Norton Core: „Sicherer“ Router mit Abokosten

5. Januar 2017 Kategorie: Backup & Security, Smart Home, geschrieben von: caschy

Neu ist die Idee zum Produkt nicht, welches Norton Core im Rahmen der CES 2017 in Las Vegas gezeigt hat. Grob vereinfacht gesagt: Der Norton Core ist ein Router mit angeschlossener Software-Lösung und Abo-Kosten. Ein weiterer Anbieter von Sicherheitslösungen, der Ähnliches im Angebot hat, ist F-Secure. Man kauft sich also einen Router und bekommt gegen monatliche Zahlung zugleich eine Sicherheitslösung präsentiert. Der erstmal in den USA käuflich erwerbbare Norton Core wird bei 280 Dollar liegen, in einer Rabatt-Aktion bekommen frühe Besteller diesen für knapp 200 Dollar.

Mit inbegriffen ist der Schutz unbegrenzter IoT-Geräte, 20 Macs, Windows-Rechner, Smartphones oder Tablets. Das Gerät, welches im Sommer 2017 ausgeliefert werden soll und nur im Kaufland funktioniert, bietet normale Routerfunktionen ohne das Abo, die Sicherheitsfunktionen „Norton Core Security Plus“ durch Norton müssen allerdings bezahlt werden. Das erste Jahr ist mit drin, danach werden 9,99 Dollar pro Monat fällig. Norton will seinen Router, der optisch recht schick ist, sicherer darstellen.

Mit der neuen Technik des Smart Home gibt natürlich immer mehr Elemente, die Daten nicht nur im Haus umherschicken, sondern auch zu externen Plätzen: Das fängt bei intelligenten Stromzählern an und hört mit jedem Gerät auf, welches im Haushalt (pseudo-) intelligent agiert – und sei es eine Kamera, die Bilder eines schlafenden Babys auf das Smartphone der Eltern sendet. Neue Technik, die sich breitmacht, bedeutet neue Ansätze, für den Schutz dieser Technik zu sorgen und Missbrauch zu verhindern.

Andere Router wären oft anfällig, er würde immer alles monitoren, bei Auffälligkeiten Geräte in Sachen Netzwerkzugriff in eine Quarantäne schicken. In Sachen Technik ist man gut aufgestellt: Man verwendet einen 1,7 GHz starken Prozessor, dem 1 GB RAM und 4 GB Flashspeicher zur Seite stehen. Norton Core unterstützt 802.11a/b/g/n/ac, hat zwei USB 3.0-Ports und vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse.

Tja. Bin nur ich derjenige, der einen nackten Router ohne Abo lieber in den eigenen vier Wänden einsetzen würde?


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Über den Autor: caschy

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