Philips ermittelt Sauerstoffsättigung des Bluts (SpO2) über Kamerabild

12. Juni 2016 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_philipsNeue technische Entwicklungen sind nicht immer nur dazu da, dem Menschen das Privatleben zu erleichtern oder zu bereichern. Auch im medizinischen Bereich bringt technischer Fortschritt enorm viel. Sei es in der Diagnostik, der Behandlung oder auch der einfachen Beobachtung von Patienten. Philips möchte die pulsoxymetrisch gemessene Sauerstoffsättigung (SpO2) kontaktlos vornehmen, mit Hilfe einer Kamera. Das hat mehrere Vorteile, zum einen muss man den zu beobachtenden Patienten nicht berühren, zum anderen können mehrere Menschen gleichzeitig beobachtet werden. Für die Messung werden Farbänderungen der Stirn wahrgenommen, diese ändert sich mit jedem Herzschlag, vom menschlichen Auge allerdings nicht wahrnehmbar (wie Euch vielleicht schon einmal aufgefallen ist, man blinkt ja nicht).

Im Video oben könnt Ihr sehen, wie das Ganze funktioniert. Wer sich für die tiefergehende Technik und die Fehleranfälligkeit dieser Messung interessiert, wird an dieser Stelle fündig. Die Studie besagt, dass die SpO2-Messung per Kamera durchaus möglich ist. Messfehler würden über die Dauer der Messung gut genug ausgeglichen, liegen außerdem unter den geforderten Standards. Allerdings gibt es auch noch Schwierigkeiten, zum Beispiel, wenn sich Patienten bewegen. Generell ist die Technik aber auf einem guten Weg und hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt.

(Quelle: PRNewswire)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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