Raspberry Pi Zero: 5 Dollar-Computer geht in den Verkauf

artikel_raspberrypizeroDer Raspberry Pi und seine Nachfolger stellten schon immer eine super günstige Möglichkeit dar, eigene Computerexperimente durchzuführen. Hochflexibel was die Nutzungsszenarien angeht und dennoch relativ einfach zu verstehen. Der perfekte Einstieg in Programmierung und Co. Nun bietet Raspberry eine noch günstigere Variante an, für gerade einmal 5 Dollar gibt es den Raspberry Pi Zero, das bisher kleinste Board der Raspberry-Familie. Während man den Raspberry Pi Zero in UK und den USA als Gratisbeigabe dem Magazin MagPi beilegt, kann man das Magazin auch im Raspberry Swag Store bestellen. Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf des Raspberry Pi Zero bei den Onlinehändlern Element 14 oder RS Online bezogen werden.

RaspberryPiZero

Aber was kann der 5 Dollar Raspberry Pi Zero? Nicht viel weniger als der erste Raspberry Pi. Verbaut ist der BCM 2835-Chip, der auch im ersten Raspberry Pi eingesetzt wurde, allerdings auf 1 GHz übertaktet. Außerdem gibt es 512 MB RAM. Es sollen auf dem Linux-basierten Board – eine microSD-Karte ist Pflicht, um auch ein System darauf zu bringen – alle Programme laufen, die auch auf anderen Raspberry Pi-Boards laufen.

Wie man am besten mit seinem Raspberry Pi Zero anfängt, lest Ihr in diesem Beitrag, da ist das sehr ausführlich erklärt. Ob Ihr den Raspberry Pi Zero als Mediacenter einsetzt oder ein Wearable damit verwirklicht, flexibel genug ist das kleine Dev-Board für alle Gelegenheiten. Und dank GPIO-Verbindungen lassen sich auch andere Geräte mit dem Pi Zero verbinden. Sehr interessantes teil zu einem wohl unschlagbaren Preis.

(Quelle: Raspberry Pi)

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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28 Kommentare

  1. Wow. Klingt super. Ein neues Spielzeug zu einem mega Preis.

  2. Immer dieses von SD lesen -.-

  3. @Mo: Und wie soll es denn sonst funktionieren? Vor allem zu solchen Preisen?

  4. @Kaba13

    Wie ? Keine Ahnung

    Ich weiß nicht was es kosten würde das von SD Booten bei Pis zu ersetzen. Ich weiß nur, dass ich das als sehr fehleranfällig bei meinem Pi erlebt habe.

    Auch wenn das neue Modell(nicht der Zero) schneller ist als der alte, habe ich keine Lust ihn auszuprobieren. Weil ich weiß, dass ich dann irgendwann ins Bett gehen würde und er wieder nicht bootet und ich über XBMC wieder kein TV schauen kann. Denn genau das ist bei meinem mehrere mal passiert. Dann ist er in der Ecke gelandet und liegt seitdem da.

  5. Von wegen fünf Dollar. Aus $5 macht element14 €12,80.- und bei R+S kann der Endkunde eh nicht bestellen.

  6. @mo ja, hier ist „keine Ahnung haben“ anscheinend Programm. Also bei dir.

    Probiert mal andere Sd-Karten aus. Anderes Netzteil.

    Und wenn du kein Bock auf so etwas hast, dann ist ein Pi, oder ähnlich, nichts für dich.

  7. @Mo: Das Lesen ist in der Regel nicht das Problem, sondern das Schreiben. SDs sind halt Flashspeicher. Um das ganze zu entschärfen könntest du z.B. deine Loggingaktivitäten einschränken, so wie alles andere, was viele Schreibzugriffe auf die SD verursacht, oder neben einer USB-Festplatte für die Daten gleich das ganze Linux auf die Platte umziehen und die SD nur kurz zum Booten verwenden.

    Ich hatte da auch schon Probleme mit wobei das bei meiner Serienmaschine (einer der ersten Pis) bisher erst zweimal vorgekommen ist. Beide Male habe ich einfach ein Backup wieder drüber gebügelt. Backups mache ich regelmäßig und automatisiert einfach als Dumps von der SD im laufenden Betrieb.

    Ich freu mich auf den Zero. 🙂

  8. @Markus: Das ist ein Problem mit Flashspeichern bei vielen Schreibzyklen.
    Aber du hast die Weisheit scheinbar mit Löffeln gefressen und alles was hinter deinem Horizont liegt, existiert für dich scheinbar nicht nur nicht, sondern du leugnest es noch aktiv und kackst andere in der oben gesehenen Form an. Ganz arme Vorstellung. Schaff dir mal Charakter an und bau die Ignoranz ab.

  9. Also bei Raspberry Swag Store, Element 14 und RS Online gibt’s den Pi Zero schon nicht mehr… Schade.

  10. SD-Karten als Speicher sind doch super! So kann man sie schnell mal entnehmen und ein Image anlegen oder in einen anderen Raspberry einstecken.
    Habe meinen ersten Raspberry seit Juni 2012 mit der selben SD-Karte in Betrieb (ausgemusterte Digicam-Karte), seit Mitte 2013 24/7 in Gebrauch. Ohne Auslagerung von Logfiles in den Ram – läuft nach wie vor.

    Das neue Board finde ich extrem interessant – allein schon wegen des Preises. Sollte es das in D auch mal zu einem ähnlichen Kurs geben, werde ich es mir auf jeden Fall zulegen.

  11. @Langstrumpf
    Ich weiß nicht wieso ich so ein Pech mit meinen SD Karten hatte.Ich hab teilweise auch versucht mit USB Stick zu arbeiten. Aber irgendwie hatte ich kein Händchen dafür. Der WAF war irgendwann so niedrig, dass ein FireTVStick kam und seitdem läuft. Da nen anständigen Client hinzustellen bin ich zu geizig.

    Direkt von Usb etc. booten können. Das wäre was!

    Am Fernseher wird der Pi eh nicht mehr eingesetzt werden. Im Moment liegt er so rum.

  12. Das wär eine prima Beilage zum Yps-Heft. 😉

  13. element14 verkauft über farnell. da ist der pi aber grad ausverkauft. demnächst gibts den auch hier http://www.watterott.com/de/Raspberry-Pi-Zero

  14. @Mo
    die SD Karten haben nur dann auf dem RPi ein Problem wenn du ihn übertaktet hattest, die SD Karten schrott waren oder du ein nicht Flash taugliches Betriebssystem was unendlich viel auf die SD Karten schreibt. Sonst hält eine SD Karte sehr lange, natürlich kein vergleich zu einer SSD. Aber das ist Preislich hier so oder so völlig außerhalb.

  15. öhmm, ohne LAN/Wi-Fi ist es für mich leider gestorben 🙁

  16. @Sascha Ostermeier: Du hast leider ein für viele nicht unwichtigen Punkt vergessen: Der Raspberry Pi Zero verfügt über keinen Netzwerkanschluss und ist damit erstmal nur offline!

  17. @pindol
    dafür kann man ja immer noch auf den „normalen“ Pi zurückgreifen.

    Ich finde den Zero sehr Interessant.
    Für manche Spielereien nutze ich Arduinos und ich denke der Pi-Zero soll da anknüpfen. Der normale Pi ist für mache Projekte einfach zu groß, da bietet sich der Zero an.

  18. @Mo:
    Ich hatte das Problem wie gesagt nur zweimal in einer sehr langen und intensiven Nutzzeit. Übertaktet habe ich ebenfalls. Guckmal, ob dein Netzteil genug Saft liefert bzw. versuch es mit einem, dass mehr liefert.
    Zum Booten brauchst du beim Pi immer eine SD. Das OS kannst du dann aber auf eine Festplatte legen.
    Bei mir ist der WAF sehr hoch. Das Ding lässt sich über die Fernbedienung per CEC steuern, besorgt Serien automatisch, verschiebt, benennt um, „scrapt“, synchronisiert mit trakt und läuft einfach.

    @namerp: Es soll ja auch Anwendungen geben, die fleißig loggen, am besten noch nicht in /var/log/, nicht nur das OS. pyload war bei mir ein Kandidat.

  19. Leider schon überall ausverkauft :-/
    Jemand noch einen Tip wo es welche gibt?

  20. Ach ja… Der unschlagbare Preis von 5 Dollar !!
    Aber nich in Germanski…. Hier wird wieder ordentlich auf den Preis raufgeschlagen… Midestens das Doppelte, wenn nich sogar mehr !!!
    Trotzdem hole ich mir das Teil !!!
    Bin bisher mit Raspberry Pi voll zufrieden… Jetzt noch kleiner… Cool 🙂

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