Microsofts Enterprise Cloud-Verträge entsprechen EU-Datenschutz-Standard

11. April 2014 Kategorie: Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Cloud-Dienste haben es zur Zeit nicht leicht. Die Snowden-Enthüllungen verheißen nichts Gutes, vor allem, wenn es um sensible Daten geht. Um ein Unternehmen dazu zu bewegen, auf die Cloud zu setzen, muss ein hoher Datenschutzstandard vorhanden sein. Die EU-Datenschützer bestätigen Microsoft nun als erstem und bisher einzigem Unternehmen eine Konformität mit EU-Datenschutz-Gesetzen in den Enterprise Cloud-Verträgen des Unternehmens. Ab dem 1. Juli profitieren Geschäftskunden von den neuen Datenschutzklauseln in den Verträgen von Azure, Office 365, Dynamics CRM und Windows Intune. Nicht automatisch, die Unternehmen müssen dazu einen Nachtrag in ihren Verträgen akzeptieren, Microsoft möchte dies aber so geschmeidig wie möglich gestalten.

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Auf drei Arten werden Kunden davon profitieren. Sollte die EU die Safe Harbor Entscheidung aussetzen, können Microsoft Kunden die Dienste trotzdem weiter nutzen. Und selbst wenn die Entscheidung aufrecht erhalten wird, sind dadurch nur Datentransfers zwischen Europa und den USA abgedeckt. Microsofts Ansatz gilt jedoch für weltweite Daten-Transfers. Zu guter Letzt wird Microsoft nach eigenen Aussagen weiter hart daran arbeiten, diesen strengen Auflagen auch in Zukunft gerecht zu werden. Der Kunde steht für Microsoft an erster Stelle, egal ob dieser in Europa oder sonstwo sitzt.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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