Wenn Freizeit Luxus wird

27. Februar 2008 Kategorie: Privates, geschrieben von:

Als ich ne kleine Blage in Dortmund-Nord war, da hatte ich mehrere Anlaufstellen, die ich zum Schwimmen besuchen konnte. Ganz in der Nähe lag das Keuning-Haus mit dem Nordbad. Ganzen Tag schwimmen für damals eine Mark fuffzich. Mark wohlgemerkt. Alternativ hatten wir das Hoeschbad und direkt neben dem Westfalenstadion den Volkspark. Immer günstig – immer Tageskarte.

Ich weiss nicht, wann es mir zuerst auffiel – teuer Geld für wenig Freizeitspass. Eben war ich im Bad 1 in Bremerhaven. Zweieinhalb Stunden kosten 3,80 Euro, jede weitere halbe Stunde einen Euro – und die Tagskarte 5,90 Euro (Erwachsenenpreise). Das Bad 1 soll nur als Beispiel genannt werden – Stundenkarten sind scheinbar total in.

Mal unter uns – klar, ich geh nicht mehr so oft schwimmen wie früher – doch als junger Bengel war ich oft unterwegs. Doch wie sollen sich sozial schwach gestellte Familien den Badespass für ihre Kinder erlauben?

Selbst ich als "Normalverdiener" empfinde die Preise bereits als horrend – und überlege es mir zwei Mal, ob ich eine bestimmte Einrichtung besuche – das betrifft nicht nur Schwimmbäder sondern zum Beispiel auch Museen. Wie schafft eine Familie das finanziell?


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