Krack: WPA2-Lücke betrifft keine AVM FRITZ!Box, wohl aber Repeater

17. Oktober 2017 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von: caschy

Die Geschichte rund um die WLAN-Sicherheitslücke „Krack“ haben sicherlich alle mitbekommen. Die Schwachstellen liegen im WPA2-Protokoll und Angreifer könnten theoretisch geschützte Inhalte mitlesen. Mittlerweile hat sich auch AVM noch einmal mit Informationen zu Wort gemeldet. Denn die dürften als einer der bekannteren Hersteller mit vielen Geräten in deutschen Haushalten sicherlich bei einigen Geräten nachpatchen müssen (wie andere Hersteller natürlich auch). 

Laut AVM sind FRITZ!Boxen nicht von der WPA2-Sicherheitslücke betroffen, da man hier nicht auf  die Norm 802.11r setzt. Laut eigenen Aussagen hat AVM erst am 16. Oktober Kenntnis erlangt. Man wird für WLAN-Repeater Updates folgen lassen, hierfür sind aber erst einmal Tests und Untersuchungen vonnöten.

Das ist Krack / AVM-Beschreibung: Um die WLAN-Kommunikation zwischen einem unsicheren Klienten (Laptop, Smartphone, TV mit WLAN) und einem Access Point anzugreifen sind umfangreiche Voraussetzungen notwendig. Ein Angreifer muss dazu in unmittelbarer physischer Nähe des Klienten sein. Und er muss sich in Form einer Man-in-the-Middle-Attacke zwischen Klient und Access Point setzen. Eine Voraussetzung für diesen schwer auszuführenden Angriff ist, dass der Klient sich freiwillig ummeldet. Dazu müsste der Angreifer näher am Klienten sein als der Access Point. Je nach Ausführung des Klienten können nach aktueller Einschätzung nur die Sendedaten des Klienten mitgelesen werden.


Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Carsten hat bereits 25268 Artikel geschrieben.