TextExpander ändert das Geschäftsmodell

5. April 2016 Kategorie: Software & Co, geschrieben von: caschy

textexpander artikelDas ist ein interessanter Kurswechsel, den TextExpander da vollzieht – die Frage ist, ob es die Kunden mitmachen. WerTextExpander nicht kennt: Textersetzung und -Vervollständigung für OS X und iOS. Man kann damit mfg schreiben und erhält „Mit freundlichen Grüßen“. Quasi das, was auch PhraseExpress unter Windows und Android macht, Auto Text Expander in Chrome und Texpand auf Android. Nutze ich ganz gerne für vorgefertigte Texte, aber auch, um eventuelle und häufig vorkommende Typos auszumerzen. Schreibe ich beispielsweise udn, dann macht der TextPander halt „und“ daraus.

Die einzelnen Installationen konnte man untereinander abgleichen – über Dropbox zum Beispiel. Nun also die neue Version 6 von TextExpander, die auf das Mietmodell setzt. iOS, OS X und eine Windows Beta liegen vor, alles synchronisiert an einem Ort, bei Jahresbuchung liegt der Spaß dann bei rund 4 Dollar im Monat, die Apps werden dann nicht mehr zum Einzelkurs kaufbar sein. Für viele Entwickler ist diese Monetarisierungsart mittlerweile Standard, LastPass macht das in der kostenpflichtigen Variante auch und OutBank ist zu nennen.

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Für Einmalzahler ist das natürlich schwer nachzuvollziehen und meistens ist es so – zumindest bei den Beispielen, die ich mir anschaute – dass die Mietnutzung dem Nutzer halt langfristig gesehen tiefer in die Tasche greift. Ist bei vielen Anwendungen natürlich ärgerlich, wenn man da betroffen ist – doch letzten Endes werden viele ihre heißgeliebten Apps natürlich monatlich bezahlen, um eine Weiterentwicklung und Pflege des Produktes zu gewährleisten. Im Falle von TextExpander gibt es natürlich einige Alternativen, sodass ich mir nicht so ganz sicher bin, was die Nutzer dazu sagen, beziehungsweise, ob die Abo-Kunden das ganze Modell tragen können.

Tja, was meint ihr: nachvollziehbare Sache oder Hampelmann-Move, der zum Scheitern verurteilt ist?


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Über den Autor: caschy

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