Sony fordert von Zeitungen Geheimhaltung der aus dem Hack stammenden Daten

15. Dezember 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von:

Der Sony-Hack durch Guardians Of Peace (GOP) ist weiterhin in aller Munde. Ganz zum Missfallen von Sony. Das Unternehmen möchte jetzt von verschiedenen Medien, dass diese nicht mehr über die Inhalte aus dem Hack stammender Dokumente berichten. Nach einem Reuters-Bericht haben mehrere Publisher, darunter die New York Times, The Hollywood Reporter und Variety ein entsprechendes Schriftstück von Sony-Anwalt David Boies erhalten.

sony

Aus dem Schreiben geht hervor, dass die Medien nicht das Einverständnis hätten, um diese Dateien zu besitzen, anzusehen, zu kopieren, zu veröffentlichen, hoch- oder herunterzuladen oder in irgendeiner Form zu nutzen. Die Veröffentlichung interner Kommunikation sorgte bereits dafür, dass eine E-Mail von Sony Co-Vorsitzender Amy Pascal die Runde machte, in der US-Präsident Barack Obama rassistisch angegangen wurde.

Man kann es verstehen, dass Sony die Daten gerne verschwinden lassen würde, ganz so einfach dürfte sich dies aber nicht gestalten lassen. Für Weihnachten kündigte die Hackergruppe Guardians Of Peace bereits weitere Veröffentlichungen aus dem Sony-Hack an. Ausgestanden ist die Sache für Sony sicher auch eine längere Zeit noch nicht.


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