Amazon möchte Whole Foods für 13,7 Milliarden Dollar übernehmen

Wenn ein Shoppingriese einkaufen geht, kann das schon einmal ein bisschen größer ausfallen. So im Fall von Amazon. Das Unternehmen hat heute bekanntgegeben, Whole Foods zu übernehmen zu wollen. 13,7 Milliarden Dollar lässt sich Amazon das Ganze kosten. Whole Foods hat Stores in den USA, Kanada und im Vereinigten Königreich. Stores, die nach der Übernahme ebenfalls Amazon gehören. Der CEO von Whole Foods wird auch erst einmal CEO bleiben, ebenso wird die Whole Foods-Zentrale weiterhin in Austin, Texas ansässig bleiben.

Für Amazon ist das natürlich eine äußerst interessante Übernahme. Für Amazon Fresh (in den entsprechenden Ländern) hat man durch Läden eine perfekte Voraussetzung und auch Ladengeschäfte an sich sind ja durchaus im Interessensbereich von Amazon. Sofern die Übernahme von den entsprechenden Stellen genehmigt wird, kann man sich hier auf eine sehr spannende Zeit im Shopping-Bereich einstellen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Ich finde, dass Amazon ganz schön Abgeht.
    Meine Intuition sagt mir, dass in den kommenden Jahren noch viel positives passieren wird.

  2. Amazon wird die westliche Welt umdrehen was das einkaufen angeht. Wenn das Opa und Oma noch erleben könnten.

  3. Biff Tannen says:

    Ich freue mich auch darauf, wenn Amazon es endlich geschafft hat bei Monopoly zu gewinnen…

  4. Frank Wöhrle says:

    @Paul: ich denke nicht, dass etwas wirklich positives dabei raus kommt. Amazon zieht erkennbar immer mehr die Zügel an, je weiter sie ihre Marktmacht ausgebaut haben.
    Vor einigen Jahren hat Amazon den DVD-Verleiher „Lovefilm“ übernommen. Dabei wurden im Hintergrund sowohl die Bedienbarkeit, als auch die Konditionen deutlich schlechter. Bei „Lovefilm“ durfte man früher bis zu 6 Wochen im Jahr pausieren (Urlaub). Das wurde von Amazon gleich heimlich abgeschafft. Der Support meinte nur, ich könne ja vorübergehend kündigen. Wies mich aber gleich darauf hin, dass danach die Konditionen für mich schlechter würden…
    Genauso wurde die Usability verschlechtert. Es gab lange Zeit keinen Direktlink zu Lovefilm, über lange Zeit musste man den Dienst auf der Amazon-Seite regelrecht suchen. Vermutlich ging es Amazon bei der Übernahme nur um die Streamingrechte. Das Verleihgeschäft war nur Beifang und stand in Konkurrenz zum eigenen Verkauf. Entsprechend schlecht wurde das alles behandelt.

    Die Richtung bei Amazon ist für mich klar: je sicherer im Markt, desto frecher. Das sieht man auch bei der Verschlechterungen beim Mindestbestellwert für kostenfreien Versand, den starken Verzögerungen bei der Auslieferung wenn man kein Prime-Kunde ist und bei den gleichzeitig ständig steigenden Kosten für Prime.
    Ich sehe da keine positive Entwicklung. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass Monopole wirtschaftlich ausgenutzt werden. Und wer will Amazon jetzt noch das Monopol nehmen?

  5. Hab iwo gelesen, dass Amazon bald massiv in den Gebrauchtfahrzeug-Markt einsteigen will.

  6. Mir gefällt das alles nicht.

  7. Whole Foods ist selbst für deutsche Verhältnisse eine eher kleinerer Kette mit
    400 Filialen…..denn selbst Aldi USA ist mit derzeit 1600 Filialen schon 4-mal so groß
    (Aldi peilt 2900 Fillialen in den USA an)

    Also so gewaltig ist das nicht, was Amazon da macht.

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