Smartphone-Hardware: LG erklärt Strategie für 2017, Samsung schließt Untersuchung des Galaxy Note 7 ab

16. Januar 2017 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Akkus sind ein bisschen das Herzstück der Smartphones, ohne sie hilft der schnellste Prozessor und das beste Display nichts. Um die Akkusicherheit zeigen sich Nutzer und Medien besorgt, vor allem seit ein Akkuproblem für den Rückruf des Galaxy Note 7 von Samsung gesorgt hat. Etwas, das jeden Hersteller treffen kann, Akkus sind nun einmal nicht das sicherste Stück Technik. Mechanische Beschädigungen können hier schnell zu einer explosiven Reaktion des Akkus führen. Damit dies nicht der Fall ist, wird LG dieses Jahr besonderen Wert auf die Akkuhaltbarkeit und die Hitzeentwicklung legen.

Neu ist das bei LG nicht, bereits das LG V20 kann einiges ab (MIL-STD 810G), um Beschädigungen des Akkus zu vermeiden. Beim Nachfolgeprodukt wurden die Eigenschaften übernommen und sogar verbessert, zu sehen gibt es das im Rahmen des MWC (Google Translate). Unter anderem wird die Wärmeableitung verbessert, Hitzeentwicklung ist auf kleinem Raum immer wieder ein Problem, die kleinen SoCs erzeugen viel davon auf wenig Raum.

Sogenannte Heatpipes, also metallische Körper, die die entstehende Hitze aufnehmen und von der Quelle wegleiten, kommen zum Einsatz. Außerdem sind Hitze erzeugende Komponenten im Smartphone-Design so berücksichtigt, dass sie mit genügend Abstand zueinander nicht für eine Zentralisierung der Hitze sorgen. Wie genau die Verbesserungen aussehen werden, wird man dann bei der Neuvorstellung (vermutlich des LG G6) sehen.

Die Tests für Smartphones bei LG werden stärker ausfallen, gerade der „Alltagstest“ spielt eine große Rolle, wenn es um Schutz vor Staub, Feuchtigkeit oder großen Temperaturschwankungen geht. Ziel ist es, mindestens 15 Prozent besser in diesen Tests abzuschneiden als es die internationalen Standards vorschreiben.

Von Samsung gibt es indes auch Akku-Neuigkeiten. Die Untersuchung des Galaxy Note 7 soll abgeschlossen sein, die Ergebnisse wird Samsung demnach am 23. Januar mitteilen. Ebenso wie die Maßnahmen, die man getroffen hat, um ein Szenario, wie man es mit dem Note 7 erlebt hat, künftig zu vermeiden. Ein Messfehler bei der Überprüfung der Akkus soll Schuld sein, Details dazu gibt es aber noch nicht.


 

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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