan“, sagt Su. „Wir würden gerne Produktionsstätten in verschiedenen Regionen nutzen, um uns eine gewisse Flexibilität zu verschaffen.“

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3 Kommentare

  1. Herr Hauser says:

    Sollte es mit Taiwan eskalieren, brauchen wir uns wahrscheinlich darüber keine Sorgen mehr machen. Da denke ich mal das es hier zu einem Atomkrieg kommen würde.

    USS Charleston – Die letzte Rettung der Menschheit
    https://www.youtube.com/watch?v=wQJtXqaN9xA

  2. Einen Atomkrieg will weder China noch die USA. So ein Quark. Und wenn Taiwan total zerbombt würde, würde die Insel auch China nichts mehr nützen. Die ist ja nur eben wegen der Semiconductor Industrie für China auf einmal wieder so interessant.

  3. Gerade ein politisch stabiles Land wie japan mit seinen tradierten Tugenden der Arbeitswelt wäre ein sicherer hafen für Produktionsstätten. Ebenso die nordeuropäischen Länder – Schweden nicht nur schnellstens in die nato sondern auch zu einem Produktionsstandort auch für mehr internationale Unternehmen machen. Letztlich tut China jeder Dollar, der dem Land entzogen wird und den man woanders auf der Welt, möglichst weit weg vom chinesischen Einfluß, verdient mehr weh als es jede Atombombe könnte. China gibt sich nach innen wie ein stalinistischer Staat, ist wirtschaftlich aber ein reinster Kapitalist. Chinas „Hoden“ sind seine Wirtschaftskraft – greift man ihn dort ist es als packe man den sprichwörtlichen Stier bei den „Eiern“.

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