Samsung Galaxy Note 7: Austauschgeräte erhalten Software-Update zur Akku-Einschränkung

26. Oktober 2016 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_samsungDas Galaxy Note 7 – trotz Explosionsgefahr und Verbot des Smartphones auf mittlerweile so gut wie allen Flügen, manche Kunden möchten es anscheinend einfach nicht zurückgeben. In Europa gingen bisher zwei Drittel aller Geräte zurück an Samsung, Samsung sagt bereits, ich sage erst. Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass ein Smartphone, das dem Besitzer bisher keine Probleme gemacht hat, nun plötzlich in Flammen aufgeht – aber die Gefahr besteht. Insofern sollte man in dieser Hinsicht vernünftig sein und das Gerät zurückgeben, man bekommt den Betrag ja erstattet, oder man entscheidet sich für eines der Galaxy S7-Modelle und erhält auch hier den Differenzbetrag zurück.

Damit den verbleibenden Note 7-Besitzern die Rückgabe noch ein Stück vereinfacht wird, gibt es ab dem 31. Oktober ein Software-Update, das die Akkuladung auf 60 Prozent beschränkt. Diese Maßnahme ergriff Samsung bereits bei der ersten Generation des Note 7, damals noch, um die Besitzer zum Austausch gegen ein neues Note 7 zu bewegen. Dass diese dann die gleiche Problematik aufweisen, konnte zu diesem Zeitpunkt ja noch keiner ahnen.

Ein Note 7, dass nur noch 60 Prozent seiner Akkukapazität bietet, dürfte auch für hartgesottene Note-Fans wenig attraktiv sein. Es sei denn, es handelt sich um Sammler, die das Gerät einfach in eine Vitrine stellen. Weiter Informationen zum Austausch erhaltet Ihr auch auf dieser Seite von Samsung, solltet Ihr noch im Besitz eines Note 7 sein.

„Unsere oberste Priorität ist die Sicherheit unserer Kunden. Das neue Akku-Software-Update wurde mit dem Ziel entwickelt, alle Note7 Kunden daran zu erinnern, ihr Gerät schnellstmöglich im Rahmen des Note7 Rückgabeprogramms zu tauschen. Wir möchten uns nochmals dafür entschuldigen, nicht dem hohen Qualitätsstandard entsprochen zu haben, den unsere Kunden von Samsung gewohnt sind. Wir bedanken uns bei allen betroffenen Kunden und Partnern aufrichtig für ihr Verständnis und ihre Unterstützung,“ sagt Martin Börner, Deputy President Samsung Electronics GmbH.

Gibt es unter unseren Lesern denn noch Nutzer, die ihr Galaxy Note 7 trotz der ganzen Vorfälle weiterhin behalten oder gar nutzen? Falls ja, würde mich einmal interessieren warum.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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