Philips ermittelt Sauerstoffsättigung des Bluts (SpO2) über Kamerabild

artikel_philipsNeue technische Entwicklungen sind nicht immer nur dazu da, dem Menschen das Privatleben zu erleichtern oder zu bereichern. Auch im medizinischen Bereich bringt technischer Fortschritt enorm viel. Sei es in der Diagnostik, der Behandlung oder auch der einfachen Beobachtung von Patienten. Philips möchte die pulsoxymetrisch gemessene Sauerstoffsättigung (SpO2) kontaktlos vornehmen, mit Hilfe einer Kamera. Das hat mehrere Vorteile, zum einen muss man den zu beobachtenden Patienten nicht berühren, zum anderen können mehrere Menschen gleichzeitig beobachtet werden. Für die Messung werden Farbänderungen der Stirn wahrgenommen, diese ändert sich mit jedem Herzschlag, vom menschlichen Auge allerdings nicht wahrnehmbar (wie Euch vielleicht schon einmal aufgefallen ist, man blinkt ja nicht).

Im Video oben könnt Ihr sehen, wie das Ganze funktioniert. Wer sich für die tiefergehende Technik und die Fehleranfälligkeit dieser Messung interessiert, wird an dieser Stelle fündig. Die Studie besagt, dass die SpO2-Messung per Kamera durchaus möglich ist. Messfehler würden über die Dauer der Messung gut genug ausgeglichen, liegen außerdem unter den geforderten Standards. Allerdings gibt es auch noch Schwierigkeiten, zum Beispiel, wenn sich Patienten bewegen. Generell ist die Technik aber auf einem guten Weg und hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt.

(Quelle: PRNewswire)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Marcus Demmerle says:

    Ist mit meinem Galaxy S7 Edge über die Samsung Health App und denn Pulssensor schon immer möglich. Nehme mal an, bei den Vorgängermodellen genauso.

  2. Auch wenn ich die News als Mediziner interessant finde, verstehe ich den Bezug zu diesem Blog hier nicht wirklich.
    Die erwähnte Technik ist zudem (nach Lesen des Papersauch) noch weit entfernt von Marktreife.

  3. @Marcus: Die Technik vom S6, S7 ist aber die konventionelle Methode, die so auch schon immer im Krankenhaus angewendet wird, wo du einen Clip ans Ohr geklippt bekommst.

    Hier geht es aber um eine Messung aus der Ferne ohne Clip und ohne den Finger auf den Smartphonesensor zu legen.

  4. KeyserSoze says:

    @heilmaenner

    Ich kann deine Kritik nicht nachvollziehen,
    dies hier ist ein Technik Blog, der auch HW & SF mit einbezieht !
    Oder wolltest du nur deinen Auftritt haben,à la:
    Hallo, ich bin Arzt, lass mich mal vorbei ; )

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