Windows 7: das Passwort knacken
Oktober 22, 2009 Kategorie: Portable Programme, Software & Co, Windows
Ich finde es immer niedlich, wenn ich irgendwo PCs nachschauen soll, die mit einem Passwort versehen sind. Meistens muss ich dann jedes Mal darum bitten dass der Reparaturwillige sein Passwort eingibt. Nach jedem Boot. Dann frage ich meistens, warum man der Meinung sei ein Passwort zu vergeben. Als Antwort höre ich immer den gleichen Krempel: man ist wirklich der festen Überzeugung dass dieser Computer mit seinem Passwort so sicher sei wie die Bank von England.
Wenn die Ausrede wenigstens wäre: “ich will nicht, dass meine Frau die Pornos auf dem Computer findet” oder ähnliches – nein, stattdessen ist man der festen Überzeugung das Passwort würde gegen die CIA, den Mossad oder sogar gegen Fliegenscheisse auf der Autoscheibe helfen.
Während man bei einem herkömmlichen Windows XP nur via F8 den abgesicherten Modus erreichen musste um sich so mit dem standardmäßig vorhandenen Admin-Konto einzuloggen, sah das bei Windows Vista schon etwas anders aus. Hier musste man sich diverser Boot-CDs oder Disketten bedienen. Viele suspekte Software-Hersteller bieten kostenpflichtige Tools an um das Passwort zu resetten, ich möchte auf keinen Fall dass jemand dafür Kohle ausgibt, daher dieser Eintrag.
Gerade habe ich spaßeshalber ausprobiert, ob sich beim verwendeten Verfahren unter Windows 7 etwas geändert hat. Würde es tatsächlich weiterhin so einfach sein, ein Benutzerpasswort zurück zu setzen oder zu ändern?
Ich schnappte mir eine alte und bewährte Freeware: den Offline NT Password & Registry Editor, kurz: ntpasswd. Diesen lädt man sich herunter und brutzelt eine Boot-CD. Von dieser bootet man dann das Zielobjekt.
Nach so einem Boot wählt man sich erst einmal die Festplatte aus, auf der Windows liegt. Benutzer von Windows 7 sollten darauf achten, dass das Bootgelumpe zwar auf der ersten 100 MB-Partition liegt, wir aber an die Partition müssen, auf der die eigentlichen Windows-Dateien liegen. Wenn ihr einen Blick auf den Screen werft werdet ihr feststellen: der Typ muss die 2 drücken.
Das Tool findet in 99,9% aller Fälle den Pfad von Windows, sofern dieser Standard ist.Ein einfaches “Enter” genügt also.
In nächsten Schritt wählt man typischerweise Punkt 1, das Rücksetzen des Passworts.
Hier kann man erstens sehen, wie oft das Passwort schon falsch eingeben wurde und zweitens kann man für jeden Besucher ein anderes Passwort vergeben. Einfach Namen des Benutzers eingeben.
Nun kann man das Passwort entweder entfernen oder ein neues vergeben. Variante 1 ist zu bevorzugen. Nachdem ihr das Passwort entfernt habt, könnt ihr mit dem Buchstaben ! beenden und abspeichern. Danach bootet ihr ganz normal ohne Passwortanfrage in Windows 7 hinein.
Fazit: Bleibt alles wie bisher
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102 Kommentare zu “Windows 7: das Passwort knacken”
Matthias sagt
hat es dich wirklich gewundert?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:06 geschrieben.
Jens sagt
Um Himmelswillen, wenn meine Frau oder die CIA das lesen ist mein Rechner dann noch so sicher wie die Bank von England?
Wo soll ich jetzt meine P.. rivatsammlung verstecken?
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:08 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
@matthias: nein, dachte ich mir ja auch. Trotzdem interessant um es hier zu erwähnen.
@jens: TrueCrypt
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:10 geschrieben.
Patrick (
@P4G0) sagt
Mal abgesehen vom Passwort knacken, in einem anderen Blog habe ich folgendes zum Passwort UMGEHEN gefunden: http://blog.verfriemelt.com/in.....-software/
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:11 geschrieben.
Dagger (
@___Dagger___) sagt
Wie weit doch NT Füße tragen…
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:14 geschrieben.
Matthias sagt
@patrick: das ist ja mal richtig nett !
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:17 geschrieben.
Praefix sagt
Einfach eine Linux-LiveCD einlegen und man kommt an alle Daten dran.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:26 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Jaja. Stichwort Passwort vergessen. Nix Daten rankommen
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:29 geschrieben.
cro sagt
Danke Patrick, das kannte ich bisher selber nicht.
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:31 geschrieben.
NewsShit! (
@NewsShit) sagt
Oh mein Gott! Eine Sicherheitslücke!
Na da lobe ich mir doch Mac OS X, wo man einfach die Installations-CD/DVD einlegt und das Kennwort mit Bordmitteln entfernt…
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:47 geschrieben.
Christoph sagt
Ubuntu hat ne ähnliche Lücke. da kann man auch mal eben so n root User anlegen
Kommentar am 22. Oktober 2009 um 23:53 geschrieben.
Umlaut sagt
Vielleicht bin ich ja übervorsichtig, aber ich habe schon gern ein User/Passwort bei meinem XP.
z.B. über Logmein.com kann ich mich zu meinem Rechner verbinden, aber einsteigen kann ich erst nach eingabe von lokalem User/PW – das passiert dann schon über gesicherte Verbindung. Sollte jemand zugriff zu meinem logmein.com-Konto haben hilft ihm das nicht viel.
Und ich hab remote desktop aktiviert. Sollte mal jemand mein WLAN hacken (oder mein PowerLAN) kann er dann nicht so einfach in meinen Rechner einsteigen.
Außerdem sind meine Netzfreigaben auch nur mit User/PW verfügbar.
Das jetzt nur gefühlte Gründe – (kann die vielleicht jemand widerlegen?), warum ich ein Passwort habe.
Kurz: Dass jemand, der physisch an meinem PC sitzt, Zugriff auf alles hat, ist mir klar. Aber für diverse Zugriffe von außen ist mir ein User/PW schon wichtig.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 00:12 geschrieben.
Rabite sagt
Ich hab dieses Programm vor einiger Zeit auch schon benutzen müssen und musste bei einem von 2 Versuchen feststellen das dieses Programm sich bei NTFS mit “bad flags” selbst ausgesperrt hat und daher meinte mir einige Probleme machen zu müssen – die sind zum Glück auch im letzen Changelog erwähnt sind so dass das jetzt hoffentlich behoben ist
Aber wo es funktioniert ist es schon wirlich gut – also Zeit es mal wieder auszuprobieren (irgendwie komisch dass dieses Update schon so alt ist)
Danke für die Erinnerungshilfe
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 00:36 geschrieben.
leosmutter sagt
Der in meinen Augen wichtigste Grund für ein Windows-Passwort ist der Bootzwang. Voll-verschlüsselte Platte (Truecrypt oder Diskcryptor) und ein Windows-Passwort. Will irgendein Vollpfosten/Arbeitskollege an meinen Rechner, sieht er der Windows-Logon-Screen. Ist er so clever und macht einen Reboot für sein glorreiches Hackerkit, dann sieht er den Passwort-Bildschirm für die Festplatten-verschlüsselung.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 00:43 geschrieben.
Defender sagt
gäääähn
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 00:58 geschrieben.
khunrah sagt
@jens
Dein Computer ist erst sicher, wenn Du ihn 1.80m tief in der Erde vergräbst und davon ausgehst, dass er von niemandem mehr ausgegraben wird.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 01:03 geschrieben.
Roman sagt
Du kannst ruhig erwähnen, dass es durchaus Sinn macht ein Kennwort zu vergeben. Der Angreifer sitzt ja meist nicht vor dem Rechner – zumindest nicht vor dem Rechner des Opfers.
Vergibt man kein Kennwort, können sich Angreifer einfach via Fernwartung als Admin einloggen und sogar auf mögliche Netzwerkfreigaben zugreifen.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 01:15 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
@NewsShit: Schrieb ich da was von? Hast du den Text gelesen? Es ging darum zu schauen, ob in Win 7 was geändert wurde.
@defender: solche Kommentare sind noch besser
Selber die Zeit nehmen, was schreiben, was machen – oder hier in den Kommentaren nicht die nervige Sacknaht raushängen lassen.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 06:53 geschrieben.
Jens sagt
@khunrah
Danke, komme gerade aus dem Wald und habe Deinen Rat beherzigt!
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 07:32 geschrieben.
Thalon sagt
Kon-Boot soeben getestet und den Login auf meinem Firmen-Rechner (Win7) packt es nicht. Ob es an der sicheren Benutzerauth (mit Ctrl-Alt-Del) oder an dem Domänen-Konto liegt kann ich grad nicht sagen (habe keine weiteren Tests gemacht).
Thalon
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 07:59 geschrieben.
ein begeisteter Blog-Leser sagt
Zu TrueCrypt – welches ich auch nutze:
Ich hab mal im Internet vor einiger Zeit gelesen, dass es nun sogar möglich ist die Pre-Auth von TrueCrypt zu umgehen. Also an die Daten eines Rechners zu kommen welcher die System-Partition verschlüsselt hat. Kann sich daran noch jemand erinnern?
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 08:07 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Genau darum geht es hier.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 08:17 geschrieben.
Haja (
@Newschase_Blog) sagt
@ Caschy: Seit wann ist “!” ein Buchstabe?^^
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 08:18 geschrieben.
Christian Menschel sagt
Netter Beitrag.für viele praktisch
aber von “knacken” würde ich weeniger sprechen, da man bei jedem OS das Passwort durch irgendwelche Bootvorgänge zurücksetzen kann. Auch Linux und os x. Und das habe ich schon öfters gebraucht. Ich denke,dass ist eine beabsichtigte Sache.selbst aussperren ist nicht so cool
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 08:19 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Nun ja – dann müsste nach dem Verständnis auch BitLocker ne Backdoor haben
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 08:22 geschrieben.
Plumbum (
@PlumbumDN) sagt
@Thalon
Oder hast du ein 64bit Windows 7? Funktioniert derzeit nur mit 32bit soweit ich informiert bin!
Wenn du es über dein offline-Profil versuchst, sollte es gehen. Mir haben zuerst die Netzfreigaben einen Streich gespielt, da das Profil dadurch gesperrt wird, da die Authentifizierung gegenüber des Dateiserver nicht abgewickelt werden konnte. Das hat der NAS dann natürlich prompt ans AD gemeldet und den Account gesperrt
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 08:27 geschrieben.
Daniel sagt
Kon-Boot hab ich gestern auch noch schnell ausprobiert (hab ja noch ein Floppy
) meinen Windows 7 Rechner packt es auch nicht, vermutlich liegts aber an der 64bit Version.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 08:41 geschrieben.
DEDE sagt
Hallo !
Lese deinen Blog jetzt shcon länger und finde oft hilfreiche Tips.
Jedoch habe ich glaube ich einen einfacheren Weg bei Vista/Win 7 gefunden :
Einfach beim Booten F8 und mit Kommandozeile(DOS) starten.
Dort folgendes benutzen :
net user user_name password
Man muss also nur den User wissen.
Wem das nicht reicht oder falls dies skurriler Weise nicht klappen sollte kann man sich dort auch einen eigenen Nutzer anlegen. Den Befehl weiss ich jedoch nicht mehr auswendig und kam bei mir auch nciht zum Einsatz, da Methode eins immer klappte.
Die letzte Lösung wäre auch eine von tausend linux live cd’s mit denen kann man auch viel Mist machen
Liebe Grüße !
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 08:53 geschrieben.
anonimo sagt
Nun ja, jeder kann hier rumgaehnen solange er will. Anmaulen, weil er seine Meinung ausdrueckt, ob jetzt mittels Gaehnen oder stilistisch perfekter Argumentation ist genauso daemlich. Da kannst du jetzt noch 10mal insistieren, dass dies dein privates Blog ist. Wenn dir das nicht passt setz eine FAQ auf wie man gefaelligst zu kommentieren hat, loesch die Kommentare, die dir nicht passen oder am besten schliess sie einfach ganz.
Das Thema ist nun mal sowas von durchgekaut und selbst der letzte Hund hinterm Ofen weiss, dass solange man physikalischen Zugriff auf einen Rechner hat, dass es sich dann mit der Zugriffsicherheit hat.
Wenn dir die Themen ausgehen, schreib weniger mit besserer Qualitaet. Weniger ist mehr, gibt natuerlich auch weniger Werbeeinnahmen.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 08:59 geschrieben.
caschy (
@caschy) sagt
Wenn du wüsstest, wie viele dass eben nicht wissen
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 09:03 geschrieben.
Babel sagt
so easy iss das? krass… also: platte verschlüsseln!
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 09:11 geschrieben.
Paul sagt
Wie sicher ist eigentlich das Boot-Passwort?
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 09:35 geschrieben.
ein begeisteter Blog-Leser sagt
http://board.raidrush.ws/showthread.php?t=623217
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 09:49 geschrieben.
Guido sagt
Das sollte doch auch schon mit der “Password reset disk” aus Windows 7 funktionieren.
how-to-create-a-windows-7-password-reset-disk
how-to-use-password-reset-disk-in-windows-7
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 09:58 geschrieben.
Roman sagt
Ist doch klar, dass man bei physischem Zugriff auf den Rechner, auch auf die Daten kommt.
Das Windows Passwort ist lediglich eine Hürde für den Netzwerkzugriff und unbedarfte “Spione”. Für den CIA stellen wohl die meisten Truecrypt-Container keine Hürde dar, da viele auf einfache Passwörter setzen oder die Passwörter im Speicher oder Mittels (Hardware)-Keylogger abzugreifen sind.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 10:00 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
Meine Pornos dürfen alle gucken
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 10:00 geschrieben.
frankbier sagt
Ich benutze ab jetzt ein einfacheres Tool, um das PW zurückzusetzen.
Microsoft Diagnostics and Recovery Toolset – Knopf drücken PW eingeben fertig http://www.winboard.org/forum/.....-45-09.png
Auf dem Toolset befinden sich noch einige andere interessante Programme , hier eine kleine Übersicht http://www.winboard.org/forum/.....olset.html
Es gibt natürlich auch einen Hacken, dass Toolset ist nicht Frei erhältlich.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 10:04 geschrieben.
friddes sagt
1:) Da Username/Passwort bei Windows nachträglich eingführt wurde, kann das Konzept nicht sicher sein. Es reicht aber für den “Ottonormalverbraucher”.
2.) Hinsichtlich Netzwerk sollte man IMMER die Kombination Username/Passwort ausfüllen. Man weiß nie, welche Netzwerkkomponente/Netzwerkprogramm macht, wenn im Passwortfeld NICHTS drin steht (binär Null vielleicht, oder was?).
3.) WER hat denn als Privatmensch Daten, die er vor seiner Familie schützen muss? Das sind doch sicherlich die wenigsten. Wenn, dann sollte man mal die Familienpolitik ändern oder mit Verschlüsselungen wie TrueCrypt (Software) oder sogar hardwareseitiger Verschlüsselung arbeiten.
4.) Bei Laptop-Besitzern sieht es (vielleicht) etwas anders aus. Die sollten sich schon ihre Gedanken machen (privat). Wer seinen Laptop beruflich nutzt der hat als Angestellter nur eine Chance, wenn ihm die Firma entsprechendes zur Verfügung stellt, ist er Freiberufler, muss er sich ernsthafte Lösungen überlegen.
Vielleicht reicht es doch schon, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, was man wie und wo speichert. Man muss aus Bequemlichkeitsgründen nicht alles überall zur Verfügung haben. Vorher Gehirnschmalz reinstecken und sich nicht auf (Fremd-)Software verlassen.
Bei Software ist es doch wie beim Militär: Der eine entwickelt eine Waffe, der andere die Gegenwaffe usw. usw. bis zum Sanktnimmerleinstag…. Und bei Software gibt es IMMER ein Gegenmittel.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 10:19 geschrieben.
Ren sagt
Hm
Einen Blog-Betrag mit einem Gähnen zu bestrafen ist merkwürdig. Darauf wiederum einzugehen, auch.
Mal eine andere Frage: Wenn man unter Windows angemeldet ist, und das Passwort eines anderen Benutzers zurücksetzt, dann kann der auf gewisse Daten (ich nehme an, es handelt sich dabei insbesondere um die verschlüsselten Daten) nicht mehr zugreifen. Passiert das auch mit diesem Tool? Bedeutet das, dass der Schlüssel, den Windows für die Verschlüsselung von Dateien verwendet vom Passwort abhängt?
Wenn das so wäre, dann wäre ein Hinweis darauf sinnvoll.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 10:36 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@Friddes:
SO einfach is das ja auch nicht! Denk nur mal an die o.a. Pornos. ICH hab da keine Probleme mit. Hab ich ja oben schon geschrieben. Nun gehe ich aber auch sehr liberal/freizügig an das Thema ran – Sex gehört zum Leben. Sonst wären wir alle nich da…
Das sehen aber längst nicht alle so. Ich möcht nich wissen, wie viele “Ottomormal-Pornogucker” nicht wollen, das ihre Partnerin das sieht.
Ich bin ja solo, aber ne Frau war schon mal bei mir… Wenn das Thema darauf käme, würd ich das genauso sagen wie hier. Sie müßte das dann akzeptieren – oder eben nich…
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 10:37 geschrieben.
toschi89 sagt
Mal wieder ein schöner beitrag caschy !
* @ ein begeisteter Blog-Leser sagt und friddes *
ich stimme mit euch beiden über ein.
wär nähere infos zu true crypt und stoned haben möchte sollte folgende links sich ansehen:
sicherheitsblog.info
stoned-vienna.com
des weiteren gebe ich cashy recht, unsachlich kommentare sind einfach fehl am platz.
cu
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 10:40 geschrieben.
Matze_B (
@buntux) sagt
Kon-Boot funktioniert auch bei mir XP Professional/Ubuntu System (über Grub) nicht. Habe es mit XP versucht, da bekomme ich dann die Fehlermeldung NT hätte zu wenig Speicher. Wieder ein frischer Untersetzer mit Sony-Logo ..
Matze
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 10:44 geschrieben.
toschi89 sagt
wär näheres über true crypt erfahren möchte bzgl. bootkit stoned sollte folgende links lesen:
sicherheitsblog.info sehr gute seite.
hier noch ein paar gute argumente, als reaktion auf einige unasachliche kommentare: Argumente
Stoned Bootkit
sonst finde ich den beitrag von cashy völlig in ordnung, es gibt halt (immer noch) ein paar leute, die das nicht wissen.
@ ein begeisteter Blog-Leser und friddes gute beiträge
cu
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 10:55 geschrieben.
Knollo sagt
Also in meiner virtuellen XP-Maschine hat Kon-Boot einwandfrei funktioniert!
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 11:42 geschrieben.
Luca (
@LucaSteinke) sagt
Also wenn ich den Leuten PCs reparieren soll, die ein Passwort haben, knacke ich das und stelle es in Rechnung. Auf dem Reparaturwisch von mir steht nämlich immer drauf “bitte entfernen Sie etwaige Zugangsbeschränkungen, bevor Sie den Computer in Reparatur geben. Unter Umständen können wir dann keine Reparatur durchführen und/oder wir müssen Ihnen die für uns entstandenen Kosten in Rechnung stellen.”
Und ja, auch Linux-Rechner lassen sich einfach knacken. Viele User stellen den Notfall-Login per Root nämlich nicht aus. Ist aber vielleicht auch besser so, wer weiß wie viele Gigabyte an Daten sonst schon über den Jordan gegangen wären.
Wenn ich den PC einrichte, lege ich sowieso ein verstecktes Adminkonto mit Passwort an – da kann man sich dann einfach anmelden, wenn was passiert.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 13:31 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@Luca:
Na, dich lass ich sicher nich in die Nähe von meinem PC…
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 14:00 geschrieben.
salomo sagt
Warum den ändern. Einfach auslesen reicht doch aus.
Altbekannt: Ophcrack
Website: http://ophcrack.sourceforge.net/
Funktioniert immer
. Nur nicht wenns um Domainpasswd geht aber das ist ja nachvollziehbar.
Dann brauchst auch kein versecktes Adminkonto. Damit liest du von allen Benutzern die Passwörter aus.
Gruss S.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 14:01 geschrieben.
hudder sagt
Also war ja iwie klar das sie das so lassen ich meine das ham die ja noch nie richtig hinbekommen und das werden sie glaub ich auhc nicht……
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 14:24 geschrieben.
Sajonara sagt
Für die ganz schlauen, die meinen das es jeder weis und das thema sowas von durchgekaut sei, ich wusste das nicht und mit sichherheit die mehrheit der anderen leute auch nicht.. wem die beiträge nicht passen brauch sie nicht lesen, besser als dümmliche kommentare zu geben.
cya
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 14:40 geschrieben.
TomTom sagt
Wenn man es wirklich “Sicher” haben will, sollte man zu Vorverschlüsselung greifen.
Außerdem ist Sicherheit auch immer eine kosten – nutzen und auch Zeit frage.
Ich habe mein Notebook mit einem Bios Passwort, Bootreihenfolge auf c: und dem Windowskennwort gesichert.
Es geht gar nicht darum, einen “Profi” aufzuhalten, aber Bios zurücksetzen, Festplatte ausbauen oder anderes System booten oder das Passwort cracken benötigt und ggf. sogar Werkzeug…
Das ist nicht mal schnell gemacht, es sei denn das Ding wird geklaut.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 14:43 geschrieben.
TomTom sagt
Mein Gott, was schreib ich heute nur …
Wenn man es wirklich “Sicher” haben will, sollte man zu VOLLverschlüsselung greifen.
… meinte ich natürlich!! ;-(
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 14:52 geschrieben.
Kim sagt
Sehr witzig, genau dasselbe Programm habe ich gestern(!) gefunden und erfolgreich ausprobiert. Einen Tag zu spät
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 15:08 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
Mal eine ganz dumme Frage: Wie blöd muß man eigentlich sein, um sich so ein wichtiges Password nicht mindestens 3x aufzuschreiben?
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 15:39 geschrieben.
SledgeDG sagt
Ich habe ntpasswd bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt. Unter Anderem auf meiner eigenen Vista-Kiste, nicht weil ich mein PW vergessen hatte, sondern weil Vista es nach einem Stromausfall nicht mehr akzeptierte. (Ja ja, die Amis…Weltplolizei spielen wollen, aber nicht einmal ein sicheres Stromnetz aufbauen können
In DE ist mir das in ~25 Jahren vielleicht 2x vorgekommen, hier im Schnitt mindestens 1x in 2 Monaten…und dann natürlich ausgerechnet, als die USV abgeraucht war)
Ich kann mir nicht vorstellen, das ophcrack in dem Fall eine große Hilfe gewesen wäre.
Kon-Boot werde ich noch einmal langsam brennen (ist die ISO wirklich nur 9KB klein?) Irgendwie kommt da während des Bootens nichts, weder auf den XP noch auf den Vista-Kisten hier.
-DG
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 16:47 geschrieben.
Luca (
@LucaSteinke) sagt
@JürgenHugo: Du musst mich ja auch nicht an deinen PC lassen. Aber wenn du es müsstest, wärest du sicher froh, wenn ich dir nur ein Viertel der Zeit berechne
@TomTom: Aufwand/Nutzen? Also mir reicht auf meinem Notebook das Anmeldepasswort. Das ist total kurz und unsicher. Aber warum sollte ich 100 Passwörter eingeben, nur um mit dem Ding zu arbeiten? Sensible Daten sichere ich nicht mit solcher Pseudo-Sicherheit, sondern ich bin eher für mehrere Authentifizierungslevels.
@JürgenHugo: Wo liegt der Sinn darin, sich Passwörter aufzuschreiben? Dann kannste auch gleich gar keins nehmen.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 16:57 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@Luca:
Du magst ja was vom Computer verstehen – aber auf die Idee, daß man sich was aufschreiben kann, ohne das unbefugte das finden – da biste noch nicht gekommen?
Ich hab ja kein Passwort, aber wenn, dann würd ich das sicher nicht mitten auf den Schreibtisch hinschreiben.
Zu “nicht an den Comp lassen”: jemanden, von dem ich vermuten muß, das er mir heimlich irgendendetwas installiert – den lass ich noch nicht mal zur Tür rein, geschweige an meinen Computer! Selbst wenn derjenige mir Geld dafür geben würde…
Da mach ich lieber selber.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 17:16 geschrieben.
MaxFragg (
@MaxFragg) sagt
hab windows passworte nie für sicher gehalten, aber dass es so einfach ist, ist echt blamabel, naja Apple liefert ein Werkzeug dafür mit der InstallDisk gleich mit
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 17:39 geschrieben.
Luca (
@LucaSteinke) sagt
@JürgenHugo: Ich sag das den Leuten natürlich vorher. Wer das nicht will, bekommts auch nicht. Auch das Einschließen in den Safe ist z.B. eine tolle Möglichkeit, seine Passwörter sicher zu deponieren. Aber es gibt einfach zu viele Leute von der anderen Sorte – du glaubst nicht, wie viele Menschen leicht erratbare Passwörter hatten, haben und immer haben werden. Selbst Computerprofis nehmen manchmal ihren Geburtstag oder den Namen ihres Hundes.
Übrigens: was soll ich mit der Hintertür anfangen? Die macht mir das Leben nur leichter. Wenn ich dann Dinge installieren soll, kann ich einfach den angelegten Adminaccount nehmen oder damit die Passwörter zurücksetzen etc. pp… wenn ich böses wollte, würde ich einen Trojaner installieren. Ohne dass du es merkst
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 17:57 geschrieben.
NewsShit! (
@NewsShit) sagt
@caschy: Nicht gleich persönlich nehmen.
Der Post hat einfach den Unterton, dass Microsoft sicherheitstechnischen Müll liefert. Ich wollte deshalb nur erwähnt haben, dass andere Hersteller in der Hinsicht nicht viel besser sind und man – im Fall von OS X – sogar noch einfacher reinkommt als in Windows.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 18:02 geschrieben.
hufschmied sagt
Caschy, an der Stelle passt es gerade, DANKE auch für die “durchgekauten” Beiträge. Ich bin erst seit drei Monaten PC User und schätze daher dein Blog sehr! Es ist eine meiner Tageslektüren!
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 18:14 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@Luca: ich unterstell dir doch nix böses. Wenn du das vorher sagst, ist das doch nicht heimlich.
Ich hätte aber mal eine Frage, du weißt das sicher. Ich habe heute 7 Ultimate 32 installiert – ging eigentlich ganz problemlos. Jetzt bin ich beim Programme installieren und anpassen. Klappt soweit auch alles, ich hatte das ja im Backup.
D.h., ich habe neu installiert – NICHT die Upgrade-Funktion benutzt. Jetzt sind aber in AppData einige Ordner von Progs drin (z.b.Snagit), wo ich die Programme garantiert noch nicht wieder installiert habe. Vorher in Vista schon.
Müßte das nicht weg sein? Nach einer Neuinstallation? Oder hätte ich “C” vorher formatieren sollen? Wenn du oder jemand anderes da eine Antwort hat, wäre ich sehr dankbar.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 18:15 geschrieben.
Luca (
@LucaSteinke) sagt
AppData-Ordner entstehen ja, wenn du die Programme startest. Da sollten sie ihre Einstellungsdaten ablegen.
Bei einer Neuinstallation formatierst du ja meistens auch.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 18:51 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
Ich habe mich da evtl. mißverständlich ausgedrückt. Der AppData-Ordner von Snagit ist vorhanden, obwohl ich das Programm noch gar nicht installiert habe!
Vorher unter Vista war das schon installiert. Aber jetzt unter 7 ist das eben noch NICHT installiert. Ich war der Meinung, das eine Neuinstallation alles “plattmacht” – wollte ich ja auch. Ich habe ja auf keiner anderen Partition installiert, sondern wieder auf C.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 19:03 geschrieben.
TomTom sagt
@caschy: Es wäre eigentlich nur fair, wenn du für die anderen beiden großen Betriebssysteme auch einen entsprechenden Artikel schreiben würdest. Zwar könnten wir alle selber danach suchen, mir sind entsprechende Maßnahmen und Artikel auch bekannt, aber im Zuge der “Gleichberechtigung” wäre das doch angebracht.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 19:20 geschrieben.
Luca (
@LucaSteinke) sagt
@JürgenHugo: Dann hast du wahrscheinlich irgendeine Upgrade-Option gewählt. Wenn da noch Reste bleiben, war es keine “saubere” Neuinstallation. Der kommt ja nicht einfach von irgendwoher
@TomTom: meinste nicht, Caschy kann das auf seinem privaten Blog selbst entscheiden?
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 20:20 geschrieben.
maas-neotek sagt
Und das war was für eine Art von Backup?
Bei einer Neuinstallation werden alle alten Daten “überschrieben”. Da der Master Boot Record und alle sonstigen Partitionstabellen (der Partition auf die geschrieben wird), Dateizuordnungen (habe keine Lust nachzusehen wie die korrekt heißen und was das alles sein könnte) etc. neu geschrieben werden, sind damit auch alle Daten für das neue BS nicht mehr erreichbar. Tatsächlich oder besser physikalisch entfernt wären alte Daten zwar nur wenn sie überschrieben sind, aber das spielt hier keine Rolle.
Ergo: irgendeine Backup-Funktion oder sonstwas hat die Daten neu geschrieben.
Ich mache mir Neuinstallationen etwas und auch unnötigerweise schwieriger. MBR wird manuell neu geschrieben, HDD wird ent-partioniert, gesamte HDD wird “genullt, neue Partitionen werden angelegt, BS wird installiert (MBR wird nochmals dadurch neu geschrieben). Wenn schon plattmachen, dann richtig, sozusagen Paranoia-Modus. Und selbst das muss nicht unbedingt ausreichend sein.
P.S.
Ein Beitrag weiter oben: OS X am PC. Yes! Strike! Wenn ich dazu komme werde ich mir “Snow Tiger” (*hö hö*) als Update für einen kleinen Kurs zulegen und sehen, ob es damit auch geht.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 21:57 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@Luca:
Es gibt da nur 2 Möglichkeiten zum auswählen: Upgrade und Benutzerdefiniert – na was hab ich da wohl gewählt? Benutzerdefiniert. Und dann nur noch “C” zum Installieren bestätigt. Außerdem hat die ganze Prozedur kaum 40 Minuten gedauert. Und hinterher war der Ordner windows.old zu sehen. Den hab ich komplett gelöscht. Vielleicht is da was hängengeblieben?
Na egal, das wird sich schon irgendwie aufklären. Ich mach einfach weiter.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 22:04 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@maas-neotek:
Na so gründlich wie du hätt ich das nie gemacht (gekonnt). Ich habe nur überlegt, C vorher zu formatieren – habs dann aber gelassen.
Ich habe aber keine “Backup-Funktion” ausgeführt oder ausführen lassen. Die Progs installier ich alle neu. Is ja jetzt auch erstmal egal. Wird sich alles finden.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 22:13 geschrieben.
maas-neotek sagt
Hähö? windows.old? Das kann doch eigentlich nur eine 7 Upgrade Version sein die du da hast. Dann wundert mich nichts. Obwohl, bei Upgrades endet definitiv mein bescheidenes Wissen.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 22:35 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
Ich hab ne Win 7 Ultimate Systembuilder.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 23:22 geschrieben.
maas-neotek sagt
Gut. Wie gesagt, Upgrades sind nicht mein Ding. Ich vermute aber, dass auch die Vollversion diese Option anbietet (die alte Installation erkennt) und du möglicherweise diese gewählt hast. Sonst gäbe es windows.old nicht.
Kommentar am 23. Oktober 2009 um 23:42 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
Windows.old is ja jetzt weg – ich habs schlicht gelöscht.
Natürlich bietet die Vollversion Upgrade an. Ich habe mich aber schon vorher genau erkundigt, weil ich das ja NICHT wollte. Und deswegen habe ich auf “Benutzerdefiniert” geklickt, und da noch mal “C” zum Installieren bestätigt. Es kommt kommt doch extra noch mal eine Warnung für “Dödel”, das danach alles weg is! (die ist natürlich etwas anders formuliert…)
Glaubst du, ich kann die beiden Worte “Upgrade” und “Benutzerdefiniert” nich auseinanderhalten? Ich wußte, wo ich zu klicken hatte, und ich hab da geklickt. So. Und jetzt mach ich einfach weiter, und hak das ab.
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 00:13 geschrieben.
maas-neotek sagt
Neeh, das meinte ich nicht. Ich werde es mal bei mir ansehen. Komisch ist das nämlich schon.
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 00:22 geschrieben.
Luca (
@LucaSteinke) sagt
Also wenn man die Partition vorher nicht löscht und Windows in den freien Speicherplatz installiert bzw eine Partition selbst anlegt, werden alte Systemdateien in den windows.old-Ordner verschoben. Anwendungsdaten bleiben dann eben auch manchmal noch im AppData-Ordner.
Benutzerdefiniert heißt einfach nur, dass mehr Optionen erscheinen.
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 10:52 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@Luca:
Ich muß mich da outen: ich hab ein bißchen Angst gehabt, die Partition vorher zu löschen. Das hab ich noch nie gemacht, quasi vor einem Comp ohne Betriebssystem zu stehen…
Und deswegen hab ich auch eine (in der Beziehung) ganz “Dau”-mäßige Frage. Bei meinem Comp kommt beim normalen Booten jeweils die Anzeige: Boot Priority CD-ROM (sinngemäß). Er müßte das also können. Ich hab mich aber nicht getraut…
Bedeutet das folgendes: C löschen/formatieren, dann ausschalten, einschalten und die DVD einlegen – und dann geht alles seinen Gang? Ich weiß das wirklich nicht, weil ich das noch nie gemacht habe. Ich würde es aber bei einer evtl. nötigen Neuinstallation gern tun.
Kannst du/ihr mir das in nicht allzu komplizierter Form sagen? Danke schon mal!
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 13:30 geschrieben.
bratmaxe sagt
@ JürgenHugo
Das Formatieren kannst du während dem Setup-Prozess machen!
Also DVD einlegen -> Neustarten -> von DVD booten -> Weiterklicken bis zu dem Punkt wo du die Partition für die Installation auswählen sollst -> die gewünschte Partition markieren -> unten Laufwerksoptionen (glaube so heißt das)wählen und dann Formatieren wählen (das Formatieren dauert nur ein paar Sekunden – ist ne Schnellformatierung…) Und dann wie gewohnt auf der Formatierten Partition installieren.
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 15:31 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@bratmaxe:
Da dank ich dir schön für, das du das so verständlich erklärt hast. Ich hab das eben nicht genau gewußt – und in diversen Büchern/Manuals steht da entweder gar nix, oder so verklausuliert, das das nur einer versteht, der das Manual eh nicht braucht. Ich hatte zumindest den Eindruck. Und dann frag ich eben hier.
Sonst komm ich mit Win 7 aber einigermaßen zurande. Ich hab mich ja vorbereitet und sorgfältig abgespeichert. Das beruhigt dann schon etwas. Außerdem hab ich die letzten 2 Jahre ja fleißig hier gelesen, da bleibt auch viel hängen.
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 18:19 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
Ich hab inzwischen mal hier und da geschaut – es sind wirklich trotz der Neuinstallation einige “Restchen” hängengeblieben. Ganz klar seh ich das bei “Computer” im Startmenü: der hat nämlich nicht das originale Icon von Win 7, sondern eines das ich unter Vista zugewiesen hatte.
Die anderen (ich hatte einige geändert) sind normal, also von Win 7. Tja, beim nächsten Mal muß ich wohl doch besser formatieren. Ich hab aber keine Lust, nach 2 Tagen schon wieder anzufangen. Dann lieber Augen zu und durch…
Kommentar am 24. Oktober 2009 um 22:17 geschrieben.
Stevie sagt
Das sollte alles nicht wundern.
Man kann so ziemlich jedes System mit BootCD außer gefecht setzen.
Ja, auch linux. Dazu braucht man nur eine LiveCD die sich mit root-Rechten anmeldet (macht so gut wie jede) und schon kann man mal schnell mit chroot, das root-Verzeichnis ändern (-> auf die lokale Platte setzen).
Kommentar am 26. Oktober 2009 um 00:21 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
Ja, ja – sicher is wirklich nix mehr – außer das im Winter kalt wird…
Aber das Eis an den Polen schmilzt ja auch schon “wech” – Herrjeh!
Kommentar am 26. Oktober 2009 um 00:51 geschrieben.
Nils (
@nilsxys) sagt
Nette Anleitung… Klene Frage: Was ist denn eigentlich auf der 100mb Partition von 7? Und noch ne Frage wie machst du deinen Anmeldebildschirm?
Kommentar am 26. Oktober 2009 um 14:52 geschrieben.
Taranis sagt
danke für die info caschy,
es ist immer wieder schön, wenn einem die illusion von sicherheit genommen wird
auch wenn es klar war, dass das pw umgehbar ist, aber sooo einfach ?
in dem zusammenhang ist mir noch eine frage eingefallen: ntpasswd kann man ja auch per USB stick benutzen. Wenn man 20 bootfähige tools hat, möchte man ja nicht erstmal die CDs durchsuchen oder das tool auf den stick rüberziehen müssen.
Gibt es eine möglichkeit (weiteres programm?) welches mir ermöglicht, alle tools auf einen Stick/CD zu haben und dann beim starten das richtige auszuwählen ?
Ist es möglich mit anderen bootfähige Programme welche schon als CD oder Image (z.B. acronis, truecrypt rettungsdatenträger) geliefert werden auf die gleiche art zu verfahren ?
und was die truecrypt-systempartitionsverschlüsselung angeht, so sind alle diese tools nicht funktionsfähig, da nach der authentifizierung sofort das betriebssystem startet, richtig ?
phuuu, ein bisschen im thema abgeschweift *schweis abwisch*
Kommentar am 26. Oktober 2009 um 14:57 geschrieben.
maas-neotek sagt
“Nils sagt
Was ist denn eigentlich auf der 100mb Partition von 7? Und noch ne Frage wie machst du deinen Anmeldebildschirm?”
1. Bootmanager (und wie man das verhindert)
http://www.unawave.de/installa.....ootmanager
2. Siehe: http://stadt-bremerhaven.de/wi.....stauschen/
Kommentar am 26. Oktober 2009 um 17:50 geschrieben.
King Balance sagt
Habe mir Anfang der Woche das Asus EeePC Netbook 1101 mit Windoof7 gekauft. Dieser Beitrag untermauert mein ersten Erfahrungen mit diesen W7. Danke!!! Wird wohl bald ein Ubuntu auf’n Netbook sein.
Gruß
Kommentar am 30. Oktober 2009 um 17:26 geschrieben.
TomTom sagt
@King Balance:
Dummkopf! Sorry, aber mehr kann man dazu nicht sagen.
Guckst du hier: http://www.sempervideo.de/?p=1185
Kommentar am 30. Oktober 2009 um 17:32 geschrieben.
King Balance sagt
@TomTom
Egal was du meinst, bin trotzdem nicht zufrieden, geht ja nicht nur um den Accout. Hatte vorher den Asus Eee 1005HA mit XP Home der lief eindeutig besser!!
Kommentar am 31. Oktober 2009 um 16:05 geschrieben.
Max sagt
Der Buchstabe “Q” liegt unter dem “!”
Kommentar am 6. November 2009 um 17:40 geschrieben.
adsf sagt
tja nur blöd das ntpasswd nicht mit Windows 7 funktioniert da das Verzeichnis wo ntpwd zugreift ein anderes ist als bei xp und vista
also wie hat er das gemacht? gezaubert?
Kommentar am 23. November 2009 um 01:01 geschrieben.
WeedWeed sagt
Danke!
Kommentar am 9. Dezember 2009 um 00:33 geschrieben.
Basti sagt
Erstmal danke für diesen Beitrag. Sehr interessant und hilfreich (mein Kumpel hat sein Passwort vergessen)
@adsf: wie meinst du das also bei mir hat es mit windows 7 Home Premium 64bit funktioniert
Kommentar am 3. Februar 2010 um 12:16 geschrieben.
bustom sagt
Danke, dass hat mir geholfen. Danach habe ich gemerkt, dass meine Num Taste einfach eingeschalten war…..
Kommentar am 6. Februar 2010 um 14:20 geschrieben.
john doe sagt
Vielen Dank für die anleitung ich hab nur ein problem, weil mein benutzer name ein Umlaut verwendet und zwar ein ö da dies aber im bios zum -> ; wird. kann ich das pw nich wegmachen, und ich hab keine ahnung wie ich das ö da rein kriegt. ich bräuchte dringend eine lösung bitte? weil den umlaut einfach weglassen geht auch nicht.
Kommentar am 14. Februar 2010 um 23:08 geschrieben.
kati sagt
Also ich hab es auch probiert, aber es klappt nicht….
ich hab auch ein sehr großes Problem mit meinem Windows 7 32 bit, siehe hier:
http://www.hackerboard.de/die-.....ellen.html
die iso-datei zeigt mir winrar nur als quadrat an, man kann das verzeichnis wegen ihr auch nicht entpacken… kann es sein dass sie beschädigt ist?? >.<
Kommentar am 20. Februar 2010 um 13:20 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
@kati:
Ruhe – nuur die Ruhe! Vielleicht kann dir ein Profi hier vom Blog helfen. Ich bin kein so´n Profi – aber einen Hinweis hab ich doch.
Wenn du das partout nich schaffst (was ich ja doch hoffe) – kauf dir für ca. 75,- eine Systembuilder-Version vom Win 7. Und mach alles neu. Wenn dir dann noch was passiert, hast du einen Datenträger zur Hand.
Da werden jetzt bestimmt Kommentare kommen. “muss man nich, kann man auch anders, etc.” – sicher kann man das. Aber das mit den 75,- is vielleicht nervenschonender.
Die bei Saturn oder MM kriegen das natürlich auch hin. Hat bei mir (als ich noch was weniger wußte) Anfang 2007 10 Tage gedauert – und 80,- gekostet… dafür war nur das System neu installiert und die Recovery-DVD gemacht…
Kommentar am 20. Februar 2010 um 14:05 geschrieben.
kati sagt
haaaa =P ich habs gerade auch so hingekriegt. und zwar mit Kon-boot, wie in diesem blog hier vorgestellt wird:
http://www.finnchristiansen.de/?p=342
man brenne es einfach mit dem IMGburn brennprogramm für image-dateien und starte damit den PC- die windoof anmeldung wird einfach umgangen, indem man bei der passwort eingabeaufforderung einfach irgendetwas eingibt- in meinem fall konnte ich dann einfach ein eigenes konto erstellen und die restlichen löschen
Kommentar am 20. Februar 2010 um 16:42 geschrieben.
JürgenHugo (
@ALBrequet) sagt
Siehste, haste ein Erfolgserlebnis gehabt! Ich werd mir aber trotzdem “nienich” wieder einen Comp zulegen, wo ich KEINEN Datenträger habe, um neu zu installieren.
Und da ist eine Original-DVD (find ich) am besten. Man braucht nich fummeln, und irgendwelche Crapware bleibt auch außen vor.
Kommentar am 20. Februar 2010 um 17:30 geschrieben.
Scars sagt
Super Sache hier…Hat geholfen..und im Namen der Familie : Danke
Kommentar am 6. März 2010 um 15:33 geschrieben.
aneglo sagt
Ich hab jetzt da mal ne frage. ich hab jetzt alle schritte befolgt danach hab ich zum beenden ! gedrückt aber irgend wie funzioniert es nicht ich komm nich rein.
Kommentar am 15. März 2010 um 12:46 geschrieben.
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