Pushbullet: so kann man den Dienst systemweit unter OS X nutzen

22. Oktober 2014 Kategorie: Apple, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Pushbullet ist ein super praktisches Tool, wenn es darum geht, Texte, Bilder und Links von einem Endgerät auf ein anderes zu bringen. Während für Windows eine App bereitsteht, die sich auch in das Kontextmenü integriert, bleibt für Nutzer von OS X nur die Chrome-Erweiterung, eine offizielle App gibt es (noch) nicht. Wer dennoch Bilder oder Textschnipsel via Kontextmenü unter OS X versenden möchte, kann sich Pushbullet OS X Services einrichten und so auch aus dem Finder oder anderen OS X Apps Inhalte verschicken.

PB_OSX

Die Vorgehensweise ist sehr einfach. Zuerst lädt man die entsprechenden Dateien bei GitHub herunter. Diese werden per Doppelklick installiert. Danach muss man noch eine Pushbullet API Key Datei erstellen. Hierzu gibt man folgenden Befehl im OS X Terminal ein:

echo „API-key“ > ~/.pushbullet_apikey

Den API Key findet Ihr in den Einstellungen Eures Pushbullet-Accounts. Habt Ihr diesen Schritt auch erledigt, werdet Ihr im Kontextmenü entsprechende Pushbullet-Einträge finden. So könnt Ihr dann Bilder oder Texte systemweit direkt über Pushbullet versenden, die Menüpunkte heißen entsprechend „Send Image(s) to Pushbullet“ und „Send Selection to Pushbullet“. Es ist allerdings nicht möglich, einen Empfänger gezielt auszuwählen.

Alternativ könnt Ihr auch auf die Pushbullet-App für OS X warten, wann diese allerdings kommt, ist nicht bekannt. Pushbullet hat die OS X App bereits vor einiger Zeit mit einem „coming soon“ gekennzeichnet. Das ganze Pushbullet OS X Services-Projekt bei GitHub findet Ihr hier.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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