Paketporto per Augmented Reality bestimmen, so könnte es aussehen

7. August 2017 Kategorie: iOS, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Augmented Reality-Anwendungen werden dieses Jahr einen großen Schub erfahren, verantwortlich wird sich hier abermals Apple zeigen. Das Unternehmen hat mit ARKit eine für Entwickler unglaublich einfache Methode des AR-Einsatzes verfügbar gemacht – und die Entwickler zeigen bereits seit einer ganzen Weile, was da so möglich ist. Bis der Kunde in den Genuss kommt, dauert es noch ein Weilchen, umso erfreulicher, dass es bereits so viele Anwendungsbeispiele gibt. Ja, alles nur Beispiele, aber diese werden eben bald keine Beispiele mehr sein, sondern so richtig verfügbar.

Augmented Reality-Apps sind abseits von Games typische Single-Purpose-Apps, könnten sogar dafür sorgen, dass diese Mini-Apps einen erneuten Aufschwung erleben. "There is an app for that." spielt ja auf diese Singularität bei Funktionen an, im Laufe der Zeit wurden Apps aber immer mehr zu aufgeblasenen Monstern, die am besten alle Funktionen auf einmal unter einer Oberfläche vereinen.

Apps mit gezielten Anwendungen, das wird für den Wow-Effekt bei Augmented Reality sorgen. Mal eben mit der Smartphone-Cam Objekte vermessen oder andere Kleinigkeiten sind es, die AR zum Erfolg verhelfen können. So auch eine App von den Interactive Pioneers, die man früher unter dem Namen Powerflaher kannte und dort vielleicht sogar Caschy antraf.

Die haben nämlich auch ein bisschen mit ARKit herumgespielt und herausgekommen ist eine App zur Vermessung von Paketen. Für die Jungs nicht ganz neu, bereits 2012 gab es etwas in diese Richtung, damals aber noch mit benötigtem Marker, den man ausdrucken und nutzen musste. Mit ARKit kann ohne Marker vermessen und dargestellt werden, das kommt einer solchen Anwendung natürlich sehr zu Gute, wie man in folgendem Video sehen kann:

Ziel des Ganzen ist natürlich, das versenden von Paketen für Nutzer so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit der AR-Anwednugn kann man einfach prüfen, welche Paketgröße für den zu verschickenden Gegenstand nötig ist und somit kann auch gleich das passende Porto berechnet werden. Im Idealfall erhält der Kunde dann ein frankiertes Paket, das er dann wie gewünscht befüllen und versenden kann.

Laut Interactive Pioneers wird mit der neuen Methode eine Genauigkeit von 95 Prozent erreicht, was für eine Erfassung ohne Marker wohl sehr gut ist. Zum Abschluss noch das Video, wie das Ganze 2012 mit Markern noch aussah. Selbst das finde ich gar nicht so verkehrt, wenn auch natürlich nicht so flexibel wie mit dem Smartphone.

https://youtu.be/1OpqiNCsa8k


Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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