One more thing… Apple stellt Musik Streaming-Dienst Apple Music vor

8. Juni 2015 Kategorie: Apple, geschrieben von:

Und da ist es, das legendäre „One more thing…“ – Apple Music. Vorab von allen vorhergesagt und nun tatsächlich Realität. Apple steigt somit in den Musik Streaming-Markt ein und will den großen Playern einheizen.

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Apple Music wird direkt in die bestehende Musik-App integriert und diese erhält einige neue Bereiche. Der „For You“-Bereich soll mithilfe eines Algorithmus Musik nach Eurem Geschmack zusammenstellen. Ihr selektiert vorab ein paar Präferenzen zum Lieblingsgenre sowie zu Künstlern aus dem Genre und schon würfelt Apple Music passende Playlists zusammen. Diese könnt Ihr natürlich auch für die Offline-Nutzung speichern.

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Apple Music New zeigt Euch die neuesten Songs aus den Charts sortiert nach Alben, Songs und Videos. Ja, richtig gelesen, Ihr könnt auch Musikvideos zu den aktuellsten Charts ansehen. Ob mehr als nur die Videos zu den aktuellen Songs in den Charts abrufbar sein werden, wissen wir aktuell nicht.

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Apple Music Radio bietet Euch Zugriff auf von bekannten Radio DJs kuratierte Radiosendungen. Darunter befindet sich auch ein eigener Apple-Sender namens Beats 1, der 24 Stunden am Tag von drei Radiomoderatoren aus Los Angeles, New York und London bespielt werden. Zudem findet Ihr hier exklusive Interviews und Gastmoderatoren werden hin und wieder ebenfalls zu hören sein. Dieser Service ist prinzipiell kostenlos, besitzt man jedoch ein Apple Music Abo, erhält man die Möglichkeit unendlich Songs zu skippen.

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Apple Music Connect ist eine Plattform, die den Künstler und Fans zusammenbringen soll. Hierüber können Künstler Songtexte, Backstage Fotos, Videoupdates oder Songs hochladen und mit den Fans kommunizieren. Fans können Beiträge des Künstlers liken und kommentieren oder via iMessage, Facebook, Twitter und E-Mail teilen. Kommt einem doch sehr bekannt vor. iTunes Ping, anyone?

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Apple Music ist selbstverständlich auch mit Siri verzahnt, die zusätzlich als Kuratorin dienen soll. Man kann Siri so beispielsweise bitten, die besten Songs aus dem Jahr 1994 abzuspielen, die besten Songs von Künstler X zu spielen oder Siri fragen, welcher Song in den Charts im Februar 2011 auf Platz 1 stand.

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Apple sagt, dass man mit Apple Music auf mehr als 30 Millionen Songs hören kann. Apple Music soll am 30. Juni in über 100 Ländern an den Start gehen.

Zudem wird iTunes Match mit Apple Music verzahnt. Das heißt, dass sämtliche Songs aus Eurer privaten Bibliothek abgeglichen und automatisch Eurer iCloud-Bibliothek hinzugefügt. Dabei wird, wie zuvor schon, kein Song umständlich geuploaded, sondern mit dem iTunes-Musikkatalog abgeglichen und Euch automatisch zum Download oder Stream zur Verfügung gestellt.

Zum Start bietet Apple eine dreimonatige kostenlose Mitgliedschaft an, die im Anschluss 9,99 Dollar kosten wird. Apple Music wird aber auch als Family-Subscription angeboten. Hierbei können bis zu sechs Familienmitglieder gleichzeitig hören für insgesamt 14,99 Dollar.

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Direkt zu Beginn wird Apple Music für iPhone, iPad, iPod Touch Mac und PC verfügbar sein. Eine Apple Watch-Integration ist natürlich auch vorhanden. Irgendwann im Laufe des Herbstes soll dann Apple Music auf für Apple TV und sogar für Android verfügbar sein.

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