Amazon Echo Dot (2018, 3. Generation) ausprobiert: Lohnt die Anschaffung?

Vor einiger Zeit hat Amazon den Echo Dot der dritten Generation vorgestellt. Eben jenen habe ich mal angeschaut und möchte euch hier in einem kurzen Beitrag aufschlüsseln, was die Unterschiede sind und ob sich ein Aufrüsten lohnt.

Ich spare mir hier viel Text, denn letzten Endes ist Alexa, der smarte Assistent hinter dem Ganzen, immer noch identisch. Ihr könnt Fragen stellen und euch welche beantworten lassen, es gibt Skills für Spiele, Wissen und das Hören eurer bevorzugten Musik bei irgendwelchen Streaming-Diensten (Amazon Music, Spotify, Deezer, TuneIn, Audible) ist ebenso möglich, wie das Befüllen von Kalendern und Einkaufslisten. Und ja: Selbstverständlich könnt ihr Alexa-kompatible Hardware weiterhin über den Amazon Echo Dot steuern.

Und hier kann ich direkt anfangen: Wer einen alten Echo Dot hat, der nur für die Steuerung des Smart Homes benutzt wird, der muss selbstverständlich nicht umstellen. Liegt einfach daran, dass der neue nicht mehr kann als der alte in diesen Sachen. Befehl ansagen, Alexa führt aus. Fertig, das machen beide.

Der große Unterschied dürfte für viele im Bereich Audio liegen. Denn hier hat Amazon tatsächlich nachgearbeitet. Von der Klapperdose für die Gästetoilette ist man nun im Bereich Küchenradio oder mittlere Zimmer angekommen. Ein Zimmer- / Küchenradio, welches smart ist und zudem auf Wunsch den Tag regelt und das Smart Home steuert – für 60 Euro im Normalpreis. Da denke ich nicht lange drüber nach.

Der Echo Dot der dritten Generation sieht auch anders aus. Nicht mehr so billig, er ist größer und schwerer. Ich mag die Haptik und die neuen Tasten, auch wenn ich selten mit ihnen interagiere. Das Mehr an Größe kommt dem erwähnten Klang zugute, bedeutet aber auch eine höhere Leistungsaufnahme als beim Vorgänger. Das hat auch einen Nachteil, zumindest für mich ist es einer.

Ich mag es, wenn ich irgendwelche Standardkabel an meinen Steckdosen habe. So kann ich schnell mal was wechseln, wenn ich mal etwas ausprobiere. Der neue Echo Dot setzt auf ein eigenes Netzteil mit eigenem Anschluss, den alten konnte ich via Micro-USB-Kabel anschließen – also auch an meinen USB-Verteiler. Das fällt jetzt weg und das ist schade. Ich meine – Mensch, das Netzteil ist so groß, da passt fast ein ganzer Dot rein 😉

Hier einmal der direkte Foto-Vergleich zwischen dem alten und dem neuen Dot – ihr pflichtet mir sicher bei, dass der neue einen Ticken hübscher ist, oder?

Wie gehabt können auch am neuen Dot zusätzliche Lautsprecher angeschlossen werden, man kann den integrierten verwenden, aber auch welche via Bluetooth oder Klinke andocken. Musik kann via diverser Dienste abgespielt werden, auf Wunsch per Sprache – oder wenn man mit Spotify unterwegs ist, kann man auch klassisch Spotify Connect nutzen. Der Sound ist wärmer, lauter, satter – einfach besser klingend. Welten im Vergleich zum alten Dort – und obwohl der alte mehr Mikrofone hat, so wurde ich gefühlt besser verstanden bei hoher Lautstärke.

Klar, Wunder darf man natürlich keine verlangen, gerade oberhalb der 75 Prozent-Grenze kann es kratzig werden, aber bis dahin liefert der Amazon Echo Dot der dritten Generation einen sauberen Klang ab. Überraschend groß auf diesem kleinen Raum – und wer will, der kann ja auch zwei Dots für die Stereo-Beschallung koppeln.

Eine Art Fazit? Der Amazon Echo Dot der dritten Generation steuert euer Zuhause. Soll er nicht mehr machen, dann benötigt ihr weder ein Upgrade oder müsst euch bei Neuanschaffung nicht den neuen holen, da der alte oft günstiger zu haben ist. Sobald aber etwas Klang und Lautstärke ins Spiel kommt – kauft euch unbedingt den neuen, ihr werdet den Aufpreis nicht bereuen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Ich finde den neuen Dot auch gefälliger. Was mir besonders am Portfolio gefällt, ist, dass Amazon einen Mikrokosmos an Echos aufbaut, in dem jeder etwas findet. Hier der kleine fürs Büro oder die Küche, den Echo Plus fürs Wohnzimmer, wieder einer will lieber die Stereoanlage dran hauen, der andere einen mit Display, das passt.

    Ich glaube, dass es die Vielfalt und beständige Entwicklung ist, die Amazon hier den entscheidenden Vorteil vor Apple und Google gibt. Der Kunde hat ein lebendiges System vor sich mit ständiger Entwicklung. Preise sind ohnehin super.

  2. Danke für den Hinweis mit dem Netzteil.
    Damit ist er raus.

  3. Leider stört nach wie vor die vielen Aufzeichnungen der Echos, währe das nicht gewesen hätten wir unsere wahrscheinlich weiter benutzt, den großen Echo habe ich bereits verkauft, die 2 kleinen bleiben vorerst noch, mal sehen wie lange. Meine Privatsphäre ist mir wichtiger als Spielereien. Es war erschreckend wie viel Gespräche bei uns aufgezeichnet wurden, ohne dass jemand explizit das Wort Alexa gesagt hatte. Trotzdem gut zu lesen das Amazon weiter dran bleibt an der Entwicklung.

  4. Das mit dem Netzteil ist leider ein NoGo. Da bleib ich erstmal bei den alten. Direkt Musik höre ich damit eh nicht und wenn ist ein Speaker gekoppelt.

  5. Für ein externes Netzteil spricht einfach die Praktikabilität und natürlich auch kaufnämmische Gründe . Bei einem Gerät welches für so unterschiedliche Märkte gebaut wird: eine Serie für die „ganze Welt“ mit DC-in produzieren und dann einfach das passende Netzteil beilegen….

  6. Hat sich denn die Erkennungsleistung, bzw. haben sich die Mikrofone geändert?

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