Samsung wird in Brasilien wegen schlechter Arbeitsbedingungen angeklagt

15. August 2013 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von:

Apple ist nicht immer das Unternehmen, das den schwarzen Peter zugeschoben bekommt, wenn es um Arbeitsbedingungen geht. Diesmal trifft es Samsung in Brasilien. Wie auch schon 2011. Damals konnte man sich durch eine Zahlung von 200.000 Dollar „freikaufen“. Der Arbeitsminister in Brasilen strebt 108 Millionen Dollar Strafe wegen schlechter Arbeitsbedingungen in einer Fertigungsfabrik an.

samsung-logo-590x197

Im Genauen beziehen sich diese schlechten Arbeitsbedingungen auf 15-Stunden-Tage ohne ausreichende Pausen in Samsungs Manaus Fabrik. 2012 sollen über 2.000 Arbeiter durch die schlechten Arbeitsbedingungen gesundheitliche Beschwerden wie Rückenprobleme bekommen haben.

Samsung kündigt derweil an, bei den Untersuchungen mitzuwirken: „Once we receive the complaint in question, we will conduct a thorough review and fully co-operate with the Brazilian authorities. We take great care to provide a workplace environment that assures the highest industry standards of health, safety, and welfare for our employees across the world.

Von schlechten Arbeitsbedingungen liest man immer wieder, egal um welche Firma es sich handelt. Sobald Massenwaren (egal ob Technik oder Kleidung) verfügbar sein sollen, müssen irgendwo Abstriche gemacht werden. Den meisten Leuten ist es im Prinzip egal, wo ihre Güter herkommen und unter welchen Umständen diese produziert wurden. Solange das Produkt den Wunschvorstellungen entspricht und am besten noch sehr günstig ist, drückt man als Kunde gerne einmal ein Auge zu.


Du entscheidest mit! Wir suchen das Smartphone des Jahres 2017! Jetzt abstimmen!

 

Quelle: The Guardian |

Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 9376 Artikel geschrieben.