WSJ: Apple nutzt im neuen iPhone USB-C statt Lightning

Eines der neuen iPhone-Modelle, die aller Voraussicht nach im September vorgestellt werden, wird wohl mit einem OLED-Display ausgestattet sein. Gerüchte dazu gab es schon lange, laut Wall Street Journal soll sich Apple nun aber endgültig entschieden haben. Interessant ist allerdings ein ganz anderer Teil des Artikels. Denn OLED ist ja echt mal alter Hut. Neu ist hingegen, dass das nächste iPhone auch ohne Lightning-Anschluss kommen soll. Das würde bedeuten, dass sich Apple nach 5 Jahren von diesem Standard verabschieden wird.

An seine Stelle tritt USB-C, der neue Standard für USB-Anschlüsse, der seit längerer Zeit in Android-Geräten zu finden ist, aber auch bei Apple nicht ganz neu ist. Das 12 Zoll MacBook kam mit einem USB-C-Port, das 2016er MacBook Pro folgte diesem Beispiel und bietet fast nur noch USB-C-Anschlüsse (außer 3,5 mm Headset-Aschluss). Der Zeitpunkt würde also durchaus passen, 5 Jahre konnte man das iPhone auch mit dem alten 30-Pin-Connector nutzen.

Allerdings verabschiedete Apple sich beim iPhone 7 vom 3,5 mm Klinkenstecker für Headsets. Nutzer, die sich daraufhin für Kopfhörer mit Lightning-Anschluss entschieden haben, würden bei einem iPhone-Upgrade dieses Jahr praktisch erneut auf nicht nutzbaren Kopfhörern sitzen bleiben. Generell nimmt die Lightning-Kopfhörer-Industrie gerade erst so richtig Fahrt auf, sodass der Zeitpunkt vielleicht doch nicht der günstigste wäre.

Allerdings verrät das Wall Street Journal nicht, in welchen Modellen USB-C zum Einsatz kommen soll. Sollte Apple tatsächlich 3 Modelle bringen, könnten die „normalen“ iPhones auch noch weiterhin mit Lightning-Anschluss kommen. Aber das ist alles Spekulation. Wie sieht es bei Euch aus, sollte Apple lieber auf USB-C wechseln oder Lightning beibehalten?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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49 Kommentare

  1. wechseln auf usb.

  2. Star Craftler says:

    die ganze proprietäre scheisse bringt doch nix am ende. schön wenns funktioniert. nur wer über alles immer sein händchen drüber hält hat es eben auch schwer im Markt.

  3. o.O Ob es ein Adapter-Kabel von 30-Pin auf USB-C geben wird? Ansonsten müsste ich im Auto hinter den 30-pin-auf-Lightning noch ein Lightning-auf-USB-C stecken … #argh

  4. Es wäre gut wenn Apple jetzt den Schritt geht und zu USB C wechselt, denn irgendwann kommt der Wechsel sowieso. Das mit den 5 Jahren 30-Pin und 5 Jahren Lightning stimmt zwar, andererseits wurde der 30-Pin Anschluss insgesamt 10 Jahre genutzt (inkl. iPod) und es wurde bei der Lightning Einführung gesagt, dass das der Anschluss für die nächsten 10 Jahre ist.

  5. Das glaube ich erst, wenn es Apple selbst vorstellt. Schließlich verdienen sie ja mit Lightning Geld, jedes mal, wenn jemand was mit passendem Anschluss herstellen will.
    Außerdem hat sich Apple seit jeher sämtlichen Standards verweigert, warum sollten sie also ausgerechnet ihre „Cash Cow“ sterben lassen? Kann ja nicht sein, dass plötzlich Kopfhörer oder Ladekabel funktionieren, die auch mit anderen Geräten kompatibel sind.

  6. Hoffentlich nicht schon wieder ein neuer Anschluss. Den Wechsel vom 30-Pin habe ich noch nicht ganz verdaut. USB-C würde natürlich Sinn ergeben, aber wenn ich mein Lightning-Zubehör so anschaue… Dann frage ich mich nur wieso die Magic Mouse 2 mit Lightning und nicht mit USB-C ausgestattet wurde. Deswegen gehe ich davon aus, dass Apple den Anschluss nicht wechselt.

  7. Könnte aber auch ein USB-C(A) werden – Standardanschluss aber andere Pinbelegung und nutzlose Zusatzfeatures, damit es Apple teuer vermarkten kann 😉

  8. Weltraummann says:

    Komisch, vor ein paar Tagen hieß es noch, dass eines der iPhones kabelloses laden hätte. Naja, jeden Tag anders 😉

  9. Wenn, dann konsequenter Wechsel zu USB-C. Verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Anschlüssen wäre grausam.

  10. @Richard Rosner

    Selten in so wenig Text so viel Unfug gelesen.
    Apple nutzt und setzt Standards wo immer es sinnvoll ist. Kleiner Seitenhieb: ohne Apple hätte sich USB vermutlich (wenn überhaupt) nicht so schnell als allgemeingültiger Standard etabliert.
    Micro-USB war nun aber mal eine totale Sackgasse. Dass Apple den Unsinn nicht mitgemacht hat, kann ich in jeder Form nur nachvollziehen.

    Lightning war bisherigen USB-Anschlüssen um Jahre voraus. Erst USB-C (übrigens ein Standard, den Apple mitentwickelt und als einer der ersten Hersteller in seinen Produkten auch eingesetzt hat) ist Lighting ebenbürtig und in einigen Bereichen sogar überlegen. Deshalb setzt Apple diesen Standard nun auch ein.
    Welche Kopfhörer oder USB-Ladegeräte mit einem Apple-Gerät deiner Meinung nach nicht funktionieren sollen, wirst du mir sicherlich noch erzählen.
    Ich nehm die Antwort mal vorweg. Bei den USB-Ladegeräten sind nur Geräte mit fest verlötetem Anschlusskabel betroffen. Die kauft man auch nicht. Kopfhörer funktionieren ausnahmslos alle. Surprise, surprise, sogar am iPhone 7 kannst du Kopfhörer mit Klinkenstecker anschließen. Ja, da staunste Bauklötze…
    Höre ich da gerade ein Weltbild bröckeln?

    @dersiedler
    Ja, ziemlich unverständlich. Als die neue Generation Eingabegeräte auf den Markt kam, hatte Apple schon mit dem MacBook die Weichen Richtung USB-C gestellt. Allerdings ist Apples größtes Problem m.E., dass die einzelnen Abteilungen nur wenig vertikalen Wissenstransfer praktizieren. Dies ist bei Apple aus strategischen Gründen wohl auch nicht erwünscht. Die Konsequenz ist dann, dass es in einigen Details oft keine Konsequenz gibt.
    Ich bin mir recht sicher, dass die nächste Generation auch auf USB-C setzt.

  11. Schwachsinn

  12. So wie ich das bei TheVerge gelesen habe, geht es wahrscheinlich nicht um den Lightninganschluss, sonder um das andere Ende des Kabels, das in den Netztstecker geht. Also dort wird normales USB durch USB-C ersetzt, aber auf der anderen Seite bleibt Lightning. Oder zumindest lässt der Bericht beide Varianten zu.

    • @Juzam: Was albern wäre. Denn so ein Kabel liegt ja hier gerade vor mir. Wäre also auch nichts neues – außer der Anschluss am Netzteil.

  13. USB-C und zwar mit voller Geschwindigkeit (nicht C-Anschluss und A-Übertragungsrate). Ich finde es so lächerlich und dreist, dass man ein tausend Euro teures aktuelles iPhone nicht mit einem noch teureren aktuellem MacBook (Pro) mit USB-C ohne Adapter verbinden kann. Apple stand mal dafür, dass alle Produkte aufeinander abgestimmt sind und das war ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Herstellern. Ich habe jedenfalls nicht schlecht gestaunt, als sie im Herbst innerhalb von einem Monat zwei neue Produkte vorstellten, die unterschiedliche Anschlüsse haben und nicht ohne Zubehör miteinander (per Kabel) verbunden werden können.

  14. Apple wird sich bestimmt wieder was einfallen lassen, um auch diesen Anschluss proprietär und inkompatibel zu machen.

  15. Nichts anderes als USB-C macht Sinn.

  16. @Richard Rosner
    Apple könnte nun stattdessen mit dem W1 Chip Geld verdienen, dieser Steckt bisher nur in neuen Apple und Beats Kopfhörern (verbindet sich damit leichter/schneller und ist Akku-sparend). Mit Lightning wird man sowieso zukünftig nicht mehr wirklich viel Geld verdienen können, da man wohl drahtlos laden kann und per Bluetooth die Kopfhörer verbindet. Auch für Autos bietet man nun drahtloses Carplay an. Die Zukunft ist also generell drahtlos, Kabelverbindungen werden zur Ausnahme.

    @der Siedler
    Es macht keinen Sinn darüber nachzudenken, warum Apple vor 2 Monaten ein Produkt mit Lightning auf den Markt gebracht hat (Ladebox der Airpods) und Beats sogar letzten Monat (auch hier Akku laden per Lightning). Wenn Apple meint beim iPhone 8 diesen Weg gehen zu wollen, dann machen die das. Zeitgleich könnte trotzdem noch ein 7s mit Lightning auf den Markt kommen.

    @Weltraummann
    Falls du es ernst meinst…. bei welchem Smartphone, welches sich per Induktion laden lässt, wurde auf den herkömmlichen Anschluss (Micro-USB) verzichtet? Bei keinem. Es ist nur eine Option.

    @Juzam
    Richtig, das könnte wirklich so sein. Auch das Netzteil beim neuen Macbook hat einen USB-C Anschluss bekommen, anstatt einem „großen“ USB Anschluss. Entweder wird es ein Lightning auf USB-C oder ein USB-C auf USB-C.

  17. @Runkel Gaming
    ein Mix aus unwissenheit und unfähigkeit zu lesen, ich sehe schon…
    Apple hatte bei der Verbreitung von USB wohl kaum jegliche Relevanz, sondern viel mehr die unzähligen Windows-PCs sowie der zumindest in der EU existierende Zwang, dass zumindest sämtliche Handys und Smartphones einen einheitlichen Ladestandard nutzen sollten, welcher natürlich überall genutzt werden sollte, wo möglich – also vor USB-PD überall außer bei Laptops. Diese Übereinkunft hat sogar Apple unterschrieben, ist aber erst auf USB-C umgestiegen, als diese bereits längst ausgelaufen war. Und ich wage zu bezweifeln, dass Apple jemals nennenswert zu USB-C beigetragen hat oder ihn je im Macbook (dem ein-port Teil) verbaut hätten, hätten sie einen eigenen Anschluss entwickeln können, der klein genug ist um ins Gerät zu passen und sowohl die Datenübertragung als auch die ausreichende Stromversorgung geschafft hätte…oder die Hersteller hatten einfach keine Lust auf Apples Extrawurst.

    Und das einzige, wo Micro-USB Lightning hinterher hing war die verdrehbarkeit. Da sollte ja schon mit USB 3.0 was fertig sein, stattdessen schufen sie die tatsächlich untraktische Sackgasse des USB 3.0 Micro USB steckers.

    Und zu guter letzt: „Kann ja nicht sein, dass plötzlich Kopfhörer oder Ladekabel funktionieren, die auch mit anderen Geräten kompatibel sind.“ nennt man Sarkasmus…

  18. Wie zuvor schon erwähnt: Magic Mouse, Magic Keyboard ,Apple Pencil, AirPods, iPhone, iPad … Wenn Apple tauscht dann in 5 Jahren. 😉 Aber dann gibt´s keine Lizenzgebühren für Apple mehr. Obwohl sie jetzt endlich auch von Kopfhörerhersteller Lizensgebühren eintreiben können.

  19. „Unseren Stecker für die nächsten 10 Jahre“ nannte Steve Jobs den Lightning bei der Einführung des iPhone 5.

    Mir tun nur die Opfer leid, die jetzt mal wieder auf dem überteuerten und proprietären Lightning-Zubehör sitzen bleiben.

  20. Ich bin nun seit 2 Jahren auf Apple umgestiegen und seit 4 Monaten komplett im Ökosystem. Einer der Gründe war die Robuste Platform. Nicht zu letzt hat mich Lightning überzeugt: Warum? – Nun der Stecker ist im Original einfach kaum kaputt zu bekommen, verdrehsicher, stabile Pins, guter Einrastpunkt, Buchsen sind einfach zu reinigen und Stecker sind erst garnicht anfällig für Staub … für mich nach langjähriger Windows Mobile, Android und Windows Phone Zeit ein echter Segen und der heilige Gral unter den Mobile-Schnittstellen!

    Noch besser hätte ich es nur gefunden, wenn der USB-C Standard vom Design an Lightning orientiert hätte!

    Bitte bleibt bei Lightning und rüstet lediglich den Thunderbolt3 Speed Support nach ;-P

  21. dass das iPhone nächste iPhone

    Vor lauter Aufregung stottert die Tastatur…

  22. @HO ist nur äußerst fraglich, ob es überhaupt sinn machen würde, eine Lizenz für den zu erwerben. Denn ich wage zu bezweifeln, dass andere Hersteller nicht zu mindestens dem gleichen in der Lage wären, zumal der im großen und ganzen auch nur für Bewegungen und tip-erkennung zuständig ist, da ist es fraglich, inwiefern das andere Hersteller überhaupt verbauen wollen. Da müssten sie schon den Chip als Zwang auslegen, um eine Verbindung zu Apple-Geräten via BT herstellen zu können. Und ich hoffe doch mal, dass selbst Apple nicht so dumm sein kann.

  23. Wall Street Journal…HAHAHHAHAHAHAHA

  24. (auch)Carsten says:

    Ich glaub Fake clickbait trash News sollte man kein Vertrauen schenken….Geschweige denn diese zitieren….Mensch Carsten warum??

  25. Ich finde das einfach nur konsequnet, alle Geräte auf einheitliche Steckertypen umzustellen und da macht eben ein iPhone / iPad keine Ausnahmen. Zudem ist USB-C die Zukunft, auch wenn das viele immer noch nicht verstanden haben.

    Ich möchte USB-C am MacBook nicht missen.

  26. Wenn ich das schon lese „Mir tun nur die Opfer leid, die jetzt mal wieder auf dem überteuerten und proprietären Lightning-Zubehör sitzen bleiben.“. Von was für einem Zubehör redest Du? Die zwei extra Kabel um auch im Auto laden zu können für 6.89/Stück? Herr schmeiß Hirn runter die Android Vollpfosten sind wieder unterwegs.

  27. Vor 5 Jahren hieß es:“ Das ist Appels Stecker für die nächsten 10 Jahre“. Mir geht Apple von Tag zu Tag mehr auf den Sack.

  28. @herrpio Geht jetzt die Welt unter oder was? Lightning war der erste Daten-Stecker der verdrehsicher war (ja ja, wahrscheinlich gab es auch noch einen esoterischen von 1950). Wenn dies bei USB-C nicht der Fall wäre, dann wäre das ein klarer Rückschritt. Ob ich drahtlos oder über ein Kabel lade ist so was von egal, und für alles andere gibt es Airplay und Konsorten…..

  29. @Richard Rosner
    Apple hatte bei der Verbreitung von USB wohl kaum jegliche Relevanz

    Selten so gelacht. Der erste iMac hat mehr zur Akzeptanz und Verbreitung von USB beigetragen als jedes andere Gerät.

    Der Rest den du schreibst macht auch nicht viel Sinn. Wie @Runkel Gaming schon schreibt, grober Unfug. Informiere dich einfach mal. Denkst du Apple stellt nur aus Spass 18 Ingenieure ab um am Type C Standard mitzuarbeiten? Da kannst du zweifeln wie du willst.
    https://www.docdroid.net/uf3z/typec.pdf.html
    Apple hat auch schon vorher an einem reversiblen USB-Connector gearbeitet:
    http://www.google.com/patents/US20140206209
    Schau dir mal die Bilder an. Na, klingelt’s?
    Der Form Faktor sollte ursprünglich Type B sein. Apple hat dann die Arbeit in die Type C Spezifikation einfliessen lassen.
    Aber sicher, Apple setzt nur auf Type C weil sie unfähig sind etwas eigenes zu entwicklen, hat aber mit Lightning einen Anschluss der Gegenüber USB nur Vorteile bietet und nebenbei Type C massgeblich beeinflusst hat. Alles klar.

  30. „[…]hat aber mit Lightning einen Anschluss der Gegenüber USB nur Vorteile bietet[…]“

    Proprietäres, teures Zubehör – ein wirklicher Vorteil 😀

  31. Deliberation says:

    3Daniel hat wohl noch nicht so viel mit Apple zu tun gehabt, sonst käme solch eine Aussage nicht…

    Mit dem MacBook kam USB-C und nur USB-C, was alleine 59,- Euro für den AV-Adapter bedeutet und 25,- Euro, wenn man per USB-C auf Lightning ein iPhone anstecken will. Wenn man noch andere Verbindungen benötigt… auf mit dem Geldbeutel.

    Wenn man dann noch ein iPad Air 2 hat, dann bringen einen diese Adapter dummerweise nicht weiter. Siehe oben: fehlende vertikale Integration. Man benötigt einen Lightning Digital AV Adapter und ich brauchte z.B. auch noch einen Adapter auf VGA. Und schon wieder 78,- Euro. Im Büro braucht man dann noch ein Netzteil inklusive Kabel (für alle möglichen Varianten) und für das iPhone 7 noch den kleinen Schnibbeldingsbums, weil Apple die 5 Cent pro Buchse zu teuer waren. Ganz zu schweigen von dem Wahnsinn, dass wenn man in den USA unterwegs ist, z.B. im Residence Inn in Philadelphia, die Radiowecker mit den alten Anschlüssen sieht. Da kann man NICHTS mehr einstecken. Das werden die sicher nicht nochmal machen.

    Steve Jobs fand früher USB doof und redete z.B. den 3.0-Standard tot. Firewire war die Zukunft und eine Schnittstelle, für die es keine Mehrheit gäbe, werde man nicht unterstützen.

    Nun ja, USB ist tot, es lebe USB, kann man da nur sagen. Ich persönlich habe meine Konsequenzen gezogen und werde nach und nach umsteigen. Aktuell befreit mich das jedoch nicht vom Adapter- und Kabelkauf, im Gegenteil. Nur die mit dem Wechsel ins Androidlager wieder vorhandene 3,5mm-Klinkenbuchse hat mir bezüglich Kabel und Adapter das Leben erleichtert. Alles andere bleibt ein Kaufen neuen Zubehörs. Das ist eben Fortschritt und damit alles andere als Apple-spezifisch.

    Was Apple und die Frage des idealen Steckers anbetrifft: ich weiß nicht, was noch in Lightning steckt. Außer Frage steht für mich, dass Apple alsbald eine Schnellladetechnik anbieten muss, wenn sie nicht noch mehr ins Hintertreffen geraten wollen. Hier würde sich USB-C anbieten, zumal man damit auch noch vertikal integriert wäre. Fehlt nur noch ein überarbeitetes iPad.

  32. @Richard Rosner
    Der W1 Chip bietet den jeweiligen Geräten hauptsächlich eine schnelle und sehr bequeme Kopplung mit dem iOS Gerät an, alleine für diesen Komfort sind sicherlich viele Hersteller bereit zu zahlen. Zudem kommuniziert ein Gerät mit W1 Chip wesentlich effizienter mit iOS Geräten, auch die Qualität der Übertragung soll besser sein. So kann ein Kopfhörer-Hersteller mit guten Grund mehr Geld für ein W1 Produkt verlangen und Apple verdient daran mit.

  33. @Deliberation. Was soll die Unterstellung, wir haben Macbooks, ipads und iphones neben Android und Windows am Laufen. Das Scenario das Du beschreibst hat NICHTS mit dem Lightning Anschluss des iPhones zu zun den herrpio beschreibt. Ich gebe gerne zu, das Apple beim neuen Macbook gut daran getan hätte gleich ein Lighning auf USB-C Kabel beizulegen, aber wie gesagt, dass war nicht das Thema. Herrpio hat sich über das „teure“ Zubehör für Lightning beschwert, da kann ich aber außer Kabel nichts erkennen.

  34. Am besten schon für das kommende iPad den USB-C-Stecker

  35. NanoPolymer says:

    Wäre ja ein Traum dann theoretisch jedes gängige USB-C Kabel nutzen zu können.
    So richtig will ich noch nicht dran glauben.

    Wahrscheinlicher/Glaubwürdiger würde ich da halten das am iPhone Lightning weiterhin als Anschluss bleibt und lediglich der Anschluss zum Rechner zu USB-C wechselt.

    Dann könnte man das Teil auch wieder an einem aktuellen Mac Book ohne Adapter anschließen.

  36. @Deliberation
    Du irrst dich, Steve Jobs fand USB nicht doof (jeder Mac hat seit 1998 USB). Er hat auch nicht USB 3.0 totgeredet, sondern gesagt es sei zu dem Zeitpunkt (2010) nicht weit verbreitet. Das war auch richtig. Nicht mal Intel unterstützte damals den Standard. Hintergrund war vielleicht Intel’s Light Peak das dann in veränderter Form (Kupferkabel statt optisch) als ein Jahr später Thunderbolt erschien.
    Intel hatte erst im Frühjahr 2012 den ersten USB 3.0 Chipset. Nun darfst du raten ab wann Apple Geräte mit USB 3.0 im Angebot hatte. Richtig, ab 2012.

    Was Schnellladetechnik angeht irrst du dich auch. iPhones laden seit Jahren schnell.

    Was Lightning angeht irrst du dich ebenfalls. Lightning ist Protokoll-agnostisch und nicht an bestimmte Stromstärke oder Geschwindigkeit gebunden. Das grosse iPad Pro zum Beispiel hat einen USB 3.0 Chipsatz und lädt mit 29W.

  37. @HO „auch die Qualität der Übertragung soll besser sein“
    wie wär’s denn mal einfach damit, bessere Codecs in iOS einzufügen? Soweit ich weiß sind die vorhandenen ohnehin nicht so der knaller, während andere in vielen Androiden standard sind.

    @Kalle ja, was Runkel geschrieben hat war schon geistiger dünnschiss, aber du glaubst doch nicht allen ernstes, USB hätte je einen so geräteübergreifender Standard werden können, wenn nicht alle anderen mitgezogen hätten. Apple versucht ja schon seit jahren mit Intel Thunderbolt zu pushen. Nur spielt halt keiner mit.
    Und umkehrbare varianten für USB A Micro B gibt’s quasi wie Sand am Meer.
    Der hier z.B.: https://www.tripplite.com/universal-reversible-usb-2.0-high-speed-cable-reversible-a-to-5pin-micro-b-male-3-ft~UR050003/
    Ich weiß nicht, seit wann genau der auf dem Markt ist, aber Google datiert die Seite auf den 26.11.2008. Patente dazu wurden schon 2006 genemigt.

    Und Apple hätte ja nicht gerade zum ersten mal Ingenieure abgestellt, ohne dass das Ziel erreicht worden werden. Sie haben ja erst selbstfahrende Autos entwickeln wollen, inzwischen wollen sie wohl doch lieber nur Software liefern.

    Fakt bleibt somit, dass Apple grundsätzlich nur tatsächlich größer genutzte Standards nutzt (sonst könntest du ja auch Lightning als standard listen), wenn sie befürchten müssen, auf zu viel Gegenwind zu stoßen (sie müssten ihre Computer nicht mit USB ausstatten, HDMI und ähnliches könnten sie sicher durch was proprietäres ersetzen, nur würde niemand mitspielen), oder wenn sie schlicht nicht in der Lage sind, den etablierten standards etwas entgegenzusetzen.

    Wer mir anderes weis machen will, soll doch mal bitte mit echten Argumenten kommen und keine Fadenscheinigen Patente vorbringen wo sie bei weitem nicht die ersten wären und wie immer Patente stellen auf Dinge, die man eigentlich als zu naheliegend betrachten müsste

  38. USB-C ist ja jetzt schon sehr „unscharf definiert“
    Vielleicht baut Apple ja ein USB-C
    mit spezieller eingeschraenkter Gegenstellen-Erkennung,
    welches nur Ladegeraet-Modus, Audio-Modus, Maus-/Tastatur-/Monitor-Modus und keinen Massenspeichergeraet-Modus (OTG) zulaesst …
    oder: Es funktionieren nur speziell zertifizierte „Apple“-USB-C-Geraete.

    best regards

  39. Deliberation says:

    @Kalle: „Du irrst dich, Steve Jobs fand USB nicht doof“

    Offensichtlich schon. Bis 2008 hat Apple den Usern eingetrichtert, dass die Windows-User mit ihrem lahmen USB keine Ahnung hätten. Firewire sei die Zukunft und Windows-User sollten sich gefälligst eine Firewire-Karte in den Rechner stecken. 2008 war dann plötzlich Schluss mit lustig. Steve Jobs erklärte nun plötzlich, dass USB so weit verbreitet sei, dass Firewire nicht mehr im aktuellen MacBook integriert sei. Meine Güte, ich kann den Aufschrei der falsch erzogenen Firewire-Jünger noch bis heute hören. Und dann kam 3.0 heraus, was Apple damals nicht unterstützt hat, weil Jobs diesen Standard für eine Schnittstelle gehalten hat, die sich niemals durchsetzen wird, weil es nur ein Übergang zum nächsten Standard sei!? Was ist das denn für eine Aussage! Erst Firewire als Exotenhardware pushen, dann alle User fallen lassen. Dann auf einen bereits fahrenden Zug aufspringen und dann wieder nicht, weil es sich angeblich nicht durchsetzen werde? Und wie passt da die Aufgabe des 3,5mm Klinkensteckers dazu? Rückbetrachtet ist Apple irgendwie nicht sonderlich innovativ.

    „Nun darfst du raten ab wann Apple Geräte mit USB 3.0 im Angebot hatte. Richtig, ab 2012.“

    Und was geschah zum selben Zeitpunkt? Apple stand in SF auf dem Podium und propagierte Lightning als die Schnittstelle des nächsten Jahrzehnts. Kein Scheiss, schau’s nach ist O-Ton.

    „Was Schnellladetechnik angeht irrst du dich auch. iPhones laden seit Jahren schnell.“

    Öh… nö. Oder was für eine Schnellladetechnik soll das sein? Qualcomm -3.0? Negative Dash-Loading? Was zum lesen:

    http://www.maclife.de/news/iphone-7-schnellladefunktion-schmerzlich-vermisst-10082430.html

    „Was Lightning angeht irrst du dich ebenfalls.“

    Nicht nur meckern, weil Dir danach ist, sondern aufmerksam lesen. Ich habe diesbezüglich keine Aussage gemacht, sondern sogar darauf hingewiesen, dass “ ich nicht (weiß), was noch in Lightning steckt“.

    Also immer schön sachlich bleiben und lesen, nicht fühlen. 😉

  40. @NanoPolymer: Du hast es als einziger hier kapiert! (Sorry für den/diejenigen, die ich übersehen hab.)

    Natürlich wird nur der USB Typ-A Stecker am Ladekabel bzw. die Buchse am Netzteil auf Typ-C umgestellt und nicht die Buchse im iPhone/iPad. Wäre ja auch noch schöner.

  41. @Cashy Ja, so ist die Apple Gerüchteküche nun manchmal – albern 😉

  42. Das Angesprochene Thema „Lightning-Kopfhörer“ ist doch eigentlich eher ein Grund für den Umstieg. Die Hersteller werden eher weniger bereit sein eine Lightning und eine USB-C-Version anzubieten. Auf dauer ist USB-C der größere Markt und man wird sich hierfür entscheiden.

  43. Danke für die morgendliche „Apple ist doof“-„Nein Apple ist super“-Keilerei. Beste Frühstückslektüre.
    Husch Husch in den Sandkasten.
    Und Jungs:
    Nicht die Rasseln und Förmchen vergessen!

    PS: Einfach mal dran denken, dass Apple mit Lightning eins will: Kohle verdienen. Es bleibt ein Wirtschaftsunternehmen und keine Wohltätigkeitsorganisation.

  44. @Frank, ja ich gebe zu es macht Spass. Eigentlich sollte ich ja nicht antworten aber ich machs trotzdem (weil es Spass macht :)) Die einzige Firma die immer wieder versucht hat proprietäre HW am Markt durchzudrücken war Sony (Memorystick, Minidisk etc.) mittlerweile sind die etwas geläutert. Warum Apple mit Lightning Kohle verdienen will, erschließt sich mir nicht. Lightning wurde entwickelt weil es keinen vernünftigen verdrehsicheren Stecker gab. Mini-USB ist/war ja wohl das schlechteste was passieren konnte. Wenn Apple auf proprietäre Anschlüsse setzten wollte, hätten sie sicher nicht beim Macbook mit USB-C angefangen und es konsequent (gegen den Willen der Apple Gemeinde wohlgemerkt) bei den aktuellen MacBooks fortgesetzt. Ich gebe zu froh zu sein MacBooks der vorgänger Generation zu haben und noch „normale“ USB und HDMI Anschlüsse benutzen zu können und das noch auf Jahre hinaus.

  45. Sorry sollte natürlich MacBook Pro heissen (die beiden letzten)

  46. @Richard Rosner
    USB gibt’s seit 1994. Dafür hat sich kaum einer interessiert. Die USB Implementierung in Win 95 ein Jahr später war so buggy dass Gerätehersteller sogar den Port deaktiviert haben wenn es mit Win 95 lief (wenn es denn überhaupt diesen Port hatte). Jahre später wurde dann XP ohne Unterstützung für USB 2.0 ausgeliefert, dass hat nochmal bis zum ersten Service Pack gebraucht und war anfangs ebenfalls buggy. Soviel zu „alle ziehen mit“.
    Der erste iMac hatte 1998 USB und es kamen sehr schnell Accessories auf den Markt. Ich habe die Entwicklung selbst mitgemacht.
    Und was haben jetzt unbestätigte Gerüchte wie die Entwicklung eines Autos mit der Arbeit an Standards wie USB-Steckern zu tun? Nicht nur dass kaum ein Satz von dir Sinn macht, es ist auch noch vollkommen zusammenhangslos.

    @Deliberation
    Du irrst dich schon wieder. Apple musste niemanden etwas eintrichtern. FireWire und Exotenhardware? Dass ich nicht lache. Firewire war der Standardanschluss bei Digicams und weit verbreitet bei Audiohardware für Profis. Da musste Apple auch nichts pushen, sondern den Port verbauen der von den Herstellern eingesetzt wird. Die Entwicklung von FireWire startete in den 80ern bei Apple, wurde dann einem Standards-Body übertragen und hat sich dann in manchen Bereichen durchgesetzt: I/O mit hoher Datenrate und wenig Protokoll-overhead.
    Steve Jobs musste auch niemandem irgendwas zur Verbreitung erklären. Die Entwicklung des Marktes ging einfach in Richtung USB. Irgendwann hatte die Mehrzahl der Digicams einen USB-Anschluss. Davor ware FireWire jahrelang die de facto Schnittstelle für manche Sparten. wenn kaum ein Hersteller den Port noch verbaut gibt es auch keine User die fallen gelassen werden.
    Ausserdem wurde der FireWire Port nur vom MacBook entfernt. Das MacBook Pro hatte bis zum Schluss FireWire und stellte dann 2012 auf Thunderbolt um. Dass Thunderbolt 1 und 2 im Consumerbereich kaum fahrt aufnahm liegt nicht an Apple. Wie auch. Intel hatte damals Monate gebraucht um die ersten Dev Kits zu verteilen und die bekam auch nicht jeder.
    Du legst dem Mann Worte in den Mund und verdrehst den Ablauf der Ding so wie es dir in deinen Anti Apple Kram passt. Nett gemacht, funktioniert aber nicht.

    Die Antwort zur Schnellladetechnik ist zum Teil im Link den du postest. iPhones (und andere Apple-Geräte) laden schon immer schnell bis zu 80%, und dann langsamer bis 100%. Wenn man ein Ladegerät mit hoher Wattzahl benutzt geht es sogar noch schneller. Nur werden dabei keine proprietären Chips von Qualcomm o.ä. eingesetzt. Warum auch? Nur damit man was auf dem Spec Sheet hat?

  47. Deliberation says:

    Nein, damit es tatsächlich schnell lädt und nicht einfach nur ein wenig schneller, als mit dem unsäglichen, mitgelieferten iPhone-Netzteil. Wie „schnell“ ein iPhone selbst mit intelligenter Ladetechnik, wie z.B. von Anker, lädt, kannst Du überall im Netz nachlesen. Ein aktuelles Gerät mit Qualcomm-Schnellladetechnik lädt in 5 Minuten den Akku eines kompatiblen Android-Gerätes für 5 Stunden Akkulaufzeit auf. Das schafft kein iPhone, an keinem Ladegerät dieser Erde.

    Was den Rest anbetrifft, so kannst Du mir gerne unterstellen, Anti-Apple zu sein. Ich habe im Gegensatz zu Dir jedenfalls lediglich Zitate von Apple-Mitarbeitern und von Keynotes verwendet und nicht mir meine Wunschvorstellung zusammengereimt. Trotz iPhone 7 Plus, iPad Air 2 und MacBook Pro bin ich halt trotzdem noch Realist und kein unkritisch und unsachlicher Apple-Jünger. Und da finde ich es halt inkonsequent, wenn Apple Lightning nun den Rücken kehrt, obwohl dieser Konnektor vor fünf Jahren als Verbindung des nächsten Jahrzehnts angekündigt wurde. Und auch das war eben ein Zitat und kein Wunschdenken.

  48. Bisher ist alles reine Spekulation. Warten wir das iPhone 8 ab ob es wirklich AM GERÄT einen USB-C Anschluß hat und nicht nur am Kabel und am Phone Lightning. Ehrlich gesagt ist es mir Jacke wie Hose……..

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