Alexa: Die, die nimmer lacht

Alexa, lach doch mal! Hahahaha. So könnte eine Unterhaltung mit einem Alexa-Device bis heute ausgesehen haben. Wurde aber geändert. Warum? Wegen einer gar nicht so unwitzigen Geschichte, die sich zugetragen hat, vornehmlich wohl bei englischsprachiger Nutzung. Denn Alexa hat gerne auch einmal grundlos gelacht – und damit sicher den ein oder anderen Nutzer erschreckt.

Das klingt dann zum Beispiel so wie im Video des eingebundenen Tweets zu hören:

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Video-Link: https://twitter.com/CaptHandlebar/status/966838302224666624

Ausgelöst wurden diese zufälligen Lacher durch eine fehlerhafte Erkennung, Alexa hat in diesem Fall auch in unpassenden Momenten den Befehl „Alexa, laugh“ verstanden und eben mit einem Lachen reagiert. So die Erklärung von Amazon, ein Fix für die Problematik ist bereits vorhanden, dürfte die Funktion aber auch gleichzeitig sehr unattraktiv machen.

In rare circumstances, Alexa can mistakenly hear the phrase ‘Alexa, laugh.’ We are changing that phrase to be ‘Alexa, can you laugh?’ which is less likely to have false positives, and we are disabling the short utterance ‘Alexa, laugh.’ We are also changing Alexa’s response from simply laughter to ‘sure, I can laugh’ followed by laughter.

Konnte man bisher Alexa einfach lachen lassen, muss man nun fragen, ob sie lachen kann. Das bestätigt sie dann nicht etwa nur mit dem Lachen, sondern auch noch mit einem vorangestellten „natürlich kann ich lachen“. Nimmt dem Ganzen etwas den Reiz, falls dieser überhaupt vorhanden war.

Dass man mit den Sprachassistenten in ihrer frühen Phase, in der sie sich ja allesamt befinden, noch Problemchen hat, kommt vor. Man kann sich da an die Story mit plötzlich streamender Musik erinnern, an der allerdings gar nicht Alexa Schuld war. Oder auch an die Kuchenbestellung aus dem Kinderzimmer. Durchaus alles Dinge über die man schmunzeln kann, wirkliche Probleme sind das ja nicht.

Hat bei Euch auch schon einmal ein Smart Speaker anders agiert als von Euch erwartet? Also abgesehen von falschem Verständnis, das kommt wohl noch häufiger vor.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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17 Kommentare

  1. Ist erst heute morgen bei uns passiert und ich habe meiner Frau noch den Vogel gezeigt, weil sie angst hatte. 😀

  2. Hab es gerad an meinem U11 ausprobiert ich hab den Fix schon.
    Naja Alexa hab ich so eingestellt, dass sie nur bei entsperrten Telefon anspringt. Aber das macht sie dan auch wenn ihre Werbung im Fernsehen läuft. Daher hab ich das sie immer zuhört ab geschaltet weil se sonst auch slosplappert wenn das Tel nur so aufm tisch liegt und im Fernseh das Wort alexa oder amazon fällt fand ich nerfig

  3. Hab ein Echo Dot im Bad für den Start in dem Tag mit Nachrichten/ Wetter/ Musik, umgestellt von Alexa auf Echo, gibt es keine Fehlauslösung mehr.

  4. Das Lachen wurde falsch interpretiert. Alexa lacht doch nur über die dressierten Konsum-Affen, die sich so was freiwillig ins Wohnzimmer stellen und auch noch Geld dafür bezahlen.

    • geh woanders trollen!!

    • phrasemongerism says:

      Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Einfach keinen solchen Blödsinn kaufen. Aus Versehen lachende virtuelle Assistenten… Wie völlig degeneriert ist der Tech-Kunde mittlerweile geworden…
      Aber wenn man heute nicht gleich mit anspringt ist man ja rückständig und innovationshemmend. Zumindest brauche ich keinen Assistenten für dämliche Aufgaben, ich schaffe das noch wunderbar alleine, und dann wenn ich es will, ohne einen Horchposten von Google, Amazon, Apple oder Microsoft in der näheren Umgebung.

      • hobbypunk says:

        Ach, hast kein Smartphone?
        Aber mal ganz davon ab, das ist doch toll für dich, wenn wir unsere technischen Spielereien haben wollen, lass uns doch einfach man muss doch nicht immer gleich beleidigend werden. Der Post betrifft dich nich, also lies und noch viel wichtiger kommentier ihn nicht

        • phrasemongerism says:

          Prüfe erstmal deinen Namen auf den Sinngehalt bzgl. Kapitalismus, Konzerne und virtuelle Assistenten, dann könnten wir weiter reden. Betonung liegt auf könnten, weil ich nicht von jedem Dahergelaufenen Ratschläge brauche. Ende der Durchsage.
          Und ich habe mich übrigens mit einem Gleichgesinnten darüber ausgelassen, brauchst dich ja nicht einmischen.

      • Das ist interessant, Sie sehen sich und andere wegen des Verzichts auf manche Technik diffamiert, in der Realität kann ich solches aber nirgendwo hier erkennen. Stattdessen werden hier die Nutzer dieser Technik (nicht nur von Ihnen) als degeneriert, dressiert und Konsum-Affe beleidigt.

        Unsere Wahrnehmungswelten scheinen sich grundsätzlich zu unterscheiden.

        Das Argument mit dem „Horchposten“ ist nur zulässig wenn man tatsächlich konsequent ist und auf ein Smartphone ebenso verzichtet. Oder natürlich wenn man aufgrund mangelnder Kenntnis nicht um des Abhör- und Überwachungspotenzials von Smartphones Bescheid weiß. Dann sollte man allerdings auch nicht versuchen mit seinem Halbwissen die Kommentarspalten unsicher zu machen.

  5. Hallo, könnt ihr nicht mal dieses hässliche Bild rausnehmen, hat man schon kein Bock den Artikel zu lesen.

  6. Amazon will nicht zugeben, dass sie ein Virusproblem haben. 🙂 🙂 🙂 ha ha ha hhha

  7. Das Bild ist total ekelhaft und verstörend. :/

  8. Also, auf die simple Frage; “ Alexa, was ist ein Wolf?“ folgt als Antwort eine Kurzbiografie von Adolf Hitler.
    Getestet mit 7 verschiedenen Personen.
    Bedenklich finde ich das laut App die Frage jedesmal korrekt erkannt wird, d.h die Ursache nicht in fehlerhafter Spracherkennung liegt.
    Martin

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