Universal Music Group: Keine Beeinträchtigung des Wettbewerbs durch Vereinbarungen mit Apple

10. Juni 2015 Kategorie: Apple, geschrieben von:

Bereits vor der offiziellen Vorstellung von Apple Music, Apples neuem Musikstreaming-Dienst, sah sich das Unternehmen mit Vorwürfen bezüglich der abgeschlossenen Deals mit Publishern konfrontiert. Untersucht wird hier, ob Apple und Partner durch die Verträge andere Streaming-Anbieter benachteiligen, zum Beispiel durch die Verweigerung von Lizenzen für kostenlose Modelle eines Streaming-Anbieters. Das Ganze wird vom Generalbundesanwalt in New York und Connecticut, eine erste Stellungnahme an das Kartellbüro hat nun die Universal Music Group abgegeben.

Apple Music

Der Brief von der Universal Music Group wurde veröffentlicht, logischerweise werden die Vorwürfe abgestritten. So heißt es in dem Brief, dass Vereinbarungen, die zwischen Apple und der Universal Music Group geschlossen wurden, keine anderen Anbieter benachteiligt. Gleichzeitig gibt es auch keine Pläne, solche Vereinbarungen einzugehen. Auch mit anderen Publishern, genannt sind Sony Music und die Warner Music Group, gibt es keine Vereinbarungen, die in diese Richtung gehen.

Die Universal Music Group teilt in dem Brief auch mit, dass es aber sehr wohl exklusive Inhalte für verschiedene Plattformen gibt. Dies war bei UMG schon immer so und wird auch weiterhin so sein, da es ein wirtschaftlicher Aspekt ist und kein Teil einer Vereinbarung, um den Wettbewerb zu beschränken.

Einen ähnlichen Fall gab es schon einmal mit iBooks, hier wurde Apple letztendlich zur Zahlung von 490 Millionen Dollar verdonnert, um eine Einigung zu erzielen. Es wird noch interessant sein, wie sich der Musik-Fall entwickelt. Apple wird alles daran setzen, um diesen erfolgreich zu machen, dass hier nicht immer mit sauberen Mitteln gearbeitet wird, ist nicht abwegig. Bis so etwas allerdings bewiesen ist, ist der Spuk meist schon vorbei und der Schaden (für die Konkurrenz) entstanden.

(Quelle: WSJ)

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