Mozilla arbeitet an Firefox für Windows 10 und will neue Features schneller zum Nutzer bringen

8. Juli 2015 Kategorie: Internet, Windows, geschrieben von:

2014 entschied sich Mozilla noch gegen eine Touch-Version des Firefox Browsers, nun wird es doch eine geben. Aber nicht nur das, auch die Release-Zyklen sollen engmaschiger werden. Nachvollziehbar ist der Sinneswandel auf jeden Fall, immerhin kämpft Firefox mit immer weiter sinkenden Marktanteilen, auch wenn sich diese mittlerweile wieder etwas stabilisiert haben. Die Release-Zyklen sollen kürzer werden, Aktuell dauert es 18 Wochen bis ein neues Feature in Firefox zum Endnutzer kommt – zu lange für die heutige Zeit, wie Dave Camp (Director Firefox Engineering) feststellt.

firefox logo

Auf welche Release-Zyklen für neue Features sich Nutzer einstellen können, ist aber weiterhin offen. Sicher scheint nur, dass sich diese verkürzen werden. In Sachen Windows 10 wird es laut Camp bald eine Version geben. Dies geschieht als Reaktion auf Microsofts Edge-Browser, der mit Windows 10 erscheinen wird und vermutlich schnellere Update-Zyklen erhalten wird als Firefox aktuell. Bald soll übrigens auch Firefox für iOS erscheinen, ein konkretes Release-Datum wird aber weder für die Windows 10-, noch für die iOS-Version genannt. Die Versionen könnten sich recht ähnlich sein, immerhin werden beide auf Touch-Bedienung ausgelegt sein.

Die Desktop-Version kann natürlich jederzeit auch unter Windows 10 genutzt werden. Firefox ist für Mozilla extrem wichtig, durch Deals mit Suchmaschinen kommt das meiste Geld in die Kasse. Deshalb ist es auch so wichtig, dass viele Nutzer erreicht werden, mit dem Start von Windows 10 will man diese sicher nicht an Edge verlieren, den Browser, der bereits für Touch optimiert ist.

Eine weitere Maßnahme, um Firefox besser zu gestalten ist „Great or Dead“. Funktionen, die nicht perfekt umgesetzt sind, sollen entweder an externe Entwickler abgegeben werden oder einfach nicht verteilt werden. Jede Funktion in Firefox soll perfekt sein, bevor sie zum Nutzer kommt. Für Windows 8 verzichtete Mozilla nach holpriger Entwicklung auf eine Touch-optimierte Version seines Browsers. Mit Windows 10 kann man sich dies nun anscheinend nicht mehr leisten. Gut für den Nutzer, der so eine breitere Auswahl an Browsern an die Hand bekommt.

(Quelle: PC World)

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