MacBook Pro: neue Verbraucher in der Akkuanzeige, „Kaby Lake“-Upgrade dieses Jahr

17. Januar 2017 Kategorie: Apple, Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Zwei Neuigkeiten zum MacBook Pro gibt es, eine davon eher aus der Kategorie „ach nein, sag bloß, wirklich?“ Das MacBook Pro hat so seine Problemchen mit dem Akku. Vermutlich nicht die Hardware selbst, aber seit Release klagen einige Nutzer über zu kurze Akkulaufzeiten. Apple entfernte die Restlaufzeit-Anzeige daraufhin aus macOS. So sieht man das Problem wenigstens nicht mehr, auch wenn es davon nicht verschwindet. Nun ist es so, dass Apple offenbar kein Problem mit dem Akku sieht, die versprochene Akkulaufzeit wird unter den Bedingungen, wie sie ermittelt wurde, auch eingehalten.

Da aber jeder sein Arbeitsgerät anders nutzt, können selbst systemseitig schlecht Vorhersagen getroffen werden, wie lange man noch weiter arbeiten kann. Deshalb wurde die Restlaufzeitanzeige entfernt. In der aktuellen macOS-Beta geht es wieder der Akkuanzeige an den Kragen, allerdings listet sie einen neuen Verbraucher auf.

Stellt man das Display auf über 75 Prozent Helligkeit, wird dies als Verbraucher in der Akkuanzeige aufgeführt. Bisher sieht man dort „Apps mit erheblichem Energieverbrauch“, „Apps“ wird wegfallen, dafür das Display als Verbraucher mit aufgeführt werden. Bei einer Displayhelligkeit unter 75 Prozent wird das Display nicht als Extremverbraucher angezeigt. Aktuell in der Beta, bald auch schon in der finalen Version von macOS 10.12.3, das bald auch veröffentlicht werden sollte.

Ein Gerücht, das eigentlich gar keine Berechtigung hat, so genannt zu werden, gibt es zudem zur MacBook Hardware. Apple soll doch dieses Jahr tatsächlich seine MacBook Pro mit Kaby Lake-Prozessoren von Intel ausstatten. Das bedeutet gleichzeitig, dass der RAM in den Geräten bis 32 GB angeboten werden könnte. Ein Kritikpunkt an den aktuellen Modellen sind die maximal 16 GB RAM, Apple begründet dies durch Energieeinsparungen.

Das 12 Zoll MacBook soll ebenfalls ein Upgrade auf Kaby Lake erhalten und mit maximal 16 GB RAM ausgestattet werden können. So kann Apple dann doch noch eine gewisse Grenze zwischen den „normalen“ und den „Pro“-Modellen ziehen. Das Upgrade soll gegen Ende des Jahres kommen. Eine größere Überraschung wäre wohl, wenn es nicht kommen würde, für so ein Gerücht muss ich kein Analyst sein, da reicht ein wenig Logik aus.

(via MacRumors, Apple Insider)

Über den Autor: Sascha Ostermaier

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