Review: booq Boa Push iPad-Tasche

31. Dezember 2010 Kategorie: iOS, Mobile, geschrieben von:

Kleine Vorgeschichte aus dem privaten Bereich, die entfernt mit der Thematik dieses Beitrags zu tun hat. In meinem früheren Leben war ich viereinhalb Jahre bei Saturn (zuletzt als stellvertretender Abteilungsleiter im Bereich Neue Medien) und demnach habe auch viel mit Zubehör für Notebooks und Co zu tun gehabt. Auch mit Taschen für eben jene Gerätschaften. Aus dieser Zeit rührt meine Aversion gegen diese  Mullu Mullu-Taschen, die meist in der Preisklasse von 5 – 20 Euro zu finden sind. Diese schwarzen Dinger, die gerne auch diese „tolle“ entfernt an Lederimitat erinnernde Zeug vorne drauf hatten. Furchtbar!

Die kann man benutzen, wenn mal alle Jahre das Haus verlässt, für den täglichen Gebrauch sind die meist nix. Hab ich ja immer gesehen, wenn ich mit Studenten zu tun hatte.  Seit damals habe ich immer lieber ein paar Ocken mehr in Qualität investiert. Wobei man einen hohen Preis natürlich nicht mit Qualität gleichsetzen darf. Design kostet oft extra, Qualität auch – wie bei vielen Dingen. Nun aber zum Thema, zum Jahresende klingelte eben noch der DHL-Mann bei mir und brachte eine iPad-Tasche zur Review vorbei. Da ich ja bereits eine passende Tasche für das iPad mein Eigen nenne, wird diese Tasche nach meiner Rückkehr aus Las Vegas unter allen iPad-Besitzern verlost 🙂

Im Paket befand sich die booq Boa Push, eine passende Tasche für das iPad, welche momentan bei Amazon die in der Tat stolze Summe von 80 Euro kostet. Anhand dieser Tasche habe ich bereits was gelernt. Es gibt nicht nur Nylon, sondern auch Twylon – denn daraus ist die booq Boa Push hergestellt. Im Inneren findet man unter anderem Nappaleder vor. Wenn ich Nappaleder höre, muss ich immer an Hans Werner Olm im Autohaus denken. „Leeeeeeeder! Nappa-Luden-Leder!“ Anyway, der Preis muss sich ja auch irgendwie rechtfertigen. Die Verarbeitung ist gut.

Auf der Vorderseite befindet sich eine Tasche für euer Telefon. Keine Ahnung ob ich da mein Telefon reinstecken würde. Man hat die Tasche zwar um – aber ich kann mir vorstellen, dass das Handy schnell im Trubel gestohlen wird. Naja, kann man notfalls ja auch innen positionieren. Im Inneren der Tasche findet ihr noch Fächer für Kreditkarten aller Art, Zettel und Stifte.

Zuviel werdet ihr aber nicht mitnehmen können, denn im Gegensatz zu meiner jetzigen Tasche ist die booq Boa Push auf Schlankheit ausgelegt. Wenn das iPad im Inneren verstaut ist, passt nicht mehr viel hinein. In meine andere Tasche passt noch Kabel, meine Kodak PlayTouch und anderes Gelöt.

Wie erwähnt: es kommt immer darauf an, für welchen Zweck man so eine Tasche benötigt. Wer ein Paperless Office sein Eigen nennt, der wir zuschlagen können. Ich habe die Tasche meinem Freund gezeigt, der für eine Versicherung tätig ist. Der fand die booq Boa Push extrem geil, weil sie eben auch den gewissen Bizznizz-Style hat. Muss man mögen, mir persönlich passt halt zuwenig Geraffel rein. Aber ich bin da sicherlich eh eine Ausnahme 🙂

Fazit: Wer nur Telefon, iPad und ansonsten nicht viel technischen Krempel herumträgt und Wert auf eine gute Verarbeitung in Symbiose mit Design legt (Achtung, liegt im Auge des Betrachters), der kann die Tasche ruhig einmal ins Auge fassen. Stoff fühlt sich, wie auch der Trageriemen, sehr angenehm an. Wer mehr Volumen im Täschchen braucht, der sollte sich eine Alternative suchen. Kleines Detail noch: jede Tasche hat eine eigene Nummer. Ihr könnt die Tasche online registrieren. Geht diese verloren und ein ehrlicher Finder meldet sich auf der Seite unter Angabe der Nummer an, dann könnt ihr so wieder an die Tasche gelangen. Aber wer ist schon so ehrlich? 😉


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