Windows 7: das Passwort knacken

22. Oktober 2009 Kategorie: Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

UPDATE: Hier gibt es die Lösung des Passwort-Knackens per USB-Stick.

Ich finde es immer niedlich, wenn ich irgendwo PCs nachschauen soll, die mit einem Passwort versehen sind. Meistens muss ich dann jedes Mal darum bitten dass der Reparaturwillige sein Passwort eingibt. Nach jedem Boot. Dann frage ich meistens, warum man der Meinung sei ein Passwort zu vergeben. Als Antwort höre ich immer den gleichen Krempel: man ist wirklich der festen Überzeugung dass dieser Computer mit seinem Passwort so sicher sei wie die Bank von England.

win7crack1

Wenn die Ausrede wenigstens wäre: “ich will nicht, dass meine Frau die Pornos auf dem Computer findet” oder ähnliches – nein, stattdessen ist man der festen Überzeugung das Passwort würde gegen die CIA, den Mossad oder sogar gegen Fliegenscheisse auf der Autoscheibe helfen.

Während man bei einem herkömmlichen Windows XP nur via F8 den abgesicherten Modus erreichen musste um sich so mit dem standardmäßig vorhandenen Admin-Konto einzuloggen, sah das bei Windows Vista schon etwas anders aus. Hier musste man sich diverser Boot-CDs oder Disketten bedienen. Viele suspekte Software-Hersteller bieten kostenpflichtige Tools an um das Passwort zu resetten, ich möchte auf keinen Fall dass jemand dafür Kohle ausgibt, daher dieser Eintrag.

Gerade habe ich spaßeshalber ausprobiert, ob sich beim verwendeten Verfahren unter Windows 7 etwas geändert hat. Würde es tatsächlich weiterhin so einfach sein, ein Benutzerpasswort zurück zu setzen oder zu ändern?

Ich schnappte mir eine alte und bewährte Freeware: den Offline NT Password & Registry Editor, kurz: ntpasswd. Diesen lädt man sich herunter und brutzelt eine Boot-CD. Von dieser bootet man dann das Zielobjekt.

Windows 7 (1) (1)-1

Nach so einem Boot wählt man sich erst einmal die Festplatte aus, auf der Windows liegt. Benutzer von Windows 7 sollten darauf achten, dass das Bootgelumpe zwar auf der ersten 100 MB-Partition liegt, wir aber an die Partition müssen, auf der die eigentlichen Windows-Dateien liegen. Wenn ihr einen Blick auf den Screen werft werdet ihr feststellen: der Typ muss die 2 drücken.

Windows 7 (1) (1)-2

Das Tool findet in 99,9% aller Fälle den Pfad von Windows, sofern dieser Standard ist.Ein einfaches “Enter” genügt also.

Windows 7 (1) (1)-3

In nächsten Schritt wählt man typischerweise Punkt 1, das Rücksetzen  des Passworts.

Windows 7 (1) (1)-5

Hier kann man erstens sehen, wie oft das Passwort schon falsch eingeben  wurde und zweitens kann man für jeden Besucher ein anderes Passwort vergeben. Einfach Namen des Benutzers eingeben.

Windows 7 (1) (1)-6

Nun kann man das Passwort entweder entfernen oder ein neues vergeben. Variante 1 ist zu bevorzugen. Nachdem ihr das Passwort entfernt habt, könnt ihr mit dem Buchstaben ! beenden und abspeichern. Danach bootet ihr ganz normal ohne Passwortanfrage in Windows 7 hinein.

Fazit: Bleibt alles wie bisher :)

Das da oben zu kompliziert? Dann habe ich noch weitere Tipps für euch!

Wir basteln uns einen bootfähigen USB-Stick um das Windows 7 Passwort zu knacken

Passwort vergessen? Einfach auslesen!

Windows 7 Passwort zurück setzen

Windows Passwort wiederherstellen

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294 Kommentare

Matthias 22. Oktober 2009 um 23:06 Uhr

hat es dich wirklich gewundert?

Jens 22. Oktober 2009 um 23:08 Uhr

Um Himmelswillen, wenn meine Frau oder die CIA das lesen ist mein Rechner dann noch so sicher wie die Bank von England? ;) Wo soll ich jetzt meine P.. rivatsammlung verstecken?

caschy 22. Oktober 2009 um 23:10 Uhr

@matthias: nein, dachte ich mir ja auch. Trotzdem interessant um es hier zu erwähnen.

@jens: TrueCrypt ;)

Dagger 22. Oktober 2009 um 23:14 Uhr

Wie weit doch NT Füße tragen…

Matthias 22. Oktober 2009 um 23:17 Uhr

@patrick: das ist ja mal richtig nett !

Praefix 22. Oktober 2009 um 23:26 Uhr

Einfach eine Linux-LiveCD einlegen und man kommt an alle Daten dran.

caschy 22. Oktober 2009 um 23:29 Uhr

Jaja. Stichwort Passwort vergessen. Nix Daten rankommen ;)

cro 22. Oktober 2009 um 23:31 Uhr

Danke Patrick, das kannte ich bisher selber nicht.

NewsShit! 22. Oktober 2009 um 23:47 Uhr

Oh mein Gott! Eine Sicherheitslücke!

Na da lobe ich mir doch Mac OS X, wo man einfach die Installations-CD/DVD einlegt und das Kennwort mit Bordmitteln entfernt…

Christoph 22. Oktober 2009 um 23:53 Uhr

Ubuntu hat ne ähnliche Lücke. da kann man auch mal eben so n root User anlegen

Umlaut 23. Oktober 2009 um 00:12 Uhr

Vielleicht bin ich ja übervorsichtig, aber ich habe schon gern ein User/Passwort bei meinem XP.

z.B. über Logmein.com kann ich mich zu meinem Rechner verbinden, aber einsteigen kann ich erst nach eingabe von lokalem User/PW – das passiert dann schon über gesicherte Verbindung. Sollte jemand zugriff zu meinem logmein.com-Konto haben hilft ihm das nicht viel.
Und ich hab remote desktop aktiviert. Sollte mal jemand mein WLAN hacken (oder mein PowerLAN) kann er dann nicht so einfach in meinen Rechner einsteigen.
Außerdem sind meine Netzfreigaben auch nur mit User/PW verfügbar.

Das jetzt nur gefühlte Gründe – (kann die vielleicht jemand widerlegen?), warum ich ein Passwort habe.

Kurz: Dass jemand, der physisch an meinem PC sitzt, Zugriff auf alles hat, ist mir klar. Aber für diverse Zugriffe von außen ist mir ein User/PW schon wichtig.

Rabite 23. Oktober 2009 um 00:36 Uhr

Ich hab dieses Programm vor einiger Zeit auch schon benutzen müssen und musste bei einem von 2 Versuchen feststellen das dieses Programm sich bei NTFS mit “bad flags” selbst ausgesperrt hat und daher meinte mir einige Probleme machen zu müssen – die sind zum Glück auch im letzen Changelog erwähnt sind so dass das jetzt hoffentlich behoben ist
Aber wo es funktioniert ist es schon wirlich gut – also Zeit es mal wieder auszuprobieren (irgendwie komisch dass dieses Update schon so alt ist)
Danke für die Erinnerungshilfe

leosmutter 23. Oktober 2009 um 00:43 Uhr

Der in meinen Augen wichtigste Grund für ein Windows-Passwort ist der Bootzwang. Voll-verschlüsselte Platte (Truecrypt oder Diskcryptor) und ein Windows-Passwort. Will irgendein Vollpfosten/Arbeitskollege an meinen Rechner, sieht er der Windows-Logon-Screen. Ist er so clever und macht einen Reboot für sein glorreiches Hackerkit, dann sieht er den Passwort-Bildschirm für die Festplatten-verschlüsselung.

Defender 23. Oktober 2009 um 00:58 Uhr

gäääähn

khunrah 23. Oktober 2009 um 01:03 Uhr

@jens
Dein Computer ist erst sicher, wenn Du ihn 1.80m tief in der Erde vergräbst und davon ausgehst, dass er von niemandem mehr ausgegraben wird.

Roman 23. Oktober 2009 um 01:15 Uhr

Du kannst ruhig erwähnen, dass es durchaus Sinn macht ein Kennwort zu vergeben. Der Angreifer sitzt ja meist nicht vor dem Rechner – zumindest nicht vor dem Rechner des Opfers.
Vergibt man kein Kennwort, können sich Angreifer einfach via Fernwartung als Admin einloggen und sogar auf mögliche Netzwerkfreigaben zugreifen.

caschy 23. Oktober 2009 um 06:53 Uhr

@NewsShit: Schrieb ich da was von? Hast du den Text gelesen? Es ging darum zu schauen, ob in Win 7 was geändert wurde.

@defender: solche Kommentare sind noch besser ;) Selber die Zeit nehmen, was schreiben, was machen – oder hier in den Kommentaren nicht die nervige Sacknaht raushängen lassen.

Jens 23. Oktober 2009 um 07:32 Uhr

@khunrah
:P Danke, komme gerade aus dem Wald und habe Deinen Rat beherzigt!

Thalon 23. Oktober 2009 um 07:59 Uhr

Kon-Boot soeben getestet und den Login auf meinem Firmen-Rechner (Win7) packt es nicht. Ob es an der sicheren Benutzerauth (mit Ctrl-Alt-Del) oder an dem Domänen-Konto liegt kann ich grad nicht sagen (habe keine weiteren Tests gemacht).

Thalon

ein begeisteter Blog-Leser 23. Oktober 2009 um 08:07 Uhr

Zu TrueCrypt – welches ich auch nutze:
Ich hab mal im Internet vor einiger Zeit gelesen, dass es nun sogar möglich ist die Pre-Auth von TrueCrypt zu umgehen. Also an die Daten eines Rechners zu kommen welcher die System-Partition verschlüsselt hat. Kann sich daran noch jemand erinnern?

caschy 23. Oktober 2009 um 08:17 Uhr

Genau darum geht es hier.

Haja 23. Oktober 2009 um 08:18 Uhr

@ Caschy: Seit wann ist “!” ein Buchstabe?^^

Christian Menschel 23. Oktober 2009 um 08:19 Uhr

Netter Beitrag.für viele praktisch
aber von “knacken” würde ich weeniger sprechen, da man bei jedem OS das Passwort durch irgendwelche Bootvorgänge zurücksetzen kann. Auch Linux und os x. Und das habe ich schon öfters gebraucht. Ich denke,dass ist eine beabsichtigte Sache.selbst aussperren ist nicht so cool

caschy 23. Oktober 2009 um 08:22 Uhr

Nun ja – dann müsste nach dem Verständnis auch BitLocker ne Backdoor haben ;)

Plumbum 23. Oktober 2009 um 08:27 Uhr

@Thalon
Wenn du es über dein offline-Profil versuchst, sollte es gehen. Mir haben zuerst die Netzfreigaben einen Streich gespielt, da das Profil dadurch gesperrt wird, da die Authentifizierung gegenüber des Dateiserver nicht abgewickelt werden konnte. Das hat der NAS dann natürlich prompt ans AD gemeldet und den Account gesperrt ;-) Oder hast du ein 64bit Windows 7? Funktioniert derzeit nur mit 32bit soweit ich informiert bin!

Daniel 23. Oktober 2009 um 08:41 Uhr

Kon-Boot hab ich gestern auch noch schnell ausprobiert (hab ja noch ein Floppy ;-)) meinen Windows 7 Rechner packt es auch nicht, vermutlich liegts aber an der 64bit Version.

DEDE 23. Oktober 2009 um 08:53 Uhr

Hallo !
Lese deinen Blog jetzt shcon länger und finde oft hilfreiche Tips.

Jedoch habe ich glaube ich einen einfacheren Weg bei Vista/Win 7 gefunden :

Einfach beim Booten F8 und mit Kommandozeile(DOS) starten.
Dort folgendes benutzen :
net user user_name password

Man muss also nur den User wissen.
Wem das nicht reicht oder falls dies skurriler Weise nicht klappen sollte kann man sich dort auch einen eigenen Nutzer anlegen. Den Befehl weiss ich jedoch nicht mehr auswendig und kam bei mir auch nciht zum Einsatz, da Methode eins immer klappte.

Die letzte Lösung wäre auch eine von tausend linux live cd’s mit denen kann man auch viel Mist machen ;)

Liebe Grüße !

anonimo 23. Oktober 2009 um 08:59 Uhr

Nun ja, jeder kann hier rumgaehnen solange er will. Anmaulen, weil er seine Meinung ausdrueckt, ob jetzt mittels Gaehnen oder stilistisch perfekter Argumentation ist genauso daemlich. Da kannst du jetzt noch 10mal insistieren, dass dies dein privates Blog ist. Wenn dir das nicht passt setz eine FAQ auf wie man gefaelligst zu kommentieren hat, loesch die Kommentare, die dir nicht passen oder am besten schliess sie einfach ganz.
Das Thema ist nun mal sowas von durchgekaut und selbst der letzte Hund hinterm Ofen weiss, dass solange man physikalischen Zugriff auf einen Rechner hat, dass es sich dann mit der Zugriffsicherheit hat.
Wenn dir die Themen ausgehen, schreib weniger mit besserer Qualitaet. Weniger ist mehr, gibt natuerlich auch weniger Werbeeinnahmen.

caschy 23. Oktober 2009 um 09:03 Uhr

Wenn du wüsstest, wie viele dass eben nicht wissen ;)

Babel 23. Oktober 2009 um 09:11 Uhr

so easy iss das? krass… also: platte verschlüsseln!

Paul 23. Oktober 2009 um 09:35 Uhr

Wie sicher ist eigentlich das Boot-Passwort?

Roman 23. Oktober 2009 um 10:00 Uhr

Ist doch klar, dass man bei physischem Zugriff auf den Rechner, auch auf die Daten kommt.

Das Windows Passwort ist lediglich eine Hürde für den Netzwerkzugriff und unbedarfte “Spione”. Für den CIA stellen wohl die meisten Truecrypt-Container keine Hürde dar, da viele auf einfache Passwörter setzen oder die Passwörter im Speicher oder Mittels (Hardware)-Keylogger abzugreifen sind.

JürgenHugo 23. Oktober 2009 um 10:00 Uhr

Meine Pornos dürfen alle gucken :-P

friddes 23. Oktober 2009 um 10:19 Uhr

1:) Da Username/Passwort bei Windows nachträglich eingführt wurde, kann das Konzept nicht sicher sein. Es reicht aber für den “Ottonormalverbraucher”.
2.) Hinsichtlich Netzwerk sollte man IMMER die Kombination Username/Passwort ausfüllen. Man weiß nie, welche Netzwerkkomponente/Netzwerkprogramm macht, wenn im Passwortfeld NICHTS drin steht (binär Null vielleicht, oder was?).
3.) WER hat denn als Privatmensch Daten, die er vor seiner Familie schützen muss? Das sind doch sicherlich die wenigsten. Wenn, dann sollte man mal die Familienpolitik ändern oder mit Verschlüsselungen wie TrueCrypt (Software) oder sogar hardwareseitiger Verschlüsselung arbeiten.
4.) Bei Laptop-Besitzern sieht es (vielleicht) etwas anders aus. Die sollten sich schon ihre Gedanken machen (privat). Wer seinen Laptop beruflich nutzt der hat als Angestellter nur eine Chance, wenn ihm die Firma entsprechendes zur Verfügung stellt, ist er Freiberufler, muss er sich ernsthafte Lösungen überlegen.

Vielleicht reicht es doch schon, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, was man wie und wo speichert. Man muss aus Bequemlichkeitsgründen nicht alles überall zur Verfügung haben. Vorher Gehirnschmalz reinstecken und sich nicht auf (Fremd-)Software verlassen.
Bei Software ist es doch wie beim Militär: Der eine entwickelt eine Waffe, der andere die Gegenwaffe usw. usw. bis zum Sanktnimmerleinstag…. Und bei Software gibt es IMMER ein Gegenmittel.

Ren 23. Oktober 2009 um 10:36 Uhr

Hm ;)
Einen Blog-Betrag mit einem Gähnen zu bestrafen ist merkwürdig. Darauf wiederum einzugehen, auch.

Mal eine andere Frage: Wenn man unter Windows angemeldet ist, und das Passwort eines anderen Benutzers zurücksetzt, dann kann der auf gewisse Daten (ich nehme an, es handelt sich dabei insbesondere um die verschlüsselten Daten) nicht mehr zugreifen. Passiert das auch mit diesem Tool? Bedeutet das, dass der Schlüssel, den Windows für die Verschlüsselung von Dateien verwendet vom Passwort abhängt?

Wenn das so wäre, dann wäre ein Hinweis darauf sinnvoll.

JürgenHugo 23. Oktober 2009 um 10:37 Uhr

@Friddes:

WER hat denn als Privatmensch Daten, die er vor seiner Familie schützen muss? Das sind doch sicherlich die wenigsten

SO einfach is das ja auch nicht! Denk nur mal an die o.a. Pornos. ICH hab da keine Probleme mit. Hab ich ja oben schon geschrieben. Nun gehe ich aber auch sehr liberal/freizügig an das Thema ran – Sex gehört zum Leben. Sonst wären wir alle nich da… :-P

Das sehen aber längst nicht alle so. Ich möcht nich wissen, wie viele “Ottomormal-Pornogucker” nicht wollen, das ihre Partnerin das sieht.

Ich bin ja solo, aber ne Frau war schon mal bei mir… Wenn das Thema darauf käme, würd ich das genauso sagen wie hier. Sie müßte das dann akzeptieren – oder eben nich… :mrgreen:

Matze_B 23. Oktober 2009 um 10:44 Uhr

Kon-Boot funktioniert auch bei mir XP Professional/Ubuntu System (über Grub) nicht. Habe es mit XP versucht, da bekomme ich dann die Fehlermeldung NT hätte zu wenig Speicher. Wieder ein frischer Untersetzer mit Sony-Logo ..
Matze

Knollo 23. Oktober 2009 um 11:42 Uhr

Also in meiner virtuellen XP-Maschine hat Kon-Boot einwandfrei funktioniert!

Luca 23. Oktober 2009 um 13:31 Uhr

Also wenn ich den Leuten PCs reparieren soll, die ein Passwort haben, knacke ich das und stelle es in Rechnung. Auf dem Reparaturwisch von mir steht nämlich immer drauf “bitte entfernen Sie etwaige Zugangsbeschränkungen, bevor Sie den Computer in Reparatur geben. Unter Umständen können wir dann keine Reparatur durchführen und/oder wir müssen Ihnen die für uns entstandenen Kosten in Rechnung stellen.”

Und ja, auch Linux-Rechner lassen sich einfach knacken. Viele User stellen den Notfall-Login per Root nämlich nicht aus. Ist aber vielleicht auch besser so, wer weiß wie viele Gigabyte an Daten sonst schon über den Jordan gegangen wären.

Wenn ich den PC einrichte, lege ich sowieso ein verstecktes Adminkonto mit Passwort an – da kann man sich dann einfach anmelden, wenn was passiert.

JürgenHugo 23. Oktober 2009 um 14:00 Uhr

@Luca:

Wenn ich den PC einrichte, lege ich sowieso ein verstecktes Adminkonto mit Passwort an – da kann man sich dann einfach anmelden, wenn was passiert.

Na, dich lass ich sicher nich in die Nähe von meinem PC… :mrgreen:

hudder 23. Oktober 2009 um 14:24 Uhr

Also war ja iwie klar das sie das so lassen ich meine das ham die ja noch nie richtig hinbekommen und das werden sie glaub ich auhc nicht……

Sajonara 23. Oktober 2009 um 14:40 Uhr

Für die ganz schlauen, die meinen das es jeder weis und das thema sowas von durchgekaut sei, ich wusste das nicht und mit sichherheit die mehrheit der anderen leute auch nicht.. wem die beiträge nicht passen brauch sie nicht lesen, besser als dümmliche kommentare zu geben.

cya

TomTom 23. Oktober 2009 um 14:43 Uhr

Wenn man es wirklich “Sicher” haben will, sollte man zu Vorverschlüsselung greifen.
Außerdem ist Sicherheit auch immer eine kosten – nutzen und auch Zeit frage.
Ich habe mein Notebook mit einem Bios Passwort, Bootreihenfolge auf c: und dem Windowskennwort gesichert.
Es geht gar nicht darum, einen “Profi” aufzuhalten, aber Bios zurücksetzen, Festplatte ausbauen oder anderes System booten oder das Passwort cracken benötigt und ggf. sogar Werkzeug…
Das ist nicht mal schnell gemacht, es sei denn das Ding wird geklaut.

TomTom 23. Oktober 2009 um 14:52 Uhr

Mein Gott, was schreib ich heute nur …
Wenn man es wirklich “Sicher” haben will, sollte man zu VOLLverschlüsselung greifen.
… meinte ich natürlich!! ;-(

Kim 23. Oktober 2009 um 15:08 Uhr

Sehr witzig, genau dasselbe Programm habe ich gestern(!) gefunden und erfolgreich ausprobiert. Einen Tag zu spät ;)

JürgenHugo 23. Oktober 2009 um 15:39 Uhr

Mal eine ganz dumme Frage: Wie blöd muß man eigentlich sein, um sich so ein wichtiges Password nicht mindestens 3x aufzuschreiben?

SledgeDG 23. Oktober 2009 um 16:47 Uhr

Ich habe ntpasswd bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt. Unter Anderem auf meiner eigenen Vista-Kiste, nicht weil ich mein PW vergessen hatte, sondern weil Vista es nach einem Stromausfall nicht mehr akzeptierte. (Ja ja, die Amis…Weltplolizei spielen wollen, aber nicht einmal ein sicheres Stromnetz aufbauen können :D :D In DE ist mir das in ~25 Jahren vielleicht 2x vorgekommen, hier im Schnitt mindestens 1x in 2 Monaten…und dann natürlich ausgerechnet, als die USV abgeraucht war)
Ich kann mir nicht vorstellen, das ophcrack in dem Fall eine große Hilfe gewesen wäre.
Kon-Boot werde ich noch einmal langsam brennen (ist die ISO wirklich nur 9KB klein?) Irgendwie kommt da während des Bootens nichts, weder auf den XP noch auf den Vista-Kisten hier.

-DG

Luca 23. Oktober 2009 um 16:57 Uhr

@JürgenHugo: Du musst mich ja auch nicht an deinen PC lassen. Aber wenn du es müsstest, wärest du sicher froh, wenn ich dir nur ein Viertel der Zeit berechne ;)

@TomTom: Aufwand/Nutzen? Also mir reicht auf meinem Notebook das Anmeldepasswort. Das ist total kurz und unsicher. Aber warum sollte ich 100 Passwörter eingeben, nur um mit dem Ding zu arbeiten? Sensible Daten sichere ich nicht mit solcher Pseudo-Sicherheit, sondern ich bin eher für mehrere Authentifizierungslevels.

@JürgenHugo: Wo liegt der Sinn darin, sich Passwörter aufzuschreiben? Dann kannste auch gleich gar keins nehmen.

JürgenHugo 23. Oktober 2009 um 17:16 Uhr

@Luca:

Du magst ja was vom Computer verstehen – aber auf die Idee, daß man sich was aufschreiben kann, ohne das unbefugte das finden – da biste noch nicht gekommen? :-P

Ich hab ja kein Passwort, aber wenn, dann würd ich das sicher nicht mitten auf den Schreibtisch hinschreiben.

Zu “nicht an den Comp lassen”: jemanden, von dem ich vermuten muß, das er mir heimlich irgendendetwas installiert – den lass ich noch nicht mal zur Tür rein, geschweige an meinen Computer! Selbst wenn derjenige mir Geld dafür geben würde… :mrgreen: Da mach ich lieber selber.


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