1&1 streicht seinen Unlimited-Tarif bereits nach weniger als 2 Monaten wieder

1&1 hatte erst im Februar einen Tarif mit unlimitiertem Datenvolumen eingeführt. Lange erhielt man das Angebot aber nicht aufrecht, denn nun ist der Tarif auch direkt wieder abgeschafft worden. Innerhalb der ersten 10 Monate kostete der Tarif 34,99 Euro, danach stieg der Preis auf 49,99 Euro. Jetzt ersetzt man das Unlimited-Angebot durch eine neue Option.

So bietet 1&1 nun stattdessen den Tarif LTE XXL mit 60 GByte Datenvolumen pro Monat an – er kostet in den ersten 10 Monaten 24,99 Euro und danach 39,99 Euro im Monat. Im direkten Vergleich mit dem Unlimited-Angebot sinken also die Kosten. Genutzt wird das Netz von Telefónica Deutschland. 1&1 bewirbt den Tarif auf der Website außerdem als „5G ready“.

Enthalten sind in dem Tarif außerdem Flatrates für die Telefonie ins deutsche Fest- und Mobilfunknetz sowie innerhalb der EU. Auch eine SMS-Flatrate ist dabei. Die Vertragslaufzeit beträgt mindestens 24 Monate.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. 5G Ready bei o2 😀
    Da muss man den Tarif mindesten einmal verlängert haben nach den 24 Monaten bis o2 auf den 5G Ausbau aufgesprungen ist.
    Wobei ich es eh besser finde, dass o2 gerade alles daran setzt den fehlenden Netzausbau aufzuholen anstatt die 5G Sau durch das Dorf zu treiben.

    • chilibrenntzweimal says:

      Ähm, wenn Drillisch 1und1 ein Roamingabkommen mit o2 machen würden, dann könnten sie auf das 4G Netz von o2 zugreifen, nicht auf das 5G Netz von o2, dies ist nicht das Ziel eines Roamingabkommens.
      Und 1und1 will ja Zugriff auf das Telekomnetz haben, weil sie wissen, dass es das beste für die bundesweite Versorgung der 1und1 Kunden ist, deswegen auch die Beschwerde anfang des Jahres an die Bundesnetzagentur, dass sich die Telekom sperren würde, Angebote zu machen.
      Man will das o2 4G Netz gar nicht haben und 5G müssen die auch selbst aufbauen und dürfen nicht Zugriff auf andere 5G Netze der Konkurrenz bekommen.
      Sie haben die 5G Lizenzen erworben, damit sie selbst eines bauen.
      Wenn man so einfach ein 5G Roaming bekommen könnte, dann würde ja auch o2 kein 5G ausbauen, sondern klagen und Zugriff auf das Telekom 5G Netz fordern, sollen andere teuer ausbauen.
      Dann würde man für 40 Euro ein 5G flat bekommen, während die direkten Telekomkunden 85 zahlen müssen, das wird nicht passieren!

      • Drillisch 1&1 war nicht das Ziel meines Kommentars sondern o2. Und diese Tarife werden im o2 Netz realisiert, egal ob Drillisch 5G Lizenzen hat oder nicht

  2. Bis das O2 ein 5G Netz hat, sind die Andern schon mindestens bei 7G.

  3. TIPP: Wer O² will unlimited ist bei FUNK (MD) besser aufgehoben aber NUR Deutschlandintern, kein Roaming, für max 0,99€/Tag @ll inclusiv Unlimited. Einmalig 10€ für die Karte. Man braucht ein PayPal Konto denn nur darüber läßt es sich bezahlen. Tagesvertrag also jeden Tag abänderbar. Für 0,69€/Tag hat man NUR 1GB dannach Drosselug, leider auf mickrige 64 wie bei anderen, leider nicht die O2 fair drosselung auf 1.000 in manchen Tarifen. Dazu kann man auch noch sogenante Pausen einlegen (sprich iNet Teil Quasi abbestellen, denn Telefon und SMS sind auch in den Pausen Unlimited) 30 Tage / Jahr absolut Kostenlos pausieren, die Tage sucht man sich selbst aus, Täglich änderbar. Ansonsten kostet die Pause 0,29€/Tag. Ob man also Quasi die kostenlose Pause, die 0,29/d Pause, iNet mit 1GB für 0,69€/d oder eben die FullFlat für 9,99€/d kann man jeden Tag neu bestimmen, jedoch vor 23:30 umstellen sonst wird dies erst am übernächsten Tag übernommen (Tarimumstellung kann bis zu 4h dauern bis aktiviert wird).
    Dazu habt ihr eine Tägliche Kündigung. Vor der Umstellung im Jan.2020 auf die oben erwähnten Tarifstruktur war vieles anders und einige haben es schamlos ausgenuzt und weit über 200GB teils am Tag transferiert, denen wurde fristgerecht am nächsten Tag gekündigt. Karten kosteten damals nix, 2 Wochen am Stück pause ohne kosten so oft man wollte, also Quasi nur automatisch alle 2 Wochen reaktiviert worden dann mußte der Nutzer wieder Pause einstellen (max. 2 Wochen da Auto-reaktivierung) und spiel ging wieder von vorne los…
    Also passt auf wie viel ihr durch den Äther pro Monat jagt… auch damals war über Monat bei mir auch mal glaub 170GB aber nicht auf 2 Tage wie bei anderen da ich nur noch FUNK nutze seit Sep.2019.
    O² Netz ist besser als gedacht, wie bei allen wo kein Empfang da auch wurscht bei welchem Anbieter du grad bist. Man sollte also seine Hauptaufenthaltsorte mal durchtesten ob da der Empfang ok ist und der Datendurchsatz (ideal Testapp mehrfach über Tag starten und an verschiedenen Tagen). Zahlt quasi nur die 10€ für die Karte + die paar Testtage, falls euch das nicht zusagt. Gerade aktuell wo manche mehr Datenvolumen brauchen als Normal. Wenn ihr also aktuell Daheim notgedrunden seid und nicht wisst ob O² guten Emfpang hat fragt mal Freunde/Bekannte/Familie die O² nutzen bei euch ein Test im O² Netz schon mal durchgeführt haben in letzter Zeit. Oder auch mal die Nachbarn…

  4. joshuabeny1999 says:

    Hahahaha…..

    Wann bekommt ihr in Deutschland ein gut funktionierendes Netz wo es egal sit wenn praktisch alle Nutzer unlimitiert internet haben. Bei uns in der Schweiz ist unlimitiert Internet in der Schweiz bei allen Anbeitern das Standartabo und ab 20 CHF monatlich zu haben. Ich zahle 40 CHF im Monat und habe so unlimitiert Internet, Telefonie und SMS in der Schweiz und ganz Europa. Normalpreis wäre 80 CHF fürs Abo, aber hatte ne Jubiläumsaktion.

    • gregorius says:

      Hat nicht Swisscom um Reduzierung von netflix und co gebeten?
      Da muss das Netz natürlich erste Sahne sein.

    • Ich glaube, das hat nur bedingt was mit dem schlechten Netz zu tun.

      Die Deutschen zahlen halt im europäischen Vergleich traditionell viel für Autos und Mobilfunk. Dafür wenig für Lebensmittel. Preise haben nur bedingt was mit der erbrachten Leistung oder den Gestehungskosten zu tun. Die Frage ist, was die Leute dafür bereit sind zu zahlen.
      Die Mobilfunkdiscounter haben die Situation zumindest etwas verbessert.

      Für die Autos gibt es EU-Importe, von den Lebensmittelpreisen profitier(t)en jede Menge Schweizer im kleinen Grenzverkehr.
      Nur beim Mobilfunk gibt es noch geschützte Märkte mit der Argumentation, sonst würden die Netzbetreiber ihre Netze nicht ausbauen. Bei Gas, Strom und Festnetz scheint es trotzdem irgendwie zu funktionieren.

      • PS:
        Es sei dem Schweizer gegönnt, sich über das so ziemlich einzige Produkt zu freuen, für das man dort weniger bezahlt als hier…

    • Einer meiner Vorredner hat einen guten Einwand gebracht, nämlich dass die Frage wäre, was die Leute bereit sind, zu zahlen. Die Preise können die Anbieter hier bei uns tatsächlich ja nur nehmen, weil die Leute das eben auch mitmachen. Aber das ist ja in vielen anderen Bereichen auch so, und die Alternative ist leider meist der Verzicht. Und wer will schon gerne verzichten…

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