WSJ: Apple nutzt im neuen iPhone USB-C statt Lightning

28. Februar 2017 Kategorie: Apple, Hardware, iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Eines der neuen iPhone-Modelle, die aller Voraussicht nach im September vorgestellt werden, wird wohl mit einem OLED-Display ausgestattet sein. Gerüchte dazu gab es schon lange, laut Wall Street Journal soll sich Apple nun aber endgültig entschieden haben. Interessant ist allerdings ein ganz anderer Teil des Artikels. Denn OLED ist ja echt mal alter Hut. Neu ist hingegen, dass das nächste iPhone auch ohne Lightning-Anschluss kommen soll. Das würde bedeuten, dass sich Apple nach 5 Jahren von diesem Standard verabschieden wird.

An seine Stelle tritt USB-C, der neue Standard für USB-Anschlüsse, der seit längerer Zeit in Android-Geräten zu finden ist, aber auch bei Apple nicht ganz neu ist. Das 12 Zoll MacBook kam mit einem USB-C-Port, das 2016er MacBook Pro folgte diesem Beispiel und bietet fast nur noch USB-C-Anschlüsse (außer 3,5 mm Headset-Aschluss). Der Zeitpunkt würde also durchaus passen, 5 Jahre konnte man das iPhone auch mit dem alten 30-Pin-Connector nutzen.

Allerdings verabschiedete Apple sich beim iPhone 7 vom 3,5 mm Klinkenstecker für Headsets. Nutzer, die sich daraufhin für Kopfhörer mit Lightning-Anschluss entschieden haben, würden bei einem iPhone-Upgrade dieses Jahr praktisch erneut auf nicht nutzbaren Kopfhörern sitzen bleiben. Generell nimmt die Lightning-Kopfhörer-Industrie gerade erst so richtig Fahrt auf, sodass der Zeitpunkt vielleicht doch nicht der günstigste wäre.

Allerdings verrät das Wall Street Journal nicht, in welchen Modellen USB-C zum Einsatz kommen soll. Sollte Apple tatsächlich 3 Modelle bringen, könnten die „normalen“ iPhones auch noch weiterhin mit Lightning-Anschluss kommen. Aber das ist alles Spekulation. Wie sieht es bei Euch aus, sollte Apple lieber auf USB-C wechseln oder Lightning beibehalten?


Über den Autor: Sascha Ostermaier

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