Spaces: Ein erster Blick in Googles neuen Dienst

16. Mai 2016 Kategorie: Google, geschrieben von: caschy

google spacesGoogle hat einen neuen Dienst vorgestellt. Spaces. „Gewöhnliches und Ungewöhnliches in kleinen Gruppen teilen“ nennt Google es selber. Ich habe mir einen schnellen Blick gegönnt, weil ich immer dankbar für Tools bin, die vielleicht meine Arbeit verbessern. Ich bin gleich mal ehrlich: mehr als 10 Minuten  braucht man für Spaces derzeit nicht, das Betrachten der Web-Ausführung langt. Was kann ich in Spaces machen? Stellt euch eine Gruppe vor, in der jeder Inhalte posten kann. Bilder. Text. Links. Jeder kann diese Inhalte kommentieren. Der Ersteller eine Spaces kann diesen anpassen. Er kann einen Namen und eine Header-Grafik festlegen. Sieht so aus:

Spaces anpassen, Leute anzeigen oder löschen:

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Space anpassen, eigene Logos sind hinzufügbar, aber es gibt auch vordefinierte. Farben sind ebenfalls einstellbar.

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Wichtig für euch: Hinter „Personen in diesem Space“ verbirgt sich ein Einladungslink. Wer diesen Link hat, sieht alles im Space. Auch ohne Anmeldung. Das ist keine schöne Sache. Klar, böse Menschen könnten in anderen Tools Screenshots anfertigen um mein Treiben in Gruppenchats oder so zu dokumentieren – aber bei Spaces reicht der weitergegebene Link, damit wirklich JEDER in den Space gucken kann. Nicht gerade toll gelöst.

Übrigens: über diesen Link kann man nicht nur unangemeldet vorbeischauen, man kann auch beitreten. Der Ersteller des Spaces kann aber auch Personen über „Personen im Space“ entfernen oder blocken, was aber nicht dafür sorgt, dass der Space geheim ist – über den Link ist er immer ersichtlich. Einzige Abhilfe: Personen einladen und dann den Einladungslink löschen. Dann ist der Link nicht aktiv, andere können also nicht dem Space beitreten. Neue Leute später hinzufügen? Man kann einen neuen Link erstellen.

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Weitere Elemente in der Oberfläche.Will man posten, so ist dies schnell gemacht. Ihr seht das Eingabefeld. Jegliche Form von Text, Bildern oder Links sind machbar. Bilder lassen sich aus Google Fotos entnehmen, aber auch neue hochladen.

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Nutzer im Space können eure Inhalte kommentieren, ihr euch so austauschen. In der Kommentarfunktion sind Text, Links und Bilder nutzbar, ebenfalls hat Google Sticker vordefiniert.

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Suche in den Spaces. Spaces lassen sich nach Inhalten durchsuchen. Filter lassen sich auf Fotos, Links oder Videos setzen, die dann sofort angezeigt werden, die Textsuche ist natürlich auch möglich.

Spaces

In der Sidebar: Hier findet man die Einstellungen zum Dienst. So kann man über den Browser Push-Mittteilungen anzeigen lassen und es gibt ein Aktivitätsprotokoll. Über dieses kann man als Nutzer auch einzelne Inhalte löschen.

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Ansonsten sind noch nicht alle Funktionalitäten zum Zeitpunkt meines Beitrages live, so funktioniert beispielsweise die Anzeige der Space-Aktivitäten nicht. Da taucht dann schnell auf, wer was gemacht hat – rechts im Bild.

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Personen aus dem Space entfernen: einfach auf die Benutzerlogos im Header klicken, Entfernen und Blockieren ist möglich. Hier sieht man alle Beitragenden, auch ist ein neuer Link zum Teilen des Spaces ersichtlich.

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Mehr ist momentan nicht wirklich möglich. Und ich für mich muss sagen – und das gilt natürlich nicht für andere: Google Spaces ist derzeit die Lösung auf die Frage, die ich nie gestellt habe. Bedeutet – ich wüsste derzeit nicht, was ich damit anfangen soll. Wenn so eine Lösung für euch passt – wunderbar. Doch wenn man gegen Slack und Co anstinken will, dann muss man ein bisschen mehr Gas geben – oder wie seht ihr das?

 


 

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Über den Autor: caschy

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