Raspberry Pi Zero: 5 Dollar-Computer geht in den Verkauf

26. November 2015 Kategorie: Hardware, Linux, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_raspberrypizeroDer Raspberry Pi und seine Nachfolger stellten schon immer eine super günstige Möglichkeit dar, eigene Computerexperimente durchzuführen. Hochflexibel was die Nutzungsszenarien angeht und dennoch relativ einfach zu verstehen. Der perfekte Einstieg in Programmierung und Co. Nun bietet Raspberry eine noch günstigere Variante an, für gerade einmal 5 Dollar gibt es den Raspberry Pi Zero, das bisher kleinste Board der Raspberry-Familie. Während man den Raspberry Pi Zero in UK und den USA als Gratisbeigabe dem Magazin MagPi beilegt, kann man das Magazin auch im Raspberry Swag Store bestellen. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf des Raspberry Pi Zero bei den Onlinehändlern Element 14 oder RS Online bezogen werden.

RaspberryPiZero

Aber was kann der 5 Dollar Raspberry Pi Zero? Nicht viel weniger als der erste Raspberry Pi. Verbaut ist der BCM 2835-Chip, der auch im ersten Raspberry Pi eingesetzt wurde, allerdings auf 1 GHz übertaktet. Außerdem gibt es 512 MB RAM. Es sollen auf dem Linux-basierten Board – eine microSD-Karte ist Pflicht, um auch ein System darauf zu bringen – alle Programme laufen, die auch auf anderen Raspberry Pi-Boards laufen.

Wie man am besten mit seinem Raspberry Pi Zero anfängt, lest Ihr in diesem Beitrag, da ist das sehr ausführlich erklärt. Ob Ihr den Raspberry Pi Zero als Mediacenter einsetzt oder ein Wearable damit verwirklicht, flexibel genug ist das kleine Dev-Board für alle Gelegenheiten. Und dank GPIO-Verbindungen lassen sich auch andere Geräte mit dem Pi Zero verbinden. Sehr interessantes teil zu einem wohl unschlagbaren Preis.

(Quelle: Raspberry Pi)

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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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