Neues MacBook Pro: Warum laut Phil Schiller mehr als 16 GB RAM schlecht für die Akku-Laufzeit gewesen wären

30. Oktober 2016 Kategorie: Apple, Hardware, geschrieben von: Benjamin Mamerow

Apple_logo_black.svgDas neue MacBook Pro wurde gerade erst in allen Varianten beim letzten Apple-Event vorgestellt, da reihten sich schon die ersten Kommentare, die die überzogenen Preise und die dazu kaum im Verhältnis stehende Hardware monieren. Was vielen auch wirklich rätselhaft vorgekommen ist, ist die Tatsache, dass die Geräte nicht über 16 GB RAM hinaus bestückt werden. Ein Leser der Website MacRumors wandte sich nun daraufhin direkt mit einer Mail an Apple und bekam kurz darauf eine Antwort von niemand geringerem als Phil Schiller himself. Dieser gibt einen ganz einfachen Grund an, warum man auf Speichergrößen von 32 GB verzichtet hat.

Seine Antwort liest sich wie folgt:

„Schiller: Thank you for the email. It is a good question. To put more than 16GB of fast RAM into a notebook design at this time would require a memory system that consumes much more power and wouldn’t be efficient enough for a notebook. I hope you check out this new generation MacBook Pro, it really is an incredible system.“

Alles andere, was über 16 GB hinaus ginge, würde eine Speicherverwaltung benötigen, die deutlich mehr Energie verbrauchen würde als es jetzt der Fall sei. Dies sei laut Schiller alles andere als effizient genug für eine Notebook. Ob dies die vom Preis abgeschreckten Fans milde stimmt, ist fraglich, zeigt allerdings auf, dass man sich bei Apple offensichtlich nicht nur um Design und Heckmeck gekümmert hat, sondern durchaus auch einige Gedanken in Richtung Effizienz des Notebooks verschwendet hat.

T1 Chip der Touch Bar nutzt leicht veränderte Version von watchOS

Erst nur eine Vermutung, mittlerweile bestätigt: Der T1 Chip im neuen MacBook Pro ist derselbe Chip, der bereits in Apples Serie 2 der Apple Watch verbaut wird. Dieser verwendet im MBP eine modifizierte Version des bekannten watchOS und sichert zum einen des Touch ID-Sensor, die Kamera, Touch Bar und den Speicher, in dem alle Passwörter gesichert werden.

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Man muss es sich gewissermaßen so vorstellen: Die Touch Bar wird mit dem modifizierten watchOS betrieben, mit welchem das macOS via USB-Bridge kommuniziert und sämtliche Multitouch-Eingaben vom watchOS zur Verarbeitung übertragen bekommt. Entwickler Steven Troughton-Smith beschreibt das Prinzip als deutlichen Fortschritt im Bereich der Sicherheit für den Anwender. Seiner Aussage nach, könnte das watchOS die Touch Bar auch allein betreiben, ohne dass im Hintergrund macOS betrieben werden müsse. Der Chef der Software-Entwicklung bei Apple, Craig Federighi, hat dies inzwischen bestätigt.

(via TheVerge | MacRumors)


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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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