Napster: Mehr Bitrate für weniger Geld

4. Juni 2012 Kategorie: Internet, Mobile, geschrieben von:

Mit gestreamter Musik kenne ich mich ja so ein wenig aus und wenn ich die von mir mal getesteten Dienste so Revue passieren lasse, dann landet Napster nach Spotify, Rdio und Simfy auf dem vierten Platz. Der Kauf von Napster durch Rhapsody war erst gar nicht so stark beachtet von den Benutzern – denn die machten erst Alarm, als Napster die WMA-Downloads beendete.

Dies hatte zu diesem Zeitpunkt, Ende März, zur Folge, dass Napster wahrscheinlich einen ganz großen Schwung seiner Nutzer verlor. Es wird definitiv Kündigungen gehagelt haben. Jetzt versucht man wieder, die Benutzer mit Features zu locken, so bietet man nun mehr Bitrate für insgesamt weniger Geld an, wie die Pressemitteilung verrät.

Die monatliche Nutzungsgebühr für die Service-Variante Napster Music-Flatrate + Mobile, mit der das Musik-Angebot sowohl per Computer als auch über Apple iOS- und Android-basierte Endgeräte genutzt werden kann, beträgt statt bisher 12,95 Euro nun 9,95 Euro. Darüber hinaus sind sowohl die Napster-Software als auch die Apps für Android und Apple iOS-basierte Endgeräten für höhere Bitraten optimiert worden: Titel werden in der Regel mit 192 kbps AAC offline gespeichert.

Das Audio-Streaming über die Software und den Web-Service erfolgt im Allgemeinen mit 128 kbps MP3, über die Apps mit regulär 192 kbps AAC. Ich bin weit davon entfernt, Dienste abzuschreiben oder so – aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Napster die besten Zeiten hinter sich hat. Schön, dass man den Kunden mehr Bitrate für weniger monatliche Gebühr bietet – doch hätte man auch gleichzeitig den Kurs für reines Browser-Erlebnis senken können – denn dieser ist mit 7,95 Euro immer noch teurer, als bei den Mitbewerbern.


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