Affinity Photo und Affinity Designer nun als Testversion für Windows verfügbar

Affinity Photo und Affinity Designer sind Bildbearbeitungs-Apps, die letztes Jahr auch den Sprung auf die Windows-Plattform geschafft haben. Man kann die beiden Programme ein bisschen als Alternative zu Adobes Angeboten sehen. Großer Vorteil: Mit einer Einmalzahlung ist alles erledigt, kein Abo, keine versteckten Kosten. Allerdings musste der Kunde bislang blind kaufen, um die beiden Programme auszuprobieren. Das ändert sich, denn ab sofort steht eine Testversion für Windows zur Verfügung. So kann man in Ruhe schauen, ob man mit den Programmen klar kommt, beziehungsweise diese die eigenen Anforderungen erfüllen.

Affinity Designer entspricht dabei grob dem Angebot von Adobe Illustrator, während Affinity Photo ein Mix aus Adobe Photoshop und Lightroom ist. Natürlich nicht 1:1 vergleichbar, aber wer sich mit Bildbearbeitung beschäftigt, weiß so, in welche Richtung es geht. 10 Tage lang kann man beide Versionen auf Herz und Nieren testen, dann wird der einmalige Preis in Höhe von 49,99 Euro fällig. Schöne Sache, vor allem für diejenigen, die bislang vor einem Ausprobieren zurückschreckten.

Um die Trial-Verison der Apps zu bekommen, muss man an entsprechender Stelle seine E-Mail-Adresse angeben, den Link zum Download bekommt man dann geschickt. Man sollte also eine Mailadresse nutzen, auf die man aus Zugriff hat. 😉

Affinity Designer Trial (Windows und Mac)

Affinity Photo Trial (Windows und Mac)

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

17 Kommentare

  1. Das mit dem Blindkauf ist streng genommen nicht richtig, ich habe beide Programme als Beta getestet. Hat mich begeistert, habe beide gekauft. Nach ein wenig Einarbeitung gehen Designer und Photo richtig gut, und man kommt schnell zu Ergebnissen.

  2. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Leider ist die Beta mit einer Ablauffrist versehen gewesen. Nach der Installation hatte ich nicht genug Zeit zum Testen. Und habe deshalb ein Affinity Discount Angebot nach dem anderen verstreichen lassen müssen.
    Ich werde jetzt nochmals mit der Trial testen.

  3. Ich habe mir auch beide Programme inklusive Buch jeweils zum Release gekauft. Genau richtig für alle die sparen wollten, die 20%. Wenn man dann noch zufällig Mexikaner war, konnte man noch etwas mehr sparen, habe ich gehört. Wirklich einarbeiten konnte ich mich zwar noch nicht, aber zumindest konnte mich vor allem der Preis dazu überzeugen, dennoch einfach zuzugreifen ohne groß nachzudenken.

  4. Ich habe Affinity Photo gekauft und bin begeistert. Als reines Fotobearbeitungsprogramm kommt es fast an das sehr teure Photoshop heran welches ja nur im Abo zu bekommen ist. Lediglich die RAW-Engine könnte noch etwas verbessert werden. Leute die Lightroom als Standalone Version haben können die Datenbank und die RAW-Engine von Lightroom nutzen und Affinity Photo als externes Programm einbinden. Dann kann man schwierige Retusche- oder Freistellungsarbeiten von Affinity erledigen lassen. Das Programm arbeitet mit non-destruktiven Ebenen und Filtern und ist in der Bedienung ähnlich wie Photoshop

  5. Würde Empfehlen statt Lightroom auf den Profi RAW Konverter Capture One Pro zu setzen der auch bessere Ergebnisse erziehlt bei z.B. Portraits.

  6. Ich habe mir bei der Aktion das Affinity Photo zugelegt. Bin aber, was die Performance anbelangt, enttäuscht. Es dauert auf meinem PC ewig, ehe meine RAW-Bilder geöffnet werden. Ich will aber nicht in einen neuen PC investieren. Mit der Studentenversion von Photoshop hatte ich damals keine Probleme. Hier konnte ich problemlos einen ganzen Schwung an Fotos öffnen, ohne minutenlang alles zu blockieren. Affinity Photo liegt nun in der Ecke und ich warte auf die nächsten Updates in der Hoffnung, dass das Programm an Geschwindigkeit zulegt.

  7. Ich habe Affinity Photo auf dem Mac und unter Win10. Die Werkzeuge sind ziemlich gut und ziehen teilweise mit Photoshop gleich. Einige Sachen fehlen völlig, z.B. das Scripten von Aktionen geht nicht wirklich. Auch an der Performance kann Serif noch arbeiten, PS ist in beim Bearbeiten von RAW-Dateien gefühlt doppelt so schnell. Betrachtet man das allerdings in Relation zum Preis, ist Affinity wirklich ’ne Bombe! Ich habe bei der Aktion 39 Euro dafür bezahlt, dafür bekommt man 3 Monate Photoshop-Abo und drei Kugeln Eis. Auch die aktuellen 49 Euro ist es absolut Wert.

  8. Schmecktnachseil says:

    Ich habe es mir bei der letzten Aktion auch für 39 EUR gekauft. Blind. (Naja, vorher ein paar Videos dazu geschaut).
    Reicht für meine Zwecke absolut aus. Hier und da mal ein paar Bilder aus Lightroom nachbearbeiten, etc. Es ist vor allem nicht so fummelig und nicht so „alternativ“ umgesetzt wie Gimp. Viel besser.

    Aber was Jörg sagt stimmt schon: es ist teilweise schon etwas langsam. Ich habe manchmal den Eindruck, als würde PS schneller laufen. Allerdings steht Photo im Gegensatz zu PhotoShop auch noch am Anfang seiner Entwicklung…

  9. Ich finde, solche Programm gehören in den Windows Store.

    https://twitter.com/wa_nachrichten/status/830023375783395328

  10. @therealmarv
    Capture One 9 stiimmt super RAW Engine, aber auch da kann man Affinity Photo als ext. Editor einbinden.
    Die Klagen über die Geschwindigkeit kann ich hier nicht ganz nachvollziehen. Ich habe hier keinen HighEnd-Rechner. I5, 16GB Ram, Radeon HD7500, SSD. Aber gefühlt dauert das Öffnen meiner 16GB Sony-RAW vielleicht 3-4 Sekunden länger als in PS6.
    Hier ein schöner Vergleichstest: http://affinitytutorials.de/2017/01/11/affinity-photo-vs-photoshop-geschwindigkeitstest/

  11. Hatte auch beide als Beta und anschließend beide gekauft. Jeden Cent wert. M.m.n. sehr intuitiv bedienbar. Buch habe ich trotzdem gekauft, aber noch net durchgelesen. Tolle Software von einem tollen Team.

  12. Weiß jemand wie lange es im Kaufpreis enthaltene
    Updates/Upgrades gibt, auf der HP steht nix,
    ich hab mich insgesamt schon doof & dämlich gesucht !?

  13. Sascha Ostermaier says:

    @KeyserSoze: Theoretisch „für immer“. Praktisch kann auch morgen eine neue Version kommen, die dann gezahlt werden muss. Bislang gab es alle Updates kostenlos. Eine „Garantie“, das künftige Updates nichts kosten gibt es aber nicht. (Und selbst wenn es die gäbe, das hat man schon bei ganz anderen Programmen gesehen, die dann plötzlich doch wieder kosten.)

    Ich habe heute übrigens Affinity Photo einmal ein bisschen ausprobiert und direkt mein Adobe-Abo gekündigt. Klar, man muss sich ein bisschen umgewöhnen, insgesamt scheint mir Affintiy Photo für den semiprofessionellen Anwender aber vollkommen ausreichend, wenn nicht gar ein bisschen viel des Guten zu sein.

  14. Danke Sascha für die umfangreiche Antwort, ein dauerhaftes
    kostenloses Upgrade auf eine höhere Versionsnummer kann ich mir bei dem Preis
    irgendwie nicht vorstellen,obwohl es manchmal sowas gibt:
    AOMEI Backupper Pro + Lebenslange Upgrades,
    für 2 Rechner im unterschiedlichem Haushalt zu 57,11€
    hab ich natürlich sofort zugeschlagen.
    Die Affinity Produkte kauf ich mir „trotzdem“ : )

  15. @Sascha Ostermaier: Affinity Photo 1.5.1 ist aktuell, 1.6 zu Ostern ist definitiv kostenlos, Alle anderen 1er Versionen werden ebenfalls kostenlos sein. Für sog. Major-Updates also ab 2.0 kanns dann gerne wieder 50€ kosten, denn bis dahin werden die Bugs korrigiert und die RAW-Engine wird noch leistungsfähiger werden. Wenn Serif dieses Weg weitergeht, werden sie sehr sehr großen Erfolg haben und Adobe mit seinem Abomodell wird in Schwierigkeiten geraten. Für alle SemiProfs ist das viel zu teuer und nur von den Profs können die nicht leben

  16. @tzoumaz
    du brauchst ja evtl. nicht die „Pro-Version“ – http://www.adobe.com/de/products/photoshop-elements.html würde doch evtl. auch reichen

  17. @Marc: ich kenne Photoshop Elements ist seit Version 12 ist auch ganz ordentlich mit den Assistenten besonders für Anfänger, es kommt aber von den Bildbearbeitungsfunktionen bei weitem nicht an Affinity Photo heran. Ganz zu schweigen davon, das die RAW-Engine von Photoshop, die in Elements enthalten ist, ziemlich stark kastriert wurde. Aber wer keine RAW entwickelt, für den ist es sicherlich eine Alternative. Für alle diejenigen, die die Beste RAW-EntwicklungsApp am Markt kaufen wollen und eine Sony-Kamera besitzen, empfehle ich Capture One Pro 10 für knapp 60 €. Man kann aber nur Sony .arw entwickeln. Das ist aber sonst eine Vollversion.