Amazon Music erweitert Prime-Vorteile um den kompletten Musikkatalog

Amazon Music erweitert ab heute die Vorteile für Prime-Mitglieder, mit seinem kompletten Musikkatalog von 100 Millionen Songs. Allerdings gibt es einen Haken: Das gilt nur für den Zufallsmodus bei der Wiedergabe. Mit dabei sind auch die meisten Top-Podcasts – ohne Werbung und ohne zusätzliche Kosten zur Mitgliedschaft. Wobei man letzteres natürlich etwas hinterfragen kann, denn im September 2022 wurden ja erst die Preise nach oben korrigiert.

Aber: Durch die heutige Ankündigung können Prime-Mitglieder jeden Künstler, jedes Album oder jede Playlist im Zufallsmodus sowie eine Auswahl an Playlists on-demand streamen. Prime-Mitglieder haben außerdem Zugang zu vielen Top-Podcasts ohne Werbung, darunter die Amazon-Exclusive-Familien-Spielshow „Dings gegen Bums“, die am 3. November 2022 Premiere feiert sowie eine brandneue Serie des deutschen Comedians Kurt Krömer namens „Kurt Krömer – Feelings“, die mit wöchentlichen Exklusivinhalten ab dem 17. November verfügbar ist. Um mit dem Streaming zu beginnen, können Prime-Mitglieder die Amazon Music App nutzen.

Zuvor konntet ihr via Amazon Music rund 2 Mio. Songs on-demand anrufen. Jetzt wird das Spielchen eben um rund 100 Millionen Songs im Zufallsmodus erweitert. Es verbleibt natürlich die Chance, ein kostenpflichtiges Upgrade auf Amazon Music Unlimited vorzunehmen. Da erhaltet ihr dann on-demand Zugang zu Alben, Playlists und über 100 Millionen Songs in HD Qualität sowie auf einen wachsenden Katalog an Musik in Ultra HD und 3D-Audio.

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120 Kommentare

  1. Die Headline hier ist zumindest irreführend. Bis dato war die Musik Teil des kostenloses Prime-Angebots, jetzt zahlst du dafür. man kann auch sagen, dass Amazon versucht die Unlimited Abos durchzudrücken.

    • Prime war auch bisher nicht kostenlos, insofern zahlt man nicht erst „jetzt“ dafür. Und auch, dass Amazon versucht, die Unlimited Abos durchzudrücken, ist nicht neu. Die Erfahrungen dazu mögen ja unterschiedlich ausfallen, aber wenn ich an meine Zeit zurück denke, in der ich das in Prime inkludierte Angebot noch genutzt habe, erinnere ich mich in erster Line daran, dass gerade die Titel, die ich hören wollte, nicht verfügbar waren.

    • @Stefan: Artikel missverstanden? Prime-Kunden konnten ohne Unlimited-Abo bisher zwei Millionen Songs streamen, jetzt die gesamte Auswahl von 100 Millionen Titeln, wenn auch nur im Shuffle-Modus.

      Zahlen musste man so oder so schon immer für das eingeschränkte Prime-Music-Angebot, denn ein „kostenloses Prime“ gab es noch nie.

      • Er hat sich lediglich mißverständlich ausgedrückt. Richtig wäre „Teil des bei Prime inkludierten Angebots“.
        Man muss sich wirklich nicht immer an Formulierungen aufhängen, wenn doch eigentlich offensichtlich
        ist was gemeint ist.

      • Es ist eine Katastrophe. Wähle ich ‚Roaring Silence‘ von Manfred Mann’s Eartband an und was höre ich ?
        Jefferson Airplane- Volunteers
        Was soll das?

    • Das Update ist eine Katastrophe.

      Weder Spulen noch Musiktitelauswahl sind möglich. Es wird irgendwas abgespielt.

      In der Theorie könnte man jetzt neuer Lieder die nicht in Prime enthalten waren höheren. Nur kann man es eben nicht, weil ja irgendwas anderes gespielt wird. Und dafür nimmt Amazon im Prime Abo Geld!

      Das stillschweigende gesellschaftliche Übereinkommen war doch, dass praktisch jeder ein oder zwei Streamingabos im Festpreis hat. Die Anbieter verteilen das nach Gewinnabführung an die Künstler. Keine Piraterie mehr nötig. Kunden haben Preisstabilität und keine Sorgen. Also genau das, was staatliche Stellen (statt der GEMA) längst etablieren hätten können.

      Netflix, Amazon, Disney und Paramount fahren das gerade gegen die Wand. Sie vergraulen ihre eigene Kunden 🙁

      • Für mich ist Prime Music damit unbrauchbar geworden…

      • Man wird gezwungen Musik zu hören die man nicht mag oder will. Man kann nur 6 mal überspringen und dann wird die Funktion gesperrt. Sowas nenne ich Zwangshören und sowas geht gar nicht. Auch eigene Playlists kann man nicht mehr ohne Zwangsmusik von Amazon hören. Amazon Musik ist nutzlos geworden!

        • Ich zahle gutes Geld für die Nutzung von Amazon Music, also will ich auch entscheiden, was und wann ich höre. Ich kann meine sämtlichen Playlisten nicht mehr nutzen, weil mir irgendein Schxxxxx abgespielt wird. Denn ich nicht hören will, ich weigere mich für Unlimited Geld auszugeben, damit ist dann Amazon Music definitiv für mich gestorben. Schade aber anscheinend will Amazon ja seine Nutzen vergrätzen mit dem Update.

      • Kann mich nur anschließen. Gerade die App deinstalliert. So macht es für mich keinen Sinn, wenn ich selbst in meiner Playlist einen Titel auswähle und ein anderer gespielt wird. Wieder ein Grund mehr die Prime-Mitgliedschaft zu überdenken.

        • Stimme ich voll zu..absoluter downgrade des Angebots. Toll, das der Umfang erhöht wurde aber die Zufallswiedergabe ohne den ausgewählten Song direkt zu spielen ist hier der Neckbreaker.
          Die positive Darstellung des Artikels und von Amazon kann ich nicht nachvollziehen.

          Schade, Amazon hat viel richtig gemacht mit Prime (Video, Gaming und Music). Aber hier eindeutig nicht

      • Habe heute zum ersten Mal gehört aus Echo:

        Nur sechs Mal springen in 60 Minuten erlaubt!

        damit kann ich unerwünschte Titel nicht mehr in der Weise überspringen und muss irgendwann mir den Mist anhören statt eigener playlist. Nur damit sie mir die unlimited-mitgliedschaft glauben verkaufen zu können.

    • Hallo, wie kann ich verhindern, dass über Alexa diese Zufallswiedergabe immer gestartet wird wenn ich nur einen einzelnen Song einmal hören möchte und danach keine Musik mehr laufen soll? Nun wähle ich das Lied, muss die Wiedergabe danach aber beim zweiten (nicht gewünschten) Song manuell beenden.

      Wenn ich meine Playlist höre, nutze ich die Zufallswiedergabe aktiv aber ich will das nicht bei dem oben erwähnten Szenario. Die Erkennung hat nun auch spürbar nachgelassen. Ständig werden die falschen Songs gestartet.

  2. Heißt das, dass ich den kompletten Katalog in meinen eigenen Playlists nutzen kann, wenn ich sie in Zufallswiedergabe abspiele, aber nicht wenn sie der Reihenfolge nach abgespielt wird? Oder gilt das nur für „fertige“ Playlists?

  3. Wow, das ist ja frech… Im Endeffekt kann man jetzt als Prime Mitglied kein Lied mehr gezielt wiedergeben. also auch nicht die Lieder, die vorher verfügbar waren.

    • Genau so sieht es aus. Absolute Frechheit. Weder über die App noch über Alexa kann man einen bestimmten Song abspielen.

      Die Artikel-Überschrift ist genau so irreführend wie die Marketing-Mitteilung von Amazon hierzu. Man erwartet einen Mehrwert, erhält aber eine Streichung von Grundfunktionen.

      • ganz genau. Die heruntergeladenen Songs sind plötzlich „nicht mehr verfügbar“, aber man kann ja jetzt eine Zufallswiedergabe der Songs des Künstlers hören. Ganz toll! Und dann noch 89 EUR? Das hilft mir bei der Entscheidung, mein Prime Abo doch noch zu kündigen!

    • Ich kann nicht einmal mehr gekaufte Alben komplett abspielen. Bei jedem zweiten oder dritten Song wird zufällig etwas anderes abgespielt. Das kann man jetzt an Symbolen links erkennen. Das kommt mir vor wie Diebstahl. Immerhin habe ich die Musik gekauft. Amazon hat mich mit seinen Spielchen für immer als Kunde verloren.

  4. “ Allerdings gibt es einen Haken: Das gilt nur für den Zufallsmodus bei der Wiedergabe. „Damit ich dann bei jedem zweiten Song spucken muss? Wer denkt sich denn sowas aus?

  5. Das Prime Angebot ist nicht kostenlos. Es kostet eine Jahresgebühr. Bei Musik mag das Zufallsprinzip ja noch gehen… bei Hörbüchern jedoch definitiv nicht. Spotify ist da bereits so ein negatives Beispiel. Wir nutzen hauptsächlich Hörbücher… ergo mal sehen was passiert.

    • Was erwartest Du von der kostenlosen Spotify-Variante? Die gleichen Möglichkeiten wie bei der kostenpflichtigen, aber eben ohne Kosten?

      • Die kostenpflichtige Spotify-Variante machte das auch. Da war der zufällige Wiedergabemodus lange der Standard.

        • Ich kann mir schwer vorstellen, dass man beim kostenpflichtigen Spotify den Shuffle-Modus nicht abstellen können soll.

          • Man konnte es tun, aber eben umständlich.
            Der große Play-Knopf war für Shuffle.
            Total verwirrend, wenn man die native App selten benutzt und hauptsächlich Hörbücher hört.

            • stimmt schon längst nicht mehr.
              und wer es etwas kuratierter haben will kann die Lismio App nutzen. dann bekommt man sogar noch einen Klappentext…

  6. Damit ist in Prime keine Musik mehr enthalten, also eine weitere Verschlechterung.

    Habe das gerade mal mit einem Album getestet, dass vorher in Prime enthalten war.

    Man kann dort nun nur noch eine Zufallswiedergabe aktivieren, aber, und das ist das Problem, Amazon erstellt eine Zufallsliste des Künstlers, nicht des Albums. Also auch mit Vorspringen wird es so zur Lotterie, ob man ein Album komplett hören kann.

    Für mich persönlich eine deutliche Verschlechterung zu vorher.

    Amazon Prime wird immer schlechter. Filme und Serien verschwinden in kostenpflichtigen Channels oder im werbeverseuchten freevee, Musik gibts nur noch per Zufall. Bald hibt es wirklich nur noch Versand und das für 70€ im Monat.

    • Korrektur:
      Es ist noch beschi****! Es wird nicht das Album oder der Künstler zufällig wiedergegeben, sondern auch „ähnliche“. Somit ist Prime Music offiziell tot.

      • Klaus-Dieter says:

        Absolute Zustimmung. Wenn ich nun meine Playlist abspielen möchte, dann spielt Alexa auch ähnliche Titel ab. Möchte ich diese aber nicht hören, ist nach 6 mal weiterspringen Schluss und es kommt die Ansage, dass man innerhalb von 60 min nur 6 Mal vorspringen kann.
        So wird man durch Amazon mehr gegängelt als vorher.

      • Schrecklich. Ich fand 2 Mio Songs absolut ok. ich fand und finde auch den Wechsel von Prime inkludiert und kostenpflichtig absolut in Ordnung.
        Aber diese zwanghafte Zufallswiedergabe macht das Angebot unbrauchbar. vor allem weil man nicht Mal skippen kann.

    • Natürlich ist in Prime noch Musik enthalten. Sogar mehr als vorher. Nur kann man nicht mehr gezielt einzelne Songs hören, sondern nur noch Alben in Zufallswiedergabe. Was ja okay ist, wenn man die Zufallswiedergabe skippen könnte, bis man beim gewünschten Song ist. Aber nicht mal das geht, Man muss das Album durchhören. Und zig Mal bestätigen, dass man gerade kein Unlimitted Abo abschliessen möchte, was das eigentlich nervige ist. Wobei, das war es immer schon, bei jedem Start von Music sagen zu müssen, dass man verdammt noch mal kein Unlimitted möchte.

  7. Grumpy Niffler says:

    Wenn die App für Amazon Music nicht so hundsmiserabel wäre, dann wär das Angebot insgesamt echt das Beste auf dem Markt. Aber mit der App macht es echt keinen Spaß.

  8. Oh man!! Das war’s leider mit Prime Music komplett! Meine ganze Prime Playlist mit normal verfuegbaren Titeln ist dahin und es geht auch dafuer auch nur noch Zufallswiedergabe. Und nach 5 Skipps ist Ende.

    Ziehe jetzt doch um, war bisher mit dem Angebot zufrieden…. Unlimited kommt nicht in die Tuete!

  9. Wow hier seid Ihr beim Anschreiben der Pressemeldung aber ziemlich auf das Marketingsprech von Amazon reingefallen. Da bin ich hier eigentlich was anderes gewohnt.

    In meiner Welt ist das eine massive Einschränkung des Angebots. Bisher gab es bei Primemusic zwar nicht alle aber für mich ausreichend viele Alben zu hören und auch noch genug neues zu entdecken.

    Für jemand wie mich, der glaubt das Musik aus Alben und keinen Zufallslisten besteht, ist das echt furchtbar, Prime Music war bisher mein einziger Musikdienst und jetzt unbrauchbar und ich hätte einen anderen Titel erwartet.

    Was kommt als nächstes bei Netflix darf ich jetzt alle Serien in 8k gratis sehen, nur nicht die erste und letzte Folge einer Staffel?

    • Bin ganz Deiner Meinung, zumal auch die Künstler verärgert sein dürften, die sich ja auch bei der Reihenfolge der Songs auf einem Album in der Regel was dabei gedacht haben.

      • Ich liebe es, wenn die Stücke der Bibi und Tina Folge total willkürlich abgespielt werden! Da hat die ganze Familie etwas davon!

  10. Also ich finde es gut. Für die Echos zur Hintergrundberieselung passt das.

  11. Ja die „Geiz ist Geil“ Mentalität bekommt man halt nicht raus, es wird etwas verteufelt was es kostenlos gibt. Mal ehrlich sowas muss einem doch selber deprimieren?

    • Was gibt es kostenlos? Prime Music war Bestandteil von Prime, ergo hast du Gekd bezahlt. Der Unterschied zu jetzt ist, anstelle von2 Mio. Songs, die die anhören konntest wie es dir passt, hast du nun 100 Mio. Songs die du dir anhören musst wie ein Algorithmus denkt es wäre gut. Selbst die Playlists die man runterladen kann, kann man nicht bearbeiten. Nicht zu vergessen, man darf nur 6 mal in der Stunde einen Track überspringen.

      • Amazon music ist bei Prime dabei, somit ohne Mehrkosten, Amszon unlimited kostet schon immer extra, einfach auch mal den Sinn seiner Kritik hinterfragen

        • mmm…ist aber wie radio und das gibt es kostenlos. also wieso nicht ein spartensender hören, der das gleiche bietet? es lebe der RIAS 😉

    • Ist aber nicht kostenlos. Oder sag doch mal wo man Prime kostenlos bekommt.

      • Wenn man etwas absichtlich nicht verstehen will passieren solche Kommentare, es ist im normalen Amazon Prime enthalten, sozusagen eine kostenlose Dreingabe. Das dies für viele hier zu hoch ist erkennt man an eben solchen Kommentaren. Ich frag mich sehr oft woran scheitert es denn da?

        • Sry aber das ist doch echt bescheuert. Wenn etwas ein Bestandteil ist ,wie Music von Prime (es heißt ja sogar Prime Music), ist es doch keine kostenlose Dreingabe.
          Wenn sie ein Auto kaufen, ist der Motor dann auch eine kostenlose Dreingabe?

          • Weil Amazon Prime als kostenloser Versand zuerst da war, nach und nach wurden da weitere Zugaben integriert, aber ist doch Ok das du meinst recht zu haben

            • Nach und nach wurden die Preise erhöht, wie auch die Bestandteile von Prime erweitert wurden und nach und nach haben sich Kunden Prime gegönnt. Wäre Prime wie ganz früher immer noch nur ein kostenloser Versand, hätte ich ganz bestimmt kein Prime. Das habe ich in erster Linie wegen den Videos, in zweiter Linie wegen der Musik und in dritter Linie wegen des Versands (hätte kein Problem auch weiterhin Bestellungen zusammen kommen zu lassen und erst dann zu bestellen wenn ich die 29 € für den freien Versand erreicht habe. Wäre sogar besser, dann würde ich seltener was bestellen.).

          • Das mit dem Auto ist wieder einer dieser legendären Äpfel/Birnenvergleich, naja jetzt überlegst nochmal

        • Es scheitert schon eher bei Dir. Es ist nicht kostenlos. Man bezahlt dafür . Auch wenn es Teil von was anderem ist. Woher willst Du wissen, dass nicht gerade die Amazon Music Dreingabe, zu den Prime Vorteilen, das ist worauf wer scharf war?? Dass er zumindest 2 Mio. Songs und oft die Greatest Hits frei zur Verfügung hatte. Was jetzt so nicht mehr gegeben ist. Jetzt gibts zwar mehr, aber selten genau das was man will. Doppelt ärgerlich, wenn man nicht mal mehr die mittels Autoplay gekauften Alben als Album anhören kann.

          • Man zahlt für Amazon Prime und hat damit kostenlosen Versand und etliche kostenlose Filme und Serien. Ebenfalls enthalten in Amazon Prime ist seit einiger Zeit ein kleiner Ausschnitt aus Amazon Music. Um auf alle Musik aus Amazon Music zugreifen zu können, muss man Amazon Music Unlimited kostenpflichtig dazubuchen – ähnlich wie bei Filmen und Serien, die bei Amazon Prime Video zwar vorhanden, aber kostenpflichtig sind.
            Nun hat man mit dem Prime-Abo Zugriff auf den kompletten Musik-Katalog, nur eben mehr oder weniger im Shuffle-Modus. Darüber kann man sich ärgern (insbesondere, wenn selbst die Songs der gekauften Alben nur noch im Shuffle-Modus abgespielt werden können), aber ich bin, als es nur die reduzierte Auswahl kostenlos gab, oft genug auf Titel gestoßen, die im kostenlosen Modus nicht verfügbar waren, weshalb ich dann ein Musik-Abo abgeschlossen habe (nicht bei Amazon).
            Es gibt eben nichts umsonst, schon gar nicht bei amerikanischen Unternehmen.

            • nur das es vorher vorhanden war und jetzt nicht mehr. du schreibst da selber, „oft genug auf Titel gestoßen, die im kostenlosen Modus nicht verfügbar waren“. also hast oder wolltest du auch bestimmte titel abspielen. hast du ja jetzt auch nicht……aber irgendwann wird der gewünschte titel sicher dann kommen 😉

  12. Amazon soll endlich Spotify kaufen und zusammen legen…

    • Bitte nicht! Konkurrenz belebt das Geschäft und ich habe keine Lust, dass ich dann von Spotify weg muss, weil es dann zum Amazon-Konzern gehört. Nene.

  13. Mal aus meiner Sicht zusammengefasst:
    – Es gibt jetzt Zugriff auf alle rund 100 Mio Lieder
    – Auf Hörbücher kann direkt zugegriffen werden (auch auf einzelne Titel eines Hörbuchs).
    – Es gibt ein paar „On-demand-Playlists“ (von Amazon erstellt), bei denen die enthaltenen Titel auch direkt ausgewählt werden können
    – Ansonsten nur Zufallswiedergabe möglich (besonders „toll“ bei Live-Alben ohne Pausen zwischen den Tracks). Betrifft auch die ehemals direkt auswählbaren Titel.
    – Skippen begrenzt möglich, „Spulen“ (wie heißt das eigentlich im Neusprech?) ist gar nicht möglich!
    – Es stehen wohl auch exklusive Podcasts zur Verfügung
    – Offline-Wiedergabe nur bei den on-demand-Playlisten (und Podcasts) möglich

    Wer Musik größtenteils nur „erkunden“ will („Spiele Musik ähnlich wie Titel X von Künstler Y“), für den mag das eine tolle Umstellung sein; wer Musik eher direkt auswählen will, für den ist das eher ein Rückschritt.

    • Hörbücher sind für mich unbrauchbar geworden, da Sonos sie nicht mehr abspielt.
      Ich hoffe, dass es nur ein Bug ist, denn direkt in der Amazon Music App sehe ich die Hörbücher.

      • Sweety | Kundenservice
        „Dieses Problem ist uns bekannt und wir arbeiten daran, um es so schnell wie möglich zu beheben.
        aufgrund der letzten Änderung der Amazon Music-Benutzeroberfläche:
        1. Der Shuffle-Modus kann nicht deaktiviert werden.
        2. Auf iOS kann keine Songs oder Shuffle wiedergegeben werden und wird nun ein “Skip Limit” angezeigt, wie oft sie einen Track überspringen können.
        3. Offline-Songs konnten nicht wiedergegeben werden.“

        „Versuchen Sie Ihr Gerät zurückzusetzen und überprüfen Sie, ob auf dem Gerät ein Update aussteht und versuchen Sie erneut zu verbinden sollte es funktionieren.“

  14. Danke für den Artikel, jetzt verstehe ich den Hintergrund dieses Zustands.

    Es ist damit sinnlos geworden, Playlists zu haben und zu erstellen. Für Klassik-Fans überhaupt irrsinnig. Ich höre zum Beispiel fast immer Opern und so eine Oper hat eine Reihenfolge und eine Handlung, die will niemand im Shuffle-Modus hören. Ganz absurd wird es, wenn dann in einer Oper „ähnliche Songs“, wie Alexa sagt, also etwa Arien aus anderen Opern, mittendrin abgespielt werden.

  15. Ernst Anders says:

    Völlig entsetzt! Playlist – vergiss es, nicht mehr nutzbar. Gezielt Songs hören, die nicht unter „unlimited“ fielen – vorbei. OfflineModus fürs Autofahren – nur noch für gekaufte Downloads.
    Sagt doch einfach, wenn ich meine Primemitgliedschaft kündigen soll!

  16. Nicht zu vergessen, dass die Prime Mitgliedschaft dieses Jahr auch noch teurer wird 89 statt 69 pro Jahr.
    …und dafür gibt’s immer weniger Leistung.

  17. Gerade hatte Amazon Prime auf 89,00 erhöht und nun das.
    Dafür hat man noch Alexa in verschiedenen Version gekauft.
    Danke, ohne die Music lohnt das ganze nicht.
    Bin dann draussen.

  18. also da war ich von Caschys aber deutlich besseres gewohnt. Amazon zerstört hier für normale Prime Mitglieder das komplette Music und es wird ein Jubel-Bericht draus.

    ich kann ja nicht Mal mehr die Alben die ich mit Auto-Rip (also gekauft) in meiner Bibliothek habe abspielen.

    Bleibt zu hoffen das der Manager der sich den Sch…. ausgedacht hat in hohem Bogen aus der Firma fliegt.

    nach den ganzen letzten Verschlechterungen (z.b. massive Erhöhung des Preises) ist das jetzt der Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. Bye Prime.

  19. Furchtbar… das macht Prime Music sinnlos …

  20. Initiative „Amazon kuendigen“ ins Leben gerufen zwecks Sammelklage „Verstoss gegen die guten Sitten“ et al.

    Einfach googeln. Link leider verboten.

    • Zeitverschwendung, da aus juristischer Sicht völlig sinn- und damit aussichtslos.

    • Aus dem Buch „wie verschwende ich meine Zeit möglichst erfolglos“?

      Was kommt als nächstes, die Pizzeria von nebenan zu verklagen, weil man Pizza nicht mag, Initiative „Verstoss gegen den guten Geschmack“, mit dem Ziel auch Bratwurst mit Kartoffelsalat anbieten zu müssen?

      • Du solltest Deine passiv-aggressive Denkweise überdenken, Michael.

        Stell Dir vor, Du bestellt und bezahlst eine Pizza margherita. Klar definiert ist, wie so eine Pizza aussieht.
        Nun meint der Pizzabäcker, er muss willkürlich ähnliche Zutaten auf die Pizza schmeißen und ganz nebenbei statt Pizzateig einfach einen Mürbteig (für Kuchen) nehmen.

        Eine Klag ist hier lächerlich; konsequent wäre eine Kündigung von Amazon prime. Schon scheiße, dass man sich z.B. mit Echo Dots vom Ökosystem abhängig gemacht hat. Geht mir auch so.

        • André Westphal says:

          In dem Szenario, wenn man so vergleichen will, müsste man aber eher sagen: Statt einer Pizza Margherita mit kaum Belag bekommst du 4 Pizzen mit einem ganzen Sammelsurium an Zutaten. Amazon hat ja das Song-Repertoire erheblich aufgestockt.

          • Es nützen die tollen vielen Zutaten recht wenig, wenn du gegen Meeresfrüchte und Ananas allergisch bist. 3 Meerespizzen und eine mit Ananas, da kommt freude auf. Dann nützen dir die vielen Zutatan garnichts. Denn du kannst davon nicht eine gebrauchen. Und was nützen mir 100 M. Songs, wenn ich keinen direkt anhören kann. Sowas nannte man früher RIAS.

        • Die bezahlte Pizza muss Du wohl eher mit Amazon Music Unlimited vergleichen, nicht mit der Amazon Music-Dreingabe, die Du mit dem AMazon Prime-Abo erhältst.
          Oder, um bei Deiner Pizza zu bleiben: Der Pizzabäcker bringt Dir die bestellte und bezahlte Pizza Margherita und legt noch einen Schnaps dazu – mal einen Grappa, mal einen Limoncello.

          • nur ist es ja so, dass es das vorher gab und jetzt nicht mehr. das ist der entscheidene unterschied. es wurde wegverschlimmbessert. wenn es vorher nicht enthalten wäre und jetzt als zugabe gäbe, dann wäre es etwas völlig anderes

            • Ja, habe ich verstanden. Vorher hatte man 2 Millionen Songs zur Auswahl, die mit Glück die Songs enthielten, die man hören wollte, und wenn man Pech hatte, waren die gesuchten Songs nur bei Amazon Music Unlimited. Nun hat man Zugriff auf den kompletten Katalog, kann die Songs aber nicht mehr so hören, wie man will.
              Amazon hat also die im Prime-Abo enthaltene Möglichkeit, Musik aus Amazons Musikkatalog ohne Zusatzkosten zu hören, geändert. In beiden Fällen möchte Amazon die Kunden zum (kostenpflichtigen) Music Unlimited lotsen. So what? Bei z.B. Spotify wird im kostenlosen Modell alle paar Lieder Werbung abgespielt, Skippen ist kaum möglich usw. Wer den vollen Komfort möchte, muss halt ein Abo abschließen (damit meine ich im Fall Amazon nicht das Prime-Abo – darin war Music Unlimited ja nie enthalten). Der Zugang zu Songs aus Music Unlimited im Prime-Abo ist ein kostenloses Goodie, mit dem der Anbieter machen kann, was er will. Das muss man nicht gut finden, aber sich deswegen so aufregen?

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